Seite 2 von 2 Erste 12
Zeige Ergebnis 11 bis 17 von 17

Diskutiere im Thema Angstattacke im Forum ADS ADHS Erwachsene: Komorbiditäten
bei ADHS bei Erwachsenen Forum
ADS/ADHS und Depressionen, Angsterkrankungen, Persönlichkeitsstörungen, Borderline, Abhängigkeit/Sucht, Messie-Syndrom und andere typische Komorbiditäten (Begleiterkrankungen und Folgeerkrankungen)
  1. #11
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Interessiert/Eigenverdacht auf AD(H)S
    Alter: 59
    Forum-Beiträge: 142
    Alex schreibt:
    Ich kenn Happy gut und schon lange und seh da persönlich keine Alternative.

    Das weiß sie auch, dass ich das schon lange so sehe, aber sie hört nicht auf mich.

    Alles andere wär nur wieder weiter zugekleistert und noch weiter verschleppt.

    Wenn einen das Umfeld krank macht, dann muss man da raus, um gesund zu werden, bis man wieder so stabil ist, dass man das Umfeld entsprechend ändern kann.


    LG,
    Alex
    Bitte sag das nicht , ich höre nicht auf dich, ich nehme dich und deine Worte immer sehr ernst, da du immer Recht hast, aber ich hab halt Angst davor. Verstehst du mich überhaupt nicht?
    lg
    Happy

  2. #12
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen:
    Forum-Beiträge: 3.146
    Happy schreibt:
    Aber das ich dann eingesperrt bin, abhänig vom Personal ( Schwestern) das jeder Schritt überwacht wird, was du gehst und was du tust, das du jeden Tag in eine Singgruppe oder Bastelgruppe gehen mußt, das Du keinen Ausgang hast, das du nur einmal vielleicht telefonieren kannst, und wenn der Anruf nicht klappt, dann hast verloren, da bekomme ich Angst, in einem großen Raum zu schlafen wo 6 oder 8 Betten sind, beim duschen beobachtet zu werden, ob du eh nichts anstellst....... ich könnte dir jetzt 100 Sachen aufzählen, davor habe ich so eine Angst das ich da rein muß, das ich nicht weiß was ich machen würde.
    verstehst du mich?
    lg
    Happy
    das wäre mir auch nichts. Eine Alternative, die ich hatte: Ich war drei Monate in einer Tagesklinik. Also tagsüber in der Klinik und abends zu Hause bei meinem Sohn und der Familie. Das hat mir ganz gut getan. Wir mussten zwar auch basteln und tanzen, aber das ist nur am Anfang komisch, nachher macht es sogar Spaß und da es alle machen, kommst Du Dir dann auch nicht mehr blöd vor. Und wenn es doof ist, ist es auch ok, wenn Du sagst, ist nicht mein Ding. Ich konnte z.B. mit den Entspannungstechniken nichts anfangen. Die habe ich zwar mitgemacht, aber auch gesagt, dass ich nichts damit anfangen kann, da hat mir auch keiner den Kopf abgerissen. Das Gute ist, Du kannst über Deine Angst reden und gerade wie in der Zugsituation bekommst Du direkte Rückmeldungen und die Leute überlegen mit Dir gemeinsam Strategien, wie Du Dich in einer ähnlichen Situation verhalten kannst. Du bist in einer Gruppe und triffst nicht nur auf Tharapeuten, sondern auf andere mit ähnlichen Symtomen, die genau wissen, wie Du Dich fühlst, Du bist nicht allein und das hilft Dir, Dich besser zu fühlen, weil Du mit den anderen über Deine Ängste reden kannst und die nicht sagen, Du spinnst doch.

  3. #13


    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 9.524
    Marvinkind schreibt:
    Du bist in einer Gruppe und triffst nicht nur auf Tharapeuten, sondern auf andere mit ähnlichen Symtomen, die genau wissen, wie Du Dich fühlst, Du bist nicht allein und das hilft Dir, Dich besser zu fühlen, weil Du mit den anderen über Deine Ängste reden kannst und die nicht sagen, Du spinnst doch.
    Da kann ich Marvinkind nur zustimmen. Es tut gut, Leute zu treffen, die ähnliche Probleme haben. In der Klinik kannst du viel offener mit der Angst umgehen, da du weißt, dass alle die dort sind irgendwelchen Probleme haben, die viele Leute nicht verstehen.

    Keine Ahnung wie das in Österreich ist, aber wenn du freiwillig in eine Klinik gehst, kannst du in Deutschland zumindest bis zu einem gewissen Grad auswählen in welche du gehst. Allerdings hängt das eventuell davon ab, mit welchen Kliniken deine Kasse Verträge hat. Da könntest du dann eventuell eine aussuchen, bei der du fühlst, dass es passen könnte.

    Nur als Beispiel, die Klinik in der ich war (Psychosomatik) hatte natürlich Regeln (Ausgang unter der Woche nur bis zehn ...), aber selbstverständlich durfte man jederzeit Telefonieren und Besuch war auch kein Problem.

    Klar hilft das Alles nicht gegen die Schreckensvorstellungen, aber vielleicht schaffst du es ja, mal eine (vielleicht im Rahmen eines Vorgesprächs ) zu besuchen.

    viel Kraft

    Clown

  4. #14


    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene(r)
    Alter: 43
    Forum-Beiträge: 20.807
    Blog-Einträge: 40
    @ Happy:

    Das, was du da beschreibst, ist eine Geschlossene in einer psychiatrischen Klinik und hat mit einer Therapieklinik, psychosomatisch oder auch psychiatrisch so wenig zu tun, wie noch irgendwas.

    Das ist wie der Unterschied zwischen einem Gefängnis und einem Hotel.

