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Diskutiere im Thema Alkoholproblematik im Forum ADS ADHS Erwachsene: Komorbiditäten
bei ADHS bei Erwachsenen Forum
ADS/ADHS und Depressionen, Angsterkrankungen, Persönlichkeitsstörungen, Borderline, Abhängigkeit/Sucht, Messie-Syndrom und andere typische Komorbiditäten (Begleiterkrankungen und Folgeerkrankungen)
  1. #61
    Wohnt hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 1.907

    AW: Alkoholproblematik

    dekubaum schreibt:
    Ich meine aber, dass es durchaus abschreckende Wirkung darauf hat hier überhaupt die Wahrheit über sich zu erzählen, wenn man statt konstruktiven Antworten von vielen nur "shitstorm-artige" - wenn auch vllt. gut gemeinte - Moralpredigten erhält.
    Da fühlt man sich wie ein dummes Kind behandelt, das jetzt erstmals über das Gefahrenpotenzial von Alkohol aufgeklärt wird.
    hast du schon mal darüber nachgedacht, dass es vVelen die zu viel trinken so geht, dass sie gute Ratschläge als Moralpredigten ansehen und sich einreden "die behandeln mich wie ein dummes Kind", wenn sie noch nicht wirklich so weit sind, ihr eigenes Trinkverhalten und die Gründe dafür - und die sind nämlich wirklich nicht nur ADSbedingt, da machst du dir was vor, wenn du glaubst, dass wird schon alles, wenn ich erst mal ein ADS Medikament nehmen, dann brauch ich ja auch nicht mehr zu trinken - analysiert und erkannt haben.

  2. #62
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Forum-Beiträge: 4.257

    AW: Alkoholproblematik

    Du kennst noch einen

    Leute, vertragt euch. Was das Alkohol-Thema angeht: kein Alk plus MPH und hier um Forum keine Verharmlosung auch nicht von Alkohol.

    Aber Fragen aus Sorge um die eigene Gesundheit ist natürlich erlaubt. Darauf bitte sachliche Antworten.




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  3. #63
    Wohnt hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 1.907

    AW: Alkoholproblematik

    ich weiß nicht, was ich falsch mache, vielleicht gebt ihr mir einen Rat bitte. Ich denke ich gebe sachliche Antworten und will damit dekubaum weiterhelfen - du Wildfang seihst es aber irgendwie als sich streiten

  4. #64
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Forum-Beiträge: 4.257

    AW: Alkoholproblematik

    Ich mein auch nicht speziell dich sondern die ganze Debatte. Der blödsinnige Streit ... oder besser der Ton.

    Lehne dich zurück, sei cool, lies alles auch von den anderen mit einer anderen Perspektive (ach ja - Perspektivwechsel und ADHS. Mühsam, geht aber).









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  5. #65
    Wohnt hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 1.907

    AW: Alkoholproblematik

    Wildfang schreibt:
    Ich mein auch nicht speziell dich sondern die ganze Debatte. Der blödsinnige Streit ... oder besser der Ton.

    Lehne dich zurück, sei cool, lies alles auch von den anderen mit einer anderen Perspektive (ach ja - Perspektivwechsel und ADHS. Mühsam, geht aber).


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    Gesendet von meinem Telefon ... was die heute können ...
    Na Perspektivwechsel ist ja manchmal ein guter Rat - nur wohin soll hier die Perspektive gewechselt werden ? Da schreib jemand, dass er ein kleines Alkoholproblem hat, jetzt denkt dass das auch mit seinem ADS zu tun hat (wissen wir ja, dass ADSler besonders gefährdet sind bzw. Drogen, Alkohol) und das er seit zwei Monaten nicht trinkt und sich erhofft, dass mit einem ADS Medikament alles dann kein Thema mehr sein wird, mit zu viel trinken, aber gleichzeitig schreibt er dann, dass eine Flasche Wein am Tag nicht zu viel ist - wohin soll ich jetzt meine Perspektive wechseln ? Verständnis haben, dass es schwer fällt nicht mehr zu trinken und sagen, naja wenn es dir so schwer fällt, klar kannst ruhig weiter trinken auch wenn du dann ein ADS-Medikament nimmst ? Nee, das geht nicht - darf man nicht, wissen wir alle, also diese Perspektive gibt es nicht. Nun könnte ich noch sagen: "o.k., dass hat sie/er gar nicht so gemeint" - mmh, aber wenn jemand den mahnenden und erklärenden Usern, schreibt " Moralapostel usw." - tja tut mir leid, auch da weiß ich nicht wohin ich die Perspektive nun hin wechseln soll.

  6. #66
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Interessiert/Eigenverdacht auf ADHS / ADS
    Forum-Beiträge: 30

    AW: Alkoholproblematik

    Wintertag, du verdrehst die Tatsachen und mir die Worte im Mund....ich bin aber nicht gewillt das alles nochmal aufzubröseln jetzt.

    Ich denke wir einigen uns jetzt darauf, dass wir uns uneinig sind

  7. #67
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Forum-Beiträge: 4.257

    AW: Alkoholproblematik

    Zurücklehnen Wintertag, morgen nochmal lesen.






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  8. #68
    mit Nebenwirkung

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 48
    Forum-Beiträge: 4.672

    AW: Alkoholproblematik

    Hallo dekubaum,

    ich selbst habe keine Erfahrung mit Medikation bei stärkerem Alkoholkonsum.
    Aber ich weiß, dass es kompetente Ärzte gibt, für die es KEIN Ausschlusskriterium ist und auch solche, die dann eine Medikation ablehnen. Wobei zwischen starkem Konsum und Sucht dringend unterschieden werden muss!
    Denn eine "diagnostizierte Sucht, setzt voraus, dass Du dich mit einem Entzug einverstanden erklärst, bevor Du medikamentös behandelt wirst....


