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Diskutiere im Thema Muskelkrämpfe rein Psychosomatisch ? im Forum ADS ADHS Erwachsene: Komorbiditäten
bei ADHS bei Erwachsenen Forum
ADS/ADHS und Depressionen, Angsterkrankungen, Persönlichkeitsstörungen, Borderline, Abhängigkeit/Sucht, Messie-Syndrom und andere typische Komorbiditäten (Begleiterkrankungen und Folgeerkrankungen)
  1. #1
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 145

    Muskelkrämpfe rein Psychosomatisch ?

    Hi Leute,

    ich habe seit gut anderthalb Jahren das Problem, das ich Muskelkrämpfe (fast immer Nachts) bekomme.
    Dies betrifft meistens die Waden und Oberschenkelmuskulatur. Rechts und Links gleichermassen.

    Tagsüber habe ich mehr im Handballen, Finger oder Zehen Krämpfe.
    Desweiteren "zucken" die Fuss, Waden und Oberschenkelmuskulatur zeitweise extrem und unkontrollierbar.(meistens Wade)

    Mein Muskel CK Wert lag bei den bisherigen Messungen bei 250 -550.
    Blutwerte sonst alle Top.

    Ich nehme hochwertiges Magnesium(Apotheke) ca. 400 mg pro tag, Vitamin D3 (ca.3000 einheiten).
    Krämpfe treten auf, mit oder ohne Methyphenidat...

    Desweiteren hatte ich es mit 30min Radfahren/Walking probiert (wo es erst besser war, dann aber doch Krämpfe kamen), Zinktabletten(Ratschlag vom Sportmediziner),
    Muskel wurde durchgemessen (alles soweit Normal), jetzt warte ich noch auf Ergebniss von einem Bluttest (Gentest).

    Wenn ich Urlaub habe, oder Krankgeschrieben bin sind die Krämpfe fast nahezu verschwunden.
    Ich glaube da irgendwie nicht so wirklich dran an dies "Pschychosomatisch-Gelaber", aber so wie die Fakten sind muss da wohl was dran sein...?


    Ursache könnte sein, das ich echte Probleme habe, morgens aufstehen zu "müssen" ,

    Ich schlafe wenn ich arbeiten muss nur sehr sehr schlecht bis gar nicht,
    bin dann auf Arbeit müde und nach Feierabend total platt/antriebslos, abends werde ich dann wieder fit ...
    Wochenende/Urlaub ist alles Prima mit Schlafen, keine Müdigkeit, weil kein "Druck" aufstehen zu müssen...

    Komme mit dem Druck schlafen zu "müssen" (weil früh raus),
    auch nach fast 3 Jahren (davor lange zeit nur Spät und Nachtschicht gemacht, ohne Schlafprobleme)
    überhaupt nicht klar, kann das wohl einfach nicht abschalten...

    aber das der Körper mir mit Krämpfen sagt: "Hey so geht das nicht weiter", also....ich weiss nicht...

    Oder liegt das vielleicht generell am schlechten Schlaf mit den Krämpfen?

    Hat jemand von euch Erfahrungen in dieser Art?

  2. #2
    besenreiterin

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 45
    Forum-Beiträge: 2.591

    AW: Muskelkrämpfe rein Psychosomatisch ?

    mir haben sie in der klinik damals gesagt das mein "muskelkater" und schlimmer ^^ von der anspannung kommt die ich selber aber nicht wahrnehme in den armen und beinen .

    ich war stellenweise tagelang nicht in der lage treppen zu steigen oder anderes .. und es ist oder war ich habe es seltener aber immernoch bei stress ...
    schlicht wirklich sowas wie muskelkater meine untere muskelatur war durch stress emotional soo angespannt das es möglich ist eben die obere muskelatur war aber locker ^^

    mir wurde sogar gesagt das ich wenn ich sport mache mit dem muskelaufbau vorsichtig sein muss weil ich naha daran bin mir selber dadurch adern und nerven abzuklemmen mit den muskeln durch die anspannung die krämpfe und der vermeintliche muskelkater waren dann sozusagen erst da wenn ich entspannt hatte soweit ... also wenn nichts los war waren auch keine messwerte soo da das man das akut hätte feststellen können ... ^^


