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Diskutiere im Thema HSP Hoch Sensible Persönlichkeit - Kormobidität zu ADHS? im Forum ADS ADHS Erwachsene: Komorbiditäten
bei ADHS bei Erwachsenen Forum
ADS/ADHS und Depressionen, Angsterkrankungen, Persönlichkeitsstörungen, Borderline, Abhängigkeit/Sucht, Messie-Syndrom und andere typische Komorbiditäten (Begleiterkrankungen und Folgeerkrankungen)
  1. #101
    Ist interessiert

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Interessiert/Eigenverdacht auf ADHS / ADS
    Forum-Beiträge: 38

    AW: HSP Hoch Sensible Persönlichkeit - Kormobidität zu ADHS?

    Mein Wert liegt bei 255.

    Früher dachte ich, es sei ein Vorteil besser auf meine Umgebung zu achten und Menschen direkt zu durchschauen. Aber leider bleiben fast nur die negativen Gefühle zurück, was mich in Depressionen, Panickattacken und Starre stürzte.
    Ich hab es so satt, immer nur das Schlechte zu sehen.
    Leider hlafen bisher nur Medikamente dagegen, egal wie sehr ich versuchte diese Gedanken und Warnehmungen aus zu blenden.

  2. #102
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Interessiert/Eigenverdacht auf ADHS / ADS
    Forum-Beiträge: 14

    AW: HSP Hoch Sensible Persönlichkeit - Kormobidität zu ADHS?

    Ich habe seit ca. 5 Jahren die Vermutung eine HSP zu sein, nachdem ich einen Artikel in der "emotion" gelesen hatte.

    Leider muß ich erwähnen, daß ich zu Hypochondrie neige und mir alle möglichen Krankheiten einbilde. Aber..... Hypersensibilität ist ja keine Krankheit.

    Gerade habe ich einen Test im Internet gemacht und 247 Punkte erreicht.

    Dies könnte teilweise meine Hypochondrie erklären. Hauptsächlich entwickele ich nämlich die Krankheitssymptome, die die Personen in meinem direkten Umfeld haben.
    Diese Symptome (Schmerzen) verschwinden, wenn ich mir klarmache, daß es völlig unmöglich ist, daß zwei Freundinnen/Kolleginnen zur gleichen Zeit die gleiche nicht ansteckende Krankheit bekommen.

    @ Ariphea, nimmst du nicht die positiven Empfindungen deiner Mitmenschen wahr?

    @ Patty, danke für den Buchtipp.

    Große Feste wie Familien- und Betriebsfeiern kann ich auch nicht ertragen.

  3. #103
    Chaotin

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 50
    Forum-Beiträge: 5.320

    AW: HSP Hoch Sensible Persönlichkeit - Kormobidität zu ADHS?

    Zitat aus Zart besaitet: Selbstverständnis, Selbstachtung und Selbsthilfe für hochempfindliche Menschen

    ... und was da sonst noch alles an guten Eigenschaften aufzuzählen ist - doch wenn sie (aus für nicht hochempfindliche Menschen kaum nachvollziehbaren Gründen) überstimuliert sind, und das kann bereits der Fall sein wenn sie gerade sehr hungrig sind, werden sie plötzlich zu grantigen, rücksichtslosen Menschen, die nur mehr ihre ruhe wünschen oder mit vehementer Ungeduld etwas zu essen wollen, und alles andere scheint ihnen in solchen Momenten völlig egal zu sein. ...
    Seite 43


    ja, alle die mich kennen, können ein Liedchen davon singen. Patty und hungrig, oder auch nur mehr als 15 Minuten über die Essenszeit, ist absolut unerträglich. Ich scheine dann so unerträglich zu sein, daß meine Mitmenschen sehr darauf achten, daß dieser Zustand auf keinen Fall eintritt.

