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Diskutiere im Thema Small-Talk Unfähigkeit im Forum ADS ADHS Erwachsene: Komorbiditäten
bei ADHS bei Erwachsenen Forum
ADS/ADHS und Depressionen, Angsterkrankungen, Persönlichkeitsstörungen, Borderline, Abhängigkeit/Sucht, Messie-Syndrom und andere typische Komorbiditäten (Begleiterkrankungen und Folgeerkrankungen)
  1. #11
    Wohnt hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 34
    Forum-Beiträge: 1.388

    AW: Small-Talk Unfähigkeit

    1h Zugfahrt. Über was für einen Quatsch ohne Inhalt sich die Leute stundenlang unterhalten können...

    Da fehlt mir so jedes Verständnis und ich musste gleich an den Thread denken...

  2. #12
    Ist interessiert

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 49

    AW: Small-Talk Unfähigkeit

    ich habe mir angewöhnt, mich zumindest am standard-small-talk zu beteiligen. ab und zu stelle ich dann mal eine für mich überflüssige frage oder stimme dem jeweiligen redner durch kopfnicken, grinsen oder sonstwie zu. es ist eigentlich erstaunlich, wie einfach das geht. trotzdem mag ich small-talk nicht. manchmal finde ich, ist es verschenkte zeit.

    im flugzeug oder zug höre ich meist musik oder ich habe die augen zu und döse vor mich hin. so habe ich meist meine ruhe.

  3. #13
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 45
    Forum-Beiträge: 409

    AW: Small-Talk Unfähigkeit

    Ich kann auch das Wort "Mahlzeit" überhaupt nicht nachvollziehen.

    Mit diesem Wort wird man in Betrieben täglich zugetextet.

  4. #14
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 54
    Forum-Beiträge: 382

    AW: Small-Talk Unfähigkeit

    Networking (im Deutschen Netzwerken) bedeutet den Aufbau und die Pflege von persönlichen und beruflichen Kontakten.
    Ziel ist ein Netzwerk aus einer Gruppe von Personen, die zueinander in Beziehungen stehen und sich privat, vor allem aber beruflich unterstützen, helfen oder kooperieren, ohne dass dabei Leistung und Nutzen für Dritte (wie Kunden, Unternehmen, Gesellschaft oder Staat) relevant ist.
    Meist wird in der Wertigkeit ein Unterschied zwischen Kontakt und Beziehung herausgestellt.
    Laut der international anerkannten Netzwerkforscherin Marina Hennig meint letzteres
    eine „wechselseitige, verfestigte Interaktion“,
    während ein Kontakt auch einen einfachen Visitenkartenaustausch bedeuten könne.

    Vor kurzem habe ich einen Artikel in Psychologie heute (aktuelles Heft) gelesen, indem es genau darum geht.
    Für berufliches Fortkommen ist Networking genauso wichtig wie Können.
    Kommunikation als Beziehungspflege b zw. aufbau und nicht als Austausch von Information.

    Das erinnert mich an eine Geburtstagsfeier. Dort kannte ich nur das Geburtstagskind.
    Anfangs waren nur wenig Leute da und die Kommunikation klappte wunderbar. Wir unterhielten uns über Themen.
    Dann kam ein ganzer Schwung Leute, die kleine Gruppe löste sich auf und ich fand mich plötzlich allein wieder.
    Kleine Gruppen bildeten sich, die zusammen standen und ich stellte mich mal zu einer,
    aber es wollte kein Gespräch zustande kommen.
    Man fragte sich, woher man käme und wie die Verbindung zum Geburtstagskind ist
    und dann war das Gespräch schon zu Ende.
    Dieses Herumstehen und Smalltalken war für mich sehr schwierig und plötzlich fühlte ich mich nicht mehr wohl,
    fühlte mich fehl am Platz.
    Verstand auch nicht warum, da ich ja sehr kontaktfreudig bin und schnell mit Menschen ins Gespräch komme.
    Gerade bei Zugfahrten oder bei Flügen.

    Was mich erschlagen hat, war die große Gruppe fremder Menschen.
    Ich denke, es liegt auch daran, dass es ADHSlern schwer fällt in kurze Kontakte zu gehen.
    In kleinen Gruppen können wir uns besser orientieren, da fällt uns das Fokussieren nicht so schwer.

    In großen Grupppen sind die Reize sehr vielfältig, die Ablenkbarkeit hoch,
    das Stimmengewirr hat mich kribbelig gemacht und die Belanglosigkeit der Gesprächsinhalte hat mir
    auch nicht geholfen anzudocken, damit ich mich wohl fühlen konnte.

    Kurze belanglose Kommunikationseinheiten bieten nicht genug Zeit, seinen Platz zu finden,
    sich an die Situation zu gewöhnen,
    Der Wechsel findet zu schnell satt.
    Entweder der Gesprächspartner wechselt oder das "Thema".