    der tipp der mir gesagt wurde mit entspannen sie sich sorgen sie dafür das sie keinen stress haben .. ist ach was soll ich da sagen nicht wirklich erfolgversprechend ^^ weil ich eben schlicht keinen schimmer habe wie in diesen situationen die ich ja erst im nachhinein merke ... ^^



    also kurz ja das kann sein sehr gut sogar und ja sowas kann in anderen bereichen einschränken sehr ... ich versuche ausgleichssport und chatsam sein und schlicht ... rücksichtsvoll mit mir selber an diesen tagen wenn es ganz schlimm ist zu sein und soo wurde es weniger oft und weniger doll .. ..

    was anderes kann ich dir leider nicht sagen .. aber vieleicht sind hier ja noch andere . die dir helfen können ...

  3. #3
    Kennt sich hier aus

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 908

    AW: Muskelkrämpfe rein Psychosomatisch ?

    ich bin ständig verspannt stehe früh schon auf alles tut mir weh

    habe auch ständig behandlung.. habe jetzt mit progressive muskelentspannung an gefangen jeden tag 30 min. mal sehen ..

  4. #4
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Ärztliche Verdachtsdiagnose auf ADHS /ADS
    Forum-Beiträge: 5.968

    AW: Muskelkrämpfe rein Psychosomatisch ?

    Blöde Frage, aber hast du mal versucht, dein Einschlafen mit einem Ritual zu versehen, was Abends möglichst immer gleich abläuft, so dass du dich besser auf den Schlaf einstellen kannst. Vielleicht solltest du dich auch einmal mit Schlafhygiene usw. beschäftigen, wenn du den Verdacht hast, dass es daran liegt. Dazu gibt es schon einige Threads hier.

    Ist nur so ein Gedanke, aber wenn du von dem Druck weg kommen könntest und für ausreichend Schlaf sorgen kannst, vielleicht stellt sich Besserung ein - der Versuch schadet jedenfalls nichts und deine Schilderung der Urlaubszeit und von Wochenenden könnte schon darauf schliessen lassen, dass es etwas mit dem Druck zu tun hat, den du dir leider selbst (wenn auch aus gegebenen Anlass) verursachst.

    Manchen hier hilft auch ein Hörbuch oder entspannende Musik beim Einschlafen, anderen der Versuch ein paar Seiten zu lesen oder schönes Einträumen. Auf jeden Fall solltest du aber dann etwas ausprobieren, was dir auch Freude macht (als Anreiz vielleicht auch gerne ins Bett zu gehen), dich aber nicht die Nacht über fesselt.

  5. #5
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 145

    AW: Muskelkrämpfe rein Psychosomatisch ?

    Huhu...
    Vielen Dank für eure Beiträge.

    PMR ist nicht meins...Autogenes Training...äh...also.....naja ...auch nicht so wirklich
    Wenn dann Meditation, ist aber schwer aufrecht zu halten für mich

    Freude ins Bett zu gehen habe ich wenn ich müde und entspannt bin...
    und das ist leider so gut wie nie der Fall wenn ich früh Aufstehen muss

    Naja, ich werde weiter forschen ob dies wirklich die Ursache für die Krämpfe ist, oder doch alles nur Zufall,
    (vielleicht liegt es ja doch an Vitaminmangel)
    sonst versuche ich wieder Dauerspätschicht zu arbeiten...nützt ja nix

  6. #6
    besenreiterin

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 45
    Forum-Beiträge: 2.591

    AW: Muskelkrämpfe rein Psychosomatisch ?

    mir hilft sport abends zb .
    joga entspannt mich

    weil ich bei den anderen dingen wirklich .. ahhh das geht nicht .. dieses ganze zeug ...
    ich bekomme das nicht hin und bin hinterher zb autogenes training noch mehr aufgedreht als wenn dann die doppelte ladung entlassen wird hihihihi

    aber beim joga also gewegung und anspannung entspannung da geht das da kann ich mich auch konzentrieren .. und mein kopf wird freier und entspannter mein körper

    weil es eben auch nicht wirklich sinnvoll ist immer nur sich auszu powern auf dem crosstrainer zb. ..

