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Diskutiere im Thema Übertriebene/s Selbstbild/Selbstwahrnehmung im Forum ADS ADHS Erwachsene: Komorbiditäten
bei ADHS bei Erwachsenen Forum
ADS/ADHS und Depressionen, Angsterkrankungen, Persönlichkeitsstörungen, Borderline, Abhängigkeit/Sucht, Messie-Syndrom und andere typische Komorbiditäten (Begleiterkrankungen und Folgeerkrankungen)
  1. #11
    ADHD-Squirrel

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 437

    AW: Übertriebene/s Selbstbild/Selbstwahrnehmung

    ReRegenbogen schreibt:
    Man sollte nicht vergessen, dass psychische Krankheiten anhand von Symptomen diagnostiziert werden, die auf viele Menschen zutreffen.
    Es sind also nicht die einzelnen Symptome, sondern die Menge der Symptome und wie stark sie zutreffen.
    Es ist nunmal nicht möglich, Blut abzunehmen und anhand des Wertes xy zu sagen: trifft zu bzw. trifft nicht zu.
    Stattdessen ist es zwangsläufig so, dass man sich immer in einem Teil der Symptomen wiederfindet.
    Gerade bei Depressionen, jeder hat mal phasenweise schlechte Laune, Schlafprobleme, keinen Antrieb.
    Daher ist es insbesondere bei psychischen Problemen schwierig, sich selbst zu diagnostizieren, da es für einen Laien schwer ist, die Symptome zu gewichten.
    Dafür ist dann der Facharzt da.
    Ich weiss das meine Meinung nicht gerade toll ist sie in einem Forum wie diesem kundzutun, aber nicht jeder Facharzt nimmt sich die Zeit ihre Patienten genauer unter die Lupe zu nehmen, einige nehmen eben auch nur die Menge an Symptomen und gucken was da passend könnte. (ich gebe zu, aus dieser Zeile spricht mein Frust gegenüber den Ärzten bei denen ich das erlebt habe)

    Meine Selbstreflektion ist ziemlich hoch, deswegen werte ich meine eigenen Einschätzungen erstmal höher als von einem Facharzt der sich gerade mal 15-30 Minuten Zeit nehmen kann. Er kann ja nicht in meinen Kopf sehen, ausserdem ist es als ADHSler schwerer bei einem kurzen Arztgespräch auf den Punkt zu kommen, und nicht den Arzt ausversehen in eine völlig andere Richtung zu schubsen.

    Ich will niemandem raten Selbstdiagnosen zu stellen! Aber ich rate jedem sich mit den eigenen Symptomen auseinanderzusetzen. Meiner Meinung nach sollte man selbst in diesen Dingen ein klein wenig zum Fachmann werden. Sich vollkommen in die Hände eines Arztes zu begeben setzt voraus das dieser genau weiss was er tut, die Erfahrung zeigt das es nicht immer so ist.


    Der Patient muss doch einigermassen Ahnung haben was mit ihm los ist, ansonsten kann er doch gar keine klaren Aussagen machen die dem Arzt weiterhelfen? Wie gesagt, man macht manchmal Äusserungen die einen Arzt auf eine völlig falsche Fährte bringen. (Beispiel: Ich wollte beim Arzt nur kurz meine MPH-Appetitlosigkeit ansprechen, wenig später wollte er von mir wissen ob ich eine Essstörung habe, und kritzelte wild in meiner Akte rum, ich will nicht wissen was dort jetzt steht )


    Es ist schwierig sich mit seinen Symptomen auseinanderzusetzen ohne sich in etwas hineinzusteigern, aber selbst die Informationssuche zu unterlassen, weil man ansonsten zu hypochondrisch wird, das halte ich für genauso problematisch.


    noch ein wenig zum Thema: Bei mir liegen psychische Krankheiten auch in der Familie und Verwandschaft. Wenn man nun bedenkt das ADHS wohl vererbbar ist, dann wundert es einen nicht wirklich.

    ps: puuh, ich hoffe mein Beitrag kommt nicht aggressiv rüber, ist wirklich nicht so gemeint! beim zweiten drüberlesen wirkt er aber so!


  2. #12
    Wohnt hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 1.743

    AW: Übertriebene/s Selbstbild/Selbstwahrnehmung

    Hallo, ich finde deine Antwort sehr gut.

    Leider muß ich jetzt mal Pause machen hier im Forum, wenn ich zu lange drin bin, kommt nur noch wirres Zeug zum Vorschein.

    Mein Freund sagt immer: ...du mit deiner Küchenpsychologie......

    Doch ich lese viel, informiere mich, durch gewisse Diskussionen im Fernsehn habe ich auch schon einiges erfahren und
    manchmal meine ich, ich kann bei bestimmten Menschen Diagnosen ausschließen, den auch jetzt bin ich erst bei einer
    langjährigen Freundin darauf gekommen was sie noch hat /außer ADS.

    Darum bin ich froh, das ich einen langjährigen Hausarzt habe, der auch viel von meinem Leben weiß und auch das meiner Söhne.

    Den wie soll den ein Psychiater so schnell eine Diagnose erstellen. Ich weiß noch damals in Berlin, da hatte ich zwei Psychiater, der
    oder die eine schrieb mich krank, bei ihr hatte ich Borderline, der andere war ADS-Spezialiest und von ihm bekam ich Ritalin.

    Gruß Paula,

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