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Diskutiere im Thema Symptome einer Depression? im Forum ADS ADHS Erwachsene: Komorbiditäten
bei ADHS bei Erwachsenen Forum
ADS/ADHS und Depressionen, Angsterkrankungen, Persönlichkeitsstörungen, Borderline, Abhängigkeit/Sucht, Messie-Syndrom und andere typische Komorbiditäten (Begleiterkrankungen und Folgeerkrankungen)
  1. #21
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    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 69

    AW: Symptome einer Depression?

    creatrice schreibt:
    Erst nach 2 Kindern und 13 Jahren bemerkt keiner, was ihn am anderen stört. Die eventuelle ADHS-Problematik und die Beziehungsprobleme sollte man vielleicht auch ein bisschen trennen. Ich denke wenn, dann ist es "nur" das Tüpfelchen auf dem i. Denn vorher scheint es ja keine Probleme in der Hinsicht gegeben zu haben.
    Also unsere Beziehungsprobleme liegen auch v. a. an meinem Chaos bzw. seinem dauernden Meckern darüber, das mich wiederum ziemlich runterzieht. Insofern glaube ich schon, dass bei "intolerantem" Partner AD(H)S zum megagroßen Problem werden kann.

  2. #22
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 6.847

    AW: Symptome einer Depression?

    Das weiss ich sogar, aber eben nicht erst nach 13 Jahren........

  3. #23
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    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 56

    AW: Symptome einer Depression?

    Hm, insofern kommt es eben erst nach 13 Jahren unter den veränderten Lebensumständen zum Vorschein weil ich sehr lange stabil war.
    Das "Blöde" ist, dass mein Partner sehr ordnungsliebend ist.

    Ich erzähle euch mal eben von gestern:

    Ich weiß nicht, ob es bei euch so ähnlich ist, aber ich kann immer erst dann die Wohnung so im Groben ordentlich machen wenn ich weiß, jetzt muß ich mich ran halten, da in einer halben Stunde (oder Stunde) Besuch kommt.
    Gestern das das Schlimmste überhaupt: es klingelte unangemeldet. Für mich eigentlich kein Problem, ich reagiere da einfach nicht. Nur war mein Sohn bereits zu Hause und war schneller - er öffnete die Türe.
    Steht ne Freundin da... mir wurde alles in einem vor Scham: Heiß, kalt, schwindelig, schlecht!!

    Okay, eh zu spät "setz dich, spiel mit den Kindern, ich mach mal eben Ordnung".
    Nur wenn da jemand ist, kann ich das nicht wirklich und machte eben sehr oberflächlich Ordnung.
    Gegen Abend kam dann mein Freund von der Arbeit und erkannte den Unterschied. Er riss sich zusammen, aber man spürte seine Ablehnung, seine Gedanken konnte ich förmlich lesen, sie waren wohl "Bis zu diesem Termin warte ich noch..."!

    Dann sassen wir noch zusammen und spielten mit dem Kleinen und es war auch ganz harmonisch, bis...
    er zu mir meinte "hol mir doch bitte mal eben die Nagelschere".
    Was? So spontan? Jetzt sofort?
    Naja, wir fanden sie nach relativ kurzer Suche, aber es kratzte merklich an der Stimmung.
    Und als er dann sagte "wenn man sie einfach an ihren Platz legt, findet man sie auch" dachte ich, ich habe ihm alles umsonst erklärt!
    Davon abgeshehen, kenne ich den Platz der Nagelschere überhaupt nicht!

  4. #24
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    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 56

    AW: Symptome einer Depression?

    Creatrice:
    Ich dachte, das typische Anfangsloch wie bei AD gibt es beim MPH nicht oder relativ selten.
    Gut, wenns noch 3 Wochen dauert, bekomme ich ihn da noch irgendwie besänftigt, aber definitiv kein viertel Jahr mehr.

  5. #25
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    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 69

    AW: Symptome einer Depression?

    laurasstern schreibt:

    Ich weiß nicht, ob es bei euch so ähnlich ist, aber ich kann immer erst dann die Wohnung so im Groben ordentlich machen wenn ich weiß, jetzt muß ich mich ran halten, da in einer halben Stunde (oder Stunde) Besuch kommt.
    Genau so. ich brauche einen Anlass, sonst krieg ich es gar nicht geordnet. Allerdings: Wenn KEIN Besuch kommt, sieht es hier eben abends auch entsprechend aus. Wie regelst Du das denn? Denn ohne Druck funktioniert es gleich gar nicht, da räume ich hier, dann da, dann dort mit 0 Struktur. Kriegst Du das bis abends gebacken, wenn kein Druck besteht?

