Seite 2 von 2 Erste 12
Zeige Ergebnis 11 bis 19 von 19

Diskutiere im Thema Beispiele und Abgrenzung ADHS vs Borderline im Forum ADS ADHS Erwachsene: Komorbiditäten
bei ADHS bei Erwachsenen Forum
ADS/ADHS und Depressionen, Angsterkrankungen, Persönlichkeitsstörungen, Borderline, Abhängigkeit/Sucht, Messie-Syndrom und andere typische Komorbiditäten (Begleiterkrankungen und Folgeerkrankungen)
  1. #11
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 43
    Forum-Beiträge: 2.632

    AW: Beispiele und Abgrenzung ADHS vs Borderline

    Laut Cordula Neuhaus ist Borderline = ADHS + PTBS +/- SVV.

    Auch wenn man dieser Theorie - wie ich - nicht folgen mag, und Borderline als eigenständige Störung anzusehen gewillt ist, so ergibt sich die starke Verwandtschaft der beiden Störungen schon allein dadurch, dass bei beiden die Dissoziation im Vordergrund steht; das Symptombild also etwas ganz anderes darstellt, als es die Grundstörung vermuten lässt.

  2. #12
    Ist öfter hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Forum-Beiträge: 157

    AW: Beispiele und Abgrenzung ADHS vs Borderline

    Och herrje. Borderline. Oder passender: Emtional-instabile Persönlichkeitsstörung. Eine Ausgeburt zwischen "Psychose" und "Neurose"...zwischen "irrationaler Verrücktheit und Überinterpretation (von Gefühlen)" und "rationales materielles Denken".
    Man ist beides: Welle (hoch-und-runter ohne sich entscheiden zu können wie die Negativ und Positiv-Symptomatik von Schizophrenen) und Teilchen (man ist dem Materilismus verfallen, ggf. autistisch). So kompliziert wie die Quantenmechanik... und man redet so melodramatisch, dass man nicht mal mehr weiß ob man überhaupt recht hat... -.-

    Wie soll ich da mit meinem Borderline anfangen? Auch wenn ich keine offizielle Diagnose habe hat sich direkt nach dem mir dieses klar wurde die Sicht meiner Lebensweise dramatisch verbessert und ich mit bestimmten Techniken meine Gefühle wieder neu erlernen kann.
    Außerdem habe ich das Gefühl, dass ohnehin kein Mensch mich in der Richtung diagnostizieren will:

    (Bisschen Vorgeschichte für zwanghaftes Verlangen nach Mitleid) Ich war 6 mal in der Kinder- & Jugendpsychiatrie. Niemand hatte dort je Lust oder Zeit gehabt mich tiefer zu diagnostizieren, geschweige den beizubringen wie man mit Problemen umgeht und sie erkennt (Klarheit). Im Gegenteil bekam ich viele Neuroleptika, damit man noch mehr seine Gefühle nicht mehr wahrnehmen bzw. lernen kann, geschweige denn klar denken. (Ich hatte keine schizophrene Störung)
    Dort habe ich auch meine Ex-Freundin kennen gelernt, die in der Kindheit von ihren eigenen Eltern vergewaltigt wurde (Um sie hat sich auch keiner wirklich gekümmert, btw.) und hat dadurch eine richtige PTBS und sicherlich auch ein starkes Borderline entwickelt - hat mich jeden Tag von früh bis spät angerufen, usw. (hat sehr genervt). Was mich nun sehr erstaunt ist, dass sie dennoch emotional stabiler und selbstbewusster war als ich. Denn obwohl sie wie o.g. sehr anhänglich war, hat sie (zum ersten Mal überhaupt nach vielen Ex-Jungs) zuerst mit mir Schluss gemacht und habe es auch nicht akzeptiert.

    Wie kaputt bin ich bitte schön? oO
    Und wieso ließ ich mich so lange ausnutzen?

    Patty schreibt:
    Diese Borderlinerinnen hatten ein sehr schlechtes Gewissen. Hätten sie gewußt wie, dann hätten sie manches ungeschehen machen wollen.
    Das erinnert mich an die fehlende Klarheit, die einem in Klarträumen immer fehlen oder gar auch in der Erkennung der eigenen Gefühle und Bedürfnisse.
    Das erinnert mich wiederum an die indoktrinierte Gesellschaft, die sich eher darum kümmert was andere für Schuhe tragen anstatt sich mehr um sich zu kümmern oder sich selbst zu entdecken... und sich sogar dafür selbstschädigt (Wer schön sein will, muss leiden - sich operieren , etc.)
    Was zum Träumen und Schlafen auch passt und der hypnophobe Jhonen V. zu diesen Leuten sagen würde: [Z?] (Man schläft auch real mit Borderline sehr viel)

    Schon mal geschaut wie sich "schlechtes Gewissen" anfühlt? Mit Borderline ist das 50x stärker! Kein Wunder, dass man sich selbst bestraft und SVV betreibt. -.- (Zusätzlich zu dem "man spürt sich nicht mehr", da man ja nur für andere gelebt hat...)

