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Diskutiere im Thema Antidepressiva bei Adhs im Forum ADS ADHS Erwachsene: Komorbiditäten
bei ADHS bei Erwachsenen Forum
ADS/ADHS und Depressionen, Angsterkrankungen, Persönlichkeitsstörungen, Borderline, Abhängigkeit/Sucht, Messie-Syndrom und andere typische Komorbiditäten (Begleiterkrankungen und Folgeerkrankungen)
  1. #1
    Zappelphillipp!

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 32
    Forum-Beiträge: 459

    Antidepressiva bei Adhs

    Hallo liebe Mit-Chaoten!
    Ich hätte da mal ne Frage!
    Mit welchen Antidepressiva habt ihr gute Erfahrungen/Wirkungen erzielt?
    Es ist so, ich stecke momentan tief im Benzoentzug (low Dose Abhängigkeit/ entziehe langsam mit Valium) und habe in dieser Zeit auch einen schweren Verlust erlebt.
    Ich hatte sonst nie wirklich Depris, ich denke es kommt vom Entzug und den Umständen. Ich hatte schon mehre kurze Kontakte mit Antidepresivas und die haben bei mir nie so gewirkt wie sie sollten, am schlimmsten wars dann immer wenn's so "sedierende"/"beruhigende" Antidepris waren, was mich dann zwar müde machte aber dann doch noch die Quälende motorische und innere Uunruhe genauso da war, der innere Druck wurd sogar schlimmer....
    Müdikkeit und Unruhe is n schlechter mix Damit war immer noch mehr depri..... ging net!
    Dann hat ich mal Sertralin, das ging gar net, da bin ich total drauf abgegangen
    Na Ja, als ich dann kurz in ner Klinik war wegen schwerer Entzugserscheinungen bekam ich Seroquel, "damit soll ich mich besser konzentrieren können" HAHA
    Es kommt mir eher so vor als ob damit meine Konzentration gegen null ging..... und vom Antidepressiven Effekt hab ich gleich null gemerkt und übertag nehmen kann ich das net, da lauf ich rum wie n' verschlafener Zombie, der trotzdem net sitzen kann.... Schrecklich! Ich hätte das Thema ADHS in der Klinik ansprechen sollen; die wussten davon net..... Tja....

    Daher; kann mir vieleicht mal von euch Chaoten jemand n paar Erfarungen mit auf den Weg geben?????
    Das wäre lieb! Ich hab nämlich die Schnauze voll von den Scheiß Paradox Wirkungen
    Geändert von Canary (13.07.2014 um 22:19 Uhr)

  2. #2
    WbD


    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 216

    AW: Antidepressiva bei Adhs

    Hi,

    Depris sind bei einem Entzug von Benzos schon eher die Regel. Wenn nicht gerade die Gefahr der vollständigen Immobilisierung oder der Suizidalität besteht, können ADs da unter Umständen eher kontraproduktiv sein. Zumeist ist das Ganze vorübergehend, lässt irgendwann nach. Da braucht es aber leider halt ein wenig Geduld.

    Wie lange hast du das Zeug bekommen, und auf welchen Dosierungen warst du? Wer hat das warum verordnet?

  3. #3
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Alter: 27
    Forum-Beiträge: 45

    AW: Antidepressiva bei Adhs

    Hallo Canary,
    bei meiner ersten Depressino hatte ich Sertralin und es gut vertragen.
    Seit Herbst letzten Jahres plage ich mich wieder mit einer rum und da hab ich dann mit verschiedenen Antidepressivas rumprobieren müssen weil es einfach nicht auf Anhieb klappen wollte.
    Mit Elontril fahre ich z.Z. gut
    Lass dich am besten von deinem Psychologen beraten und ja nicht von sowas wie nem Hausarzt (hab ich aus der Not raus mal gemacht und der hat mir was verschrieben bei dem ich Fressatacken bekommen habe die echt nicht mehr lustig waren *grummel*)

    Wünsche dir alles Gute

  4. #4
    Zappelphillipp!

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 32
    Forum-Beiträge: 459

    AW: Antidepressiva bei Adhs

    Ja da hast du wohl recht WbD, ich denke auch das es wohl besser is da nicht rumzuprobieren. Ich bin froh, das ich den Entzug überhaupt irgendwie aushalten kann und das auch zuhause! Kalt in der Klinik hat nicht geklappt.
    Ich habe 5 Jahre Zolpidem 10mg genommen und es am Ende etwas "unsachgemäß" angewendet, wenn du verstehst was ich meine
    Es wirkte bei mir v.a nach etwas längerer Gebrauchszeit gar nicht mehr wie ein Schlafmittel, sondern ich war nur noch gechillt, aufgeputscht- hab damit ne Stunde ohne Pause durchtanzen können und war entspannt und ANGSTFREI!!!!!!! Dann kam noch n paar Monate Tavor 2x 0.5 pro Tag, manchmal auch nur 0.5 1x, Davon kam ich nicht mehr los, mir war im Entzug (bei Zolpidem schon!) nur auf grausamste Art und weise sooooooooo übel, ich bekam keinen Bissen mehr runter, bettelte darum künstlich ernährt zu werden und lag nur bei meiner Oma im Schoß und hab geheult und bekam sogar kurz Suizidgedanken, was ich sonst nie!!!! hatte. Dann noch mal Tavor und nun entziehe ich mit Diazepam ganz langsam nach " Heather Ashton" und ich muss sagen bis auf die Depris is es aushaltbar zum Glück irgendwie

    Zolpidem bekam ich wegen Schlafstörungen und Tavor wegen massiven Angst und Spannungszuständen mit Übelkeit, es ging an dem Punkt nicht anders
    Tavor wirkte bei mir aber voll aufputschend da ging es mir so gut wieder.

