Zeige Ergebnis 1 bis 10 von 10

Diskutiere im Thema Kann das auch von ads kommen? im Forum ADS ADHS Erwachsene: Komorbiditäten
bei ADHS bei Erwachsenen Forum
ADS/ADHS und Depressionen, Angsterkrankungen, Persönlichkeitsstörungen, Borderline, Abhängigkeit/Sucht, Messie-Syndrom und andere typische Komorbiditäten (Begleiterkrankungen und Folgeerkrankungen)
  1. #1
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Interessiert/Eigenverdacht auf ADHS / ADS
    Forum-Beiträge: 6

    Kann das auch von ads kommen?

    Huhu miteinander,
    Da ich mich eigentlich in diesen Forum wegen mein sohn angemeldet habe (er hat ADHS) aber diesmal habe ich,wegen mir eine frage meine ganze Familie meint (umd ich auch)das ich ads habe war jetzt auch bei Einen Arzt wegen ads,jetzt kommen die ganzen test s dran musste viele Seiten ausfüllen was ich immer fast mit ja beantworten konnte.naja gut..da ich auch angst habe alleine weg zugehen,also mal zb.in die Stadt zufahren,umd zb vielleicht ohnmächtig werde, und mich zu blamieren (doof oder ) ;(.auch das ich mich erbrechen könnte ...also meine frage..könnten solche angststörungen auch zu ADS gehören?? Den bei dem arzt wo ich jetzt war,sagte es kann nicht an ads liegen...aber ich habe jetzt schon oft im Internet und sogar hier gelesen,das die panikstörungen auch an ads liegt? Vielleicht kennt sich hiermit jemand aus,ach bevor ich es vergessen ,habe auch Symptome die zu ads gehören (sagt man symptome?) Wenn nicht dann sorry ,mir fällt Grad nur Symptome ein lg jassy :*

  2. #2
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 6.847

    AW: Kann das auch von ads kommen?

    Angststörungensind eine eigenständige Erkrankung die zusammen mit ADS auftreten kann (Komorbidität). Es gibt da bestimmte Häufigkeiten, wie oft bestimmte Erkrankungen mit einer Nderen zusammen auftreten, und zu den häufigeren gehört eben auch die Angststörung. Genauso können aber auch Depressionen, Zwangserkrankungen, Tics oder auch Suchterkrankungen mit auftreten. Sogar Neurodermitis ist immer wieder im Gespräch.

    Diese Ängste liegen also nicht am ADHS, sie liegen an der Angststörung, die eventuell eine Komorbidität von ADHS bei dir ist. Ob es zusätzlich ADHS ist muss einArzt klären.

  3. #3
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 718

    AW: Kann das auch von ads kommen?

    Angststörungen können sehr wohl komorbide mit ADHS auftreten und das sogar sehr, sehr häufig. Wenn dein Arzt behauptet, das wäre nicht so, hat er entweder keine Ahnung oder er will dich früher oder später loswerden. Leider können tendenziell die meisten Ärzte und leider auch gerade Psychiater kein Verständnis für ADHS aufbringen und lehnen ADHS insgesamt ab. Im Zweifel den Arzt wechseln, der die Diagnostik und Therapie macht, gegen eine Zweitmeinung oder sogar Drittmeinug bei ADHS ist tendenziell nichts einzuwenden. Ich bin im übrigen selbst Arzt, wenn auch kein Psychiater, aber micht regen solche ADHS-phoben Ärzte einfach auf, und glaub mir , ich kenne das System. Was den spontanen Eindruck hier von deinem obigen Post angeht: Ganz klarer Fall von ADHS, wahrscheinlich hat das bei dir (wie mehrheitlich) die ganze Familie mehr oder weniger.

  4. #4
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Interessiert/Eigenverdacht auf ADHS / ADS
    Forum-Beiträge: 6

    AW: Kann das auch von ads kommen?

    Danke für deine Antwort also es KANN zusammen hängen danke nochmal

  5. #5
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 6.847

    AW: Kann das auch von ads kommen?

