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Diskutiere im Thema ADHS und Selbstwertgefühl im Forum ADS ADHS Erwachsene: Komorbiditäten
bei ADHS bei Erwachsenen Forum
ADS/ADHS und Depressionen, Angsterkrankungen, Persönlichkeitsstörungen, Borderline, Abhängigkeit/Sucht, Messie-Syndrom und andere typische Komorbiditäten (Begleiterkrankungen und Folgeerkrankungen)
  1. #21
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Interessiert/Eigenverdacht auf ADHS / ADS
    Forum-Beiträge: 170

    AW: ADHS und Selbstwertgefühl

    Selbstwertgefühl - manchmal meine ich, dass ich davon ganz viel habe - wenn ich gelobt werde und dieses Lob bestätigt wird. Da laufe ich selbstsicher durch den Tag - aber es genügt nur ein kleiner Schubser und schon bin ich dermaßen verunsichert, dass alles an Selbstwertgefühl verschwunden ist.
    Kleines Beispiel:
    Ich lande hier und "erkenne" mich in vielen Beiträgen wieder. Ich werde geliked und freue mich, dass ich dazu gehöre. Mutig schreibe ich mit, fühle mich verstanden und bin sicher - ICH bin ein ADS - hurra, endlich eine Erklärung.Meine Selbstsicherheit war irgendwie gestärkt. Ich hatte eine Erklärung.

    Dann kommt ein Satz: " Was willst du da, du bist kein ADS/ ADHS......... und schon bin ich total verunsichert. Gehöre ich doch nicht hierher - stimmt das vielleicht, bin ich hier richtig? Kasteiende Selbstzweifel sorgen dafür dass mein Selbstwertgefühl runter saust.
    Ein beständiges Selbstwertgefühl habe ich nicht.
    Mein Selbstwertgefühl steigt und sinkt mit meiner Einstellung und meinem Wohlbefinden

  2. #22
    Ist öfter hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 232

    AW: ADHS und Selbstwertgefühl

    Jutta schreibt:
    Selbstwertgefühl - manchmal meine ich, dass ich davon ganz viel habe - wenn ich gelobt werde und dieses Lob bestätigt wird. Da laufe ich selbstsicher durch den Tag - aber es genügt nur ein kleiner Schubser und schon bin ich dermaßen verunsichert, dass alles an Selbstwertgefühl verschwunden ist.
    Kleines Beispiel:
    Ich lande hier und "erkenne" mich in vielen Beiträgen wieder. Ich werde geliked und freue mich, dass ich dazu gehöre. Mutig schreibe ich mit, fühle mich verstanden und bin sicher - ICH bin ein ADS - hurra, endlich eine Erklärung.Meine Selbstsicherheit war irgendwie gestärkt. Ich hatte eine Erklärung.

    Dann kommt ein Satz: " Was willst du da, du bist kein ADS/ ADHS......... und schon bin ich total verunsichert. Gehöre ich doch nicht hierher - stimmt das vielleicht, bin ich hier richtig? Kasteiende Selbstzweifel sorgen dafür dass mein Selbstwertgefühl runter saust.
    Ein beständiges Selbstwertgefühl habe ich nicht.
    Mein Selbstwertgefühl steigt und sinkt mit meiner Einstellung und meinem Wohlbefinden
    Aber ist das nicht eher ein minderes Selbstvertrauen bzw. mindere Selbstsicherheit? Selbstwert bedeutet doch, dass man sich eben als etwas wert fühlt, das man etwas hat, auf das man stolz ist, und das auch präsentieren und dahinter stehen kann.
    Verunsicherung zählt in meinen Augen eher zu fehlendem Selbstvertrauen. "Hast du dich wirklich richtig eingeschätzt? Übernimmst du dich nicht etwas? Woher willst du wissen, dass du ADS hast, die Symptome sind auf vieles anwendbar" usw. Ich lasse mich auch sehr leicht verunsichern. Mein Selbstwert ist am Boden. Ich sehe mich als hässlichen Dreckklumpen an, gespickt von Selbsthass usw. Ich finde, ich bin nichts Wert. Und alles was ich mache, egal ob gut oder schlecht hat keinen Wert. Aber ich Vertraue mir in meiner Hobbypsychologen-Diagnose von ADHS auch noch nicht, so lange es jemand bestätigt oder verneint. Bis dahin kann mich jeder verunsichern...

