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Diskutiere im Thema Alkohol / Alkolismus im Forum ADS ADHS Erwachsene: Komorbiditäten
bei ADHS bei Erwachsenen Forum
ADS/ADHS und Depressionen, Angsterkrankungen, Persönlichkeitsstörungen, Borderline, Abhängigkeit/Sucht, Messie-Syndrom und andere typische Komorbiditäten (Begleiterkrankungen und Folgeerkrankungen)
  1. #31
    Kennt sich hier aus

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 986

    AW: Alkohol / Alkolismus

    Halt sehen, ob's Trinken eher Fluchtverhalten oder Genuss ist...

  2. #32
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 284

    AW: Alkohol / Alkolismus

    Körperliche Schäden durch Alkoholmissbrauch

    Schädigung der Leber ( Fettleber, Hepatitis, Leberzirrhose )

    Schädigung der Magenschleimhaut ( Gastritis )

    Schädigungen der Bauchspeicheldrüse ( pankreatitis )

    Schädigungen des Herzens ( kardiomyopathie)

    Nervenentzündungen ( Polyneuropathie )

    Hirnschädigungen

    Sonstige Krankheiten (erhöhte Infektionsanfälligkeit, bestimmte Krebserkrankungen )

    Dieses Thema macht mir schwer zu schaffen, da ich als Angehörige davon betroffen bin und einige dieser Schädigungen als eingetroffen abhaken kann.

  3. #33
    Muh!

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 54
    Forum-Beiträge: 6.748

    AW: Alkohol / Alkolismus

    Alex schreibt:
    Also dafür hätte ich mal gerne einen fundierten Quellnachweis...

    ADHS mag ja seine spezifischen Auswirkungen haben, aber solche auf die Leberfunktionen wären selbst mir schon sehr neu.
    Sorry, ich sollte diese Aussage relativieren: nicht jede ADSlerIn hat gute Leberwerte, gleich wie viel sie trinkt.

    Das Problem ist nun, dass es sich hierbei um eine persönliche Information einer äußerst kompetenten Person handelt: Alkoholismus bei ADHSlern erkennt man nicht an dessen Leberwerten.

  4. #34
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 214

    AW: Alkohol / Alkolismus

    Ich war letztes Jahr 11 Wochen stationär im KH. Wir haben uns die Station mit den Alkoholkranken geteilt. Gemeinsame Mahlzeiten, Sozialräume und das Verrichten der täglich anfallenden Dinge wie Essensausgabe, Tische Decken usw.
    Ganz ehrlich, nach kurzer Zeit war mir klar, dass ich das nicht -für mich!- möchte.

    Die Menschen kamen teils in einem Zustand an.... nach dem körperlichen Entzug waren sie so komplett anders, umgänglicher, emphatischer und besonders ehrlicher. Nicht einer hat getrunken, weil es Spaß machte. Jeder hatte eine Geschichte, ein Schicksal, und ist irgendwann falsch abgebogen. Weil in seinem Umfeld kein Rückhalt und keine Hilfe zu erwarten war, dafür die zu tragenden Belastungen zu hoch.

    Viele waren mehrfach da, einer 3 x in dieser Zeit. Mein Psychiater nennt es auch Drehtürpsychiatrie, weil die Rückfallquote so krass hoch ist.

    Ich spreche das Thema also an, auch in meiner gewohnt deutlichen Art.
    Kommt nicht immer gut an, komischerweise besonders schlecht bei den Co-Abhängigen....

    Es erstaunt mich etwas, dass hier so viele schreiben, sie kennen keinen Alkoholkranken. Ist das schon Deckeln, erkennt ihr das wirklich nicht oder kenne ihr die Definitionen nicht? Rein statistisch muss man fast welche kennen.
    Ich kenne mehrere, viele, und mag einige der unregelmäßigen Trinker und Drogenkonsumenten extrem gut leiden....

    Sorry, dass ich am frühen morgen hier so reingrätsche.