    aber das geht eben auch ganz gut in wirklich ganz harten aktivphasen brauch ich das um überhaupt ja mich quasi müde zu laufen oder arbeiten .. allerdings hat man also ich da eben nicht diese entspannung .. kontrolliert wie beim joga oder tanzen zb funktioniert das ganz gut bei mir ..
    vieleicht eine idee für dich ??
    wenn du mediation schaffst aber es schwierig ist für dich aufrecht zu erhalten das zu kombinieren zb taichi oder wie das heisst ..

    und gegen vitamine spricht ja nichts .. magnesium nutze ich auch wenn es ganz schlimm ist ebenso wie wärme und schwimmen weil beim schwimmen im warmen waser die muskeln auch mit massiert werden durch das wasser .. also da gibt es dann schon möglichkeiten ..

    man muss eben leider immer erstmal suchen was bei einem selber am besten funktioniert und dann muss man sich auch noch dazu bekommen das umzusetzen weil man zb nach der arbeit einfach nicht mehr los mag ^^

    ich kenne das ja .. der innere schwienehund ist bei einem adsler manchmal ein ganzes rudel hihihihihi


    und ein kleiner tip noch alles muss man wie eine fremdsprache wirklich erst lernen .. bedeutet meistens merkt man nciht das es gleich hilft ... doof ist aber soo also ruhig mal ein wenig länger ausprobieren ...

  7. #7
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Ärztliche Verdachtsdiagnose auf ADHS /ADS
    Forum-Beiträge: 5.968

    AW: Muskelkrämpfe rein Psychosomatisch ?

    Motdy schreibt:
    PMR ist nicht meins...
    Habe ich auch lange zu PMR gesagt und trotzdem hab ich mir das runtergeladen und Abdens zum Einschlafen gehört. Ich gestehe, so wie es bei Nichtbetroffenen wirken soll, wirkt es bei mir nicht, aber ich mache ein bisschen mit und manchmal lullt mich auch die Stimme dabei ein und ich schlafe tatsächlich ein ... Was ich als Vorteil daraus ziehen kann ist sonst eigentlich nur, dass ich jetzt manchmal merke, dass ich tatsächlich unheimlich angespannt bin und einzelne Partien dann etwas entspannen kann, aber oft nur kurzfristig - ziemlich AD(H)S-like eben.

    Wirklich entspannen kann ich mich eher - da stimme ich hexe zu - bei aktiven Sachen. Einfach nur "da sitzen" und "auf Befehl" entspannen klappt eben nicht, da bin ich erst recht angespannt, weil ich versuche mich krampfhaft zu entspannen ... Dass das nicht gut geht, kann man sich vielleicht vorstellen.

    Motdy schreibt:
    Freude ins Bett zu gehen habe ich wenn ich müde und entspannt bin...
    und das ist leider so gut wie nie der Fall wenn ich früh Aufstehen muss.
    Und das könnte eben ein grosser Punkt sein, den du vielleicht versuchen solltest zu ändern. - Ich kenne das gut, wenn man sich selbst so unter Druck setzt, endlich einzuschlafen, weil man doch früh raus muss. Da macht die ganze Bettsache überhaupt keinen Spass und steht nur unter dem Gesichtspunkt der Erwartung und Anspannung jetzt doch endlich einzuschlafen. In einer solchen Zeit wurde mein Bett fast zu meinem Feind, weil der Schlaf und ich regelrecht Machtkämpfe auf diesem Kampfplatz austrugen - die ich leider regelmässig verloren habe. Ich wollte schon gar nicht mehr ins Bett gehen und zögerte es (teilweise unbewusst) auch noch heraus, was natürlich die Sache noch schlimmer machte, denn so erhöhte sich ja regelrecht der Druck.

    Ich wollte auch den Ratschlag befolgen nur ins Bett zu gehen, wenn ich müde war ... Immerhin liest man das immer wieder bei diversen Ratgebern zu Schlafproblemen. - Blöd nur, wenn man das am Abend bis in die Nacht rein überhaupt nicht ist! Wenn man dann erst um 2 oder noch später ins Bett geht, der Wecker aber um 6 rum klingelt, dann wird das irgendwann zum Supergau!