    Nein, nicht jede Borderlinerin hat mir berichtet, daß sie vorher nicht wußte, daß sie jemand anderem Schaden zugefügt hat.
    Ich hatte ein vergewaltigtes Kind angeschriehen und sie z.T. sogar beleidigt. So aufällig das auch sein müsste, wann habe ich das erst erkannt? Jetzt gerade!
    (Und ich Lüge nicht. Falls meine grausame Ehrlichkeit als Beweis nicht ausreicht.)

    Kein einziger der männlichen Borderliner hat das Problem erwähnt. (Dazu kein Kommentar, ...)
    Mein Nick-Name führt in die Irre, ich weiß...

    Eine Borderlinerin hat es sich zum Ziel gesetzt anderen zu schaden und mich dafür verurteilt, daß ich Schwächere schützen wollte.
    Das ist auch so eine Sache, die man auch aus der Gesellschaft kennt bzw. bei dummen Personen, die sich eher wie die Tiere benehmen. Tiere töten/schädigen andere um ihr eigenes Überleben zu sichern, und der Mensch kann in diese primitiven Stadien (gerade in Stresssituationen: wohoo! Borderline macht Stress! -.-) sich zurück versetzen, wie jeder vielleicht mal gehört hat. Gleichzeitig hat man ja mit Borderline auch ein "inneres-unentwickeltes Kind".

    Wenn man oft mit solchen Leuten (Fremdschädigende oder Gleichmacher, nicht unbedingt Borderliner) zusammen ist, kann man (eher unbewusst) diese Verhaltensweisen annehmen und sich denen anpassen bzw. einer von denen werden.
    Das ist eine Art "erlernte Hilfslosigkeit" nur halt auf Antisozialer-Ebene. unbewusste Manipulatition beim bestimmten Typus gehören da meines Erachtens auch dazu.
    Nicht korrekt ist, daß ich geschrieben habe: "Der Borderliner weiß nicht ..."
    Ich hätte korrekter schreiben sollen: "Ein Großteil der Borderliner weiß nicht ..."
    ...ein Großteil der Borderliner könnten sogar nicht einmal wissen, dass sie Borderline haben. Selbst dann leitet der Name in die Irre und selbst wenn man das weiß: wie geht's weiter...?

    Ich habe das Glück, dass ich viele unscheinbare Zusammenhänge erkennen und sehr gut beobachten sowie analysieren kann und setze viel Wert auf eine allgemeine Klarheit. Dennoch: Es ist unheimlich schwer für mich, mich selbst zu verstehen. So etwas habe ich noch nie erlebt und ich habe schon vieles durchmachen müssen (Bin gerade mal 18, omg.). Aber mal eine Herrausforderung, die mich auch motiviert und antreibt.

    Wenn das auch so einfach für andere wäre ... mit der Selbst-Akzeptanz, der Selbst-Erkennung und dem Verlassen von indoktrinierten Werten (z.B. Selbstwertgefühl,. bitte? Jemand soll wie viel € für sich selbst wert sein??? Wann hat man zu viel Selbstwert???)
    ... traurig für die Schwachen ...
    Eiselein schreibt:
    Laut Cordula Neuhaus ist Borderline = ADHS + PTBS +/- SVV.

    Auch wenn man dieser Theorie - wie ich - nicht folgen mag, und Borderline als eigenständige Störung anzusehen gewillt ist, so ergibt sich die starke Verwandtschaft der beiden Störungen schon allein dadurch, dass bei beiden die Dissoziation im Vordergrund steht; das Symptombild also etwas ganz anderes darstellt, als es die Grundstörung vermuten lässt.
    + Bipolar? Dieses ultra-ultra Rapid Clycing (in schweren Fällen von Bipolar höchstens nur innerhalb eines Tages) von Gefühlsänderungen innerhalb von Minuten oder gar Sekunden geht ziemlich auf die Nerven. Schlimm ist auch, dass Gefühle von etwa 30min vorher auch noch nachwirken können. Wer z.B. um 11:30 Uhr unnötig paranoid wird, weil man einen ungewohnten Postboten sieht und dieses Gefühl der Paranoia noch um
    12:00 Uhr anhält, sodass man die Paranoia hat sein Mittagessen sei schlecht/vergiftet/whatever...

    hat man ein ziemliches Problem, wenn man sich an das Ereignis mit dem Postboten nicht erinnern kann und weshalb man sich ängstlich fühlt und wie man es bewerten soll.

