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Diskutiere im Thema Hoffnungslosigkeit im Forum ADS ADHS Erwachsene: Komorbiditäten
bei ADHS bei Erwachsenen Forum
ADS/ADHS und Depressionen, Angsterkrankungen, Persönlichkeitsstörungen, Borderline, Abhängigkeit/Sucht, Messie-Syndrom und andere typische Komorbiditäten (Begleiterkrankungen und Folgeerkrankungen)
  1. #11
    AlteEiche

    Gast

    AW: Hoffnungslosigkeit

    "Vielleicht geht es dann, vielleicht können dir die helfen, vielleicht, vielleicht."
    ,

    HAR

    Du hast eine wichtige Erkenntniss im Leben gefunden: Es gibt für die meisten Dinge keine Garantien. Wie langweilig wäre denn wenn das Leben voller Garantien wäre?


    Siehs auch mal von dieser Seite!


    Wüßte jeder wie die Dinge am besten laufen, wären wir alle nicht mehr als Elektronen, die sich um irgendwelche Schwerpunkte drehen


    So ist alles ja von vielem Abhängig. Deshalb sind die Menschen, die für SICH SELBST in Anspruch nehmen SUPERERFOLGREICH zu sein, oft einfach nur arrogante Lügner oder aber, wenn man freundlicher ist: Sie wollen nicht wahr haben wie Abhängig sie von anderen sind.

    Also was ich meine: Wenn man sehr erfolgreiche Menschen hört, dann fangen die oft an so zu erzählen: Ja, ich hab so und so Glück gehabt, ich hab echt soviele Leute denen ich dankbar sein muss, die mir geholfen hatten vorwärts zu kommen, die mir Erfahrungen und Unterstützung gaben etcetc.

    Ja, genau das ist es ja was uns ADSlern aus den bekannten Gründen fehlt! Wir kriegen das soziale Gefüge dafür nicht richtig hin!

    Aber genau hier greift doch der Grundsatz in der Psychotherapie: "Dort wo Angst ist, da gehts lang!"

    Ich bin so frei und erweitere es einfach mal ganz unverschämt:

    Dort wo die Hoffnungslosigkeit ist, da müssen wir lang! - Schlimme Gefühle wenn die Sonne scheint und alle fröhlich auf der Wiese sitzen? Da musst du hin! Hoffnungslosigkeit im Kontakt mit anderen Menschen? Da musst du hin! Unsicherheit? Geh trotzdem weiter!

    Und immer wenn du auf jemanden stößt, der dich wegen dieser urmenschlichen Gefühle abweist, dann habe Mitgefühl mit ihm, sei ihm nicht böse und gehe zum nächsten.

  2. #12
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 57
    Forum-Beiträge: 140

    AW: Hoffnungslosigkeit

    Ich kenne die von lemon geschilderten Gefühlslagen aus meinen 20ern gut.
    Hätte ein Steintor mir damals gesagt, ich wäre ein guter Familienvater,
    hätt ich ihn nur gross und misstrauisch angeschaut.
    Heute bin ich so einer. (Und es sind meine Teenager Kinder die mir diese
    wunderbare Medaille angeheftet haben. ok. mit kleinen Vorbehalten...)

    Was wird in 10 Jahren sein? Die Frage ist müssig!
    Es war in den frühen 80er als ich mir aus dem Egmont / Goethe
    notierte und nie vergass:

    Wie von unsichtbaren Geistern gepeitscht, gehen die Sonnenpferde der Zeit
    mit unseres Schicksals leichtem Wagen durch, und uns bleibt nichts, als, mutig gefaßt, die Zügel festzuhalten
    und bald rechts, bald links, vom Steine hier, vom Sturze da, die Räder wegzulenken.
    Wohin es geht, wer weiß es? Erinnert er sich doch kaum, woher er kam.


    So geht es allen Menschen! Das ist Allgemein-Gut. Bloss merken es nicht alle.
    Lieber alter Eichenbaum: alle Menschen sind doch immer auch Beifahrer in ihrer Biographie?
    Eine Biographie ist nicht "machbar". Für Niemanden.

    Die Reizfilterschwäche - oder die Empfindsamkeit?
    Die Depression - oder die Trauer?