  3. #23
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 41

    AW: ADHS und Selbstwertgefühl

    Hallo zusammen

    Selbstwertgefühle!!!!!!!!!!! ADS wurde bei mir im dezember 2012 Diagnostizirt, somit weis ich es noch nicht so lange, aber es erklärt sich mitlerweille so einiges warum wieso und weshalb ich schon seit meines lebens gewisse probleme habe, mit den jahren entwickelt man so seine Tacktiken um durchs leben zu kommen.
    es gab immer mal jemanden der sich über meine Rechtschreibung aufgeregt hatte so nach dem motti , lehr erstmal richtig schreiben ,, und solche sachen, da gab es so einige sachen.

    Mein erster richtiger Psüchischer absturz war die trennung meiner damaligen Frau, sie betug mich mit meinem damaligen freund, alleine schon das macht einen fertig aber es kammen auch solche aussagen wie ,,ich war ja nur dein freund, das ich in der nähe deiner frau sein kann,, klar hatte ich in gewisserweisse an der trennung auch meinen beitrag zu geleistet, nur nicht Vorsetzlich.

    Darauf volgte mein erster Soizitfersuch, und auch mein selbswertgefühl war zerstört, es dauerte einige zeit bis ich mich von der sache erholt hatte.

    Dann juni 2010 mein Bandscheiben vorfall, eigentlich hätte ich es wissen müssen das es irgentwan mal so kommen muste hatte ja schon seit ca 10 jahren damit probleme und auch ausfälle, aber Spritze rein get schonwieder, nur 2010 ging garnichtsmehr einweissung ins Krankenhaus, danach Reha wo mir dann auch noch nahegelegt wirt den beruf zu wechseln daraus der volgend der Ärger mit meineem Rententräger wegen einer Umschullung.

    Ab da hatte ich sehr mit mir selber zu Kämpfen, in mir ging es so richtig ab, ich kamm mir vor als wären 2 personen in mir, der eine der gutte der andere der schlechte, dann die schmerzen die nicht wekgingen, daraufhon Psüchater und antidepresiver.

    Ocktober 2011 dann Schmerzklinig dort kamm es auch zu einem Soezitfersuch der nur durch meine Rückenschmerzen vereitelt werden konte, dort wurde ich aber auch auf ein etwas anderes Schmerzmittel eingestellt (Tilidin wo ich mitlerweille 300mg Täglich einnehme). Im Januar 2012 war ich dann noch auf Psüchosomatischer Reha, in der ganzen zeit gab es immerwieder emense probleme mit mir selbst, auch die gewissen gedanken waren immer und immer wieder ein tema, aber ich hatte damals meiner frau und meiner Tochter fersprochen das ich keinen scheiß bauen werde.
    An dieser Stelle muß ich sagen ohne den rückhalt meiner frau hätte ich das ganze nicht geschaft, auch wenn es Öfters sehr Hart war, aber sie hatt zu mir gehalten.

    Ende August ging es dann entlich loss mit der Umschullungsmassnahme ich wuste zwar das es nicht leicht werden wirt, vorallem da ich die Letzten 5 jahre meiner schulzeit auf einer integrationsschulle war und ich auch schon in meiner ersten lehre emense probleme in der schulle hatte aber naja. Ich hatte natürlich emense Probleme in mehreren Fächern, das es so schwer sei hätte ich nicht gedacht, als ich im ersten semester in der ersten matteprobe eine 6 bekommen habe konte es mein klassenlehrer garnicht glauben.
    Im Ocktober binn ich ja dann auf ADS getestet worden, das war natürlich erstmal ein schock. darauf hinn wurde ich auf Elontril und Metylpinitad eingestellt und nach einer gewissen zeit hatte ich schon das gefül das es etwas besser werden würde wobei ich mitlerweille mir da nichtmehr so sicher binn.

    meine stimmung ist auch mal mehr mal weniger gut, und ich komme wieder sehr ins Grübeln lach es ist teilweisse zum ausrastten was in meinem kopf vorgeht, ja nein, wie gets weitter, mach ich alles falsch, womit habe ich das ferdient, und und und.

