Seite 2 von 3 Erste 123 Letzte
Zeige Ergebnis 11 bis 20 von 26

Diskutiere im Thema Mir geht die Depression so auf den Keks im Forum ADS ADHS Erwachsene: Komorbiditäten
bei ADHS bei Erwachsenen Forum
ADS/ADHS und Depressionen, Angsterkrankungen, Persönlichkeitsstörungen, Borderline, Abhängigkeit/Sucht, Messie-Syndrom und andere typische Komorbiditäten (Begleiterkrankungen und Folgeerkrankungen)
  1. #11
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 36
    Forum-Beiträge: 43

    AW: Mir geht die Depression so auf den Keks

    oh man...das ist bei dir ja auch schon einiges an medikamenten...das meißte hab ich selber auch schon probiert!
    aber dauehaft hat es mir glaub ich mehr geschadet, als das es mir wirklich geholfen hätte.
    hab vor 4...ne sind jetzt schon 5 jahre her versucht mir 2 x das leben zu nehmen...und da war ich auf antidepressiva!

    seit 4 jahre nehm ich keine antidepressiva mehr...und hab auch keine "richtigen" depressionen mehr!

    muss dazu sagen...das ich auch erst seit 4 jahren meine adhs-diagnose habe....vorher hat ich ja keine ahnung warum es mir so schlecht geht.
    bzw. essstörung, drogen- und alkoholabhängigkeit...reichte n für mich als grund....das dass aber alles quasi folgesymptome der adhs waren, war mir bis dahin nicht klar.

    jetzt weiß ich wenigsten wieso, warum, weshalb...ich so bin wie ich bin und warum es mir häufig so schecht geht.
    ...aber ich kann heute wieder trotzdem sehr, sehr, sehr viel lachen und blödsinn machen...was mindestens 15 jahre komplett weg war...außer auf drogen!
    die freude und lust am leben kam wieder zurück!

    in den letzen 4 jahren hab ich es anfangs mit ritalin versucht....dann seit einem jahr mit medikinet in allen erdenklich möglichen dosierungen.

    ICH HAB ABER SELBST BEI 10 MG SOOOO SCHLIMME NEBENWIRKUNGEN...DAS ES UNERTRÄGLICH IST!

  2. #12
    Fühlt sich hier wohl

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 46
    Forum-Beiträge: 343

    AW: Mir geht die Depression so auf den Keks

    Hallo Maryjane,

    oh das tut mir leid. Ja die Einstellung auf Medikinet war grauenhaft. Aber ich dachte, " halt durch es gibt nur zwei Medikamente, vielleicht wird es besser" Wurde es ja auch.

    Klar es hat Folgen: Depressionen werden sichtbar und schlimmer. Die eh schon vorhandene Schlaflosigkeit verstärkt sich.

    Nur habe ich doch keine Wahl, ich will wieder Arbeiten. Ich will einigermaßen ins Normaloleben passen bzw. ich muss da rein passen, ich habe Kinder.

    Das mit den Drogen, ist ja merkwürdig. Mir hat Anfangs keiner geglaubt, dass ich das habe weil ich keine Drogen genommen habe. Ich kenne nur den "Saufzwang". Ich habe aber auch das saufen ausgelassen, ich hatte da zu viel Angst vor.

    Dieser Saufzwang ist aber mit Elontril weggegangen, das steht da auch als Nebenwirkung. Ganz gut weg war das auch mit Cymbalta. Naja alles hat vor und Nachteile*seufz*

  3. #13
    Celestis

    Gast

    AW: Mir geht die Depression so auf den Keks

    Hallo

    Ich habe eine Zeitlang , wo ich in der Klinik war .
    Antidepri Pillen bekommen und war nicht wirklich damit zufrieden .

    1. Ich habe dur die Medis 15 Kg zugenommen ;(
    2. Hatte extremen Ausschlag davon bekommen .
    3. Scheißerei und Erbrechen .

    Ich werde nie wieder Bunte Pillen
    ( was Antidepri angeht ) einnehmen .Was brink es mir ,
    wenn ich die eine Depression loswerde und dafürdie nächste bekomme ?

    Celestis

  4. #14
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 36
    Forum-Beiträge: 43

    AW: Mir geht die Depression so auf den Keks

    von dem medikinet wird mir so schlecht, meine hände fangen an zu zittern und das schlimmste sind die so übermäßig starken kopfschmerzen, das ich erst recht nicht mehr klar denken kann!

    es ist ein so penedranter druck im kopf und auf den augen, das es auch das sehen bei mir beinträchtigt.

    ich versuche es immer wieder, auch aus dem grund, weil ich denke, das ich keine andere wahl habe...irgendwas muss doch helfen.
    aber es geht mir jedesmal tage- wochenlang so schlecht, das ich es wieder weglassen muss.

    und dann merke ich immer umso mehr...das dass medikinet manche symptome sehr verschlimmert hat und es mir ohne eigentlich besser geht.