    Medizin technische Begriffe haben etwas Einschränkendes.
    Trauer und Empfindsamkeit die uns nicht blockieren sind wesentlich
    für unser Mensch sein.

    lemon hat auch Liebeskummer.
    Das ist schlimm.
    Wir kennen diesen; wer hatte ihn nicht?

    gleich noch mal Goethe:

    Wer nie sein Brot mit Tränen aß,
    Wer nie die kummervollen Nächte
    Auf seinem Bette weinend saß,
    Der kennt euch nicht, ihr himmlischen Mächte.


    Ihr führt ins Leben uns hinein,
    Ihr lasst den Armen schuldig werden,
    Dann überlasst ihr ihn der Pein,
    Denn alle Schuld rächt sich auf Erden.


    Goethe legt dieses Lied der Hoffnungslosigkeit einer jungen Frau in den Mund, Mignon.
    Sie empfindet sich von den himmlischen Mächten
    in die Falle der Schuld gestossen und dann verlassen.
    Mieseste Beifahrer Position.
    Als Lebenserfahrung ist das doch überaus häufig, und wird gerade deshalb vom
    Dichter als Motiv verwendet.

    Aber was ist mit denjenigen, die die himmlischen Mächte
    gar nicht kennen gelernt haben? Weder deren hellen noch dunklen Seiten?
    Die nie Nachts einsam geheult haben? Sich verraten fühlten?

    Es liegt mir fern für Leiden zwecks Erhebung zu Höherem zu plädieren.
    Zynismus wärs, der liegt mir nicht.

    Aber ich habe keinen einzigen sensiblen, liebenden Menschen kennengelernt
    der nicht auch, zeitweise heftig, gelitten hat.

    Dass ein junger Mann hier seine Hoffnungslosigkeit formuliert und zwei ältere, gescheite,
    Männer ein grundehrliches Gespräch mit ihm aufnehmen,
    ist etwas vom Hoffnungsvollsten was ich mir denken kann.

    Dass du, lemon, dieses Gespräch gestartet hast,
    widerlegt die Hoffnungslosigkeit,
    oder zeigt zumindst den Weg, wie ihr absoluter Charakter aufgelöst,
    ihre Spitze gebrochen werden kann.

    Es ist diese dichte Verflechtung von allgemeinem Menschen Schicksal in all
    seinen Variationen des ewig Gültigen,
    mit der Einschränkung oder Einfärbung durch ein ADHS, einer Depression
    die uns mehr beschäftigt als andere.
    Teils harte Biographische Zusatzarbeit.

  3. #13
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 57

    AW: Hoffnungslosigkeit

    ..........
    Geändert von rliecksche ( 4.01.2014 um 01:55 Uhr)

  4. #14
    Muh!

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 54
    Forum-Beiträge: 6.858

    AW: Hoffnungslosigkeit

    rliecksche, ich schlage vor, dass Du den Text in einen nicht öffentlichen Teil kopierst (und hier löscht), z.B. in den Treffpunkt für Erwachsene. Hier befinden wir uns im weltoffenen und in Google angezeigten Teil des Forums. Ich finde Deinen Text sehr persönlich. Gern würde ich darauf antworten, doch nicht im öffentlichen Teilforum.

  5. #15
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 57

    AW: Hoffnungslosigkeit

    hab ich danke

  6. #16
    Gesperrt (Mehrfachaccount)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 43
    Forum-Beiträge: 87

    AW: Hoffnungslosigkeit

    Hi.


    hier gehts um Hoffnungslosigkeit und ich reiße Witze, weil es heute eigentlich ganz okay ist
    Das nennt man Galgen Humor !

    Pack dich und dein Leben. Nimm es in die Hand und presse all das raus was dich glücklich macht, aber du musst schon
    kräftig dran ziehen, ohne Einsatz wird das nichts.

    Die Vorstellung davon, was für "Tipps" mir ein Therapeut geben könnte, so dass es bei mir Klick macht... Ich sehe es nicht. Es wäre doch schon längst passiert
    in all diesen Jahren, wenn es so verdammt einfach wäre
    Ein guter Therapeut gibt keine "Tips". Den Weg zur Erkenntnis begleiten dieser, aber auf die Lösung kommt man im Laufe des Prozesses
    einer guten Therapie selber. Der Therapeut war für mich eher eine korrigierender Spiegel der mir manchmal genau das zeigte wo ich
    bewusst dran vorbei geschaut habe. Die Lösungen stecken in uns selber und nicht in der Umwelt und garantiert auch in keiner Frau....

