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Diskutiere im Thema Plötzlich wieder Panikattacken im Forum ADS ADHS Erwachsene: Komorbiditäten
bei ADHS bei Erwachsenen Forum
ADS/ADHS und Depressionen, Angsterkrankungen, Persönlichkeitsstörungen, Borderline, Abhängigkeit/Sucht, Messie-Syndrom und andere typische Komorbiditäten (Begleiterkrankungen und Folgeerkrankungen)
  1. #1
    Ist öfter hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Alter: 25
    Forum-Beiträge: 289

    Plötzlich wieder Panikattacken

    Hallo zusammen,

    ich hatte im Alter von 7 bis etwa 11 regelmässig heftige Panikattacken. Das hatte sich dann wieder gebessert. Ich hatte zwar öfters Angstzustände, aber jetzt neulich in der Nacht, wurde mir wieder übel. Ich dachte, mir wäre einfach nicht gut. Aber dann hatte ich auch plötzlich das Gefühl, keine Luft mehr zu bekommen. Zum Glück war meine Mutter da, die mich dann wieder beruhigen konnte.
    Jetzt habe ich aber angst, dass das jederzeit wieder passieren könnte. Es gab ja keinen Anlass, ich hatte keine Angst oder sonst was... Es kam einfach, grundlos. Was, wenn mir das an der Uni oder im Zug oder sonst was passiert? Das stresst mich gerade total...

    Habt ihr eine Idee, was ich da machen könnte?

  2. #2
    Huiuiui

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 35
    Forum-Beiträge: 1.761

    AW: Plötzlich wieder Panikattacken

    Spontan fällt mir nur ein, mit einem Therapeuten darüber zu reden. Panikattaken haben häufig irgendeinen Auslöser. Vielleicht nicht unmittelbar davor, vielleicht kennst du ihn nicht, weil er irgendwo in deinem Unterbewusstsein verborgen liegt.
    Es gibt Leute, die bekommen nur einmal im Leben eine Panikatrake, anderen passiert das immer wieder. Panikattaken kann man aber behandeln. Sprich mit deinem Arzt oder Therapeuten darüber.

  3. #3
    Zappelphillipp!

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 32
    Forum-Beiträge: 459

    AW: Plötzlich wieder Panikattacken

    Hallo Bücherwurm!!!!!
    Ich kann dein Leid grade gut mit dir teilen, ich habe selber gestern eine sehr heftige Panik Attacke gehabt (genauso wie du), die erste nach dem Entzug, es ist mir passiert, weil ich mich seit Wochen selbst überfordere und massiven Schlafmangel habe aufgrund von diversen nicht Stoffgebundenen Süchten, ich war einfach fertig und bin ohne es zu merken viel zu weit gegangen. Jetzt bin ich total fertig und voll depressiv, also ich kann dich da gut verstehen grade, Panik Attacken sind das schlimmste was es gibt, das weis ich jetzt auch, Oh ja!!!!

    Nach dem was du schreibst, würde ich sagen, musst du schon aufpassen, du steckst grad in so einer "Erwartungshaltung"; sprich du hast Angst vor der Angst, du erwartest sie schon irgendwo und dann kann man sie unter Umständen was leider so ist eben selbst heraufbeschwören, das ist der Teufelskreis bei den Panik Attacken. Am Besten ist, du tust und denkst etwas beruhigendes in dem Moment wo die Panik angeflogen kommt, oder du schreibst dir jetzt schon einen Zettel, auf dem du dir Mut zu sprichst, den du dann immer bei dir hast und wenn die Angst kommt, dann liest du ihn,. Ansonsten mir hilft es bei der Angstbewältigung immer am Allerbesten sie zu konfrotieren.

    Und Hey, wenn du mal mit jemandem reden magst, dann bin ich für dich da!!!!