    Patty

  4. #104
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Ärztliche Verdachtsdiagnose auf ADHS /ADS
    Forum-Beiträge: 69

    AW: HSP Hoch Sensible Persönlichkeit - Kormobidität zu ADHS?

    hi, interessanter thread. bin jetzt etwas verwirrt(etwas ist gut, und eigentlich immer ;-), hatte gerade wieder ein unheimliches tief. komm dann immer hier ins forum und les bei leuten denen es ähnlich geht. hab mich oft gefragt warum ich zum beispiel so ein elendiger kotzbrocken bin obwohl ich das doch garnicht will. diese voll fiesen ausfälle manchmal und das schlechte gewissen, aber komigerweise bei denen die mir am aller wichtigsten sind, (besonders wenn ich hunger hab ;-)

    hab grade auch mal den test gemacht und kam auf 284. kann das eine erklärung für depressionen sein? hab früher vom hausarzt ab und an mal meresa forte bekommen, bin aber ansonsten nie selber in behandlung bei einem facharzt gewesen. jetzt seit kurzen erst fang ich bei mir selber an und bin noch in der testung wegen ads/adhs. sollte ich dem arzt vielleicht davon berichten?

  5. #105
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 138

    AW: HSP Hoch Sensible Persönlichkeit - Kormobidität zu ADHS?

    Hallo,

    ich möchte gern diesen Thread etwas auffrischen.

    Gegenwärtig lese ich mich gerade in das Thema der Hochsensiblen oder Hypersensiblen Personen / Menschen (ich kürze weiter mit HSP ab) ein. Eher per Zufall stieß ich (wie damals auch schon bei AD(H)S) auf ein Buch (Zart Besaitet - von Georg Parlow), welches ich auch gerade lese.

    Den Thread habe ich nicht vollständig gelesen, aber hier und da reingeschnuppert.

    Was mir bisher an Informationen über die HSP zukam ist (für meine subjektive Auffassung) zum einen überschneident zum Aufmerksamkeitsdefizitsyndrom (primär ohne Hyperaktivität), zum anderen auch schwammig und schlecht greifbar (was möglicherweise auch darin geschuldet ist, dass es gegenwärtig so gut wie keine fundierten wissenschaftlichen Studien über HSP gibt, welche unserem Schubladendenken genehm sind).

    Für mich stellt sich momentan die Frage (wie auch schon von vielen sensiblen Mitchaoten/innen geschrieben wurde) inwieweit das eine in das andere übergeht bzw. ob es auch eine klare Abgrenzung gibt bei der festgestellt werden kann auf wen was zutrifft und wie wem geholfen werden kann.
    Ich lese dabei immer über Therapieformen - ja, es ist sicher hilfreich sich auszusprechen, das eigene Selbst zu erkennen, zu analysieren, mit ihm in Frieden zu leben etc. Was mich dabei ehrlich gesagt ankotzt ist, dass dennoch eine gezwungene Anpassung stattfinden muss - ansonsten droht unwillkürlich das Scheitern innerhalb der Gesellschaft (zumindest habe ich das Gefühl, dass es die meisten betrifft). Die Ursache sei ja biologischer Natur - die intensive Aufnahme von Input (Überdosierung an Reizen) steht dabei in krassem Kontrast zu dem, was gesellschaftlich geschaffen wurde. Wie soll man damit dauerhaft klarkommen?

    Anmerken möchte ich, dass es sich bei HSP (meines Wissens) keine Störung oder gar Krankheit handelt, es wird aber angenommen, dass es angeboren ist und etwa 15-20% der Menschen betrifft (in Unterschiedlicher Ausprägung, aber doch - wenn ich die Belastbarkeitstest in "Zart Besaitet" zu Rate ziehe - mit deutlichem Abstand zu den übrigen 80 - 85%).
    Auch wenn sich 15-20% vielleicht nicht nach viel anhört (für mich eigentlich schon) so betrifft dies doch jeden fünften bzw. sechsen Menschen. Das wäre auf die Bundesbürger umgerechnet eine Zahl zwischen 12 und 16 Millionen Menschen. Das muss doch auffallen (sowohl den Betroffenen als auch den Mitmenschen)...

    Den erwähntenTest habe ich auch durchgeführt, zwei mal (zu verschiedenen Tagen und Zeiten natürlich) - beim ersten Mal kam ich auf 304 Punkte, beim zweiten auf 284. Nach eigener Wahnehmung ging es mir beim zweiten Versuch schlechter und ich fühlte mich überforderter.
    Wie so oft beschrieben sind Tests auch nur Tests welche den Momentanwert nicht berücksichtigen können. Ein Mittelwert würde etwas stabilere Werte werfen, wobei auch die Interpretation der Fragen eine wichtige Rolle spielt. Aber die Tendenz ist gegeben.

