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Diskutiere im Thema Alkoholproblematik im Forum ADS ADHS Erwachsene: Komorbiditäten
bei ADHS bei Erwachsenen Forum
ADS/ADHS und Depressionen, Angsterkrankungen, Persönlichkeitsstörungen, Borderline, Abhängigkeit/Sucht, Messie-Syndrom und andere typische Komorbiditäten (Begleiterkrankungen und Folgeerkrankungen)
  1. #1
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Interessiert/Eigenverdacht auf ADHS / ADS
    Forum-Beiträge: 30

    Alkoholproblematik

    Ich bin mal ganz ehrlich, will ich beim Arzt ja auch sein.

    Ich trinke seit ca. 4 Jahren in problematischen Mengen Alkohol, möglicherweise im Zuge einer unbewussten Selbstbehandlung, "konkreten Anlass" habe ich dafür nicht.
    Mit problematischen Mengen meine ich die Frequenz - Abstürze habe ich nicht.....aber ich trinke (mit einigen selbstauferlegten Pausen) durchschnittlich sicher an 5/7 Tagen Alkohol...etwa 1/2 - 1 Flasche Wein pro Tag....

    Andere Drogen (Cannabis, Amphetamin) habe ich ein paar mal konsumiert - aber nicht viel - und seit Jahren garnicht mehr.

    Bin seit 2 Monaten (seitdem ich plane ADS bezogen in Behandlung zu gehen) vom Trinken weg....das mache ich um nicht primär in einer Empfehlung für Suchttherapie zu landen wenn ich vorstellig werde.



    ...jetzt habe gelesen, dass sich eine Suchtvorgeschichte sich auf die Wahl der Medikamente auswirken kann...bzw. diese einschränkt.



    Ist es eventuell so, dass ich mir gut wirksame Stoffe wie Methylphenidat (als Amphetaminschwesterchen) damit verbaut habe?
    Ich muss ja davon ausgehen, dass der Arzt davon ausgeht, dass ich das Trinken wieder aufnehmen werden...statistisch nicht zu unrecht natürlich....und mir eine Doppelbelastung durch Medikation + Alkohol ersparen will bzw. an meiner Compliance zweifelt



    Hat da jemand Erfahrungswerte?



    - Ich hoffe das stößt nicht sauer auf, aber ich habe schon mehr an wirksame Medikamente als an reine Verhaltenstherapie + "Pflanzliche Mittelchen" etc. gedacht......jetzt werde ich sicher darauf hingewiesen, dass das naiv ist, oder??


    PS: Natürlich möchte ich mit dem Zuviel-Trinken aufhören ! Nicht falsch verstehen bitte....ich erhoffe mir durch eine ADS-Behandlung eine Hilfe dabei....ich vermute, dass mein ADS der Hauptnährboden für mein Trinkverhalten ist.

  2. #2
    N o r d f r a u

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 62
    Forum-Beiträge: 8.212

    AW: Alkoholproblematik

    Alkohol kannst du mit Medikation vergessen.

    Hör nicht mit dem Zuviel-rinken auf, hör überhaupt auf mit dem Trinken!
    Und geh zu einem Arzt!

  3. #3
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Interessiert/Eigenverdacht auf ADHS / ADS
    Forum-Beiträge: 30

    AW: Alkoholproblematik

    Die Antwort war nicht hilfreich Gretchen....ich bin selbst im medizinischen Bereich tätig und brauche keine Aufklärung über Alkohol....ich bin hier um über ADS zu sprechen.
    Aber du hast es sicher gut gemeint Gretchen, dass habe ich schon herausgelesen

  4. #4
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Interessiert/Eigenverdacht auf ADHS / ADS
    Forum-Beiträge: 30

    AW: Alkoholproblematik

    Der Richtwert für organgesundheitlich bedenkliche Alkoholaufnahme liegt bei 60g Alkohol/Tag (Männer)......das ist ungefähr die Menge in einer Flasche Wein.