    Allerdings, das muss ich jetzt einfach mal sagen, finde ich das Verhalten deines Freundes besch ... eiden. Wegen Ordnungsliebe oder nicht gleich die ganze Beziehung mit Kindern in die Tonne treten zu wollen und dich derart fertig zu machen, das ist ... naja ... ich sag es nicht. Ich kenne ihn ja nicht, aber puh, das ist echt furchtbar. Und deine Freundin wird es wahrscheinlich gar nicht so schlimm gefunden haben. Die meisten Menschen mit Kindern wissen eh, wie es ist. Mein Mann meckert auch aber derart fies verhält er sich dann doch nicht.

    Ich möchte dir noch eine Lösung ans Herz legen, die bei uns so holprig funktioniert (aber besser funktionieren würde, wenn es öfter möglich wäre: Haushaltshilfe. Erstens hab ich dann den Druck, vorher halbwegs ordentlich zu machen und zweitens kriegt die Dame in Windeseie hin, was ich vorher tagelang nicht hinbekommen habe.

    Wann fängst Du denn wieder an zu arbeiten? Weil Du meintest, vorher wäre das viel besser gewesen. Vielleicht es ja das, was Du brauchst, um wieder hinzukommen?

  6. #26
    Ist hier zuhause

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    Forum-Beiträge: 6.847

    AW: Symptome einer Depression?

    Hallo Laura,

    meistens sind es eben nicht nur 3 Wochen. Viele probieren sich mit der Medikation teilweise bis zu einem halben Jahr, manche auch länger. Einigen geht es zwischenzeitlich auch mal körperlich schlechter, einige bekommen Schlafstörungen, wieder andere bekommen eben depressive Verstimmungen. Das muss nicht bei jedem passieren, aber häufig ist eben nicht von Anfang an alles ok.

    Also deine Erwartung die Beziehung und die Probleme mit der Einnahme einer Medikation zu lösen ist einfach zu hoch. Und es ist auch ein Prozess bis sich einiges ändert...... viel muss man erstmal neu erlernen. Vieles klappt auch trotzdem nicht ganz so gut.

  7. #27
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    Forum-Beiträge: 56

    AW: Symptome einer Depression?

    Guten Morgen Babuschka!

    Hast du denn auch Kinder?

    Wenn kein Besuch kommt, habe ich den benötigten Druck trotzdem, da ja mein Freund nach Hause kommt.
    Er hat in seinem Job immer unterschiedlich Feierabend und wir bzw. ich lege allerhöchsten Wert darauf, dass ich rechtzeitig erfahre, WANN er kommt.
    Das mußte sich eine ganze Weile einpendeln, da er anfangs nicht recht verstanden hat, warum er nicht mal spontan eher nach Hause kommen kann.
    Als Aussenstehender könnte man glatt meinen, ich müßte meinen Geliebten rechtzeitig weg schicken - hihi!

    Zu seinem Verhalten sag ich mal, in gewisser Weise bin ich froh dass er einen gewissen Druck ausübt, wenn ihm die Ordnung egal wäre, dann hätten wir wohl ein Problem.

    Wie ist denn das mit der Haushaltshilfe genau? Die kann ja eher putzen, aber aufräumen? Ist doch sicher schwierig, eine fremde Person aufräumen zu lassen, oder? Dann weiß man ja am Ende nicht wirklich, wo sie sie die Sachen hingeräumt hat. Und sowas wie den Kleiderschrank oder Papierkram kann doch niemand anderes machen?! Und das Putzen ist bei mir das kleinste Problem, das bekomme ich hin.
    Ich versuche es mal zu erklären, vielleicht erkennst du dich ja wieder ;-)

    Putzen klappt gut, da sich die Frage WIE und WOHIN nicht stellt. Beim Aufräumen ist das Problem, dass ich tief in mir drinnen ein Perfektionist bin.
    Wäsche einfach mal grob zusammenlegen und in den Schrank legen geht nicht. Ich muß alles bügeln und richtig sauber verräumen.
    Das Problem dabei ist, dass das alles lange dauert und ich zwischendurch abgelenkt bin, so bekomme ich es kaum fertig. Ergebnis ist dann eben, dass die Wäsche nie komplett fertig wird.
    Oder beim Aufräumen ist es so, dass ich mich schwer tue, zu überlegen WOHIN ich die Gegenstände räumen möchte.
    Und wegschmeissen kann ich schon mal gar nichts, es sei denn es ist wirklich kaputt. Kennst du das auch so?

    In einem guten Jahr endet meine Elternzeit. Habe auch schon überlegt, mal anzufragen ob ich sie verkürzen kann. Jetzt warte ich aber erstmal meinen Arzttermin ab.