    Gegenwärtig habe ich nur noch das Bedürfnis nach Ruhe - ich will mich von allem abschotten - selbst vor nahestehenden Menschen. Ich bin so müde und ausgelaugt und satt, dass ich nicht weiß wie ich damit umgehen soll, wenn es dabei bleibt. Wie kann ein ständig überforderter Mensch an das Gründen einer Familie denken? Wie an Arbeit, ein lebenswertes Leben, wenn er schon nach fünf Minuten Belastung am liebsten umkippen würde um dem zu entfliehen. Und wer kann das verstehen? Es sind ja keine Phasen wo man sagt - ja, das geht vorbei, ruh dich mal eine Stunde aus und dann geht es wieder - das wäre schön...

    Nun bin ich doch vom halbsachlichen ins frustig persönliche abgedriftet - von meinem Verständnis her ist das Forum auch dafür da, dass man ab und zu mal "jammern" oder "schimpfen" darf. Darüber bin ich dankbar.

    Danke fürs Lesen und möglicherweise anregende Beiträge

    MfG
    Chaoticus

  6. #106
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Forum-Beiträge: 83

    AW: HSP Hoch Sensible Persönlichkeit - Kormobidität zu ADHS?

    Hallo Chaoticus,

    Ich habe das Buch auch, und der Test ergibt bei mir nahezu 100%. Ich solle doch mein "schwarz-weiß-denken" ablegen, steht da als Tipp. Das ist ja ganz nett, aber es gelingt mir nicht. So viel weiß ich über mich selbst, und doch kann ich es nicht ändern. Am liebsten liege ich ab 20 Uhr im "Nest" und lese ein Buch, um "runterzukommen". Ich hab das voll und ganz akzeptiert, nur von anderen (eigentlich die, auf die ich sowieso verzichten kann), werd ich halt ab- und an blöd angemacht, wegen meines "andersseins". Leider gehören auch mein Partner und die Schwiegereltern zu diesen Menschen. Aber, was soll ich machen? Immer, wenn ich versuche, "normal" zu sein, und den Anforderungen von anderen nachgehe und deren "Methoden" annehme, komme ich furchtbar durcheinander. Andere vertragen laute Musik besser als ich, sie scheinen auch noch zu nachtschlafender Zeit reibungslos zu funktionieren und sind "robuster" in allen Dingen des Lebens. Und trotzdem: Ich funktioniere wunderbar, wenn ich eben früh genug abschalte und schlafen gehe und den Ablauf einhalte. Ich kann in der Woche 24 Stunden arbeiten und meinen Sohn betreuen. Wenn ich alles vorher plane und zurechtrücke. Also, es muss eben alles perfekt geplant sein und die Erholungsphasen müssen gewährleistet sein. Frage nicht, was alles passiert ist, als mein Sohn Nachts noch nicht durchgeschlafen hat, das war grausam. Ich stand neben mir, aber das tun wohl die meisten Eltern.

    Mir macht nur die Partnerschaft zu schaffen. Ralph wird mich nie verstehen, und seine Eltern finde ich einfach nur grauenhaft. Ich war sehr verliebt, und habe deshalb so manches wohl nicht wahrgenommen und verdrängt....tja, aus der Nummer komm ich so schnell nicht raus. Leider sind des richtige Trampel, was die schon mit mir gemacht haben, und ich hab damals sehr viel geweint. Aber jetzt nicht mehr.

    Gruß, Lisa

  7. #107
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 138

    AW: HSP Hoch Sensible Persönlichkeit - Kormobidität zu ADHS?