    Ich glaube der Arzt meinte das diese Ängste nicht am ADHS liegen, was ja auch stimmt. Er hat ja deswegen keine ADHS ausgeschlossen. Nochmal: Die Symptome einer Angststörung haben nichts mit ADHS zu tun, sondern eben mit einer Angststörung, eine Angststörung kann aber mit ADHS zusammen auftreten. Das ergibt aber nicht eine Erkrankung, sondern 2 verschiedene. Wenn der Arzt also sagt das es nicht am ADHS liegt, das du dich z.B. nicht in die Stadt traust, dann hat er Recht, und das heißt nicht, das er ADHS anzweifelt.

    Es ist wirklich ein Unterschied ob du den Arzt fragst ob Angststörungen mit ADHS einen eventuellen Zusammenhang haben (ja), oder ob sie von ADHS kommen (nein).

  6. #6
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 718

    AW: Kann das auch von ads kommen?

    Angststörungen und ADHS sind, wie von den Vorrednern hier bereits beschrieben, zwei eigenständige Krankheits-Entitäten. Auch ist ADHS zumindest nicht komplett ursächlich für Angststörungen und das Umgekehrte gilt erst recht nicht. ADHS und Angststörungen, in deinem Fall ja nun eine Panikstörung, treten aber wie gesagt sehr, sehr oft komorbide auf. Was da Wechselwirkungen zwischen den beiden Störungen sind, ist Gegenstand der Forschung. Angststörungen erfordern eine Therapie der Angststörungen und ADHS erfordert eine Therapie der ADHS. Sehr wohl kann aber eine Therapie der ADHS sich positiv auf die Angststörung auswirken und umgekehrt eine Therapie der Angsstörung sich in begrenztem Umfang positiv auf das Zurechtkommen mit dem ADHS auswirken. Beides muss aber in deinem Fall wohl angegangen werden.

  7. #7
    Wohnt hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 1.871

    AW: Kann das auch von ads kommen?

    ChaotSchland schreibt:
    ADHS und Angststörungen, in deinem Fall ja nun eine Panikstörung, treten aber wie gesagt sehr, sehr oft komorbide auf.
    Aus dem, was die Threaderstellerin schreibt, kann man keine eindeutige Diagnose ableiten und schon gar nicht übers Internet! Dazu gehört eine fundierte Diagnostik. Und die können wir hier nicht machen.

    Sehr wohl kann aber eine Therapie der ADHS sich positiv auf die Angststörung auswirken und umgekehrt eine Therapie der Angsstörung sich in begrenztem Umfang positiv auf das Zurechtkommen mit dem ADHS auswirken. Beides muss aber in deinem Fall wohl angegangen werden.
    Das gleiche gilt meiner Meinung nach auch für Therapieempfehlungen.

    Bei ADHS kommt erschwerend dazu, dass die vermeintliche Angststöung, Panikstörung, soziale Phobie, etc. oft gar keine echte "Störung" ist, da die Ursachen der Ängste durchaus real sind. Da wird dann bspw. eine soziale Phobie diagnostiziert, weil der Betroffene anscheinend andere Menschen meidet und in deren Gegenwart Ängste verpürt. Aufgrund der jahrelangen schlechten Erfahrungen, die ADHSler oft gemacht haben, ist ein solches Verhalten aber durchaus "rational" und quasi aus der ADHS entstanden. In solchen Fällen sieht das dann aus wie eine Soziale Phobie, es ist aber keine.
    Man muss bei ADHS ganz genau hinschauen, was tatsächlich eine zusätzliche psychische Störung ist und was "nur" eine Kompensationsstrategie. Ein weiteres gutes Beispiel dafür ist die Zwangsstörung, die bei ADHSlern auch gerne diagnostiziert wird. Die aber bei ihnen oft nur der verzweifelte Versuch ist, Ordnung ins Chaos zu bringen. Für Persönlichkeitsstörungen gilt ähnliches.
    Das gehört unbedingt in die Hände eines fähigen Psychiaters. Das können wir aus der Ferne nicht beurteilen!

  8. #8
    Erklärbärchen

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Alter: 35
    Forum-Beiträge: 4.982

    AW: Kann das auch von ads kommen?

    Dasselbe gilt natürlich für ADHS-Diagnosen.

    @Fliegenpilz: Du hast das Dilemma da sehr schön beschrieben, für SKT-Trainer z.B.war ich der Alptraum schlechthin.... Ist hier im Forum,glaube ich,vielen schon ganz ähnlich passiert.

