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Diskutiere im Thema Schlafstörungen im Forum ADS ADHS Erwachsene: Komorbiditäten
bei ADHS bei Erwachsenen Forum
ADS/ADHS und Depressionen, Angsterkrankungen, Persönlichkeitsstörungen, Borderline, Abhängigkeit/Sucht, Messie-Syndrom und andere typische Komorbiditäten (Begleiterkrankungen und Folgeerkrankungen)
  1. #11
    Zappelphillipp!

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 32
    Forum-Beiträge: 459

    AW: Schlafstörungen

    Schlafstörungen, oh je.... Das hat mich schwer Schlafmittelabhängig gemacht mit 3/4 Jahr Entzug..... (wobei die Schalfmittel nicht als solche wirkten sondern mich nur .....)
    Heute ist es zwar meist so, das ich Komatös schlafe , aber nur 4 Stunden und durch meine Tanzleidenschaft nachts bin ich immer vollends ausgepowert, ich gehe meist um 4 Uhr nachts erst ins Bett (da kommt Video, Computer und Internetsucht auch mit ins Spiel, früher habe ich die ganze Nacht Gitarre geübt) Und das kommische is, je mehr ich Schlaf kriege/versuche zu kriegen, desto kaputter bin ich, ich merke die Müdigkeit, Ausgelaugtheit (mit Stimmungsschwankungen) oft erst an einem "Day Off" (Tag aussetzen beim Musik machen...) mit den Spannungskopfschmerzen is es manchmal genauso.... Kennt das wer?

    LG Canary
    Geändert von Canary (24.02.2015 um 23:30 Uhr)

  2. #12
    Wohnt hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 1.149

    AW: Schlafstörungen

    Canary schreibt:
    Schlafstörungen, oh je.... Das hat mich schwer Schlafmittelabhängig gemacht mit 3/4 Jahr Entzug..... (wobei die Schalfmittel nicht als solche wirkten sondern mich nur .....)
    Heute ist es zwar meist so, das ich Komatös schlafe , aber nur 4 Stunden und durch meine Tanzleidenschaft nachts bin ich immer vollends ausgepowert, ich gehe meist um 4 Uhr nachts erst ins Bett (da kommt Video, Computer und Internetsucht auch mit ins Spiel, früher habe ich die ganze Nacht Gitarre geübt) Und das kommische is, je mehr ich Schlaf kriege/versuche zu kriegen, desto kaputter bin ich, ich merke die Müdigkeit, Ausgelaugtheit (mit Stimmungsschwankungen) oft erst an einem "Day Off" (Tag aussetzen beim Musik machen...) mit den Spannungskopfschmerzen is es manchmal genauso.... Kennt das wer?

    LG Canary
    Ich hab mal so ne Phase gehabt - höchste Leistungsfähigkeit, aber keine Nacht gepennt! Klare Ansage: Damals hat nichts geholfen und ich war vollkommen schlaffixiert!

    Da lacht der Geheimrat im Faust: " Ich war ein Teil von jener Kraft, die stehst nur schlafen will und stets nur Wachheit schafft!"

    Ich hab kein Patentrezept, außer ein paar Tropfen Atosil oder ein Tropfen Doxepin. Nur das hilft mir, wenn es mal wieder soweit ist!
    Geändert von Waldsteinie (25.02.2015 um 13:27 Uhr)

  3. #13
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 243

    AW: Schlafstörungen

    Richtig schlimm war es 2008. Aus dem Nichts heraus nachts beim Einschlafen ne Panikattacke bekommen, oder was auch immer das war. Danach war nichts mehr wie vorher. Seitdem konnte ich mehrere Wochen lang gar nicht nachts schlafen, nur tagsüber. Ich hatte ne ganz tolle Psych-Neurologin , die meinte nach drei Wochen Krankschreibung, ich hätte Angst vor der Arbeit und es wäre eine Vermeidungshaltung. Ich müsse mich der Sache stellen.... War supi, so total kaputt und unausgeschlafen mit bescheuerten Kunden zu sprechen und rechtssichere Schreiben zu schreiben... Bin dann öfter mal ausgerastet Ich habe seinerzeit Promethazin bekommen und genommen, was aber Wochen brauchte, um zu wirken.