    Hallo Lisa,

    es tut mir sehr leid dass du gerade von den Menschen die dir am ehesten Kraft, Ruhe und Entlastung geben sollten scheinbar nichts als Ignoranz für deine einfach sensiblere Wahrnehmung bekommst.
    Genau das sind auch die Schwierigkeiten des "Alltags" (und umso schlimmer wenn nicht einmal zuhause die Möglichkeit besteht wieder "runter zu kommen"). Ich ärgere mich dann auch darüber, dass es einfach unsensible Klötze gibt, denen es scheinbar völlig egal ist wenn sie die anderen in den Nervenzusammenbruch schicken. Das man nicht in den Kopf hinein schauen kann ist mir klar, aber schon an Verhalten, Mimik, Gestik etc. gibt es so so viele Zeichen die auch mit einem Minimum an Empathie erkannt und halbwegs richtig gedeutet werden könnten. Aber was passiert meist? Statt dem Gegenüber eine Ruhepause zu gönnen wird oft noch draufgehauen - sei es mit Ignoranz und Abfälligkeit, dem Kontra zur Meinung oder dem Herabwerten des Menschen, der eh schon am Boden liegt. Und es zieht sich durch alle Altersgruppen unserer Gesellschaft.
    Das macht mich einerseits sehr traurig (als Selbstbetroffener) und andererseits sehr wütend (wenn ich es bei anderen lese / sehe / wahrnehme)....

    Ich habe im engsten Kreis das Glück, dass meine Freundin und meine Familie schon recht verständnisvoll sind - auch wenn sie Dinge anders wahrnehmen und deuten und natürlich nicht alles nachvollziehen können, so kann ich zumindest mit ihnen sprechen und werde nicht permanent abgeblockt (so wie ich es aus deinem Text herauslese dass dein Partner dich nicht versteht - will oder kann - beides ist nicht gut).
    Vielleicht liege ich falsch, aber ich nehme an, dass du dich für deine Schwiegereltern deutlich mehr verbogen hast als sie für dich (wenn sie es überhaupt getan haben). Dieses Anpassen ist etwas, mit dem ich persönlich so meine Probleme habe wenn es nur einseitig geschehen soll. Klar, ich versuche es auch allen irgendwie recht zu machen - wenn ich mich so verhalten würde wie ich spüre das es mir gut tut, dann würde ich vermutlich gegen mehr als eine Mauer laufen - stündlich... Also wird verbogen wie man es aushält aber auch nicht mehr.
    Was ist denn mit deinen Eltern? Bekommst du von ihnen mehr Verständnis? Geschwister? Freunde? Wie offen gehst du mit dem Thema um?

    Was ich auch sehr schwierig finde ist, sich sehr unsensiblen Menschen gegenüber zu öffen und die Sensibilität zu zeigen, weil es ja anstrengend ist, das wahre Ich ständig verbergen und verdrehen zu müssen. In den wenigen Versuchen habe ich entweder Ignoranz (jeder hat seine Probleme, komm klar, stell dich nicht so an), völlige Ratlosigkeit (mit der Information das Menschen unterschiedlich empfindlich auf Umwelt reagieren konnte diese Person so garnichts anfangen - man konnte fast die Fragezeichen über dem Kopf sehen) oder auch (was ich am schlimmsten finde) das Nutzen dieser (vermeintlichen) Schwäche um dem anderen bewußt noch mehr Schaden zuzuführen (immer schön in der Wunde bohren).
    Die Tipps und Hinweise mögen in einem Umfeld das offen und interessiert an den Hochsensiblen Personen ist durchaus funktionieren, aber sie überall umsetzen zu können halte ich für nicht realistisch. Ich kann nicht einfach einen Rückzugsort suchen wenn ich mich auf der Arbeit überfordert fühle - oder den Chef stehen lassen weil er mich gerade mit seiner Anwesenheit runterzieht (er muss ja nichtmal mit mir reden - mir reicht es schon wenn jemand schreit - da bin ich fertig...)

    Naja, ein belastendes schwieriges Thema - ich suche noch meine Antworten. Ich wünsche dir und allen hochsensieblen Menschen die unter ihrer Situation leiden dass sie mehr im Alltag berücksichtigt werden - wie geschrieben 15-20% ist eine Menge - das ist eine Kraft für sich.

    Ich glaube ich bin wieder etwas vom Weg abgekommen - danke fürs Lesen

    LG
    Chaoticus

  8. #108
    Fühlt sich hier wohl

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 31
    Forum-Beiträge: 311

    AW: HSP Hoch Sensible Persönlichkeit - Kormobidität zu ADHS?

    Sehr interessant. Ich war und bin schon immer sehr sensibel, jetzt hat das Kind auch noch einen Namen :-)
    Jetzt weiß ich warum es für mich so anstrengend ist, auf Dauer Menschen um mich zu haben.... Andererseits kann das auch wieder am ADS liegen.
    Vieles überschneidet sich wirklich und da kann man wenig differenzieren. Ich vermute mal dass alle ADSler hochsensible Personen sind.