    Lg AP

  7. #17
    Wohnt hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen:
    Forum-Beiträge: 1.004

    AW: Hoffnungslosigkeit

    Wichtig ist in solchen Phasen keine existentiellen Entscheidungen zu treffen. Bald kommt ja Frühjahr u halt schaun, dass es zuerst körperlich gut geht. Ängste treten ihre Macht wieder an den klaren Geist ab u. darauf aufbauen. Wird schon.
    Lg
    Geändert von Loyola ( 4.01.2014 um 23:02 Uhr)

  8. #18
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Ärztliche Verdachtsdiagnose auf ADHS /ADS
    Alter: 30
    Forum-Beiträge: 20

    AW: Hoffnungslosigkeit

    Eine ganze ganze Menge Input, ihr seid cool!
    Dies ist jetzt mein dritter Versuch auf all das zu antworten und dieses Mal fasse ich mich kurz, denn egal was ich geschrieben habe, irgendjemand wäre zu kurz gekommen.
    Und abgesehen davon, wäre das ganze alles ziemlich unübersichtlich geworden mit all den Zitaten.

    Rliecksches Beitrag habe ich z.B. leider gar nicht mitbekommen, aber ich gehe einfach mal davon aus, dass jener Beitrag nun in einem Thema zu finden ist, den ich in einem weiteren Tab offen habe. Würde Sinn machen, da es dort auch um Hoffnungslosigkeit geht und dieser Bereich nur Mitgliedern zugänglich ist. - Ich schau mal rein!

    Zu allem anderen und teilweise auch zu dem was mir mächtig mein Ego gekitzelt hat...
    Im ersten Moment ist das alles gut zu hören und man will auch irgendwo das es so ist, aber
    vieles ist ja irgendwo eine Wunschvorstellung. Man hat natürlich so eine Ziele aber wenn ich mich irgendwo einsam auf der Veranda eines Strandhauses mit Blick aufs Meer sitzen sehe, so auf meine alten Tage, dann hat das für mich nicht viel mit "den Weg gehen" zu tun. Eher vielleicht mit Flucht vor der Gesellschaft.

    Niemals jedoch damit, den entsprechenden Weg auch gehen zu können, da jener eben mit jenen Schwierigkeiten behaftet ist. Ein Strandhaus verlangt viel viel Arbeit. Erfolg und eine ausreichende Summe auf dem Konto, die man sich mit harter Arbeit verdient hat, so dass man das letztendlich auch genießen kann.

    Was ist Ziel und was ist Traum? Ein Traum ist so lange schön, wie man sich nur ausmalt, das man das und das gerne möchte, doch sobald es darum geht den Weg zu gehen, wird man mit völliger Faulheit oder Angst oder auch einfach fehlender Motivation gestraft. Als Beispiel: Es ist schön selbstständig zu sein und ein eigenes Unternehmen zu haben, doch der Weg dorthin ist mit vielerlei Problemen behaftet, die teilweise sogar auch erst dann entstehen wenn man dann soweit ist. Ein ungewisser Weg. Ein mühseliger Weg, den wir, bzw. ich einfach zu mühsam finden um ihn erst überhaupt gehen zu können. Hm, schwierig.

    Ja, Frauen oder Beziehungen sind definitiv nicht die Lösung, das ist richtig.
    Tatsächlich sollte man sowas erst ganz nach hinten schieben und sich auf sein eigenes Leben konzentrieren, denn es bringt nix
    sich halbherzig in etwas zu stürzen wo man mit beiden Beinen im Leben stehen sollte und stattdessen nur herumhumpelt, weil ein Bein verletzt ist,
    sich dann noch auf die Schnauze legt und dann gar nicht mehr gehen kann.