    Ganz schlimm ist es, wenn die Stimmung innerhalb von Millisekunden wechselt: Dann hat man keine Emotionale Verbindung zu neuen Erinnerungen mehr zum gesammten Tagesablauf und kann sich an gar keine Handlung in dieser Zeit zurückerinnern)

    ___

    Achja und der Unterschied zwischen ADHS und Borderline: Ich versuche den gerade herauszufinden und ihn verständlich beschreiben zu können. (habe ich mit Autismus vs. ADHS auch hinbekommen)

    Borderline scheint aber für mich momentan als eine Art mehrerer verwischter Zwischenlinien (ach nee...) zu sein: Man kann nicht erkennen wo die Grenze aufhört und anfängt und genau das ist ja das Problem, wenn man nicht mehr Zuordnen kann was autistisch, ADHSlisch, schizophren, paranoid, hysterisch, glücklich, traurig, unaufmerksam, verzweifelt, abgelenkt, usw. und Adjektive sofort...

    mit einander vermischen!


    (Geschrieben von einem Laien, der keine Borderline-Diagnose hat und momentan auch kaum Lust hat sich darüber weiter zu informmieren. Gebe keine Garantie auf "Wahrheit" oder Wiedererkennungs-möglichkeit von anderen diagnostizierten Borderlinern)
    Geändert von Aleã (11.06.2013 um 08:13 Uhr) Grund: sehe Rechtschreibfehler immer erst nach dem Senden.. brüll... Erkannt... [Z?]

  3. #13
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 200

    AW: Beispiele und Abgrenzung ADHS vs Borderline

    Ich war auch lange auf der Suche nach einer klaren Abgrenzung. Ich glaube das ist so auch garnicht möglich, da Borderline noch nicht so gut erforscht ist und möglicherweise einen Teil von ADHS oder irgendeiner anderen Krankheit darstellt. Man kann es jedoch folgendermaßen außereinanderhalten: ADHS ist wohl in der Reinform das etwas kleinere (emotionale) Übel,
    man kann ja unkonzentriert sein, aber seine Emotionen im Griff haben. Wohingegen bei Borderline eben ein massives emotionales Problem in der Mitte steht.

  4. #14
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 63

    AW: Beispiele und Abgrenzung ADHS vs Borderline

    Ich denke, der Hauptunterschied liegt in dem Beziehungsding... ADSler haben natürlich teilweise auch starke Beziehungsprobleme, aber auf einem völlig anderen Level (fremdgehen, Impulsivität, etc.), nicht diese Borderline-Sache (Nähe-Distanz)

    War mit einem Borderliner zusammen... Als ADSler neigt man ja dazu sich irgendwie "Unnormale" auszusuchen... Das war der Horror... Unsere Impulsivität, Neigung zu Substanzmittelmissbrauch, Scheiße bauen hat sich massiv verstärkt; wie haben uns gegenseitig hochgespielt, bis der Punkt erreicht war, an dem wir beide am Boden und zerworfen waren...

    Und er als Borderliner war immer krasser als ich (was einiges heißt)... Fensterscheiben der Wohnung zerschlagen, am Boden gezappelt, sich an nix mehr erinnert, usw.

    Borderline ist eine Persönlichkeitsstörung... ADS nur eine Gemütsstörung (ein bisschen zu wenig Dopamin oder Noradrenalin) - wenn es überhaupt eine "Störung" ist, was auch manche Fachleute in Frage stellen.

  5. #15
    Ist öfter hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Forum-Beiträge: 157

    AW: Beispiele und Abgrenzung ADHS vs Borderline

    Gangnam schreibt:
    Man kann es jedoch folgendermaßen außereinanderhalten: ADHS ist wohl in der Reinform das etwas kleinere (emotionale) Übel,
    man kann ja unkonzentriert sein, aber seine Emotionen im Griff haben. Wohingegen bei Borderline eben ein massives emotionales Problem in der Mitte steht.
    Und da liegt auch ein weiteres Problem, da durch das AD(H)S und die damit verbundene Impulsivität und Unaufmerksamkeit das Borderline/ADHS nochmals potenziert wird.

