Seite 2 von 11 Erste 1234567 ... Letzte
Zeige Ergebnis 11 bis 20 von 103

Diskutiere im Thema Alkoholproblematik im Forum ADS ADHS Erwachsene: Komorbiditäten
bei ADHS bei Erwachsenen Forum
ADS/ADHS und Depressionen, Angsterkrankungen, Persönlichkeitsstörungen, Borderline, Abhängigkeit/Sucht, Messie-Syndrom und andere typische Komorbiditäten (Begleiterkrankungen und Folgeerkrankungen)
  1. #11
    N o r d f r a u

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 62
    Forum-Beiträge: 8.213

    AW: Alkoholproblematik

    @dekubaum - wir können morgen noch mal drüber sprechen, aber so lange du nicht freigeschaltet bist, geht das eben nur im "öffentlichen Raum".

    Für heute bin schon zu müde.

  2. #12
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Interessiert/Eigenverdacht auf ADHS / ADS
    Forum-Beiträge: 30

    AW: Alkoholproblematik

    Ja ich will gern mit dir darüber sprechen, ich schreibe dir mal eine Nachricht wenn ich freigeschaltet bin

  3. #13
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 2.410

    AW: Alkoholproblematik

    Um dir mal kurz weiterzuhelfen: Alkoholabhängigkeit oder -gewöhnung ist erstmal keine Kontraindikation für eine medikamentöse Behandlung. Ob die Behandlung dann direkt mit Stimulanzien beginnt oder eher mit Psychopharmaka, die auf den Noradrenalin- und Dopaminhaushalt wirken, entscheidet der behandelnde Arzt.
    Gut ist, dass du seit 2 Monaten verzichtest und die Gefahr eines Suchtverhaltens siehst.

  4. #14
    smi


    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 47
    Forum-Beiträge: 56

    AW: Alkoholproblematik

    Hallo dekubaum,

    leider bin ich auch noch nicht für den speziellen Bereich freigeschalten, deshalb auch etwas neutral.

    hatte das ähnliche Problem mit der Doppeldiagnose. Bei mir war der Alkohol auch die unbewusste Selbstmedikation. Seit dem ich vor zwei Monaten meine ADHS Diagnose erhalten habe, ist mir sehr viel klar geworden!

    Wenn du ehrlich zu den Ärzten bist, wirst du um eine Doppeldiagnose nicht herumkommen und Sucht gilt im Zusammenhang mit ADHS nicht als Komorbidität. Deine Suchtgeschichte wird sich nicht auf die Wahl der Medikamente auswirken, wenn sie wirklich GESCHICHTE ist. MPH verträgt sich einfach nicht mit Alkohol und kann je nach Mensch und Alkoholmenge richtig gefährlich werden.
    Dazu eine Verständnis Frage zu deinem Text: du schreibst, du bist seit zwei Monaten vom Alkohol weg und im P.S. schreibst du möchtest mit dem "zuviel Trinken" aufhören.
    Zu deiner Menge kann man allgemein ("normale Ärzte") sagen, dass max 20g Alk/Tag gerade noch ok sind, 60g aber eindeutig zu viel und schädlich. "Sucht Ärzte" gehen hier deutlich weiter: bei zweimal in der Woche mit 20g ist man bereits Suchtgefährdet, alles darüber gilt bei diesen Ärzten als Suchtabhängig.

    Meine Erfahrungen zur Doppeldiagnose:
    Ich gebe dir Recht, dass viele Ärzte die Suchtproblematik in den Vordergrund stellen, da sie sich damit einfach besser auskennen und es "super Therapien" gibt die aber bei ADHS´lern überhaupt nicht passen. Das habe ich in den letzten 10 Jahren zweimal erleben müssen, da ich von meinem ADHS nichts wusste und keiner der Psychiater/Neurologen/Psychotherapeuten auf die Idee kam, mal in diese Richtung zu denken.
    Nach meiner Diagnose ADHS (stark ausgeprägt, Mischtyp) bin ich anders ran gegangen. Ich habe mir eine Klinik gesucht, die neben der Suchtbehandlung auch offen für ADHS ist und mit meiner ADHS Fachärztin in den drei Wochen sehr eng zusammengearbeitet hat. Das waren drei konstruktive und produktive Wochen in der Klinik, die mir sehr viel gebracht haben.

    Die Herangehensweise an den Umgang mit ADHS dürfte sehr individuell sein. Wie und ob Medikamente, Coaching, Therapeut, Psychologe oder REHA (stationär oder ambulant) wirken oder helfen, ob allein oder Kombinationen daraus, muss jeder selbst ausprobieren. Wenn du nur Medis nehmen möchtest kann das super funktionieren, eine gewisse Verbesserung bringen oder komplett in die Hose gehen. Das ist sehr von dir, dem Ansprechen des Medikaments und der Ausprägung von deinem ADHS abhängig.

    In deinem Profil steht ja, dass du "Interessiert/Eigenverdacht auf ADHS" hast. Hast du zwischenzeitlich eine ADHS Diagnose erhalten? Wenn noch nicht, solltest du als erstes zu einem Facharzt für ADHS bei Erwachsenen gehen und dich "untersuchen" lassen, da ADHS Symptome sich mit vielen anderen Erkrankungen überschneiden können und evtl. gar kein ADHS vorliegt.

    Zu speziellen Fragen, die nicht unbedingt in dieses Forum gehören kannst du mir gerne eine PM schicken.