    Ich frage mich aber,seit ich hier mitlese, warum genau Du abends Alkohol brauchst .... schon klar ... runterkommen, abschalten .... manchmal sogar ausschalten....
    Aber nicht jeder ... auch nicht jeder ADHSler .... muss das so machen ....

    Ich bin Freund der genauen Ursachenforschung.... bist Du einsam? Bist Du frustriert? Bis Du gelangweilt vom Leben???

    Das meine ich nicht sarkastisch oder ironisch, sondern ganz ernst.


    Also wenn ich Deine zitierte Ausgangsfrage nicht völlig falsch verstanden habe, ist das hoffentlich einwenig hilfreich. ...


    LG
    happy



    dekubaum schreibt:
    Ich bin mal ganz ehrlich, will ich beim Arzt ja auch sein.

    Ich trinke seit ca. 4 Jahren in problematischen Mengen Alkohol, möglicherweise im Zuge einer unbewussten Selbstbehandlung, "konkreten Anlass" habe ich dafür nicht.
    Mit problematischen Mengen meine ich die Frequenz - Abstürze habe ich nicht.....aber ich trinke (mit einigen selbstauferlegten Pausen) durchschnittlich sicher an 5/7 Tagen Alkohol...etwa 1/2 - 1 Flasche Wein pro Tag....

    Andere Drogen (Cannabis, Amphetamin) habe ich ein paar mal konsumiert - aber nicht viel - und seit Jahren garnicht mehr.

    Bin seit 2 Monaten (seitdem ich plane ADS bezogen in Behandlung zu gehen) vom Trinken weg....das mache ich um nicht primär in einer Empfehlung für Suchttherapie zu landen wenn ich vorstellig werde.



    ...jetzt habe gelesen, dass sich eine Suchtvorgeschichte sich auf die Wahl der Medikamente auswirken kann...bzw. diese einschränkt.



    Ist es eventuell so, dass ich mir gut wirksame Stoffe wie Methylphenidat (als Amphetaminschwesterchen) damit verbaut habe?
    Ich muss ja davon ausgehen, dass der Arzt davon ausgeht, dass ich das Trinken wieder aufnehmen werden...statistisch nicht zu unrecht natürlich....und mir eine Doppelbelastung durch Medikation + Alkohol ersparen will bzw. an meiner Compliance zweifelt



    Hat da jemand Erfahrungswerte?



    - Ich hoffe das stößt nicht sauer auf, aber ich habe schon mehr an wirksame Medikamente als an reine Verhaltenstherapie + "Pflanzliche Mittelchen" etc. gedacht......jetzt werde ich sicher darauf hingewiesen, dass das naiv ist, oder??


    PS: Natürlich möchte ich mit dem Zuviel-Trinken aufhören ! Nicht falsch verstehen bitte....ich erhoffe mir durch eine ADS-Behandlung eine Hilfe dabei....ich vermute, dass mein ADS der Hauptnährboden für mein Trinkverhalten ist.

  9. #69
    Muh!

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 54
    Forum-Beiträge: 6.858

    AW: Alkoholproblematik

    Wintertag schreibt:
    gute Ratschläge als Moralpredigten [...] Trinkverhalten und die Gründe dafür
    Die Gründe des Trinkens sind irrational. Ich wusste, dass Trinken nicht gut ist, trotzdem trank ich. Nein, ich war nicht einsam, frustriert oder mit meinem Leben unzufrieden. Alkoholsucht hat etwas mit einer archaischen Angst zu tun, deren Ursachen tief in der Kindheit wurzeln1. Irgendwann kommt der Kick im Kopf und man hört mit dem Trinken (und auch mit dem Rauchen) auf. Und sollte dieser Kick nicht kommen, dann kommt er nicht. Rationale Gründe gegen das Trinken bringen nichts. Ich habe Beides, das Rauchen und Trinken, von heute auf morgen gelassen. Der Grund war, dass ich nicht mehr nach Rauch oder gar Alkohol stinken wollte und in eine Nichtraucherin verknall war. Das war vor 1,5 Jahren.




    1) Mein Therapeut, der zugleich Professor der Psychologie war, und den in in der 90ern hatte, betrachtete diese postnatalen Symbiosewünsche als veraltet. Aber ich habe mir damals gedacht, dass er bloß froh war, dass die Professorin, bei der ich mich in Psychologie prüfen ließ, mittlerweile emeritiert war. Daher nahm ich seinen Einwand nicht Ernst.

  10. #70
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Interessiert/Eigenverdacht auf ADHS / ADS
    Forum-Beiträge: 30

    AW: Alkoholproblematik

    happypill schreibt:
    Hallo dekubaum,


    Ich bin Freund der genauen Ursachenforschung.... bist Du einsam? Bist Du frustriert? Bis Du gelangweilt vom Leben???

    Das meine ich nicht sarkastisch oder ironisch, sondern ganz ernst.

    LG
    happy
    Ich bin weder (gesteigert) einsam, noch frustriert....vllt. ein bisschen gelangweilt

    Der Grund warum ich so viel getrunken habe (mach es ja momentan nicht mehr) liegt darin, dass Alkohol folgende Probleme meines Normalbefindens gelöst hat:

    Nervosität
    Unsicherheit
    Ängstlichkeit
    Unkonzentriertheit
    Allgemeine Unruhe
    depressive Verstimmungen


    ! Alle diese symptome waren/sind in relativ moderatem Maße präsent und mit dem Alltag vereinbar !

    - Alkohol half -> also habe ich getrunken

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