    Gruß
    Mary, via Tapatalk
    Geändert von mamada (14.06.2013 um 21:50 Uhr)

  5. #35
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 61
    Forum-Beiträge: 2.086

    AW: Alkohol / Alkolismus

    Eingehende Selbstversuche.

    War durchaus nicht appodiktisch gemeint von mir; sollte durchaus eine Diskussion in Gang bringen. Soweit ich das bisher übersehen kann, sind diejenigen, die beim Alkohol ebenfalls eine antdissoziative Wirkung bemerkt haben, durchaus in der Überzahl. Mit Deiner Unsinnvermutung könntest Du also in diesem Fall ganz schön unsinnig daneben liegen.

    Bei einer Studie von n = 5 magst du recht haben, aber du und ich wissen auch, was das aussagt

  6. #36
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 61
    Forum-Beiträge: 2.086

    AW: Alkohol / Alkolismus

    Hallo Steintor

    ADHSler können noch so viel und lange trinken, ihre Leberwerte bleiben stets im Range. Darauf würde ich mich aber nicht verlassen.
    TRIGGER !!!!


    Du kannst mal gerne einen Tag bei mir Praktikum machen, dann kann ich dir AD(H)Sler mit sehr kaputten Lebern zeigen.

    Ich hatte einen jungen Mann, der eine ADHS-Diagnose hatte und ab seinem 14 Lebensjahr trank. Mit Anfgang 30ig war er hoch zirrhotisch und gut 1Jahr später dekompensierte die Leber. 3 Tage war er total gelb, dann tot.
    Geändert von Elwirrwarr (14.06.2013 um 15:40 Uhr)

  7. #37
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 384

    AW: ADHS und Dissoziation

    Steintor schreibt:
    ....EIN Liter? Ich bin schon nach 750 ml abgeknickt. NACH 1 Liter hätte ich mich übergeben, und ich hatte in der Vergangenheit ein starkes Bedürfnis nach Wein. Ich würde bei dieser Aussage aufpassen (zumindest mit der Wortwahl), denn Du verharmlost Deinen Konsum und das finde ich gefährlich. Ich würde nicht deinetwegen aufpassen, denn ich nehme an, dass Du Deinen Konsum im Griff hast, aber mit dieser Aussage könntest Du Andere zu einem Mehrkonsum verleiten, zumal viele von uns Medikamente nehmen und wir gerade in einem komplett offenen Thread schreiben, der auch für Kinder zugänglich ist.
    Ein Liter entspricht 4 Gläschen a' 0,25, das viele jeden Abend ganz locker beim Fernsehen verkonsumieren (in 0,2er Weingläsern etwas über'm Strich).
    Und das, BEVOR die Kinder im Bett sind.
    Der Partner dabei noch 3-4 Bier. Ich gehe speziell hier nicht auf die Geschlechterverteilung ein, wer was am liebsten konsumiert.

    Weshalb soll ich hier vorsichtig sein?
    Das ist die Realität, die ein Kind am ehesten zu Hause sieht.

    Und das ist Mist und nicht zum Nachahmen empfohlen!
    Daher kommt der Pro Kopf Verbrauch. Die wenigsten trinken das in der Kneipe.
    Und die die es tun trinken obendrauf in der Kneipe und deshalb zu Hause nicht unbedingt weniger.

    Ich will und tue diesen Missbrauch nicht verschönigen.
    Jedoch weiß ich, wovon ich rede.

    Auch den Beipackzettel kann jeder lesen.
    Und von Selbstversuchen rate ich dringendst ab!

    LG,
    Steve

    - - - Aktualisiert - - -

    Und sollten tatsächlich Kinder hier das mitlesen und bis hier her durchgehalten haben, dann werden sie als erste das Verhalten ihrer Eltern in Frage stellen.
    Und das nicht versuchen nachzumachen.

