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Diskutiere im Thema Alkohol / Alkolismus im Forum ADS ADHS Erwachsene: Komorbiditäten
bei ADHS bei Erwachsenen Forum
ADS/ADHS und Depressionen, Angsterkrankungen, Persönlichkeitsstörungen, Borderline, Abhängigkeit/Sucht, Messie-Syndrom und andere typische Komorbiditäten (Begleiterkrankungen und Folgeerkrankungen)
  1. #51


    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene(r)
    Alter: 43
    Forum-Beiträge: 20.802
    Blog-Einträge: 40

    AW: Alkohol / Alkolismus

    Hallo.

    Smaragdina schreibt:
    Bezügl. der schlechten Leberwerte hatte ich vor Jahren mal nen Arzt befragt - Alkoholmissbrauch lässt sich wohl schon an spezifischen Leberwerten festmachen (allerdings anderen als den bei mir damals erhöhten) und aber vorallem an der Form der roten Blutkörperchen, was wohl ziemich spezifisch und auffallend wäre.
    Alleine daran kann man eben keine entsprechende Diagnose "festmachen", da es sich bei allem Genannten um sog. unpezifische Marker handelt, die auch in anderen Zusammenhängen auftreten können.

    Es ändert sich ggf. auch nicht die Form der roten Blutkörperchen (das ist schlicht falsch) sondern deren Größe respektive damit auch das Volumen - eine sogenannte Makrozytose - und auch das kann andere Ursachen haben (z. B Vitamin B-12-Mangel, starkes Rauchen oder schlicht falsch/zu lang gelagerte Blutproben).

    Spezifische Marker können nach Stand des Wissens keine anderen Ursachen besitzen (als z. B Alkoholkonsum) und solche sind eben die oben genannten (CDT, EtG, Haaranalyse bzgl. FSEE).




    LG,
    Alex

  2. #52
    Immer eingeloggt

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 54
    Forum-Beiträge: 464

    AW: Alkohol / Alkolismus

    @Alex: das Gespräch war vor gut 10J., vielleicht hat er auch Größe gesagt (ist für mich eben auch zur Form gehörend). Bei erhöhten Leberwerten dachte ich halt bis dato, dass dies auch mit Alkoholkonsum zu tun haben könnte und damals machte ich mir Sorgen deswegen weil ich zwar nicht extrem viel trank aber schon irgendwie oft.

  3. #53
    Muh!

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 54
    Forum-Beiträge: 6.856

    AW: Alkohol / Alkolismus

    Elwirrwarr schreibt:
    Ich hatte einen jungen Mann, der eine ADHS-Diagnose hatte und ab seinem 14 Lebensjahr trank. Mit Anfgang 30ig war er hoch zirrhotisch und gut 1Jahr später dekompensierte die Leber. 3 Tage war er total gelb, dann tot.
    Menno, ich habe meine Aussage nicht als allgemeingültiges Gesetz und Aufforderung zum Trinken postuliert. Ich habe nicht gesagt, dass suchttrinkende ADHSler keine Probleme mit der Leber bekommen. Natürlich wird deren Leber und somit der Gesamtkörper unter dem Alkoholmissbrauch leiden, bis hin zur Lethalität.

    Ich ging in meinem Post von einem viel trinkenden (über einem längeren Zeitraum 0,5 bis 0,7 Liter Wein, also ca. 60 - 70 ml reines Ethanol) ADHSler aus.

  4. #54
    Muh!

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    Alter: 54
    Forum-Beiträge: 6.856

    AW: ADHS und Dissoziation

    SteveD schreibt:
    Weshalb soll ich hier vorsichtig sein?
    Das ist die Realität, die ein Kind am ehesten zu Hause sieht.
    Das ist so grausam! Der Sektkelch, der mit Prosecco oder Sekt gefüllt, fällt echt nicht auf, wenn er jeden Abend auf dem Tisch steht.

    Aber die Kinder sehen das und finden das cool und erwachsen, wenn sie das auch machen.

    Das war mal ein Grund, weswegen ich mit dem Rauchen angefangen habe.

    - - - Aktualisiert - - -

    SteveD schreibt:
    Und sollten tatsächlich Kinder hier das mitlesen und bis hier her durchgehalten haben, dann werden sie als erste das Verhalten ihrer Eltern in Frage stellen.
    Und das nicht versuchen nachzumachen.
    Klar, das ist Erbsenzählerei. Dennoch habe ich Hemmungen, in der Öffentlichkeit darüber zu schreiben.

    Stell Dir ein großes Volksfest vor. Ein Mann pöbelt aggressiv seine Ehefrau an. Eine ähnliche Situation in der Fußgängerzone, im Eiscafé, beim Zahnarzt. Das selbe Kind ist stets in der Nähe und nimmt diese Szenen wahr. Irgendwann kann es der Meinung sein, dass es normal ist, wenn ein Mann die Frau angreift. So eine Normalität von unangenehmen Situationen kann ein Kind negativ manipulieren, sofern keine erwachsene Person, die das Vertrauen des Kindes besitzt, im sozialen Umfeld des Kindes existent ist.

  5. #55
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 45
    Forum-Beiträge: 340

    AW: Alkohol / Alkolismus

    Nicht jeder, der täglich Alkohol trinkt, ist Alkoholiker. Obwohl er sicher gefährdet ist.

    Um vom Alkohol körperlich abhängig zu werden, bedarf es schon auch einer bestimmten Grammzahl an Alkohol.