    Ansonsten ist der Ruf nach Hilfe, die Hoffnung das ein Therapeut helfen könnte, nichts weiter als ein unklarer Traum, den ich nicht fassen kann.
    Für mich ist das im Moment von der Gefühlslage her einfach unvorstellbar, das mit meinem Sturm, den ich in mir trage, das irgendwo mit ein paar "Tricks" in den Griff bekomme.
    Oder noch besser, mit einem Wundermedikament. Wenn es sowas gäbe, das genau das heilt, was mich blockiert, wäre ich sofort dabei.
    Vielleicht lassen sich irgendwo gewisse Ängste ja gar erst damit lösen, die so festsitzen, das nichts anderes mehr möglich ist.
    Aber wie ich schon sagte, mir ist klar, das ich einen gewissen Punkt brauche an dem ich mich festhalten kann, wenn der Sturm mich wegschwemmen will.
    Da ist ein Therapeut wohl gar nicht verkehrt. Vielleicht überfordere ich einen Therapeuten aber auch damit und dann wäre all das wieder ein Fehlschlag.

    Mhh, echt schwierig. All das verlangt von mir aus meiner Komfortzone auszubrechen, verlangt mir vieles ab, so wie schon ein Telefonanruf bei irgendwelchen Behörden (als Beispiel)
    und wenn ich dann mal "schwitzend" ein Stück weiterkomme, verlagere ich mich wieder auf die Komfortzone. Ich bin auf der Warteliste? Okay, dann warte ich halt einfach mal ab.
    Oder auch "Ich weiß gerade gar nicht was ich machen soll" - "Dann mache ich mal gar nix" - Auch die Unklarheit darüber, wer oder was am besten für mich wäre. Psychoanalyse? Psychotherapie? Viele feine Unterschiede zwischen verschiedenen Behandlungsmethoden und mit dem Karussel in mir, weiß ich nicht wohin mit allem. Sowieso, die fehlende Möglichkeit anständig zu rationalisieren und reflektieren, über mich, was ich bin, was ich sein will und ob sich das alles überhaupt miteinander verträgt. Ich könnte z.B. kein Arzt sein, wenn mir das Leben der Patienten egal ist. macht keinen Sinn, ebenso kann ich kein Zoowärter werden, wenn ich eine Heidenangst hätte den Löwen zu füttern. Oder Kinder in Not zu helfen obwohl man jene als Belastung findet.

    Bin gerade ein bisschen verwirrt, hab aber auch noch ein paar andere Dinge im Kopf zur Zeit die mit all jenen Dingen nichts zu tun haben und da ein wenig meinen Fokus stören.
    Werde da wohl einiges sacken lassen müssen und dann vermutlich feststellen, dass ich es so tief sacken lasse, dass es schon wieder völlig an mir vorbei geht und mich nicht mehr beeinflusst.
    Meine Gefühle spielen wohl gerade schon wieder einen paradoxen Kampf und drücken mich dann so zu Boden, das ich eben aufgebe. Mal schauen.

    Und btw. Danke und Likes sind richtig für den Po, man weiß gar nicht was man drücken soll bei der Auswahl!
    Ist ja fast so, als wenn Facebook noch statt den "Like"-Button einen "Like2" Button hat.
    Nur der andere ist grün, während der andere blau ist. Oder war es weiß? Egal!
    Geändert von lemon ( 4.01.2014 um 23:50 Uhr)

  9. #19
    Gesperrt (Mehrfachaccount)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 43
    Forum-Beiträge: 87

    AW: Hoffnungslosigkeit

    Hola.


    das mit meinem Sturm, den ich in mir trage, das irgendwo mit ein paar "Tricks" in den Griff bekomme.
    Je näher du dir bist, umso besser für eine Therapie. Ich stand damals an dem Punkt das ich sehr ernsthaft versucht habe diese Welt zu verlassen.
    Als ich im Notarzt Wagen zurückgeholt wurde kann ich mich noch sehr an den erschreckten Gesichtsausdruck des Pflegers erinnern als
    ich ihn am Kragen packte und ihn anschrie warum er mich nicht hat sterben lassen, ich war damals sehr wütend auf die Helfer.

    Da traf ich meinen Therapheuten der etwas sehr logisches sagte,"Ich könne es ja erstmal ein halbes Jahr mit ihm versuchen und wenn es
    dann nicht besser wäre könnte ich ja immer noch springen, ich hätte ja nichts mehr zu verlieren.