    Man will einen Rausch. Dann ist man wieder abgelenkt. Hat andere Gefühle. Ist wieder abgelenkt. Dann fällt einem etwas ein. Dann fällt einem etwas auf, dass man nicht einmal aufmerksam genug ist seine eigenen Gefühle wahrzunehmen und richtig zu interpretieren oder ggf. zu rekalibieren, falls sie nicht zur passenden Situation passen.

    Das alles verpasst man mit der Fokussierungsschwäche und lenkt sich zudem noch bequemer sich ab...
    Man ist nicht aufmerksam und schon gar nicht motiviert genug sich selbst wiederzuerkennen bzw. zu spüren.

    Und dabei gibt es auch gleich ein Problem mit der Behandlung:
    Stimulanzien helfen bei der Aufmerksamkeit und der Fokussierung und damit für das ADHS.
    Stimulanzien sind jedoch Gift für Borderliner.
    Damit meine ich nicht das Abhängigkeitspotenzial [gott wer hat das nun hier gedacht? -.-] sondern die verstärkte Gefühlslabilität, zu den ohnehin durch Stimulanzien verstärkten Gefühlen.
    Wenn man jedoch ADHS+Borderline hat braucht man u.U. die Stimulanzien um aufmerksam genug zu sein, dass die Gefühle nicht in falsche Richtungen gehen.
    Eine Zwickmühle, in der wirklich vorsichtig umgegangen werden muss. (Und da müssten dann echte Therapeuten ran).

    Wer jedoch so wahnsinnig und übermütig ist [Im Ernst, es ist dumm und kann sehr gefährlich werden! Macht das ja nicht ohne Begleitung euer Eltern, und den Eltern eures Therapeuten, Kinder! Und in Begleitung eures Therapeuten.] mein Tipp(Kein Rat! Nur ein Tipp!):

    "Haltet euch lieber von den Dextro-Isomeren fern! Sie wirken zu subtil und weniger auf den Körper, sodass man sich selbst noch weniger spürt!"

    Achtet auf Paranoia! Achtet auf alles!

    Tremolo schreibt:
    Ich denke, der Hauptunterschied liegt in dem Beziehungsding... ADSler haben natürlich teilweise auch starke Beziehungsprobleme, aber auf einem völlig anderen Level (fremdgehen, Impulsivität, etc.), nicht diese Borderline-Sache (Nähe-Distanz)
    Autismus mit Borderline gesehen? Das geht auf die Stimmung, da kannste sagen...

    Als ADSler neigt man ja dazu sich irgendwie "Unnormale" auszusuchen...
    "Unnormale" neigen immer dazu "Unnormale" auszusuchen. Deswegen waren alle Borderliner in der KJP auch oft mehrmals anwesend (ich hatte 6 Aufenthalte) und kamen immer wieder. Hmm ist mir noch gar nicht aufgefallen... Den Betreuern vielleicht? xD *lach*

    Neigung zu Substanzmittelmissbrauch,
    Ich habe mal Aspirin als Fleckenentferner für die Waschmaschiene, Desinfektionsspray als Reinigung für eine Hose, Wermut als Mottenpapier und Benzodiazepine für's Bett benutzt. Wie gesagt nur benutzt...

    Missbraucht habe ich mal Antibiotika als Antipsychotikum, Mundspray um betrunken zu werden, Politoxikomanien für "Irgendwas" und Antipsychotika als Antibiotikum(ok das war gelogen)

    ...und Amphetamin zum ruhig werden...oh Moment...

    Nunja es ist halt nur der Drang bei dem ganzen Durcheinander der Emotionien "jede Droge für jedes einzelne Problem" zu benutzen: Klappt leider nicht...
    Scheiße bauen hat sich massiv verstärkt; wie haben uns gegenseitig hochgespielt, bis der Punkt erreicht war, an dem wir beide am Boden und zerworfen waren...
    Diese Emotionaltät. Wie eine unsichtbare Wolke die alle ansteckt. Faszinierend...

    Und er als Borderliner war immer krasser als ich (was einiges heißt)... Fensterscheiben der Wohnung zerschlagen, am Boden gezappelt, sich an nix mehr erinnert, usw.
    ...wie meine Zeit in der KJP. Ach das war ein Alltag mit den Jungs... =)

    ADS nur eine Gemütsstörung (ein bisschen zu wenig Dopamin oder Noradrenalin)
    Na? Auch noch in der Vier-Säfte-Lehre gefangen?

