-Adaption Nietzsches "drei Verwandlungen":

Drei Verwandlungen nenne ich euch des Geistes;

wie der Geist zum Kamele wird (Lasten tragendes Tier) (pre Dissoziation /Amygdala loading),
und zum Löwen das Kamel (Umfeld beherschendes Tier)(Dissoziativ /neurologisch vermeidend verknüpft)
und zum Kinde zuletzt der Löwe.(Versuch des "resettens der Vermeidungsverknüpfung"des Neubeginns aufgrund merklicher sozialer inkompatibilität)

Wie passend dieses Anlehnung ist fand ich selbst in mir als ADHS im Kindergarten beginned, Lasten tragend durch stetiges "anecken/auffallen" mich selbst über die Hypermotorik nutzend wenigstens physisch mich in einer Gruppe zu positionieren
Wenn auch im schulischen Erfolg und im sozial Verhalten auffällig, konnte man wenigstens das primitive Ego füttern.
Löwen gleich stets brüllend als Gegengewicht zu stetigen Misserfolgen. Im Verlauf der Pupertät und wohl durch antiautoritär geförderte häusliche Diskussionen entwickelte sich eine sprachlich emotionale Intelligenz welche mich befähigte mein anders sein als Freigeist zu propagieren, sowie jegliche Regulationsversuche und Apelle vor allem von Lehrern, als antiquar sowie Mangel an pädagogischer Flexibilität bis hin zu Entwicklungshemmend abgetan. etc.pp.

Die Unfähigkeit des Umfeldes dieses Selbstbild zu wiederlegen, jedenfalls in der meinigen Perspektive. Führte zu fehlenden Anreize für das Belohnungssystem, weil hier war jede "Schlacht" schon vorrab gewonnen.
Das Notensystem sowie Klassenkonferenzen und vor die Tür gestellt werden wurden als Systemfehler und nicht mein Fehlverhalten verbucht. -Dissoziation des Löwen

Das, der Chronologie folgend, traditioneller Kampfsport als Leistungssport betrieben wurde, lässt sich aus Hungergefühl des Belohnungszentrums verbuchen.
Warum dieses aber Hypermotorisch sowie absolut Konzentrationsunfähig möglich war, lässt mich nur mutmassen das die intensive gezielte Nutzung anderer Symptomatiken die Mängel bei Aktivierung abschwächten.
Das Umfeldbewustsein sowie das kanalisieren der Reizüberflutung zum nutzen des peripheren sehen, sowie die Quittierung bei Unaufmerksamkeit ein auf die Nuss zu bekommen sind wohl weitere dissoziative Vorgänge.
Zudem die einhergehende fernöstliche Lehre Kampf als allerletztes Mittel und stets nur frei von allen Emotionen beherschbar sowie die Notwendige Demut vor jedem Gegner führten beinah zu Nietzsches letzter Stufe:
dem letzten Geist, dem des Kindes.(die spekulative Möglichkeit der Resettung multibler Dissoziationen)
Vor irgendetwas zu stehen aber es nicht "pflücken" können, nicht zugreifen dürfen so in etwa war es zu fühlen.

Da ein Elternteil an einer Angststörung erkrankte und ich zufällig im dunkeln an einem Friedhof vorbei lief beschloss ich mich auf einen Grabstein zu setzten und wollte verstehen wie ich Angst zu definieren hatte.
-Warum man mit 17 auf so Ideen kommt,ob es eine gelöste Dissoziation die nach Neueinordnung forderte, ja das ist einer vieler Lebensfragen!!

Die daraus folgende Erkenntniss, nach Erleben der Angst und gleichzeitiger Einordnung nach logischen Bewertungsmuster im Abgleich sämtlicher abstrakter Legitimationen der Angst:


Logik Umfeld: Stein, Baum, dunkel,nass,2 vögel,reele Gräber Bedrohung = 0 - Emotional Ursprung: Ethik, Zombies, Vampir, komische Leute , schimpfender Pfarrer Bedrohung (muste schon lachen) = 0
Angst entwickelt sich also aus einer Bedrohung für Leib und Leben um sich zu erhalten zu können.
Angst aus emotionaler Lage oder einem aus Unsicherheit über, eventueller oder auch wahrscheinlicher, Gefährdung ist eine selbst Erschaffene Hormonelle Empfindung und kann alleinig in einem selbst gelöst werden durch Logik Abgleich.

...wär das ohne symptomatisch divergentes Denken überhaupt möglich gewesen? ..würde man auf so experimente kommen wenn man es nicht eh gewohnt ist immer "anders" zu sein?

Es war gespeichert, Angst wechselte in Unbehagen aufgrund des Wetters aber das wars dann auch. ( Umkehr einer Dissoziation in Folge einer Introspektion??)

Von dem Erleben dieser Erkenntniss führte dieses zur Sucht nach weiterem. Halb Löwe halb, Kind wollt ichs nun an allem testen.

Mit geschärftem Blick darauf, ging es dann zur Bundeswehr. Als bei einem der ersten Märsche ein Rekrut phsyhisch zusammenbrach und weinend mahnte er könne nicht mehr laufen nicht Atmen etc., brüllte der Ausbilder ihn an was dies für ein Scheiss sei woher er das wissen mag. Er fügte hinzu er mach dieses hier sei vielen Jahren und er sage dem Rekrut wann er nicht mehr könne und an dem Punkt seien wir lange noch nicht.
Alles was der Rekrut grad glaubt zu wissen ist nur sein innerer Schweinehund der sich melde also solle er nun weitermarschieren und die anderen nicht bekloppt machen.
Besagter Rekrut stand auf, lief den ganzen Marsch und erfuhr erstmals in seinem Leben das er wirklich falsch gespeichert hat wo seine Grenzen liegen. (Korrektur einer Dissoziation?)

Mit suchendem Auge auf analytisch oder erfahrenen Erkenntnissen war es nicht wunderlich das ich mich freiwillig zum Auslandeinsatz meldete.

Aus Vermeidung von Triggern ist hier nun zu stoppen!!

...Darauf folgte aufgrund massivster Dissoziationen und Konfrontation mit der modernen Zivilisation Zeitversetzt eine PTBS und folglich eine Traumatherapie.

Durch den davor geschilderten Lebensweg und wohl durch Symptomatiken der ADHS, sowie einen damaligen Freund der nun an der Uni lehrt, arbeite ich jahrelang an der Verknüpfung zwischen Psychologie und Philosophie.

Dies hier ist ein erster oberflächlicher Anriss.

Durch den hier im Forum befindlichen alten Thread über ADHS und Dissoziation angespornt würde ich gern ein paar Gebietsübergreifende experimentelle Verknüpfungen wagen.

Nietzsches Überwinden des Menschen, Kants kategorischer Imperativ, ADHS/PTBS militärisch, Hunter Theorie -

Im stetigen Bewustsein:
der Frage nach dem Guten, sich des Nichtwissens im Wissenmüssen des Guten bewust zu sein.

"Ich weiß, das ich nichts weiß"
Sokrates