    WAS NUN ??????????


    Grus Andy

  4. #24
    Chaoprinzessin

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 46
    Forum-Beiträge: 12.456

    AW: ADHS und Selbstwertgefühl

    Hallo alle,

    Zwar alte thread, aber einfach gerne gelesen, weil es mich im moment auch beschäftigt...

    Oft denke ich dass ADS mich auch das leben schwer gemacht habe, auch im bezug auf mein selbstwertgefühl. Von andersein, bin ich rasch mit der eindruck "falsch" zu sein gross geworden...

    übrigens, mich ist auch der begriff "selbstakkzeptanz" lieber... Ich möchte mich annehmen, egal wie viel wert (leistungsfähig) ich bin.

    Es war und ist immer eine grosse baustelle bei mich...

    Wenn ich allein bin, geht es gut... Ich nerve mich über mich nicht wenn etwas schief läuft. Ich kann damit leben.

    Aber mit anderen... Kommt eine genervte kommentar und schon fühle ich mich miese... der eindruck, es ist egal wie viel mühe ich mich gebe, es reicht nie... Manche nerven sich wenn ich etwas umbedacht sage, andere, dass ich langsam arbeite...

    Was mich auch mühe macht, ist wenn dann behauptet, ich sage dumme zeug auf diese art, weil ich nicht genug selbstwertgefühl habe und dabei war ich vorher über einiges schon kritisiert, was mich eben unsicher macht.

    Dann bin ich froh wieder für mich zu sein... Niemand mehr der motzt.

    Eigentlich bin ich auf kritik sehr empfindlich und ich finde es mühsam... Ich gebe wirklich meine bestens! Es strengt mich sehr an...

    lg

  5. #25
    Kopfkino deluxe

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 44
    Forum-Beiträge: 678

    AW: ADHS und Selbstwertgefühl

    Ich glaube, dass unser "Selbstwert" nie so ganz zum Vorschein getreten ist, weil wir ja ständig kritisiert wurden.
    "Du bist nur zu faul" , "Du bist ja nicht dumm aaaber..." , "Streng dich mal an" , "Kannst du nicht mal schneller arbeiten?" usw...
    Diese ganzen Sprüche lasten auf uns und lassen uns nie unseren richtigen Selbstwert finden, denke ich.

  6. #26
    Chaoprinzessin

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 46
    Forum-Beiträge: 12.456

    AW: ADHS und Selbstwertgefühl

    Hallo Jutta,

    Du sprichst mich aus der seele! Es ist was ich die letzte tagen denke... Dabei arbeite ich seit langem an mich, an mein selbstwert (und selbstakkzeptanz) und habe immer wieder der eindruck dass auf ein art "mein arbeit torpediert werde"... Irgendwie reagiere ich auch allergisch wenn von aussen noch so was kommt, dass ich an mich glauben muss, dass mich da etwas fehlt... naja, wenn ich immer wieder der klappe zu rasch offen habe trotz anstregung, wenn ich immer wieder etwas vergesse, wenn sich immer wieder jemand nervt (was ich nachvollziehen kann, aber ich finde es nie angenehm)... Klar, die leute um mich sind mich danach nicht böse, die meistens wissen... Sie geben sich mühe mich die sachen nett zu sagen, aber sie sind auch nur menschen... Ich auch...

    Ich möchte mich so eine T-schrit mit der spruch: "Ich bin impulsiv, vergesslich, langsam und auch wenn ich mich mühe gebe, ecke ich oft an, bitte, sei mich nicht böse".