    Ich möchte kennenlernen, mich verbinden, das Gegenüber einschätzen können, dann fühle ich mich wohl.
    Mich in kurzer Zeit immer wieder neu einlassen, ist sehr schwierig.

    Ich denke das ist das Problem, dieser ständige Wechsel......
    Es geht um wahrgenommen werden, sich kurz darzustellen, es geht um kurzen Kontakt.
    Das reicht vielen, um wahrzunehmen oder wahrgenommen zu werden,
    um sich an jemanden zu erinnern.
    Mir, uns? reicht das nicht.
    Ich brauche einen intensiveren Kontakt....
    Um jemanden wahrzunehmen, mich an jemanden erinnern zu können, ist etwas notwenig, das mich andocken lässt.
    Ist dies nicht der Fall, habe ich später keine Erinnerung an jemanden,
    nur daran, dass es total langweilig war und ich mich nicht wohl gefühlt habe.

    Wenn mir dies bei der Geburtstagsfeier schon bewusst gewesen wäre, hätte ich wohl ein anderes Erleben in Erinnerung.


    Da Sozialnetworking jedoch beruflich heute immer wichtiger ist,
    würde ich versuchen, bewusst auf den einen oder anderen zuzugehen mit der inneren Haltung und dem Wissen,
    dass die Interaktion sehr kurz ist und nur dem Networking dient.
    heisst, nicht darauf warten, dass ich von außen einen Reiz bekomme, der mich andocken lässt,
    sondern dass ich die Begegnungen herbeiführe und Anfang und Ende gestalte.
    Nicht der Inhalt der Kommunikation ist wichtig, sondern die Kommunikation selbst steht im Vordergrund.
    Sie dient der Beziehungspflege als Signal für das Gegenüber, dass er wahrgenommen wird/wurde.

    Da wir? auf andere Weise wahrnehmen, scheinen uns diese Formen der Bestätigung sinnlos,
    auch weil sie anstrengend für uns sind, da wir ja meistens abgelenkt sind.... durch unsere Gedanken,
    durch Gerüche, durch Musik, durch Lichtreflexe und .....
    da hat ihn oder sie (in welcher Abteilung arbeitet er/sie doch gleich?) zu grüßen keine Priorität.
    So denken wir noch darüber nach, woher wir sie oder ihn kennen, und werden als unhöflich wahrgenommen,
    weil wir das Grüßen ganz vergessen haben....



    Gruß
    Michi
    Geändert von 'Michi ( 1.10.2014 um 16:38 Uhr)

  5. #15
    ADHD-Squirrel

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 437

    AW: Small-Talk Unfähigkeit

    HP_September schreibt:
    Ich kann auch das Wort "Mahlzeit" überhaupt nicht nachvollziehen.

    Mit diesem Wort wird man in Betrieben täglich zugetextet.
    Ich habe damit, dank meiner Sozialphobie, auch extreme Probleme damit, diese Standardfloskeln stressen mich extrem.

    Meine Taktik im normalen Büro Small-Talk Alltag ist es auch, auf ein Thema zu lenken das mich arbeitsmässig gerade beschäftigt ("blah, ich versuch gerade Informationen zu Thema XY zu finden, da findet man ja garnichts, blablablah"), wenn mir da nichts einfällt versuche ich auch etwas zu finden das nicht allzu privat ist, meistens endet es aber leider mit "na toll, ich hab noch einen riesen Haufen Wäsche zu waschen, blablabla muss ich heute machen blablabla" Was eigentlich doch wieder zu persönlich ist, andererseits nur eine abgeschwächte Form der Wahrheit, daheim wartet das absolute Chaos auf mich.

    Smalltalk fühlt sich für mich also wie lügen an, und ich hasse und verachte nichts mehr als lügen. Klar, das sind in dem Fall Notlügen um mich zu schützen, aber es kostet mich so viel Energie die ich eigentlich für mich selbst benötige.

    Im Endeffekt finde ich meine Themen oft zu random, ausserdem ist meine Taktik gefühlt in dem Moment auch "Angriff ist die beste Verteidigung." Also fange ich mein Thema an und labbere mein Gegenüber so mit meiner hyperaktiven Art schnell zu, und versuche auch so schnell wie möglich wieder zu entkommen. Meistens fangen die Leute aber selbst an irgendwas zu erzählen, ich bin dann ein guter Zuhörer, nicke an den richtigen Stellen und versuche Interesse zu zeigen. Andererseits frage ich mich wieso ich alles über ihren privaten Alltag erzählt bekomme? Ich würde nie von SELBST auf die Idee kommen jemanden im Büro ausführlich zu erzählen was mein Mann und ich am Wochende so unternommen haben.
    Auf solche Ideen komme ich nur weil das alle anderen machen, also versuche ich manchmal (extrem selten vorkommt) etwas von mir zu erzählen, aber es fühlt sich seltsam an, zu intim und aufdringlich.