  8. #28
    *schnüff*

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen:
    Forum-Beiträge: 2.168

    AW: Symptome einer Depression?

    laurasstern schreibt:

    Wie ist denn das mit der Haushaltshilfe genau? Die kann ja eher putzen, aber aufräumen? Ist doch sicher schwierig, eine fremde Person aufräumen zu lassen, oder? Dann weiß man ja am Ende nicht wirklich, wo sie sie die Sachen hingeräumt hat. Und sowas wie den Kleiderschrank oder Papierkram kann doch niemand anderes machen?!
    Ich denke, Babuschka meint, dass sie dann eher aufräumt, wenn der Termin für die Haushaltshilfe ran ist. (funktioniert dann ja wie der Druck durch Besuch)

    So ist es jedenfalls bei mir. Seit ich eine Putzhilfe habe, schaffe ich es etwas besser aufzuräumen.

    Die bietet zwar sogar an, so richtig schlimme Ecken fpr mich aufräumen zu wollen, aber da lasse ich keinen ran!

    Ich bin schließlich auch, wie du Laurasstern, innen drin eine Perfektionistin! Das gefällt mir. Sonst habe ich immer formuliert: Ich bin zu ordentlich, um ordentlich zu sein. Das brachte aber bisher immer nur fragende, meinen Gesundheitszustand anzweifelnde Blicke hervor...

  9. #29
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    AW: Symptome einer Depression?

    Wir haben zwei Kinder (Kigaalter und 1,5). Putzen klappt bei mir nicht gut, weil ich ja dafür vorher aufräumen muss. Mit der Putzfrau habe ich es so geregelt: Sie hat zwei Körbe, dahinein legt sie alles, was sie nicht weiß. Ich verräume die dann, während sie noch da ist. Klappt prima, baut Druck auf. Eng umgrenzte Räume wie den Kleiderschrank kann ich (mittlerweile) recht gut hinbekommen. Perfektionismus habe ich mir im Haushalt weitgehend abgewöhnt, da früher auch die Wäschekörbe ewig standen. Mittlerweile nicht mehr, weil ich mir irgendwie die Geisteshaltung angewöhnt habe: Besser ungebügelt und locker gefaltet im Schrank, als ewig verknudelt im Wäschekorb , bis ich mal in einem Kraftakt alles bügle und akkurat falte, fallen wir alle über die rumstehenden Wäschekörbe und haben nix mehr anzuziehen.

    Wenn dein Sohn noch sehr klein ist, würde ich doch mal auf eine postpartale Depression abchecken lassen. Die gibt es häufiger als man glaubt, grade beim ersten Kind, wo die Hormonumstellungen extrem sind.

    Trotzdem, ganz ehrlich, fände ich in eurem Fall vielleicht eine Paartherapie ganz gut. Denn so wie sich das anhört, hat dein Freund an der Eskalation schon einen guten Anteil und es liegt nicht nur an dir. Mit Kind daheim (zumal mit dem ersten) ist echt nicht locker. Hatte er Elternzeit? Seither sieht mein Mann vieles ganz anders. Vielleicht wäre das ja was, Du gehst früher wieder in den Job und er nimmt 3 oder 4 Monate (kann man nachträglich auch noch ändern)? Ich vermute, danach sieht er etwas klarer .

  10. #30
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    AW: Symptome einer Depression?

    Hallo Creatrice!

    Das wird sicher bei jedem anders verlaufen, aber beim Querlesen hier im Forum oder auch überhaupt im Netz habe ich schon den Eindruck bekommen, dass es bei einigen schnell wirkt. Oft habe ich gelesen, dass es die ersten Tage bzw. die erste Woche sogar am besten wirkt, oder dass einige Leute nur was einnehmen, wenn sie lernen oder aufräumen wollen - also ganz spontan. Dass es in der Anfangszeit nicht mal zu einer kleinen Verbesserung führt, habe ich noch nicht gelesen.

    Sollte es bei mir nicht die erhoffte Wirkung erzielen, dann ist es so. Es macht mich nur fertig, es nicht versuchen zu können bzw. so lange hingehalten zu werden, bis es evtl. zu spät ist.
    Stell dir vor, es dauert noch zB 3 Monate wegen Untersuchungen, Terminschwierigkeiten oder sonst was und mein Freund geht in die offizielle Beziehungspause, räumliche Trennung oder wie auch immer man es nennen mag.
    Dann werde ich med. eingestellt und es läuft wie erhofft (er bzw. wir erwarten nicht, dass es perfekt wird).

    Im schlimmsten Fall ist es aber aus irgendwelchen Gründen bis dahin trotzdem zu spät, weil er (warum auch immer) doch nicht mehr will, er auf den Geschmack des Singledaseins gekommen ist oder gar eine andere Frau kennengelernt hat. Es gibt alles, man weiß es einfach nicht!
    Das wäre für mich die schlimmste Variante.

    Wenn die Medis nicht -also gar nicht- die erhoffte Wirkung erzielen, ist es schade, aber dann kann ich es nicht ändern und hätte es auch nicht ändern können wenn ich früher agiert hätte.

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