    Und irgendwann wurde ich mir dessen bewusst und beschloss, die Sache umzudrehen und mein Bett mir wieder zum Freund zu machen. Einen Platz zum Einkuscheln, zum Lesen, zum Hören von Regen- und Gewittergeräuschen oder auch von Musik oder kleinen Hörspielen ... So wurde mein Bett, wieder ein Platz, auf den ich mich freuen konnte und ich ging teilweise schon sehr früh zu Bett, damit ich ausreichend Zeit für meinen "neuen Freund" hatte.

    Auch wenn es mit dem Schlafen nicht gleich klappte, so war ich doch zumindest gefühlsmässig nicht "gefangen", sondern an einem Ort, an dem ich mich gerne aufhielt. Und immerhin klappte es so, dass ich öfter ein paar Stunden früher einschlafen konnte und langsam entwickelte sich der Zombiestatus übertage nach und nach zurück.

    Da ich leider teilweise ein recht hohes Schlafbedürfnis von bis zu 10 Stunden habe und inzwischen noch etwas früher raus muss, musste ich noch zusätzlich mit einer leichten Medikamentenunterstützung arbeiten, (da ich sonst einfach nicht hingekommen wäre mit den 24 Stunden und meinem Schlaf und der recht typischen AD(H)S-Schlafstörung eben Tags über müde, aber am Abend wach zu sein und weil sich zusätzlich mein Schlaf sonst immer ein klein bisschen weiter nach hinten verschiebt) aber immerhin habe ich momentan meinen Schlaf wieder und das zumeist wirklich zu einer Zeit, die mich doch einigermassen gut über die Runden kommen lässt und nicht mehr übertage ein Zombie aus mir macht!

  8. #8
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 145

    AW: Muskelkrämpfe rein Psychosomatisch ?

    @ChaosQueeny

    Klasse geschrieben...
    Vielen dank dafür , auch nochmal an alle anderen!!!

    Medikamente zum Schlafen habe ich auch e t l i c h e probiert...

    Manche machen Sodbrennen, bitteren Geschmack im Mund...
    und irgendwie war ich, trotzdem ich damit "besser" und länger geschlafen hatte,
    am nächsten Tag müder als ohne Tabletten/Tropfen und nur 2 Stunden Schlaf...
    Gewittergeräusche, Rauschgeräusche hab ich auch an, aber eben mit dem mässigen Erfolg...

    Aber nochmal zum Threadtitel:

    Meine eigentliche Frage war ja, ob man dadurch (Schlafdruck/schlechten zu wenig Schlaf)
    tatsächlich Muskelkrämpfe bekommen kann...

  9. #9
    Erklärbärchen

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Alter: 35
    Forum-Beiträge: 4.989

    AW: Muskelkrämpfe rein Psychosomatisch ?

    Kurze Antwort:
    Ja,kann man.

    Bei Stress und /oder Angst verkrampft mensch gern.
    Habe ich sehr oft am eigenen Leib erfahren.
    Und wenn der Druck sehr groß ist,nimmst Du den mit in den Schlaf.

    Zähneknirschen und Pressen funktioniert im Grundsatz nach genau diesem Prinzip. Leider.
    Hier hast Du also ein sehr eindrückliches Beispiel dafür,wie sehr der Körper auch-und evtl.gerade-nachts an den emotionalen Zuständen zu knabbern hat.

    Gerade,weil in der Bewusstlosigkeit des Schlafes auch bestimmte Schutzmechanismen wegfallen,mit deren Hilfe wir die Sachen tagsüber auf Distanz halten.

    Ein Hinweis darauf ist in meinen Augen,dass es Dir ja auch am Tag so ergeht,nur eben nicht ganz so extrem.

    Ich hoffe,ich konnte ein wenig helfen.

    LG v. Luftkopf

  10. #10
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Ärztliche Verdachtsdiagnose auf ADHS /ADS
    Forum-Beiträge: 5.968

    AW: Muskelkrämpfe rein Psychosomatisch ?

