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Diskutiere im Thema Mehrere Diagnosen - wo fange ich an? im Forum ADS ADHS Erwachsene: Komorbiditäten
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ADS/ADHS und Depressionen, Angsterkrankungen, Persönlichkeitsstörungen, Borderline, Abhängigkeit/Sucht, Messie-Syndrom und andere typische Komorbiditäten (Begleiterkrankungen und Folgeerkrankungen)
  1. #1
    Fühlt sich hier wohl

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 49
    Forum-Beiträge: 305

    Mehrere Diagnosen - wo fange ich an?

    Wie mein Arzt so treffend sagte: Man kann ja Läuse UND Flöhe haben...
    Nur wieviel wovon?

    Also bei mir wurde u.a. festgestellt

    Depression
    Verdacht auf Bipolare Störung (aufgrund der extremen Stimmungsschwankungen)
    Schilddrüsenunterfunktion (Verdacht auf Hashimoto, aber ohne Antikörper)
    Verdacht auf Erkrankung aus dem Rheumatischen Bereich (auch ohne Antikörper)
    Zeitweise Eisenmangel
    Ach ja, und ADHS.

    Das dumme ist, es gibt für jedes Thema nen Facharzt, man geht von einem zum anderen, jedes für sich wird behandelt,
    aber jedes für sich wäre auch teilweise eine Erklärung für die immer noch vorhandenen Symptome.
    Bestes Beispiel - die Schilddrüse: Es gibt Laborwerte, die irgendwie aus der Reihe tanzen
    und es gibt Medikamente, die angepasst werden, bis die Laborwerte wieder stimmen.
    Es ist aber nicht auszuschliesen, daß die Werte am Ende vielleicht doch nicht optimal sind, denn

    Erstens haben unterschiedliche Labors unterschiedliche Grenzwerte, d.h. bei einem Labor sind dieselben Werte unauffällig, bei einem anderen behandlungsbedürftig.
    Und zweitens ist nicht 100% gesichert, daß die labortechnisch "unauffälligen" Werte bei jedem Patienten gleichzeitig die "Wohlfühlwerte" sind.

    Da ich gern wieder ADS-Medikamente nehmen will, muß ich ja erst mal "alles andere" abklären.

    Damit bin ich jetzt schon seit 2 Jahren beschäftigt, und das Vereinbaren und Abarbeiten von Arztterminen ist echt ne mühsame Aufgabe.
    Wird sich vielleicht noch bis zu den Wechseljahren hinziehen und soweit ich gelesen habe, wird da wieder alles ganz anders.
    Ich würde am liebsten mal ein paar Wochen in eine Klinik gehen, tausende von Tests machen und am Ende wissen, woran ich bin.
    Na ok, ich träum dann mal weiter

  2. #2
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 6.847

    AW: Mehrere Diagnosen - wo fange ich an?

    1. Die Labore haben unterschiedliche Referenzwerte, weil sie unterschiedliche Geräte/Methoden haben. Wichtig ist der jeweilige Wert + die jeweiligen Referenzwerte aus EINEM Labor.
    2. Verdacht ist keine Diagnose.
    3. Zeitweise Eisenmangel ist so das ziemlich normalste als Frau, was man an Laborparametern ausserhalb der Referenzen haben kann.
    4. Alles was ohne Antikörper ist, ist zumindest ein Ausschluss einer jeweiligen Erkrankung. Du kannst zwar eine SD-Unterfunktion/Rheuma-art haben, es ist aber kein Hashimoto/jeweilig getestetes Rheuma.

    Vielleicht erstmal ein bisschen nervlich "runterkommen", ein Wert im Referenzbereich muss zwar nicht Wohlbefinden bedeuten, ist aber zumindest NICHT pathogen.

  3. #3
    Fühlt sich hier wohl

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 49
    Forum-Beiträge: 305

    AW: Mehrere Diagnosen - wo fange ich an?

    Also ja, hab nochmal nachgesehen, laut Schilddrüsen-Spezialpraxis ist es eine "seronegative" Thyreoiditis.
    Ist aber inzwischen mit Medikament eingestellt, d.h. Laborwerte unter Medikation im Normalbereich.

  4. #4
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 28
    Forum-Beiträge: 106

    AW: Mehrere Diagnosen - wo fange ich an?

    Ich habe leider auch Depressionen, war auch schon 3 Monate in der Klinik. Ich finde, dass wenn der Kopf durcheinander ist, die Psyche schlapp macht, ist jede andere Diagnose viellllllll schlimmer. Mit einer Depression ist man so empfindlich, dass kann sich keiner vorstellen, der noch nie eine Depression hatte. Es ist der Horror.
    An deiner Stelle würde ich mich erstmal voll und ganz auf die Depression konzentrieren. Es gibt ja auch schließlich einige Krankheiten, die durch depressive Verstimmungen ausgelöst werden. Wenn der Kopf matsche ist, ist der Körper auch matsche. Das habe ich so in den letzten Monat für mich herausgefunden.

    Klinik Aufenthalt kann ich nur empfehlen, gerade wenn man eine Depression hat.



    Grüße

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