  6. #16
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 63

    AW: Beispiele und Abgrenzung ADHS vs Borderline

    bitte sei nicht so aggressiv...

    ich habe als komorbidität bipolar 2... glaub mir, das ist auch nicht leicht... habe 2 selbstmordversuche hinter mir... und wenn ich von "unnormal" spreche, schließe ich mich damit ein, darum auch in Anführungszeichen

  7. #17
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 46

    AW: Beispiele und Abgrenzung ADHS vs Borderline

    Hm ...

    Das Thema interessiert mich schon.
    Meine Partnerin hat diese Diagnose Borderline und ich die Diagnose ADHS.

    Es passiert mir, dass ich von Emotionen quasi umzingelt bin, so möchte ich das mal ausdrücken.
    Soll heißen, ich weiß dann nicht so recht, was los ist.
    Dabei dauert es eine Weile, mich zu ordnen. Ich nenne keines dieser Gefühle Feind, oder Problem.
    Klar zeigt sich auch die berühmt berüchtigte Impulsivität, nach der ich schnell wieder gelassener bin.
    Ist wie ein Regenschauer ...
    Bei ihr ist es oft anders. Emotionen überrennen sie in gewissen Situationen und dabei wirkt sie ... hilflos und ausgeliefert.
    Die Konsequenzen bei einem Streit sind ausgeprägt, um es vorsichtig auszudrücken.

    In meinem Umfeld kenne ich einige Menschen, denen die Diagnose "emotionale Instabilität vom Borderlinetyp" (ich denke, so ist´s benannt) vermittelt wurde und die sind alle ... sehr speziell. jetzt gerade fällt mir das Wort "Pulverfass" ein ... wobei mir dieser ein liebevoller Gedanke ist.
    Verstanden habe ich das bis heute nicht, ich meine, was genau das ausmacht und ich will es auch nicht mehr verstehen.
    Ich bin sehr dankbar für diese Begegnungen und dafür, dass ich hinter diese Diagnose blicken durfte, denn dort habe ich viele kleine Wunder gefunden.
    Ob nun Borderline, ADHS, oder sonst was, wenn es auf der einen Seite extrem in die Höhe schnellt, findet sich auf der anderen Seite eine entsprechende Tiefe. Nach meiner bisherigen Erfahrung mag ich das so sagen. Und genau diese Tiefe vermisse ich bei vielen Menschen, die sich selbst als normal (nicht klar definierbares Wort) bezeichnen möchten. Ich denke, diese Tiefe könnte hilfreich sein, im Hinblick auf unser aller Zusammenleben.

    Wie auch immer, ich werde mit meiner Parnerin sprechen und vielleicht finden wir weitere Beispiele/Abgrenzungen ADHS vs Borderline ... sie ist da bestimmt auch sehr interessiert.

    LG,

    rajas

  8. #18
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Angehörige(r)
    Forum-Beiträge: 4

    AW: Beispiele und Abgrenzung ADHS vs Borderline

    Rajas, das wäre sehr spannend.

  9. #19
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Interessiert/Eigenverdacht auf ADHS / ADS
    Alter: 28
    Forum-Beiträge: 523

    AW: Beispiele und Abgrenzung ADHS vs Borderline

    jaa nur extreme Höhen und Tiefen.. keine 'eingependelten' Gefühle
    Berg- und Talfahrt der Emotionen.. und das fast täglich im wechsel
    von dem einem Extrem ins andere..

    das versteht keiner, der nicht selbst davon betroffen ist.

Seite 2 von 2 Erste 12

Ähnliche Themen

  1. Abgrenzung und AHDS
    Von Junie im Forum ADS ADHS bei Erwachsenen
    Antworten: 1
    Letzter Beitrag: 6.02.2013, 18:45
  2. ADHS und Borderline?
    Von jetztaber im Forum ADS ADHS Erwachsene: Komorbiditäten
    Antworten: 23
    Letzter Beitrag: 28.12.2012, 17:26
  3. Aufarbeiten: Was und wie? Beispiele?
    Von aSID1712 im Forum ADS ADHS bei Erwachsenen
    Antworten: 7
    Letzter Beitrag: 9.03.2010, 11:42
  4. Antworten: 0
    Letzter Beitrag: 26.07.2009, 14:32
Thema: Beispiele und Abgrenzung ADHS vs Borderline im Forum ADS ADHS Erwachsene: Komorbiditäten bei ADHS bei Erwachsenen Forum
ADS/ADHS und Depressionen, Angsterkrankungen, Persönlichkeitsstörungen, Borderline, Abhängigkeit/Sucht, Messie-Syndrom und andere typische Komorbiditäten (Begleiterkrankungen und Folgeerkrankungen)
©2017 ADHS bei Erwachsenen Forum