    Daher siehe ich mich lieber zurück...

    Ich tue mich auch absichtlich nicht mehr mit andere vergleichen und vor allem nicht mehr wo es in meine nachteil ist... Aber, ich falle auf, nicht immer auf angenehme art.

    lg

  7. #27
    Comicus Divinius

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 1.200

    AW: ADHS und Selbstwertgefühl

    Ich habe mich als Kind und Jugendlicher manchmal regelrecht gehasst. Warum bist du so anders, bist du überhaupt fähig zu überleben, als erwachsener. Warum bist du einfach so in die Welt geworfen worden. Du bist eine Laune der Natur

    Das ich noch viele Leidensgenossen habe, Menschen die mich verstehen und das Schreiben, hat mich aus der Depression, die ich hatte, heraus geholt. ich hatte sie, weil mein Leben vor meiner Diagnose, ein großes Rätsel und viel Frust bedeutete. Inteligent und Wissend, aber mittlere Noten und schlechte Arbeitsleistung.
    Ein Selbstwertgefühl baut sich nicht so einfach auf, ich habe mir einen Spiegel mal gebastelt und drum herum, was nettes über mich geschrieben und schaue oft hinein und sage mir was da steht

  8. #28
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 38
    Forum-Beiträge: 2.435

    AW: ADHS und Selbstwertgefühl

    - alles was du denkst - bist du..... ?!?
    Inwieweit könnten wir "Bewusst" uns selbst mehr "Wert" zukommen lassen?

    Bernhard Moestl "Shaolin - Du musst nicht kämpfen um zu siegen" - YouTube

    Selbstwertgefühl - Die Anderen haben mich doch nicht zu interessieren -
    selbst - wert - gefühl - sich selbst mehr wert schätzen - damit dieses Gefühl entsteht.

    lg

  9. #29
    Kopfkino deluxe

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 44
    Forum-Beiträge: 678

    AW: ADHS und Selbstwertgefühl

    @ Smile

    Wenn Du schon mit solchen "Predigern" (soll nicht negativ gemeint sein) anfängst,
    hier der Link zu dem, den meine Mama so toll findet.

    Website : Robert Betz

    Ich persönlich kann mit solchen Leuten herzlich wenig anfangen.
    Doch es gibt sehr viele Menschen, denen diese Vorträge unheimlich helfen.

  10. #30
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 38
    Forum-Beiträge: 2.435

    AW: ADHS und Selbstwertgefühl

    Hallo Ilka

    ich mag es eigentlich auch nicht, vollgequatscht zu werden und in absoluten wortgeflächten beeinflusst zu werden....
    (wer nicht ans paradis glaubt - verleugnet den glauben.... bla, bla... )

    ne, eigentlich war ICH auf der suche - warum einige Menschen so gelassen auf Kritik reagieren können, warum ich das Gefühl habe,
    mein Leben sei ein ständiger Kampf... an Kämpfen.... dazu die Bewunderung der Diziplin, des Trainings - der Mentalen Stärke - (der Mönche)
    warum ich Emotional derart instabil bin.... kann man die Psyche auch trainieren - wie die Physis? Und wenn es Menschen gibt - die es tun -
    kann ICH was daraus lernen?

    die Suche nach Stabilität -

    ich glaube - mir kann niemand helfen - nur ich mich selbst.... (darum auch keine Angst - bin sicher nicht der Typ, der Blind "ohne Hinterfragen"
    einem Menschen (Prediger) folgt - bin kein Herdentier ;-)

    Wenn man in einer Sinn-Krise steckt - wird man automatisch etwas Spiritueller? Weil auf rein Rationalem Weg - keine Antwort zu finden ist?
    O.k. rein Rational - der Sinn des Lebens besteht darin, zwischen Geburt und Tod zu leben. :-)

    Aber ja - so bin ich. Nicht jeder ist gleich :-)

    lg

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