    Ich neige auch dazu mich zu verschliessen, oder zu weit zu öffnen. Ein Mittelding zu finden (gerade mit ADHS) ist schwer für mich.

  6. #16
    Fühlt sich hier wohl

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Interessiert/Eigenverdacht auf ADHS / ADS
    Alter: 34
    Forum-Beiträge: 433

    AW: Small-Talk Unfähigkeit

    ein halbes Jahr später

    Fluttershy schreibt:
    Andererseits frage ich mich wieso ich alles über ihren privaten Alltag erzählt bekomme? Ich würde nie von SELBST auf die Idee kommen jemanden im Büro ausführlich zu erzählen was mein Mann und ich am Wochende so unternommen haben.
    Auf solche Ideen komme ich nur weil das alle anderen machen, also versuche ich manchmal (extrem selten vorkommt) etwas von mir zu erzählen, aber es fühlt sich seltsam an, zu intim und aufdringlich.

    Ich neige auch dazu mich zu verschliessen, oder zu weit zu öffnen. Ein Mittelding zu finden (gerade mit ADHS) ist schwer für mich.
    Das kenn ich.
    Wobei, mehr aus deinem Foren-Kontext.

    Wo sich abnehm-Gruppen getroffen haben, und da beginnt das Kennenlernen auch mit Smalltalk. Ist ja soweit auch nachvollziehbar.
    Da fand ich es dann irritierend dass beim "Vorstellungstext" viele sich damit vorgestellt haben "Ich bin die XYZ, bin X Jahre alt und habe einen Mann und X Kinder". Aber daraufhin folgte dann meist nicht viel über die Persönlichkeit der schreibenden Selbst. Es mag sein dass sich Menschen über ihre Familie definieren, Familie ist ja auch ein großer Teil des Privatlebens, aber gespräche rein darüber sind doch irgendwie recht ermüdend.

    Vor allem wenn man eben keinen Mann und keine Kinder hat, denn dann sammeln sich im Thread irgendwann die Hausfrauen und reden nur noch über Hausfrauenprobleme und "GöGa"-Probleme (GÖtterGAtte... ich könnte dieses Wort nichtmals ohne leicht-ironischen Kontext verwenden Klingt viel zu albern).
    Was ich einfach meine ist: klar, die wollen Anknüpfpunkte zu ihrem eigenen Leben finden, sich mit anderen identifizieren, aber irgendwann Kapseln sich sich auch ab und sind irgendwie nur noch mit "Ihresgleichen" beschäftigt. (Im Internet kommt dann noch erschwehrend dazu, weil die Menschen ja nicht physisch nebeneinander im Raum sind, dass die Leute die bei dem Thema keinen Einstieg finden irgendwann komplett ausgeblendet werden, und man sich 40 Beiträge später wurdert, wo die Hälfte der Leute abgeblieben ist.)


    So gesehen... vielleicht neigen "Außenseiter" einfach dazu, gerade im Smalltalk genau so abgehängt zu werden. Hat der Smalltalk dagegen mit ihnen persönlich irgendwas zu tun, schafft er auch sowas wie "intuitive Nähe" und wird nicht in Frage gestellt. Also ist es dann eher Kontextabhängig, was als "Smalltalk" wahrgenommen wird und was nicht.
    (Ist ein bisschen wie bei Popmusik: häufig sehr eingängig und versucht irgendwie was für alle zu sein, ist sozialstiftend. Aber wer mit ihr nix anfangen kann, weil er dann doch andere Bedürfnisse hat, kann sie emotional-intuitiv nicht immer verstehen, egal wie sehr er sich bemüht.)

  7. #17
    Ist interessiert

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Interessiert/Eigenverdacht auf ADHS / ADS
    Forum-Beiträge: 38

    AW: Small-Talk Unfähigkeit

    Smalltalk fand ich immer anstrengend. Oberflächliches Blabla. Ich habe gelernt, dass es auch eine Möglichkeit ist, jemanden auch näher kennen zu lernen. Also, so etwas wie abtasten, stimmt die Chemie. Es kann auch eine Freundschaft entstehen.
    Im Grunde fand ich sie total langweilig und habe mich da früher immer recht mundfaul verhalten. Habe da auch keinen Sinn drin gesehen und gedacht, die Energie kann ich mir sparen. Wenn ich mit meinem Freund unterwegs bin, fand ich es auch doof, daneben zu stehen, nichts zu sagen und zu warten bis das Gespräch beendet ist um dann weiterzugehen. Dazu kam dann auch, das die Leutchen Blickkontakt mit mir aufgenommen haben und schauten, ob und was ich sage. Ähm, nix kam. Ich habe das erst einmal beobachtet und Smalltalk sozusagen gelernt. Ich habe das so spielerisch gemacht, was Wortspiele angeht. Das geht aber auch nicht immer bei mir, manchmal stresst es mich regelrecht. Dann lasse ich es einfach. Geht auch.