  5. #15
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Interessiert/Eigenverdacht auf ADHS / ADS
    Forum-Beiträge: 30

    AW: Alkoholproblematik

    @smi

    Die Grenzwerte betragen 60g bei Männern und 20g bei Frauen. - ist die Variante die ich im Studium gelernt habe und auch sonst oft lese
    - bezogen darauf was der gesunde körper abbauen kann ohne die organe zu schädigen.....die Diagnosekriterien für Suchtverhalten liegen - wie du richtig sagst - weit unter meiner Frequenz, die beiden dinge muss man aber getrennt betrachten.

    Zum Thema Coaching, Therapeut, Psychologe oder REHA etc. möchte ich sagen, dass mein Leben eigentlich funktioniert und ich gewisse Defizite durch Medikamente auszugleichen versuchen will...und nicht komplett in die Nervenheilmaschinerie geraten will...ich glaube das ist nicht notwendig.
    Erstmal will ich die Diagnose haben (klar ist das nicht 100%ig sicher) und dann will ich ausprobieren ob Medikamente helfen......das ist mein Plan im Moment.

    Sobald ich freigeschaltet bin schreib ich dir....du scheinst dich ja gut auszukennen mit meiner Lage

  6. #16
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Interessiert/Eigenverdacht auf ADHS / ADS
    Forum-Beiträge: 30

    AW: Alkoholproblematik

    @smi

    "Dazu eine Verständnis Frage zu deinem Text: du schreibst, du bist seit zwei Monaten vom Alkohol weg und im P.S. schreibst du möchtest mit dem "zuviel Trinken" aufhören. "

    Mit "damit aufhören" meine ich "nicht wieder anfangen"

    Mit "normales Trinkverhalten" meine ich, dass ich z.B. auf Feiern etc. mittrinken kann....aber eben nicht ohne anlass

  7. #17
    Muh!

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 54
    Forum-Beiträge: 6.859

    AW: Alkoholproblematik

    dekubaum schreibt:
    Mit "normales Trinkverhalten" meine ich, dass ich z.B. auf Feiern etc. mittrinken kann....aber eben nicht ohne anlass
    In diesem Bereich möchte ich schreiben, dass jeder Alkoholkonsum während der Medikation unterlassen werden sollte. Auch wenn hier User schreiben sollten, dass sie trotz Medikation viel Alkohol trinken, so ist das die Ansicht eines Einzelnen. Es mag Menschen geben, die Alkohol und MPH gut vertragen. Das wird aber eine Ausnahme sein.

    Die Frage ist, warum möchtest Du alkoholische Getränke konsumieren? Hast Du Angst, als Außenseiter da zu stehen? Ich gebe zu, dass ich stets blöd angeguckt werde, wenn ich in einer Kneipe Tee bestelle. Aber mich stört das nicht. Auch ohne Alkohol komme ich in die Gruppe hinein. Aber das ich meine Meinung.

    Wenn Du also gern Alkohol trinken möchtest, schlage ich vor, lange vor der Party kein MPH einzunehmen. Mit lange meine ich 2 - 3 Tage. Eine andere Antwort wirst Du hier nicht bekommen.

  8. #18
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Interessiert/Eigenverdacht auf ADHS / ADS
    Forum-Beiträge: 30

    AW: Alkoholproblematik

    Ja ok...habe das schon mehrfach gehört hier...wenn eine Medikation mir hilft verzichte ich auch liebend gern auf das teufelszeug

  9. #19
    Muh!

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 54
    Forum-Beiträge: 6.859

    AW: Alkoholproblematik

    Mir hat es geholfen. Ich rauche nicht mehr und ich trinke nichts mehr. Es bereitet mir überhaupt keine Probleme, nach 35 Jahren nicht mehr zu rauchen.

  10. #20
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 57

    AW: Alkoholproblematik

    Es ist oft so, dass ADS`ler versuchen durch Drogen, ganz besonders Akohol, die ADS-Symptome (von denen sie oft gar keine Ahnung haben) zu lindern. Ich habe in meinem Bekanntenkreis auch einen Mann, der m. E. mit Sicherheit ADS hat, jeden Tag so 1-2 Flaschen Rotwein konsumiert um ruhig zu werden und sich Konzentrieren zu können. Die Suchtproblematik ist bei ADS`lern leider ein größeres Problem als bei "normalen" Menschen. Häufig ist es aber so, das mit der richtigen Dosieren von Methylphenidat das Trinkverhalten sich normalisiert, jedenfalls dann wenn noch keine Suchterkrankung vorliegt. Allerdings, wenn du aus dem med. Bereich kommst wirst du das wissen, ist Alkohol zusammen mit Medikamenten immer problematisch.
    Ich selbst nehme seit 12 Jahren Methylphenidat (zuerst Ritalin, jetzt Medikinet adult). Ich hatte vorher auch das Gefühl, dass es mir mit einer Flasche Rotwein im Bauch besser ging und ich konnte mich auch damit wirklich besser konzentrieren. Seit dem ich die Medikamente nehme Trinke ich Alkohol nur noch gelegentlich, zu reinen Genusszwecken und mit dem Rauchen habe ich auch aufgehört.

Seite 2 von 11 Erste 1234567 ... Letzte

Stichworte

Thema: Alkoholproblematik im Forum ADS ADHS Erwachsene: Komorbiditäten bei ADHS bei Erwachsenen Forum
ADS/ADHS und Depressionen, Angsterkrankungen, Persönlichkeitsstörungen, Borderline, Abhängigkeit/Sucht, Messie-Syndrom und andere typische Komorbiditäten (Begleiterkrankungen und Folgeerkrankungen)
©2017 ADHS bei Erwachsenen Forum