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Diskutiere im Thema Depression als Folge, Diagnose schon vor 10 Jahren im Forum ADS ADHS Erwachsene: Komorbiditäten
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ADS/ADHS und Depressionen, Angsterkrankungen, Persönlichkeitsstörungen, Borderline, Abhängigkeit/Sucht, Messie-Syndrom und andere typische Komorbiditäten (Begleiterkrankungen und Folgeerkrankungen)
  1. #1
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 5

    Depression als Folge, Diagnose schon vor 10 Jahren

    Liebe Forumleute,
    dann schreibe ich auch mal was über mein Befinden: Habe ebenso schon seit Ende des Jahres/Beginn diesen Jahres, so was wie eine depressive Phase. Grund dafür ist sicher eine Unsicherheit beruflicherseits, Perspektiven fehlen gerade. Dazu kommt, daß die Freundin nur begrenztes Verständnis für meine Lage hat.

    Ich bin Ende letzten Jahres als Teilhaber aus einem Geschäft (kreative Branche, Werbung etc.) ausgeschieden (war jahrelang mein Baby) und nun fehlt die Perspektive, Nun weiss ich eigentlich gar nicht wo ich wieder ansetzen muss, ich müßte wohl ganz von vorn anfangen (46 J.)

    Ich führe dies und den Mangel an Antrieb, der mich sehr begleitet und das damit verbundene verstärkt auftretende Versagensgefühl auf ADS zurück.

    Diese Diagnose erhielt ich vor bereits 10 Jahren (ich habe nur ADS, also eher die ablenkbar, verpeilte und prokrastinierende Fraktion), nahm damals auch ein 1/2 Jahr Ritalin, setzte es aber dann ab und versuchte ohne Medikament durchs Leben zu kommen.

    2. Anlauf sich damit nochmal zu beschäftigen, war vor ca. 3,5 Jahren, wo ich schliesslich ein Ersatzpräpärat für 1 Woche bekam, den ich damals selbst bezahlen musste (den Namen weiss ich nicht mehr). Leider war das ganze damals für mich äußerst schlecht, denn ich hatte dadurch extrem schlechte Stimmung und dunkle Wolken.

    Natürlich setzte ich die Tabletten ab. Das war die letzte Beschäftigung in Sachen medikamentöse Hilfe für ADS.

    Nun muß ich mich wohl erneut intensiver mit den Folgen beschäftigen, weil ich es offenbar nicht nur durch rituelle Zwangshandlungen (3x an die Hose klopfen bei verlassen der Wohnung, Schlüsselband, Listen, Notizbücher usw.) schaffe, sondern die üblichen Folgen = Missverständnisse in der Kommunikation, auch bei Beziehungen, Vergesslichkeit, Aufschiebeverhalten usw. mit mir trage.

    Wie händelt Ihr solche Sachen? Ich hoffe es war nicht zu viel Input.

  2. #2
    N o r d f r a u

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 62
    Forum-Beiträge: 8.211

    AW: Depression als Folge, Diagnose schon vor 10 Jahren

    Hallo Pixler,

    danke für deinen langen Beitrag.
    Ganz blicke ih nicht durch, das Ritalin, dass du für 10 Jahren mal für ein halbes Jahr genommen hast, hat das eine Besserung bewirkt?
    Wenn ja, solltest du dich noch mal in Richtung eines Arztes in Bewegung setzten. Von den GKVs wird momentan nur Medikinet adult erstattet,
    aber Ritalin LA soll schon auf der Zielgeraden sein. Beides sind retardierte Medikamente.

    Hast du vielleicht mal Lust ein Buch zu lesen?
    Dann empfehle ich dir "ADS - Das kreative Chaos" von Walter Beerwerth. Der steckte auch mal fest.

    LG Gretchen

  3. #3
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 5

    AW: Depression als Folge, Diagnose schon vor 10 Jahren

    Vielen Dank Gretchen,

    sorry, falls es etwas durcheinander wirkte... Ich habe eine Anzahl Bücher zum Thema, dies noch nicht (da werd' ich mal schauen)

    Initialzündung damals war für mich das Buch "Zwanghaft zerstreut" von Edward Hallowell + J.Rathey. Da klatschte ich mir bei jeder 3-4 Seite an die Stirn, frei nach dem Motto "das kennst Du doch".
    Hallowell selber hat ebenso ADS, und sich darauf spezialisiert als Therapeut, ist daher ein Experte und Fachmann in eigener Sache.

    Thema Ritalin: das hat damals einigermaßen geholfen, sagte auch mein Umfeld damals. Ja, ich nehme an, daß ich mich darum noch mal bemühen sollte bzw. einen entsprechenden Fachmann, was bekanntermaßen schwer sein könnte, werden sehen...

    Schönen Abend noch :-)

  4. #4
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 5

    AW: Depression als Folge, Diagnose schon vor 10 Jahren

    Vielen Dank Gretchen,

    sorry, falls es etwas durcheinander wirkte... Ich habe eine Anzahl Bücher zum Thema, dies noch nicht (da werd' ich mal schauen)

    Initialzündung damals war für mich das Buch "Zwanghaft zerstreut" von Edward Hallowell + J.Rathey. Da klatschte ich mir bei jeder 3-4 Seite an die Stirn, frei nach dem Motto "das kennst Du doch".
    Hallowell selber hat ebenso ADS, und sich darauf spezialisiert als Therapeut, ist daher ein Experte und Fachmann in eigener Sache.

    Thema Ritalin: das hat damals einigermaßen geholfen, sagte auch mein Umfeld damals. Ja, ich nehme an, daß ich mich darum noch mal bemühen sollte bzw. einen entsprechenden Fachmann, was bekanntermaßen schwer sein könnte, werden sehen...

    Schönen Abend noch :-)

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