    LG CANARY
    Geändert von Canary ( 7.03.2015 um 15:17 Uhr) Grund: GENUA

  4. #4
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 27
    Forum-Beiträge: 354

    AW: Plötzlich wieder Panikattacken

    ja wie canary schon geschrieben hat ist konfrontation wirklich das beste. ich hatte meine erste panikattacke im jahr 2011 und das kam sehr regelmäßig. ich habe immer versucht auszuweichen und habe mich deshalb etwas isoliert. ich hatte vor allem möglichen angst. in öffentlichen verkehrsmitteln, vor schlimmen krankheiten, einbrechern, in der uni mich plötzlich übergeben zu müssenund es nicht mehr rechtzeitig auf die toilette zu schaffen.

    in meiner therapie habe ich gelernt besser damit umzugehen. momente der angst und der panik sind echt ekelhaft aber es ist der einzige weg um damit zurechtzukommen. wichtig finde ich auch die angst ein stück weit zu akzeptieren. es ist immerhin eine normale schutzfunktion des körpers. man wird nie gänzlich angstfrei werden können aber du kannst es schaffen deine angst und die panickattacken zu beherrschen. ich beherrsche panikattacken mittlerweile so, dass ich höchstens noch angst und ein sehr ungutes gefühl spüre. die körperlichen symptome treten bei mir nicht mehr auf. ich habe die angst akzeptiert und auch dass sie immer mal wieder kommen wird aber mittlerweile bin ich zuversichtlich. mit meinem therapeuten habe ich angst und panikmomente immer reflektiert. zuerst sollte ich einschätzen zu wie viel prozent ich das eintreten der angstbereitenden situation für realistisch halte und danach hat er mir meine einschätzung begründet. so lässt sich nach und nach ein realistisches bild auf die angst bereitende situation entwickeln. neben der therapie haben mir aber auch die 10 goldenen Regeln hier geholfen. Ich finde diese Homepage sehr informativ. Vielleicht hilft es dir ja auch. ich wünsche dir ganz viel Kraft auf dem Weg deine Angst zu beherrschen.

    1. Angstgefühle und dabei auftretende körperliche Symptome sind verstärkte normale Stessreaktionen

    2. Angstreaktionen sind nicht schädlich für die Gesundheit

    3. Bleibe in der Realität, beobachte und beschreibe Dich selbst (innerlich, laut oder durch Aufschreiben), was um Dich herum wirklich geschieht

    4. Verstärke die Angstreaktion nicht durch übetriebene, eigentlich unrealistische Fantasie- und Katastrophenvorstellungen

    5. Nehme Dir die Zeit und bleibe unbedingt in der Situation, bis die Angstreaktion wieder abklingt

    6. Beobachte bewußt, wie die Angst von alleine wieder abnimmt

    7. Vermeide keine Angstsituation

    8. Setze Dich allen Situationen aus - gegebenenfalls nach Schwierigkeit gestuft - die Dir Angst machen

    9. Sei stolz auf kleine Erfolge, auch die ganz kleinen!

    10. Nehme Dir in Angstsituationen Zeit

    http://www.panik-attacken.de/index.php/hilfe-zur-selbsthilfe-mainmenu-34/10-goldene-regeln-mainmenu-42

  5. #5
    Ist öfter hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Alter: 25
    Forum-Beiträge: 289

    AW: Plötzlich wieder Panikattacken

    Hallo ihr Lieben,

    Danke erst einmal für eure Antworten! Ich habe leider erst in einer Woche wieder einen Termin bei meiner Psychologin, da werde ich das natürlich auch ansprechen.
    Canary, du hast Recht, ist ein wenig ein Teufelskreis... Irgendwie muss das ja aufhören, dabei lief es vorher gerade noch so gut, vor dieser Panikattacke... Ich werde gerne auf dein Angebot zurück kommen
    Und danke für die Tipps von der Website! Die klingen gut, mal schauen, ob ich diese auch anwenden kann, das ist ja dann immer noch ein wenig schwieriger...

    Danke nochmals!!

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