  8. #38
    Ist hier zuhause

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    Alter: 38
    Forum-Beiträge: 2.430

    AW: Alkohol / Alkolismus

    @SteveD

    ich brauche den wein zum ablöschen beim kochen... :-)

    wir konsumieren praktisch kein alkohol zu hause - warum auch?
    mein partner trinkt gerne mal ein bier... nach der arbeit... doch nicht täglich und
    wenn mal was spezielles zb. grillfest an liegt - kaufe ich speziell für diesen anlass ein.

    also so normal ist der tägliche konsum nun auch wieder nicht.... oder... wir sind eine ausnahme.

    doch als ich klein war, habe ich einfach zu viel "mist" gesehen... vor allem was alkohol aus menschen macht...
    das hat mir wohl die antipatie gegenüber... zur gewohnheit ein gläschen... eingebracht.

    mich stört es nicht, wenn andere alkohol trinken... jeder soll so wie er will... doch ich "ertrage" keine alkoholisierten personen mehr...
    weil das häufig in depressive stimmung oder agression .... oder hemmungslosigkeit endet... das mag ich nicht.

    und der übergang zwischen lustig, spassig uuund dämliche situationen ist sehr gering. daher suche ich vorher das weite,
    wenn möglich.

    lg

  9. #39


    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene(r)
    Alter: 43
    Forum-Beiträge: 20.748
    Blog-Einträge: 40

    AW: Alkohol / Alkolismus

    Hallo.

    Steintor schreibt:
    Sorry, ich sollte diese Aussage relativieren: nicht jede ADSlerIn hat gute Leberwerte, gleich wie viel sie trinkt.
    Auch nicht jede(r) Alkoholabhängige ohne komorbide AD(H)S hat schlechte Leberwerte.

    Und genau so gibt es Menschen, die gar keinen Alkohol trinken und aufgrund anderer Erkrankungen, toxischer Einflüsse oder anderem außerordentlich miserable Werte (ggf. auch einen isolierten GGT-Anstieg) aufweisen.

    Steintor schreibt:
    Das Problem ist nun, dass es sich hierbei um eine persönliche Information einer äußerst kompetenten Person handelt: Alkoholismus bei ADHSlern erkennt man nicht an dessen Leberwerten.
    Wobei ich mir - sollte diese Kompetenz tatsächlich vorliegen - sicher bin, dass bei dieser Aussage etwas fehlt oder der Zusammenhang nicht stimmt.

    Man erkennt Alkoholismus nie ausschließlich an den Leberwerten und oft genug daran überhaupt nicht.https://adhs-chaoten.net/images/smilies/004.gif

    Die Suchtmediziner wären ja sehr froh, wenn es so wäre und so manche(r) Alkoholabhängige könnte gewiss sehr viel früher einer Therapie zugeführt werden.

    Man kann zwar einzelne Werte erheben und auch bestimmte Quotienten berechnen, aber auch das ist nie ein definitives Diagnosekriterium.

    Das einzige, wofür man Leberwerte in dem Zusammenhang als aussagekräftig bewerten kann, ist bei einer Verlaufsbeobachtung (sprich: hat er/sie tatsächlich komplett aufgehört, zu trinken oder nicht), wenn zuvor entsprechende Leberwerte ermittelt wurden und diese auch eindeutig (durch eine nicht auf die Werte gestützte Diagnostik) auf Alkoholismus zurückzuführen sind.

    Um einen Alkoholkonsum bei einem ansonsten labordiagnostisch unauffälligen Patienten definitiv nachweisen zu können, bedarf es spezifischer Laboruntersuchungen anderer Werte bzw. deren wiederholte Erhebung (CDT, EtG, Haaranalyse bzgl. FSEE) und die werden nunmal nicht im Rahmen einer "normalen" Blut- oder Urinanalyse durchgeführt, wodurch zufällige Entdeckungen ausscheiden.




    LG,
    Alex

  10. #40
    Kennt sich hier aus

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 986

    AW: Alkohol / Alkolismus

    Also trinken ist nix. Macht Schmerz weg, vernebelt aber den klaren Blick auf unseren inneren Kompass, d.h. auf das, was in uns am Abend als Freude, Glück und Hoffnung nachklingt.
    Lg

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