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Diskutiere im Thema Alkoholproblematik im Forum ADS ADHS Erwachsene: Komorbiditäten
bei ADHS bei Erwachsenen Forum
ADS/ADHS und Depressionen, Angsterkrankungen, Persönlichkeitsstörungen, Borderline, Abhängigkeit/Sucht, Messie-Syndrom und andere typische Komorbiditäten (Begleiterkrankungen und Folgeerkrankungen)
  1. #71
    mit Nebenwirkung

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 48
    Forum-Beiträge: 4.672

    AW: Alkoholproblematik

    Aha ... unter den Umständen könnte es sein, dass sich ein Arzt auf eine medikamentöse Therapie einlässt. Allerdings vermutlich an Bedingungen geknüpft. .. ua. Alkoholverzicht und begleitende Psychotherapie ... oder auch einen Klinikaufenthalt zur Einstellung auf ein Medi incl. anderer therapeutischer Maßnahmen....


    Also die Möglichkeit besteht, dass Du Stimulanzien bekommst.


    Jetzt haste mir nur nicht verraten, ob ich daneben lag oder einigermaßen ins Ziel getroffen habe

    Macht nix .... wünsche Dir viel Erfolg auf Deinem "therapeutischen Weg" .... und sonst natürlich auch

  2. #72
    Wohnt hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 1.907

    AW: Alkoholproblematik

    dekubaum schreibt:
    Wintertag, du verdrehst die Tatsachen und mir die Worte im Mund....ich bin aber nicht gewillt das alles nochmal aufzubröseln jetzt.

    Ich denke wir einigen uns jetzt darauf, dass wir uns uneinig sind
    weißt du was nicht schön ist, dass du deine Aussagen nie begründest, du knallst immer irgendwas hier her und das war es dann

    schreib doch mal, was du nicht so meintest, wo wir dich vielleicht falsch verstanden haben - das mit der einen Flasche Wein pro Tag, oder das mit Alkohol und Medikamente parallel, was stimmt nun nicht, wo sind Tatsachen verdreht, wo haben wir dich falsch verstanden - sonst macht es keinen Sinn, dass du hier einen Thread aufmachst und dann nicht wirklich mit uns, die in deinem Thread dir antworten, diskutierst

  3. #73
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Interessiert/Eigenverdacht auf ADHS / ADS
    Forum-Beiträge: 30

    AW: Alkoholproblematik

    happypill schreibt:
    Aha ... unter den Umständen könnte es sein, dass sich ein Arzt auf eine medikamentöse Therapie einlässt. Allerdings vermutlich an Bedingungen geknüpft. .. ua. Alkoholverzicht und begleitende Psychotherapie ... oder auch einen Klinikaufenthalt zur Einstellung auf ein Medi incl. anderer therapeutischer Maßnahmen....
    Alkoholverzicht ist klar.... KLINIKAUFENTHALT ??? ....jetzt is aber gut Freunde

    - das brauch ich nicht....als ich schrieb, dass diese Symptomatik mit dem Alltag vereinbar ist meinte ich das auch so - es ist nicht so, dass ich akut ein Problem habe, ich will meine Defizite durch MPH schmälern OHNE Therapie.....ganz ehrlich...und ich glaube das funktioniert (wenn es z.T. ADS bedingt ist - was ich glaube)

    Ich studiere seit Jahren erfolgreich Medizin(8. Sem / bin in der Regelstudienzeit) trotz dieser Defizite und will selbst Psychiater werden...psychostationäre Aufnahme KOMMT 0 IN FRAGE !!!

    ...und wenn MPH nicht das richtige für mich ist merk ich das auch selbst, dafür muss mich niemand begutachten

    - all das setzt vorraus, dass mir jemand die Diagnose stellt (DAS kann ich näml. noch nicht zuverlässig, das seh ich ein)
    Geändert von dekubaum (16.03.2014 um 23:24 Uhr)

  4. #74
    Wohnt hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 1.392

    AW: Alkoholproblematik

    Mit Verlaub, du bist aber noch kein Psychiater - das ist noch ein langer Weg bis zum Facharzt und da steckt mehr drin als Bücherwissen (wie in jedem med. Fachgebiet)... die Überheblichkeit von jungen Medizinern find ich persönlich null angebracht, die kaum mit Patienten zu tun hatten - das ist jahrelanges Lernen vor allem in der Klinik, um ein erfahrener Arzt zu werden,da haben oft die Pfleger, die Jahrzehnte dabei sind, sehr viel mehr Erfahrung - aber die Mediziner fühlen sich überlegen ... sorry, Reizthema, auch bei anderen deines Fachs!