    Bei uns Zuhause wurde auch täglich Alkohol getrunken. Das ist für mich normal, zumindest in der Form wie ich es von Zuhause kenne. Weder Vater noch Mutter sind Alkoholiker.

    Sorge und Vorsicht sind wichtig, Verteufeln bringt nix.

  6. #56
    Prinzessin

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 37
    Forum-Beiträge: 826

    AW: Alkohol / Alkolismus

    Ja, Kinder sehen erstmal alles ls normal an, was sie kennen. Sei es rauchen, saufen, schlagen, schreien was auch immer.

    Die Frage ist da eher: Kann ich mich soweit kontrollieren, das ich nicht vor dem Kind saufe, rauche ect. ? Ist das falsch das vom Kind fernhalten so wollen? Oder kann ich mich soweit kontrollieren das die Kinder einen "normalen" Umgang damit lernen? Oder aber das ich sie davor schützen und sie beispielsweise wenigstens nicht den Rauch einatmen lassen, indem ich draußen rauche?

    Was das trinken angeht finde ich es in Ordnung wenn Kinder ab und an mal sehen wenn ich abends in Gesellschaft ein Glas Wein trinke, mich aber nicht besaufe.

  7. #57
    Muh!

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    Alter: 54
    Forum-Beiträge: 6.856

    AW: Alkohol / Alkolismus

    Hallo Alex,

    Alex schreibt:
    Auch nicht jede(r) Alkoholabhängige ohne komorbide AD(H)S hat schlechte Leberwerte.

    Und genau so gibt es Menschen, die gar keinen Alkohol trinken und aufgrund anderer Erkrankungen, toxischer Einflüsse oder anderem außerordentlich miserable Werte (ggf. auch einen isolierten GGT-Anstieg) aufweisen.

    [...]Man erkennt Alkoholismus nie ausschließlich an den Leberwerten und oft genug daran überhaupt nicht.
    ich habe Dir eine PN geschickt.

  8. #58
    Immer eingeloggt

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 54
    Forum-Beiträge: 464

    AW: Alkohol / Alkolismus

    Andicool schreibt:

    Bei uns Zuhause wurde auch täglich Alkohol getrunken. Das ist für mich normal, zumindest in der Form wie ich es von Zuhause kenne. Weder Vater noch Mutter sind Alkoholiker.
    .
    Eben das ist nicht normal und ich denke es gilt auch offiziell mittlerweile als Alkoholismus.

    Eine Schädigung der Leber kann eben auch bei geringerem Konsum, welcher dafür regelmäßig ist, auftreten - zumindest war dies mein damaliges Wissen vor gut 10J. als ich meinen Arzt nach der Bedeutung der erhöhten Leberwerte gefragt hatte.

  9. #59
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

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    Alter: 45
    Forum-Beiträge: 340

    AW: Alkohol / Alkolismus

    Alkoholismus ist nicht dadurch definiert, täglich Alkohol zu konsumieren.



    Definition von Alkoholabhängigkeit nach ICD 10

    (Internationale Klassifikation psychischer Störungen - Auszug)

    Die internationale Klassifikation "ICD 10" fasst die Definition von Abhängigkeit sehr gut zusammen:

    Ein starker Wunsch oder eine Art Zwang, psychotrope Substanzen (in unserem Fall Alkohol) zu konsumieren.

    Verminderte Kontrollfähigkeit bezüglich des Beginns, der Beendigung und der Menge des Konsums.

    Ein körperliches Entzugssyndrom bei Beendigung oder Reduktion des Konsums.

    Nachweis einer Toleranz. Um die ursprünglich durch niedrigere Dosen erreichten Wirkungen hervorzurufen, sind zunehmend höhere Dosen erforderlich.

    Fortschreitende Vernachlässigung anderer Vergnügen oder Interessen zugunsten des Substanzkonsums…

    Anhaltender Substanzkonsum trotz Nachweises eindeutiger schädlicher Folgen
    (beim Betroffenen)…


    Ich möchte nochmals darauf hinweisen, dass ich die Gefahren des Alkoholkonsums nicht verharmlosen möchte. Dennoch finde ich es unglaublich, allein aus der Tatsache, dass täglich Alkohol getrunken wird (z.B Wein zum essen) zu schließen, dass hier eine Krankheit vorliegt.

    Schonmal in Frankreich gewesen z.B.?

    Sicher kann Alkohol die Leber schädigen, wie jede Noxe. Tabletten übrigens auch. Kommt halt auf die Dosis an. Wenn jemand eine Flasche Schnaps am Tag trinkt, würde ich ihn auch als Alkoholiker bezeichnen.

    Finde es schon etwas befremdlich, dass jetzt also meine Eltern als Alkoholiker bezeichnet werden.

  10. #60
    Immer eingeloggt

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    Alter: 54
    Forum-Beiträge: 464

    AW: Alkohol / Alkolismus

    Aus folgender Quelle: Alkoholabhängigkeit (Alkoholsucht) | Apotheken Umschau

    Riskanter Konsum beginnt bei mehr als 12gr. bei Frauen und 24gr. bei Männern.

    Zur Orientierung: Ein Glas Bier mit 0,33 Liter entspricht etwa 13 g Alkohol. Ein Glas Wein mit etwa 0,2 Liter entspricht ungefähr 16 g.

    Als Quelle für diese Werte wird dort die Deutschen Hauptstelle für Suchtfragen e.V. angegeben.

    Bei meinen Eltern gab es halt keinen täglichen Alkoholkonsum und ich finde es daher befremdlich, wenn ein täglicher Konsum als normal betrachtet wird.

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