    LG Löwenzahn

  8. #18
    Impulsbombe

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 58
    Forum-Beiträge: 3.124

    AW: Small-Talk Unfähigkeit

    Löwenzahn schreibt:
    Smalltalk fand ich immer anstrengend. Oberflächliches Blabla. Ich habe gelernt, dass es auch eine Möglichkeit ist, jemanden auch näher kennen zu lernen. Also, so etwas wie abtasten, stimmt die Chemie. Es kann auch eine Freundschaft entstehen.
    Im Grunde fand ich sie total langweilig und habe mich da früher immer recht mundfaul verhalten. Habe da auch keinen Sinn drin gesehen und gedacht, die Energie kann ich mir sparen. Wenn ich mit meinem Freund unterwegs bin, fand ich es auch doof, daneben zu stehen, nichts zu sagen und zu warten bis das Gespräch beendet ist um dann weiterzugehen. Dazu kam dann auch, das die Leutchen Blickkontakt mit mir aufgenommen haben und schauten, ob und was ich sage. Ähm, nix kam. Ich habe das erst einmal beobachtet und Smalltalk sozusagen gelernt. Ich habe das so spielerisch gemacht, was Wortspiele angeht. Das geht aber auch nicht immer bei mir, manchmal stresst es mich regelrecht. Dann lasse ich es einfach. Geht auch.

    LG Löwenzahn
    Für mich gilt in etwa das gleiche. Es hat lang gedauert bis ich gelernt habe dass Smalltalk beim Kontakte knüpfen helfen kann. Mir war und ist es eigentlich viel peinlicher stumm dabei zu stehen und von den anderen erwartungsvoll, manchmal auch gequält angestarrt zu werden. Außerdem hilft mir das Austauschen von Belanglosigkeiten dabei mir über meinen augenblicklichen Zustand klar zu werden. Will sagen je gelöster und selbstsicherer ich bin umso leichter fällt es mir die Teilnahme am Smalltalk.
    Geändert von Sunpirate (30.04.2015 um 10:39 Uhr)

  9. #19
    Ist öfter hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Interessiert/Eigenverdacht auf ADHS / ADS
    Forum-Beiträge: 130

    AW: Small-Talk Unfähigkeit

    Mit Smalltalk hab ich kein Problem. Da werden doch immer die gleichen Floskeln getauscht. Die kommen mir ganz automatisiert über die Lippen. Was ich doof finde ist Grüße ausrichten. Kann ich nicht verstehen was das jemandem bringt. Und meistens vergeß ichs eh.

  10. #20
    ADHD-Squirrel

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 437

    AW: Small-Talk Unfähigkeit

    tasseKaffee schreibt:
    ein halbes Jahr später
    Vor allem wenn man eben keinen Mann und keine Kinder hat, denn dann sammeln sich im Thread irgendwann die Hausfrauen und reden nur noch über Hausfrauenprobleme und "GöGa"-Probleme (GÖtterGAtte... ich könnte dieses Wort nichtmals ohne leicht-ironischen Kontext verwenden Klingt viel zu albern).
    Du hast das böse Wort gesagt! GöGa!



    Mit dieser Grüppchenbildung hast du Recht, ist ja auch natürlich denke ich. Wahrscheinlich habe ich auch große Probleme mit dieser Sache weil MEINE "Smalltalk" Themen von anderen eher ins lächerliche gezogen werden.

    Wenn ich Beispielsweise mit jemandem darüber rede was ich am Wochenende tolles mit Freunden in einem Computerspiel erlebt habe, dann kann man sich sicher sein das ein blöder Kommentar kommt. Klar nervt mich dann das Gerede von demjenigen der gerade noch über mich gelacht hat, wie er von irgendeinem Restaurantbesuch erzählt mit der ganzen Verwandtschaft.


    Also, ganz klar: Ich denke es kommt auch immer darauf an mit WEM man redet. Wem man zuhört.

    Generell zu sagen Smalltalk ist doof, ist eigentlich doof. Nur nimmt man es eben anders wahr, hat andere Interessen, andere Themen die einen bewegen.

    Ist Smalltalk dazu da um auch zwischen den Leuten eine Art Intimität zu bilden, auch wenn man nichts gemeinsam hat? Schwierige Sache dann ....

    Oder soll es nur ein unangenehmes Schweigen überdecken? hmm

    Also, generell bin ich zu "standardmässigem" ähm, "Hausfrauensmalltalk" nicht fähig.
    Geändert von Fluttershy (30.04.2015 um 18:20 Uhr) Grund: tippfehler

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