    So eine Überwachung gibts dort überhaupt nicht, man hat 1 oder 3-Bett-Zimmer oder wenn hoch kommt auch drei, dass man nicht zu viel allein ist.

    Dann bekommst da deine Anwendungen verordnet, am Anfang nur wenige und wenn du stabiler wirst, immer mehr.

    Dazu bekommst du dann normalerweise eine Karte, wie einen Stundenplan , gehst da hin und gut ist.

    Die Zeit dazwischen kannst du in die Stadt gehn, Schaufenster-Bummel oder sonstwas machen, Kaffee trinken, Spazieren oder Wandern, Abends dann mit Mitpatienten was Essen oder was trinken gehn (ohne Aufsicht natürlich) und so ziemlich alles machen, was du jetzt aus lauter Angst nicht machst, was aber zu einem normalen Leben dazu gehört.

    Wenn du dort dann um 22:00 Uhr oder 22:30 wieder zurück sein musst abends, dann hat das ausschliesslich versicherungsrechtliche Gründe, und nichts damit zu tun, dass man dich da bevormunden will oder wie auch immer.

    Ich würde dir dringend empfehlen, dir mal von deiner Ärztin/deinem Arzt die Adresse einer entsprechenden Klinik geben zu lassen und die dir mal vorher komplett unverbindlich anzuschaun, denn dann bist du diese Ängste innerhalb von paar Minuten los.

    Und leider wohnst du so weit weg, sonst wär ich schon lang vorbeigekommen und hätt dich eigenhändig mal da hingeschleift, dass du von diesen Vorstellungen und Ängsten weg kommst, die bei dir offensichtlich ganz gewaltig drin sitzen, wenn du es in Kauf nimmst, dass dein ganzes Leben nur noch aus Trauer, Angst und Verzweifung besteht, und du dir das nicht wenigstens mal anschaust.

    Sowas ist keine Geschlossene, du gehst da freiwillig hin und wenns dir nicht gefällt, dann packst deine Koffer und gehst wieder, fertig.

    Wobei da aber so gut wie keiner wieder freiwillig geht, weil es für die meisten der erste Ort ist, an dem sie jemals waren und man sie verstanden hat und ihnen geholfen hat.

    Ich kann deine Angst absolut nachvollziehn, aber diese Angst ist völlig ungegründet und ruiniert dir dein komplettes Leben.

    Und wenn du diese unbegründete Angst nicht jetzt bald (sehr bald!) überwindest, dann werd ich mal in nächster Zeit bei dir unangemeldet vor der Tür stehn, vielleicht bringt das dann mehr.

    Denn das ewig mit anschaun kann ich auch nicht, weil dazu liegt mir zu viel an dir und du wirfst dein ganzes Leben weg obwohl man dir so gut da raus helfen könnte.

    P.S.: Und lass dich bitte nie und nimmer auf eine Tagesklinik ein, denn genau bei solchen Problemen bringt die überhaupt und ganz und gar nichts, weil du dann jeden Tag wieder in die Scheisse zurückkommst, die dich krank macht. Sowas kannst du irendwann mal im Anschluss an den stationären Aufenthalt machen, wenn du dich dann in dein neues Leben einlebst und dabei dann noch Unterstützung und Zeit zum Festigen brauchst.


    LG,
    Alex

  5. #15
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Interessiert/Eigenverdacht auf AD(H)S
    Alter: 59
    Forum-Beiträge: 142
    Danke Alex,
    In deinen Worten liegt so viel Gefühl, das mir die Tränen kommen
    DANKE, ich werd mir einmal im Internet suchen was wir in Österreich alles haben
    OK?
    lg
    Happy

    Sei nicht böse das ich jetzt nicht mehr dazu schreiben kann,ich heule jetzt, es ist so ein schönes Gefühl zu wissen, das irgendwo auf dieser Welt ein Mensch ist der zu mir sagt : weil dazu liegt mir zu viel an dir .
    Danke

  6. #16
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Angehörige(r)
    Forum-Beiträge: 16
    Ich kann dich so gut verstehen Happy, als ich das erste mal eine Angstattacke hatte, dachte ich auch jetzt spinn ich komplett.
    Rede gerade noch mit einer Kollegin und dann fängt sowas an.....
    Die natürlich gleich völlig besorgt, was mit mir ist... ich konnte nix sagen.....
    erst als gefühlter Ewigkeit sich die Welt und mein Körper wieder normalisierten.

    Ich habs genommen als energischen Warnschuß meines Körpers und Verstands, endlich mal was wirklich zu ändern.

    Happy ich drück dich ganz fest und fühle mit dir.

    LG
    Emerenzia

  7. #17
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Forum-Beiträge: 3

    AW: Angstattacke

    Also ich hab oftmals nachdem ich monatelang die gleiche stecke fuhr festgestellt ey, da ist ja ein park oder eine Straße oder ein Tunnel. Vorlauter tagträumen hab ich nicht realisiert, dass es sogar 2 Tunnel auf der strecke gibt. vielleicht viel der tunnel auch deswegen so seh auf, weil es geschneit hat alles ist weis und dann kommt so ein schwarzer tunnel,m das spring einem dann doch ins auge, wenn mans vorher nicht "gepeilt" hat.. ein paar gedanken fragmente.. lg, Nicklas

Seite 2 von 2 Erste 12

Stichworte

Thema: Angstattacke im Forum ADS ADHS Erwachsene: Komorbiditäten bei ADHS bei Erwachsenen Forum
ADS/ADHS und Depressionen, Angsterkrankungen, Persönlichkeitsstörungen, Borderline, Abhängigkeit/Sucht, Messie-Syndrom und andere typische Komorbiditäten (Begleiterkrankungen und Folgeerkrankungen)
©2017 ADHS bei Erwachsenen Forum