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Diskutiere im Thema Dickes Therapeuten-Problem!!! Was soll ich tun?! im Forum ADS ADHS Erwachsene: Komorbiditäten
bei ADHS bei Erwachsenen Forum
ADS/ADHS und Depressionen, Angsterkrankungen, Persönlichkeitsstörungen, Borderline, Abhängigkeit/Sucht, Messie-Syndrom und andere typische Komorbiditäten (Begleiterkrankungen und Folgeerkrankungen)
  1. #11
    Kennt sich hier aus

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 909

    AW: Dickes Therapeuten-Problem!!! Was soll ich tun?!

    Also extremes Untergewicht wird als "anorektisch" beschrieben (und ist nicht unbedingt dann Anorexia nervosa als ICD-Diagnose). Dass die TherapeutInnen da sehr, sehr aufmerksam werden, ist eigentlich - auch wenn es verständlicherweise bei den PatientInnen Ärger auslöst - im Interesse der Betroffenen.

    Die Gefahr, früh zu versterben ist bei essgestörten PatientInnen sehr, sehr hoch. Sei es durch Suizid oder durch Folgen der Esstörung.

    Nach deinem Bericht, Canary, kann ich jetzt nicht so viel Schlimmes erkennen, was dir angetan wurde in Bezug auf den Verdacht einer Essstörung. Blutbild und regelmäßiges Wägen ist ja zu deinem Schutz auch!

    Nun ist aber ja deine Frage erstmal hinfällig geworden, weil der Therapieplatz gekündigt wurde. Manchmal ist ein frischer Anfang an einer neuen Stelle auch was richtig Gutes! <3

    Liebe Grüße,

    Luzie

  2. #12
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 4.994

    AW: Dickes Therapeuten-Problem!!! Was soll ich tun?!

    Luzie schreibt:
    Also extremes Untergewicht wird als "anorektisch" beschrieben (und ist nicht unbedingt dann Anorexia nervosa als ICD-Diagnose).


    Der Begriff "anorektisch" weist schon auf eine Anorexie hin. Somatisch würde man den Zustand extremen Untergewichtes eher als "kachektisch" bezeichnen.

    LG Emely

  3. #13
    Kennt sich hier aus

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 909

    AW: Dickes Therapeuten-Problem!!! Was soll ich tun?!

    Anorektisch ist aber nicht gleich Anorexia nervosa (wie der Name schon sagt...)

    Liebe Grüße, Luzie

  4. #14
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 4.994

    AW: Dickes Therapeuten-Problem!!! Was soll ich tun?!

    Anorektisch bedeutet in der wörtlichen Übersetzung aber appetitlos und das ist Canary nach eigener Aussage nicht.

    Dass anorektisch gleich Anorexia nervosa ist, habe ich nicht behauptet.

  5. #15
    Kennt sich hier aus

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 909

    AW: Dickes Therapeuten-Problem!!! Was soll ich tun?!

    Ja, dann wäre das ja geklärt.

  6. #16
    Chaoprinzessin

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 46
    Forum-Beiträge: 12.138

    AW: Dickes Therapeuten-Problem!!! Was soll ich tun?!

    Hallo Canary,

    Ich habe es gerade alles gelesen...

    Diese Therapie schadet dich und wenn du sie los ist, finde ich gut... Vielleicht musst du eine Weile suchen, aber du wirst finden.

    Untergewichtig war ich auch, lange... Ich bin jemand der bei Stress keine Hunger hat. Nun, mit die Jahren habe ich, zwar langsam, immer wieder etwas zugelegt... Auch bin ich wenig gestresst und seit wenig Zeit eine normale Gewicht erreicht...

    Spezialdiät bringt mich wenig, aber immer hin, so viel essen wie ich es mag und kann, Sachen die mich schmecken und sehr grosszügig sein mit fettiges...

    Aber wirklich zugenommen hatte ich (seit ich 20 jahre alt bin, 10 kg) weil es mich seelisch besser geht...

    Daher finde ich gut, wenn du so viel isst wie du nun kann, aber auf Dauer hilft es mehr, wenn es dich besser geht und du deine Gewicht mal etwa "vergisst". Klar, zu dünn sieht nicht so toll aus, ich hatte früher auch Mühe... Jetzt finde ich mich übsch, ich habe auch ein bisschen Rundungen bekommen...

    Also, eine Therapeut mit dem du dich aufgehoben, wohl und verstanden fühlst würde dich auch dort gut tun...

  7. #17
    Wohnt hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 1.907

    AW: Dickes Therapeuten-Problem!!! Was soll ich tun?!