    Wenn mir einer gesagt hätte bereits beim Zolpidem, das man darauf so ne Abhängigkeit entwickelt, dann hätte ich das Zeug nie angerührt, EHRLICH! NO WAY!!

    Danke für eure Antworten
    Geändert von Canary (14.07.2014 um 22:27 Uhr)

  5. #5
    WbD


    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 216

    AW: Antidepressiva bei Adhs

    Ja, ich verstehe, was mit unsachgemäßem Gebrauch gemeint ist. Habe ein wenig Erfahrung mit der Thematik Suchthilfe.

    Aaaalso: Ich weiß nicht so genau an was für Ärzte du da geraten bist. Für mich klingt das aber irgendwie nach "altem Landarzt". Sowohl Zolpidem als auch Tavor werden heutzutage idR. nur kurzfristig für akute Geschichten angewandt. Bei schwerwiegenden Schlafstörungen und Angststörungen gibt es längerfristig gesehen weitaus verträglichere Mittel, auch wenn da die Einstellung etwas problematischer ist, zumindest im Normfall.

    Wie dem auch sei: Ändern kannst du nun daran auf jeden Fall nichts mehr, bist aber um eine Erfahrung für die Zukunft bereichert.

    Benzoentzüge können etwas langwierig und hartnäckig sein. Können, müssen aber nicht. Lass dich nur nicht von den im Netz rumgeisternden Erfahrungsberichten verunsichern. Bei Vielen Betroffenen hängt schließlich neben der Abhängigkeit auch noch ein ganzer Rattenschwanz anderer Probleme mit hinten dran, die da in die Wahrnehmung mit reinspielen. Ich zumindest würde es vermeiden, entsprechende Berichte zu lesen.

    Auch ein langsames Ausschleichen sollte keineswegs im Alleingang, sondern unter ärztlicher Kontrolle erfolgen. Letztlich besteht ja immer die Chance, dass es zu Komplikationen kommt.

    Während dem Absetzen und der anschließenden Entwöhnung sind vor allem moderater Sport und permanente Ablenkung wichtig, auch wenn dir dazu gerade nicht zumute sein mag.

  6. #6
    Ist öfter hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Alter: 25
    Forum-Beiträge: 210

    AW: Antidepressiva bei Adhs

    Ich geb dann auch mal meinen Senf dazu



    Ich kann dir Lioran empfehlen, dort ist Passionsblumenextrakt enthalten. :-)

    Pharmazeutische Zeitung online: Passiflora incarnata: Von der Passion Christi zur modernen Arzneipflanze

  7. #7
    Bin hier neu, seid lieb zu mir

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Interessiert/Eigenverdacht auf ADHS / ADS
    Alter: 47
    Forum-Beiträge: 15

    AW: Antidepressiva bei Adhs

    Hallo, also ich bekomme gegen meine Generalisierte Angststörung Cymbalta, und ich kann sagen, dass es mir wirklich gut hilft. ..das Problem ist eben immer, dass die Medikamente bei jeder Person anders wirken, auch mit Seroquel habe ich persönlich gute Erfahrungen gemacht. Aber ich habe auch echt 'ne Ochsentour hinter mir, bis das Richtige gefunden war...

    Da hilft leider immer nur: Arzt ausquetschen, und immer wieder Bescheid geben, wenn die Wirkung zu wünschen übrig lässt. ..auch wenn du denkst, ich habe die Nase voll, irgendwann ist das Richtige dabei. Gib nicht auf!!

    LG, Flora

  8. #8
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Interessiert/Eigenverdacht auf ADHS / ADS
    Forum-Beiträge: 68

    AW: Antidepressiva bei Adhs

    hallo
    ich nehm zur zeit Opipramol (oder so ähnlich lach),
    Hilft mir gut, hab aber trotzdem immer mal wieder Depri und negatives Gedankenkarusell, komm damit aber relativ gut klar.

  9. #9
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Ärztliche Verdachtsdiagnose auf ADHS /ADS
    Forum-Beiträge: 108

    AW: Antidepressiva bei Adhs

    Hallo, ich habe Venlafaxin genommen, was ich eigentlich ganz gut fand - nur das Schwitzen war unerträglich. Bin nun auf Cymbalta umgeschwenkt und vertrage das auch sehr gut. Habe auch das Gefühl, dass es mir genauso gut hilft wie Venlafaxin.

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