    Ganz abgesehen davon, dass es mit der Selbstbeobachtung so eine Sache ist, es gibt immer blinde Flecken. Ein Psychiater konnte nicht diagnosizieren, dass er an einer Depression litt. Warum nicht? Eben weil er an einer Depression litt. ADHSler gelten zusätzlich noch als schlechte Selbstbeobachter.

    Und wieso so eine Aufregung eine psychostationäre Behandlung verstehe ich auch nicht...

    Brauchst und suchst du Hilfe aufgrund welcher Probleme insgesamt? oder willst du nur ein Rezept und sonst nix?

    Welche Probleme hast du dann überhaupt, bis auf dieses? Ich konnte leider deine Vorstellung nicht finden. Eine Therapie bei ADHS ist immer multimodal - genauso wie dis Symptome sich durchs gesamte Leben ziehen i.d.R. und nicht nur in einem Teilbereich... daher auch der starke Leidensdruck u.U.

    Was meinst du, wenn du von deinen Defiziten sprichst? Scheint ja sonst alles ziemlich reibungslos zu laufen... hab aber auch wie gesagt deine Vorstellung nicht gefunden.

    Noch eins: Fand es daneben, allen hier mal pauschal zu unterstellen, sie würden Sektchen trinken - ich kann dir sagen von allen, die ich kenne: NEIN!

  5. #75
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Interessiert/Eigenverdacht auf ADHS / ADS
    Forum-Beiträge: 30

    AW: Alkoholproblematik

    O nein ich wusste es ^^

    - das Medizinstudium habe ich genannt um darzustellen, dass mein Leben "funktioniert" und keine Psychotherapie braucht.....

    NICHT, dass ich keinen Psychiater bräuchte, wenn ich einen bräuchte, weil ich mich für einen halte ^^
    - Ich hab doch extra druntergeschrieben, dass ich mir die Diagnose garnicht zutraue.


    Noch eins: Ich habe NICHT allen hier unterstellt sie würden Sektchen trinken....lies nochmal nach Wühlmaus
    Geändert von dekubaum (17.03.2014 um 01:25 Uhr)

  6. #76
    mit Nebenwirkung

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 48
    Forum-Beiträge: 4.672

    AW: Alkoholproblematik

    Also dann .... auf Grund Deiner freundlichen Reaktionen auf meine Versuche Deine Frage zu beantworten ( ich nannte die Möglichkeiten!! das KANN so passieren, muss aber nicht ... ) reduziere ich meine letzte Antwort auf das,was mir zu Deinem Verhalten noch brauchbar scheint


    Aha ......

  7. #77
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 2.410

    AW: Alkoholproblematik

    dekubaum schreibt:
    Ich bin mal ganz ehrlich, will ich beim Arzt ja auch sein.

    Ich trinke seit ca. 4 Jahren in problematischen Mengen Alkohol, möglicherweise im Zuge einer unbewussten Selbstbehandlung, "konkreten Anlass" habe ich dafür nicht.
    Mit problematischen Mengen meine ich die Frequenz - Abstürze habe ich nicht.....aber ich trinke (mit einigen selbstauferlegten Pausen) durchschnittlich sicher an 5/7 Tagen Alkohol...etwa 1/2 - 1 Flasche Wein pro Tag....

    Andere Drogen (Cannabis, Amphetamin) habe ich ein paar mal konsumiert - aber nicht viel - und seit Jahren garnicht mehr.

    Bin seit 2 Monaten (seitdem ich plane ADS bezogen in Behandlung zu gehen) vom Trinken weg....das mache ich um nicht primär in einer Empfehlung für Suchttherapie zu landen wenn ich vorstellig werde.



    ...jetzt habe gelesen, dass sich eine Suchtvorgeschichte sich auf die Wahl der Medikamente auswirken kann...bzw. diese einschränkt.



    Ist es eventuell so, dass ich mir gut wirksame Stoffe wie Methylphenidat (als Amphetaminschwesterchen) damit verbaut habe?
    Ich muss ja davon ausgehen, dass der Arzt davon ausgeht, dass ich das Trinken wieder aufnehmen werden...statistisch nicht zu unrecht natürlich....und mir eine Doppelbelastung durch Medikation + Alkohol ersparen will bzw. an meiner Compliance zweifelt



    Hat da jemand Erfahrungswerte?