    Ich würde mich an deiner Stelle auch mit der Krankenkasse in Verbindung setzen und sie erstens informieren, dann man doch dort so im Stich lässt, dir das abhängig machende Medikament verschrieben hat und dir nun vorwirft, dass du mit Hilfe deines Hausarztes und die von ihm zur Unterstützung bei dem Entzug verschriebenen Medikamente genommen hast (Mensch das wäre deren Pflicht gewesen, der aus der Sucht rauszuhelfen ). Schließlich hast du sie dir ja nicht selbst verschrieben ... ich finde die Krankenkasse sollte dorrt mal Krach schlagen. NA und zweitens bitte die KK um Hilfe bei der Suche nach einem neuen Therapeuten, denn lange solltest du dich ohne einen sein, dass ist für dich sicher nicht gut. Also bitte mal um ein Gespräch bei deiner Krankenkasse !

  8. #18
    Wohnt hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 1.907

    AW: Dickes Therapeuten-Problem!!! Was soll ich tun?!

    Mal noch eine Frage: rauchst du ? Wenn ja versuch unbedingt damit aufzuhören, da du die Entzugserscheinungen von den Medikamenten ausgehalten hast bzw. das geschafft hast mit dem Entzug, würdest du das auch locker schaffen ( denn so schlimm ist das nicht, wie ich aus eigener Erfahrung weiß).

    Ich war früher auch sehr dünn und konnte essen, was ich will und nahm nicht zu. Als ich das rauchen aufgab ( jetzt rauche ich aber nach einigen Jahren leider wieder) nahm ich fast 10 kg zu , ganz von allein. Rauchen bewirkt leider wirklich, dass man nicht zunimmt - zumindest bei manchen, vielleicht ist es bei dir auch so, falls du rauchst. Vielleicht ein nützlicher Rat für dich ?

  9. #19
    Zappelphillipp!

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 32
    Forum-Beiträge: 459

    AW: Dickes Therapeuten-Problem!!! Was soll ich tun?!

    Luzie schreibt:
    Also extremes Untergewicht wird als "anorektisch" beschrieben (und ist nicht unbedingt dann Anorexia nervosa als ICD-Diagnose). Dass die TherapeutInnen da sehr, sehr aufmerksam werden, ist eigentlich - auch wenn es verständlicherweise bei den PatientInnen Ärger auslöst - im Interesse der Betroffenen.

    Die Gefahr, früh zu versterben ist bei essgestörten PatientInnen sehr, sehr hoch. Sei es durch Suizid oder durch Folgen der Esstörung.

    Nach deinem Bericht, Canary, kann ich jetzt nicht so viel Schlimmes erkennen, was dir angetan wurde in Bezug auf den Verdacht einer Essstörung. Blutbild und regelmäßiges Wägen ist ja zu deinem Schutz auch!

    Nun ist aber ja deine Frage erstmal hinfällig geworden, weil der Therapieplatz gekündigt wurde. Manchmal ist ein frischer Anfang an einer neuen Stelle auch was richtig Gutes! <3

    Liebe Grüße,

    Luzie

    Hallo liebe Luzie
    Das was du schreibst klingt ja aus Distanz betrachtet wohl ziemlich einleuchtend. Aber es ist wirklich so wie Butterblume schreibt, Anorektisch heist entweder appetitlos oder eben mit Absicht kalorienreduziertes Essverhalten und in meinem Fall ist mein Essverhalten das krasse Gegenteil von "Kalorienreduzierendes Verhalten", jetzt nach dem Entzug habe ich 6 Mahlzeiten sogar am Tag und ich nehme fast nicht zu und meine Therapeuten haben mir dieses typisch anorektische also Kalorienreduziertes Essverhalten quasi ja unterstellt. Und sogar dann noch als meine Oma da anrief und denen mal sagte wie viel ich wirklich esse und das man mir das nicht glaubt, das war das schlimmste und weist du ich habe Angst, ich schäme mich für mein Gewicht, es ist sehr unheimlich so gut und hochkalorisch zu essen und nix bleibt hängen. Weist du -wie wollen bzw. sollten die mir helfen wenn sie nicht wissen woher es kommt. Die Untersuchungen beim Arzt hinsichtlich des Untergewichtes waren ja auch ergebnislos, außer das es hies ich hätte ein "Hyperaktives Nervensystem". Weist du, wenn man dann jedes Mal in der Therapie auf die Waage muss und immer dieses Gewicht vorgehalten bekommt, dann kriegt man Angst und es stresst, weil ich auch ganz genau weis, das mein ständiges Gestresst und Getrieben sein auch mitverantwortlich dafür ist. Ich kann nicht entspannen und nicht sitzen, nur wenige interessante Themen bringen mich für kurze Zeit zum sitzen. An dem Punkt muss ich sagen war diese "Übertriebene Sorgfalt" meiner Therapeuten mehr Schaden als Helfen und es war echt knüppelhart auf meiner Seite grade auch noch mit dem Entzug am Laufen, der zum Glück gut geklappt hat. Ich musste mir immer anhören wie gefährlich Untergewicht doch sei und dabei ist Untergewicht ohne Mangel aber mit normalem Essverhalten keine Krankheit und wird deshalb wohl auch nicht zu diesen typischen Anorexie Folgeerkrankungen führen, daher auch immer alle Werte Top bei mir und das ist eben auch ein Beweis das keine Mangelernährung vorliegt. Und es war so schlimm, ich brauchte nur irgendwas sagen, man kann es ja immer in der Psychiatrie immer auf Modediagnosen abschieben in dem Fall Magersucht. Man wollte nur noch auf Untergewicht schauen, mehr is da nicht gelaufen und meine wirklichen Probleme gingen total unter, und was das mit dem Getrieben sein und der Unruhe und der Aufmerksamkeitsstörung anbetraf, sie stellten zwar den ADHS Verdacht vor langem schon, doch beachtet wurde das nicht wirklich so sehr, wenn meine Aufmerksamkeitsstörung mal wieder auffiel erzählte mir mein neuer Neurologe (der den ich für das kaputtgehen der Therapie verantwortllich mache, denn der hat so auf "Magersucht" plädiert) mein Gehirn sei geschrumpft, wegen der Essstörung, daher will ich mal behaupten mit größter Sicherheit, wenn ich ein MRT vom Kopf machen lassen würde, dann würde da bestimmt keine Hirnathropie festgestellt werden, genauso wenig wie ich je Mangelzustände im Blut hatte oder je Nahrungsergänzungsmittel genommen hätte um solche Blutwerte zu erhalten. Das war echt traurig für mich und früher hat mir mein Untergewicht nicht so viel ausgemacht, aber jetzt nach dem ist es schlimm für mich und ich empfinde es als Last. Ich kann mich nicht mehr in Unterwäsche vorm Spiegel sehen weil ich echt noch Angst oder Abneigung empfinde, das kann jetzt aber auch noch etwas von dem Entzugstress zu tun haben, der sich langsam legt, da hat man eben mehr Ängste.