    Und dass ich eine ganze trinke ist dann eher die Ausnahme.


    Das Bedenkliche ist für mich die Gewohnheit die ich mir darin erschaffen habe, ich brauche keine Lebertransplantation, falls sich mein text so liest (= (=

  5. #5
    N o r d f r a u

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 62
    Forum-Beiträge: 8.212

    AW: Alkoholproblematik

    Hier im öffentlichen Bereich möchte ich mich nicht auslassen.
    Ich selbst trinke ungefähr ein Glas Wein und vier Gläser Sekt pro Jahr, und das, was in einem alkoholfreien Bier noch
    an Restalkohol drin ist.

    Du bist der Experte, aber ich denke, es geht nicht nur um die Leber, sondern auch darum, unheilbar an Alkoholkrankheit
    zu erkranken, die dann nur durch völlige Abstinenz in Schach gehalten werden kann. Aber davon sollen ja nur 5% der
    Bevölkerung betroffen sein. Es ist dir zu wünschen, dass du nicht dazu gehörst.

  6. #6
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Interessiert/Eigenverdacht auf ADHS / ADS
    Forum-Beiträge: 30

    AW: Alkoholproblematik

    "Du bist der Experte, aber ich denke, es geht nicht nur um die Leber, sondern auch darum, unheilbar an Alkoholkrankheit
    zu erkranken"


    Ja siehst du, genau das ist ja mitunter worum es mir geht...da sind wir uns ganz einig (= .ich sehe auch, dass die Flammzeichen rauchen!

    Aber eben unter anderem in diesem Zusammenhang will ich mich ja auch auf ADS untersuchen lassen und darauf zielt meine Frage ab (=


    Ich vermute, dass ein ADS eine Grundlage für meinen Hang zum Alkohol ist und ich gehe davon aus, dass auch ich noch in der Lage bin ein "gesundes" Trinkverhalten zu etablieren.

  7. #7
    N o r d f r a u

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 62
    Forum-Beiträge: 8.212

    AW: Alkoholproblematik

    Ich vermute, dass ein ADS eine Grundlage für meinen Hang zum Alkohol ist

    Muss nicht, aber kann sein, und das ist dann die Hölle!

    Und ich bin keine Expertin, aber du siehst an meinem Alter, ich wandle schon
    etwas länger auf Gottes schöner Erde und habe einiges erlebt!

  8. #8
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Interessiert/Eigenverdacht auf ADHS / ADS
    Forum-Beiträge: 30

    AW: Alkoholproblematik

    Wie meinst du das "die Hölle?"

    ich hab leider ein wenig den Verdacht, dass das auf mich zutrifft.....

  9. #9
    Muh!

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 54
    Forum-Beiträge: 6.858

    AW: Alkoholproblematik

    dekubaum schreibt:
    Ich vermute, dass ein ADS eine Grundlage für meinen Hang zum Alkohol ist und ich gehe davon aus, dass auch ich noch in der Lage bin ein "gesundes" Trinkverhalten zu etablieren.
    Da dieses Gespräch im öffentlichen Bereich statt findet, möchte ich Dir widersprechen.

    Du schreibst, dass Du Medikamente haben möchtest. Dann schreibst Du, dass Du ein normales Trinkverhalten etablieren möchtest. Das kannst Du natürlich tun, aber bitte nicht darüber im öffentlichen Bereich schreiben. Es gibt bei ADS-Medikation kein normales Trinkverhalten. Es sollte da gar kein Trinkverhalten geben.

  10. #10
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Interessiert/Eigenverdacht auf ADHS / ADS
    Forum-Beiträge: 30

    AW: Alkoholproblematik

    Aaaaaachso...... das war mir garnicht klar (=

    ja dann brauch ich mich ja über die Reaktion nicht zu wundern....nein, gut.....dann lautet von jetzt an mein Leitspruch: Kein Alkohol mehr im Zusammenhang mit ADS-Medikation

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