    Es waren 2 Jahre, die aus mir einen anderen Menschen gemacht haben. Wir haben aus dem Sturm nach und nach Teile eines Puzzle meiner selbst isolieren können, stück für stück geordnet, immer
    so das ich das Tempo bestimmen konnte, und dann nach und nach setzten wir mich wieder zusammen, aber ich konnte die Teile Auswechseln oder reparieren
    die kaputt waren, ich habe die Stücke, die ich immer falsch zusammen gesetzt habe, nun richtig zusammen setzen können.Am Ende war der Sturm Geschichte. Mein Rucksack voller Probleme leer, die
    mich immer so schwer nach unten gezogen haben und meine Gedanken klar und leicht, ich wußte nun welchen Weg ich gehen wollte. Heute kann ich nur
    sagen, es war eines der besten Sachen die ich je für mich selber getan habe. Leider habe ich eine Sache als zu unwichtig eingeschätzt bzw. habe es
    mir nehmen lassen. Die Möglichkeit Grenzen zu setzen und das Leben so sotiert Leben zu können, so das es mir gut getan hätte, aber das machen Fauen
    oft genug auch mit Männer die kein ADHS haben, von daher alles Schlampen, außer Muttti.

    Viel Glück für deinen Weg.........................

    Und Like und danke kann man ganz klar trennen. Manche sachen mag ich, aber nur für wenige kann ich mich wirklich bedanken und manchmal kann man beides sogar auf einmal.....

  10. #20
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 57
    Forum-Beiträge: 140

    AW: Hoffnungslosigkeit

    @ lemon, ich zitier dich:

    ( ) mit meinem Sturm, den ich in mir trage ( )

    Find ich hammermässig, dieses Bild! (Plakat machen, aufhängen)!
    Nicht Sturm Opfer bist du, sondern Sturm-Inhaber.
    Mach dir diesen Sturm dienstbar, blas damit die vielen Wenn und Aber aus der Seele.
    Angst vor der Angst haben, Zögern weil man zögern könnte?
    Zu kompliziert.
    Vieles im Leben passiert ohne unser dazutun. Das, was uns das Leben serviert,
    das müssen wir entgegennehmen - und etwas damit anfangen. Anfangen!
    Neben dem Motivationsloch gibt es eben auch einen eigenen Sturm, einen Gefühlssturm.
    Lern ihn kennen und nutze dieses Kraftwerk für dich!

    @ AntePortas
    Ich hoffe die Bemerkung zu den Frauen ausser Mutti
    ist nicht allzu Ernst gemeint. Missverständlich ist sie aber,
    und passt irgendwie nicht zu deinen anderen,
    differenzierten Äusserungen.
    Dass es Menschen gibt, die andere Menschen als Rohstoff-
    lagerstätte betrachten und ausbeuten ist bekannt.
    Das ist aber Geschlechtsunabhängig.
    Wie du richtig schreibst: man muss sich da klar abgrenzen, nicht anbieten.


    Auch hier wieder einmal ein Kulturtip: (Kunst dient der Bewusstwerdung)

    Nosferatu von Murnau 1922. Der erste Vampirfilm.
    Er zeigt, in einen alten Sagenstoff eingepackt,
    nichts anderes als den seelisch Toten, der sich über
    Gefühlsfähige Wesen hermacht, um sein unerträgliches Defizit
    für einen Moment aufzufüllen.
    Bezeichnenderweise bringt im Film das Morgenlicht die Befreiung.
    Ausbeuter, Ausbeuterinnen, mögen es gar nicht, wenn sie zu genau betrachtet werden.

    Und noch so einer:

    Micmacs von Jeunet 2009
    Eine bizzare Tragikomödie über zwei skrupellose Waffenproduzenten und Schieber,
    und deren Gegen-Pol, einer Gruppe Randständiger
    die kein Geld hat, aber Gefühle.
    (Der Filmanfang, der Aufhänger der Story, ist recht scheusslich. Das Ende sehr amusant!)

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Thema: Hoffnungslosigkeit im Forum ADS ADHS Erwachsene: Komorbiditäten bei ADHS bei Erwachsenen Forum
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