    - Ich hoffe das stößt nicht sauer auf, aber ich habe schon mehr an wirksame Medikamente als an reine Verhaltenstherapie + "Pflanzliche Mittelchen" etc. gedacht......jetzt werde ich sicher darauf hingewiesen, dass das naiv ist, oder??


    PS: Natürlich möchte ich mit dem Zuviel-Trinken aufhören ! Nicht falsch verstehen bitte....ich erhoffe mir durch eine ADS-Behandlung eine Hilfe dabei....ich vermute, dass mein ADS der Hauptnährboden für mein Trinkverhalten ist.

    Ich hab jetzt nicht mehr alles zwischendurch gelesen, habe aber den Eindruck, dass deine Ausgangsfrage immer noch nicht beantwortet ist.

    Gut ist, dass du weisst, dass dein Trinkverhalten problematisch ist. Richtig ist auch, dass sowohl THC als auch Alkohol häufig bei nicht diagnostieziertem ADHS "Selbstmedikation" ist, um das abendliche Gedankenkreisen auszuhebeln, damit man überhaupt in den Schlaf kommt. Wie ärztlicherseits damit umgegangen wird, ist aber unterschiedlich. E gibt Ärzte und Kliniken, die der Auffassung sind, nur eine gute Medikation kann Suchtverhalten aushebeln, andere Ärzte und Kliniken gehen davon aus, dass Suchttherapie voraussetzung für Medikation ist und diese frühestens nach dem Entzug bzw. Abstinenzzeiten durchgeführt werden kann.

    Es kann sein, dass zunächst Strattera oder Elontril aufgrund der Vorgeschichte Mittel der ersten Wahl sind, muss aber nicht.

    Fakt ist aber, dass Stimulanzien nur mit begleitender Therapie verordnet werden dürfen, edit: wenn die Kosten von der gesetzlichen Krankenversicherung übernommen werden sollen, Stichwort "multimodal".

    Insofern ist es edit: für gesetzlich versicherte Patienten völlig egal, ob man meint, man braucht keine Therapie, wenn die gesetzliche Krankenverischerung die Behandlungskosten übernehmen soll, denn der Kassenarzt ist an die Vorgaben zur Verordnung gebunden.
    Geändert von Trine (17.03.2014 um 12:49 Uhr) Grund: Korrektur

  8. #78


    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene(r)
    Alter: 43
    Forum-Beiträge: 20.804
    Blog-Einträge: 40

    AW: Alkoholproblematik

    Hallo.

    Trine schreibt:
    Fakt ist aber, dass Stimulanzien nur mit begleitender Therapie verordnet werden dürfen, Stichwort "multimodal".

    Insofern ist es völlig egal, ob du meinst, du brauchst keine Therapie, denn der Gesetzgeber sieht es anders vor.
    Hast du hierfür einen geeigneten Nachweis?

    Mit ist aktuell nur der Beschluss des GBA bekannt, der aber zum ersten lediglich die Voraussetzungen für die reguläre Kostenübernahme durch die gesetzlichen Kassen regelt und der zum zweiten auch keinen Gesetzescharakter hat:

    http://www.g-ba.de/downloads/39-261-1677/2013-03-21_AM-RL-III_Nr44-Stimulantien_BAnz.pdf

    Soweit es also inzwischen tatsächlich eine gesetzliche Lösung gibt, so wäre ich sehr daran interessiert.


    LG,
    Alex

  9. #79
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 2.410

    AW: Alkoholproblematik

    Da hast du natürlich Recht, es leitet sich nur aus den Vorschriften zur Kostenübernahme der gesetzlichen Krankenversicherung her. Und heisst eben, es muss für Patienten der gesetzlichen ein Therapiekonzept geben, für alle anderen nicht. Ich gehe irgendwie immer davon aus, dass man gesetzlich krankenversichert ist und möglichst auch die Kostenübernahme der Medikamente durch die Krankenkasse erstrebt. Und Therapie ist ja nicht nur Psychotherapie, sondern kann auch Ergotherapie sein.

    So kann das von mir Geschriebene natürlich nicht stehen bleiben!

  10. #80
    Lysander

    Gast

    AW: Alkoholproblematik

    Ich kenne es nur als Empfehlung. Selbst auf meinem Diagnose-Wisch steht nur eine Empfehlung. Im Umkehrschluss hieße eine gesetzliche Vorschrift, dass sich Ärzte, die Stimulanzien verschreiben ohne darauf zu achten, dass der Patient eine begleitende Therapie macht, sich "strafbar" machten.

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