    (HSP Test)
    Hab mal auch den Test gemacht. Mich erstmal gewundert, wie, warum nur um die 25 Punkte? So Gefühlskalt kann ich ja nicht sein lach
    Also nochmal gemacht und gesehen, dass ich die Benotung gegenteilig verstanden hatte

    Bekomme im Schnitt auch 280-320

    Aber schon interessant. Da erinnere mich deutlich an einer Szene aus der Vergangenheit, die irgendwie hängen geblieben ist. War bei meiner Schwester gewesen und beim Umzug fing sie an mit ihren Freund heftig zu streiten, dass die Teller fliegen. Mir ging das so nahe dass ich selber ausgerastet war und nach draußen flüchtete...
    Ich hatte schon früher schon erkannt, dass ich irgendwie wie ein Blitzableiter für fremde Gefühle bin
    Emotionen anderer Menschen färben sehr auf mich ab. Ob positive als auch negative. Auch die Musik weckt je nachdem auch starke Gefühle. Wobei Musik für mich schon was besonderes ist. Weiß nicht wie ich das beschreiben soll aber ich "fühle" Musik irgendwie, inklusive der Noten und Tönhöhen. Stichwort absolutes Gehör? Bei einem Konzert von Schiller (aka Christopher von Deylen) hatte ich eine Palette von verschiedenen Empfindungen gespürt, was sehr faszinierend war. Hatte durchgehend Gänsehaut gehabt :-)

    Naja, "leider" bin ich auch nach ner Zeit ziemlich ausgelaugt, wenn ich zu viele Menschen um mich rum hatte. Brauche danach auch erstmal Ruhe um mich zu regenieren. Aber ich habe da gelernt mit umzugehen. Trotzdem habe ich auch gerne Menschen um mich. Ich versuche immer ein gesundes Gleichgewicht zwischen Einsamkeit und Mehrsamkeit zu halten.

    Auf der Arbeit ist das zum Glück nicht so problematisch. Bin in einer kleineren Firma. Wenn ich zu Kunden fahre, genieße ich auch die Zeit wo ich alleine im Auto fahre. Während der Mittagszeit habe ich in der Regel Ruhe und Zeit für mich. Also kann ich da auch mein Gleichgewicht halten... allerdings gibs dann auch stressige Tage wo keine Ruhe möglich ist. Danach bin ich in der Regel ziemlich fertig...

  9. #109
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 135

    AW: HSP Hoch Sensible Persönlichkeit - Kormobidität zu ADHS?

    Ich denke, um senible Persönlichkeitsmerkmale nicht allzu sehr zu pathologisiere(kann man das so sagen? ), sollte man überlegen, ob sich solch "Eigenarten" nicht einfach mit hoher wahrscheinlichkeit bei undiagnostizierten ADHSlern durch zahlreiche unangenehme Erfahrungen manifestieren.
    Als vermeintlich trotteliger, dummer und fauler Zappelphillip wird man, sofern die Diagnose nicht im Kinderalter erfolgt, doch so oft von allem und jedem getadelt für Dinge, die einem selbst unangenehm, weil schon zig mal passiert, sind.

    Die führt dann zu höchst sensiblen Reaktionen auf Kritik, Konflikte und dergleichen.

    Zumindestens bei mir.


    Beim Test hab ich irgendwas über 200 =/

  10. #110
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Forum-Beiträge: 83

    AW: HSP Hoch Sensible Persönlichkeit - Kormobidität zu ADHS?

    Übrigens: Wir "sensiblen" wirken manchmal auf andere nicht gerade so, als ob wir`s selbst wären. Da wir oft überfordert sind, können wir uns dann gar nicht mehr so gut auf die Bedürfnisse der anderen einstellen, :-). Meine Mutter ist auch so wie ich, und sie ist manchmal doch ziemlich derbe. Das erklärt auch meine Schwierigkeiten, habe lange darunter gelitten, was sie manchmal zu mir gesagt hat. Aber, darüber bin ich jetzt hinweg — auch durch Selbsterkenntnis.

    Gruß, Lisa

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