    Aktuell habe ich nach ner langen guten Phase wieder Probleme und hab grade neu Quetiapin bekommen und probier damit rum. Bisher wirkt es super zum Einschlafen, wach werde ich aber erst gegen Mittag. Mal sehen.

  4. #14
    Wohnt hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 1.149

    AW: Schlafstörungen

    Quetiapin kenne ich bei mir auch als Wundermittel - aber der Überhang ist die reine Pest!

  5. #15
    cocolores

    Gast

    AW: Schlafstörungen

    Ich weiss gar nicht, wovor ich mehr Angst haben soll - vor solchen Mitteln, die schwer wirken, oder vor etwas, was gut hilft und was ich dann nicht mehr abstellen kann

  6. #16
    Neues Forum-Mitglied

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    Forum-Beiträge: 243

    AW: Schlafstörungen

    Waldsteinie, ist der Überhang auch bei längerer Einnahme geblieben? Ich habe seit zwei Tagen wieder einen schlechteren Schlaf trotz Q., nehme aber nur 25 mg. Ist das vielleicht nach "Gewöhnung" zu wenig? Oder ob das an der zusätzlichen Mittagsportion Attentin liegen kann?

  7. #17
    Wohnt hier

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    Forum-Beiträge: 1.149

    AW: Schlafstörungen

    cocolores schreibt:
    Ich weiss gar nicht, wovor ich mehr Angst haben soll - vor solchen Mitteln, die schwer wirken, oder vor etwas, was gut hilft und was ich dann nicht mehr abstellen kann
    Na ja, da liegt die Wahrheit auch wieder in der Mitte. Hatte vor ein paar Wochen mit einer Cousine solche Probleme erörtert. Sie kann schon ewig nicht mehr schlafen!

    Da ich aber die kleine und noch dazu die dumme überintellektuelle Cousine bin hat sie natürlich nie mal nachgefragt. Ok, nachdem ihr Vater gestorben war, die Erbstreitigkeiten neuen Höhenpunkten entgegen strebten und sie auch noch ne Krebsdiagnose bekommen hatte - genau zwischen Tod der Vaters und dessen Beisetzung - war dann doch mal ein wenig Schluss mit lustig! Nebenbei hat sie erzählt, dass sie jede Nacht gegen 3:00 Uhr aufwacht und dann mindestens zwei Stunden liest! Na, das wär ja was für mich gewesen!

    Sie hat ein Kindle und hat einfach Nacht für Nacht einen albernen Roman nach dem anderen gelesen - wenn dann der Wecker klingelte war sie völlig fertig und bereit, endlich gut zu schlafen . Ich hab ihr dann erzählt, dass es da ganz einfach Mittelchen gäbe, die nicht süchtig machen und und und

    Erster Einwand: Da muss ich ja erstmal mit klar kommen, dass ich ein Psychopharmakon nehmen soll. Sowas war doch immer nur was für die anderen - da lacht Waldsteinie! Ich hab die üblichen Sprüche abgelassen "es ist keine Schande, sich Hilfe zu holen, schon gar nicht, wenn man so viele Belastungen auf einmal zu stemmen hat" und bla.

    Hab ihr alles genau aufgeschrieben - Antidepressiva in Tropfenform ist noch lange nicht bei allen Ärzten angekommen - damit waren meine Ratschläge erstmal vom Tisch!

    Vor ein paar Wochen hab ich mit ihr telefoniert - es passierte ein Zeitenwandel: Ich muss Dir jetzt unbedingt noch erzählen, dass Du recht hattest. Richtig schlafen ist wie im Paradies. Ich bin zu meinem Arzt gewackelt, hab ihm alles erzählt und ihn auf Deine Tropfen hingewiesen. Er meinte sofort, das sei eine gute Idee. Er würde ihr aber Trimipramin verschreiben - fand ich für sie auch noch besser! Seitdem nimmt sie jeden Abend fünf Tropfen - weiß nicht, welche Konzentration das ist. Seitdem schläft sie durch und wacht morgens ganz geschmeidig mit dem Wecker auf. Sie war einfach nur hingerissen ob der Wirkung - immerhin muss sie ja momentan auch noch jeden Tag zur Bestrahlung!