    "Krämpfe
    Schlafbezogene Beinkrämpfe verursachen heftige Schmerzen im Bereich der Waden bzw. Füße bedingt durch Muskelkontraktionen. Sie treten spontan auf und dauern weniger als einer Sekunde bis zu einigen Minuten. Meist sistieren sie spontan. Die Therapie besteht in Dorsalflexion des Fußes, Wärmeanwendung oder Massage. Im Kindesalter sind ca. 7% betroffen, bei den über 80-Jährigen 50%."
    aus:
    http://www.google.de/url?sa=t&rct=j&...02022582,d.bGQ (PDF, Seite 2)

    Interessant fand ich den Hinweis, dass man ja - wenn man wach ist - einem beginnenden Krampf gleich und oft bewusst entgegenwirkt, dies aber im Schlaf nicht tut. So könnten dir evtl. Tags über Krämpfe "entgehen", also du die nicht unbedingt wahrnehmen, bzw. schnell(er) wieder vergessen. Siehe hier: "Tagsüber stehen wir oft und dehnen dadurch die Muskeln immer wieder. Außerdem reagieren wir im Wachzustand schon auf das erste Muskelzucken mit einer spontanen Dehnbewegung und verhindern so einen größeren Krampf. Im Schlaf bemerken wir den Krampf aber erst, wenn er den Muskel völlig verhärtet hat.“ Das schmerzt dann richtig und löst sich nicht so schnell."
    aus: http://www.focus.de/gesundheit/ratge...id_586858.html

    Zudem ist wohl nicht nur Magnesium (und Calcium) an Krämpfen beteiligt sondern z. B. auch Vitamin B6.

    Ich habe bisher nichts gefunden, dass Schlafmangel Krämpfe auslöst, sondern eher, dass das Krämpfe zu Schlafmangel führen. Tatsache ist aber wohl auch, das gerade nächtliche Muskelkrämpfe noch wenig erforscht sind - also wer weiss, was da noch alles raus kommt.

    Unter Folgen von Schlafentzug, bzw. Schlafmangel nun dies:

    "Jede [Schlaf]Phase ist wichtig für die Erholungsfunktion des Schlafs. Wesentliche Körpervorgänge wie etwa der Blutdruck, die Verdauungstätigkeit oder die Muskelspannung verändern sich nachts, je nachdem in welchem Stadium sich der Schläfer befindet." und weiter "Eine wesentliche Rolle spielt die Psyche. Wenn die Gedanken um Sorgen, Ängste, ungelöste Probleme, Belastungen und Konflikte kreisen, werden weiter Stresshormone ausgeschüttet, der gesamte Organismus kommt nicht zur Ruhe."
    aus: http://www.apotheken-umschau.de/Schl...t-55476_2.html

    Wenn du also dein "gesamtes Gepäck" (Ängste, Druck usw.) mit ins Bett nimmst, würde das wohl im Umkehrschluss schon heissen, dass es auch Auswirkungen auf die Nerven und letztlich die Muskeln haben kann.

    Also unter Folgen von Schlafentzug (u.a. als Folter) findet sich tatsächlich ein Hinweis auf zumindest Tremor (Muskelzittern) und Muskelschmerzen (wohl ähnlich Muskelkater).
    (siehe: https://de.wikipedia.org/wiki/Schlafentzug)

    Interessanterweise finden sich auf Seiten von ALS (Nein, deshalb hast du noch lange nicht ALS, auch da geht es teilweise nur um Krämpfe mit dem Hinweis darauf, dass die meisten Krämpfe nichts mit ALS zu tun haben. ) immer wieder die Behauptung, dass auch Schlafentzug Muskelkrämpfe begünstigt, aber mehr finde ich darüber hinaus jetzt nicht, bis auf das hier: https://books.google.de/books?id=XFG...A4mpfe&f=false

    So, das hat mich jetzt nämlich auch interessiert! Aber die guten 2 Stunden müssen jetzt reichen ...

    PS: Ich hoffe, das mit den Textauszügen geht so in Ordnung. Ich habe immer nur einen kleinen Teil zitiert und die Quelle vermerkt. Wenn nicht, sagt bitte Bescheid und ich änder das.
    Geändert von ChaosQueeny ( 9.09.2015 um 23:42 Uhr)

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