    Liebe Grüße
    Canary

    PS. Mal sehen an was für einen Therapeuten ich lande, da werde ich mal Klar Text reden über meine Symptomatik und über die Kachexie sprechen und klipp und klar sagen woher ich glaube das es kommt und mal sehen ob sich da noch was ergibt, andere Ärzte andere Meinung. Und ich denke ich jetzt nach dem Entzuig wohl auch darüber nach mich endlich offiziel auf ADHS testen zu lassen, ging ja lange eh nicht wegen der Entzugsgeschichte und ich hab auch nicht mehr Angst davor das es nicht rauskommt und ich nicht wüsste wo die Symptomatik (Hyperaktivität und Aufmerksamkeitsstörung) herkommt, sondern ich hab eher Angst vor der offiziellen Diagnose und den ADHS Medikamenten, weil ich nach der Geschichte soooo eine Angst vor allerlei Medis habe, is auch extrem, aber vielleicht verständlich, wenn man nie gute Erfahrung damit gemacht hat....
    Geändert von Canary (22.12.2014 um 23:20 Uhr)

  10. #20
    Zappelphillipp!

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 32
    Forum-Beiträge: 459

    AW: Dickes Therapeuten-Problem!!! Was soll ich tun?!

    Wintertag schreibt:
    Mal noch eine Frage: rauchst du ? Wenn ja versuch unbedingt damit aufzuhören, da du die Entzugserscheinungen von den Medikamenten ausgehalten hast bzw. das geschafft hast mit dem Entzug, würdest du das auch locker schaffen ( denn so schlimm ist das nicht, wie ich aus eigener Erfahrung weiß).

    Ich war früher auch sehr dünn und konnte essen, was ich will und nahm nicht zu. Als ich das rauchen aufgab ( jetzt rauche ich aber nach einigen Jahren leider wieder) nahm ich fast 10 kg zu , ganz von allein. Rauchen bewirkt leider wirklich, dass man nicht zunimmt - zumindest bei manchen, vielleicht ist es bei dir auch so, falls du rauchst. Vielleicht ein nützlicher Rat für dich ?

    Hallo Wintertag
    Ja, ich rauche tatsächlich 8 Zigarretten am Tag, aber ich rauche erst seit dem Entzug wieder, hatte 2010 aufgehört. Aber ich hatte das Untergewicht ja immer schon. Auf jeden Fall hoffe ich das ich es auch wirklich bald aufgeben kann, denn es ist auch voll die Geldverschwendung, v.a. wenn du von einer Erwerbsminderungsrente lebst. Aber im Moment kann ic hes mir grade nicht vorstellen, ich brauche es noch zur Beruhigung. Aber ich hab ja die Kanarien,die wollen ja immer von mir gepustet werden (die kommen bis direkt an meinen Mund)und irgendwie tue ich das mit Rauchatem ja auch ungern, daher putze ich 4 mal am Tag die Zähne.... Also allzu lange tue ich es eh nicht mehr, deswegen hatte ich es damals ja auch aufgegeben

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