    Aber, es muss doch noch einen Einwand geben! Natürlich macht sie sich jetzt Gedanken darum, was wohl ist, wenn sie die Tropfen nicht mehr nimmt. Da fasst sich die Waldsteinie an den Kopf! Die eingenommene Wirkstoffmenge ist so minimal und sie schläft so gut, dass sie sich auch ihrem Alltag wieder gewachsen sieht - sie ist fünfache Oma mit totaler Hingabe und arbeitet noch!

    Da musste die kleine blöde Cousine schon wieder beruhigen und mal drauf hinweisen, dass sie das Zeug erstmal nehmen soll. Immerhin kann sie - wenn diese leidige Krebsgeschichte mal vom Eis ist - ganz langsam mal anfangen die Tropfenzahl zu reduzieren!

    Wegen fünf Tropfen Trimipramin solch ein Panikorchester zu dirigieren ist schon außerhalb jeder realistischen Weltsicht!

    Ich bin fest davon überzeugt, dass es Möglichkeiten gibt - auch ich hab schon Seroquel genommen. Na und? Heute komme ich gar nicht mehr in so eine Schleife, dass mir nur noch Seroquel raushilft. Ich hab ne Bedarfsmedikation und weiß auch, wann ich sie einsetzen muss oder wann es besser ist, diesen einen Tropfen einzunehmen!

  8. #18
    Wohnt hier

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    Forum-Beiträge: 1.149

    AW: Schlafstörungen

    Triskell schreibt:
    Waldsteinie, ist der Überhang auch bei längerer Einnahme geblieben? Ich habe seit zwei Tagen wieder einen schlechteren Schlaf trotz Q., nehme aber nur 25 mg. Ist das vielleicht nach "Gewöhnung" zu wenig? Oder ob das an der zusätzlichen Mittagsportion Attentin liegen kann?
    Gute Frage, die würde ich mal mit meinem Arzt klären! Nach zwei Tagen mach ich mir aber noch keine echten Sorgen. Mir hat mal eine Ärztin gesagt, dass das Zeug in höheren Dosen ein probates Mittel ist, um aus der Schleife der Schlaflosigkeit rauszukommen. Sie hat mir damals so ne Art Stoßtherapie übers Wochenende aufgeschrieben!

    Die hab ich allerdings in der Menge gar nicht gebraucht.

    Ich würd das unbedingt mit dem Arzt besprechen und auch mal nach Alternativen fragen!

  9. #19
    Bin hier neu, seid lieb zu mir

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    Forum-Beiträge: 24

    AW: Schlafstörungen

    Ein paar von euch nehmen ja Doxepin ein. Ich habe das auch für fast 2 Jahre eingenommen und hatte das Problem, dass ich, wenn ich nicht genau 9 oder mehr Stunden Schlaf hatte am nächsten Tag "Matsche im Kopf" war. Habt ihr das auch?

    Ich wurde dann auf Promethazin umgestellt, das hat aber dann eine paradoxe Wirkung entwickelt hat. Im Laufe des letzten Monats habe ich die Dosierung von dem Promethazin verringert aber konnte dann leider nur mit Oxazepam schlafen. Mein Arzt hat mir geraten abrupt mit allen Medikamenten außer Amphetamin aufzuhören und ein paar Tage abzuwarten. Ich bin gespannt

  10. #20
    Wohnt hier

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    Forum-Beiträge: 1.149

    AW: Schlafstörungen

    sherlock schreibt:
    Ein paar von euch nehmen ja Doxepin ein. Ich habe das auch für fast 2 Jahre eingenommen und hatte das Problem, dass ich, wenn ich nicht genau 9 oder mehr Stunden Schlaf hatte am nächsten Tag "Matsche im Kopf" war. Habt ihr das auch?
    Das habe ich nur, wenn ich es zu spät nehme.

    Ich nehme es nur bei Bedarf und dann nehme ich einen Tropfen, das sind 2 mg Wirkstoff. Nur in echten Krisenzeiten nehme ich zwei Tropfen.

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