  9. #9
    Ist interessiert

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 47
    Forum-Beiträge: 46

    AW: Kann das auch von ads kommen?

    Hi,

    ich bin neu hier und wollte nur bestätigen, dass auch bei mri das Thema Ängste ein großes ist. Habe eine ADS Diagnose und - wie es Fliegenpilz sehr treffend beschreibt - habe ich durch viele für mich subjektiv negative Erfahrungen im sozialen Kontext Ängste und Vermeidungsstrategien entwickelt. Aber bei der Bewältigung - das wird mir allerdings jetzt erst klar - ist bei der AD(HS-Thematik anzusetzen. Habe viele viele Jahre Therapie gegen Depressionen, Ängste und selbstwertthemen hinter mir - aber die zentrale Thematik der ADS wird jetzt erst nach der Diagnose zum Thema.

    Fazit - ja Angst und AD(H)S gehören zusammen, nur das eine ist die Auswirkung des anderen.

  10. #10
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 52
    Forum-Beiträge: 3.798

    AW: Kann das auch von ads kommen?

    Fliegenpilz schreibt:
    Aus dem, was die Threaderstellerin schreibt, kann man keine eindeutige Diagnose ableiten und schon gar nicht übers Internet! Dazu gehört eine fundierte Diagnostik. Und die können wir hier nicht machen.


    Das gleiche gilt meiner Meinung nach auch für Therapieempfehlungen.

    Bei ADHS kommt erschwerend dazu, dass die vermeintliche Angststöung, Panikstörung, soziale Phobie, etc. oft gar keine echte "Störung" ist, da die Ursachen der Ängste durchaus real sind. Da wird dann bspw. eine soziale Phobie diagnostiziert, weil der Betroffene anscheinend andere Menschen meidet und in deren Gegenwart Ängste verpürt. Aufgrund der jahrelangen schlechten Erfahrungen, die ADHSler oft gemacht haben, ist ein solches Verhalten aber durchaus "rational" und quasi aus der ADHS entstanden. In solchen Fällen sieht das dann aus wie eine Soziale Phobie, es ist aber keine.
    Man muss bei ADHS ganz genau hinschauen, was tatsächlich eine zusätzliche psychische Störung ist und was "nur" eine Kompensationsstrategie. Ein weiteres gutes Beispiel dafür ist die Zwangsstörung, die bei ADHSlern auch gerne diagnostiziert wird. Die aber bei ihnen oft nur der verzweifelte Versuch ist, Ordnung ins Chaos zu bringen. Für Persönlichkeitsstörungen gilt ähnliches.
    Das gehört unbedingt in die Hände eines fähigen Psychiaters. Das können wir aus der Ferne nicht beurteilen!
    Wieder ein Beitrag, dem ich gerne ein Doppellike und ein Doppeldanke geben möchte!

    Danke dafür!

Ähnliche Themen

  1. Wie kann ich in Münster zu einer Diagnose kommen?
    Von Anitüta im Forum ADS ADHS Erwachsene: Diagnose und Behandlung
    Antworten: 9
    Letzter Beitrag: 9.02.2015, 12:45
  2. Kann MPH auch bei Schilddrüsenunterfunktion helfen?
    Von Krampus im Forum ADS ADHS Erwachsene: Komorbiditäten
    Antworten: 32
    Letzter Beitrag: 16.11.2014, 19:05
  3. Habt Ihr auch Tage wo Ihr viel weint? Euch die Tränen kommen?
    Von maedelmerlin im Forum ADS ADHS Erwachsene: Komorbiditäten
    Antworten: 11
    Letzter Beitrag: 8.11.2012, 21:45
  4. Jetzt kann ich auch mitreden (ein bisschen)
    Von DithRDreamer im Forum ADHS Erwachsene Medikamente
    Antworten: 2
    Letzter Beitrag: 30.10.2012, 16:37

Stichworte

Thema: Kann das auch von ads kommen? im Forum ADS ADHS Erwachsene: Komorbiditäten bei ADHS bei Erwachsenen Forum
ADS/ADHS und Depressionen, Angsterkrankungen, Persönlichkeitsstörungen, Borderline, Abhängigkeit/Sucht, Messie-Syndrom und andere typische Komorbiditäten (Begleiterkrankungen und Folgeerkrankungen)
©2017 ADHS bei Erwachsenen Forum