    ...darum habe ich jetzt auch entschieden, das ich mich nicht länger damit quäle...ich muss einfach versuchen mein leben so zu gestalten und zu leben, das ich es iwie mit meinem adhs verbinden kann und es mir gut damit geht!

    ich habe das gefühl, je mehr ich versuche alles zu kontrollieren und versuche mich in ein "normales" leben reinzupressen und anzupassen, umso größer wird der druck und mir entgleitet erst recht alles und bricht in sich zusammen.

    ich versuche mich jetzt mal einfach treiben und von meinem adhs leiten zu lassen (in positivem sinne)...und nicht ständig dagegen anzukämpfen und mich zu dingen zu zwingen, die ich gar nicht will, nur weil ich denke das ich muss, weil andere es von mir erwarten.

    adhs hat ja auch ohne zweifel seine guten seiten...und ich will lernen, genau diese positiv für mein leben zu nutzen und im meinen alltag zu integrieren.

  5. #15
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Forum-Beiträge: 156

    AW: Mir geht die Depression so auf den Keks

    Hallo maryjane und jofine,
    Ich möchte euch etwas von meinen Erfahrungen der Antidepressiva erzählen.

    Ich hatte damals einen Arzt der eine Fehldiagnose gestellt hatte mit schweren Depressionen und einiges anderes haben sollte . (gut es waren mittlere Depressionen)
    Dann schickte er mich in die Klinik, welche eine Katstrophe ist und hier in der Umgebung einen Schlechten ruf hat bei allen Psychologen die ich jetzt kenne. Meine Depressionen wurden immer schlimmer durch die Antidepressiva. Ich sah schatten, konnte nicht schlafen und ich war immer Müde. Ab und zu gab es sogar die Selbstmord Ideen. Ich konnte nicht mehr Arbeiten und mein Psychologe der mich weiter behandelt hat. wollte mich nicht mehr weiter behandeln und sagte soetwas wie: " SIe können nur noch Teilzeit arbeiten." zudem meinte er dass ich "zu schwer Krank bin".

    Nun das war wircklich die schlimmste Zeit. Ich bekam immer mehr Antidepressiva, das ich irgendwann bei 9 unterschiedlichen Tabletten angekommen bin.
    Ich konnte nicht mehr Arbeiten. Letzten Herbst binn ich wieder in die Klinik gegangen, dort wurde ich auch wieder falsch Behandelt. Gott sei Dank war die Psychologin die vernünfigste in der Runde und hat mir geraten in eine Andere Klinik zu gehen. In dieser Klinik wurden erstmal mir alle Medikamente weg genommen und es ging mir auf anhieb besser. Dann kam der ADHS Test, wo ich natürlcih drauf Positiv getestet worden bin. Das Lustige ist ja das ich ADHS schon in der Kindheit hatte und jetzt ein Therapeut erst auf die Idee gekommen ist, dass ich einfach nur Ritalin bekommen müsste. Und zack ging es mir besser. Anschliessend habe ich noch Elontril genommen, welches ja dass Ritalin/Medikenet unterstüzen soll. Das ende vom Lied, kein Arzt/Therapeut hat es ein Jahr lang nicht Geschaft auf mein ADHS zu achten. Ein komplettes Jahr wurde ich falsch behandelt! Und noch dazu hätte ich mir ja selbst was antun können.
    Was ich noch dazu sagen will, weil mir hier einiges bekannt vorkommt (Ich sehe Parallelen), dass Antidepressiva die Falsch sind einiges Schlimmer machen als sie eigentlich helfen sollten. Denn in den Nebenwirckungen steht: Antidrepressiva können Depressionen auslösen/verstärken.

    Ich möchte also damit sagen, vertraut nicht all euren Arzten, und wenn es schlimmer wird als besser, wechselt das Medikament oder lasst es weg.

  6. #16
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Alter: 27
    Forum-Beiträge: 796

    AW: Mir geht die Depression so auf den Keks

    Hallo,

    ich bin neu hier und dachte, ich könnte dir von meinen eigenen erfahrungen berichten.

    ende 2011 wurden bei mir depressionen festgestellt. habe eine odyssee an untersuchungen durch gehabt.
    als die neurologin mich dann auf medikamente einstellen wollte, bekam ich zuerst citalopram, mit so gut wie keiner wirkung. als ich dann noch paranoide gedankengänge dazubekam, sollte ich 150mg seroquel nehmen, wovon die gedanken zwar weggingen, ich aber nur noch geschlafen und 15 kilo zugenommen habe. wir haben es dann auf meinen wunsch hin wieder abgesetzt. trimipramin sollte ich auch mal nehmen, aber auch das hatte kaum effekt. damit ich überhaupt noch schlafen konnte wurde mir dann valdoxan verschrieben, was ganz gut half. irgendwann wurde die depression dann so schlimm, dass ich in eine Klinik eingewiesen werden sollte. zuerst war ich geschockt, habe dann aber eingesehen, dass es so nicht mehr weiter gehen konnte.

    nach einigen monaten wartezeit, kam dann die aufnahme, zu dem zeitpunkt nur mit valdoxan. zuerst haben sie diese dosis verdppelt auf 50 mg, wobei ich da keinen unterschied feststellen konnte. dann wollten sie mir diverse andere medikamente geben, die ich aber allesamt abgelehnt habe, da sie zu gewichtszunahme führen würden und ich nicht noch mehr zunehmen wollte. nachdem sich mein zustand auch nach einigen monaten aufenthalt kaum gebessert hat, strebten sie dann den test des adhs im erwchsenenalter an, der natürlich positiv ausfiel. kurz zuvor begannen wir mit der einnahme von elontril 150mg, da dies eins der wenigen antidepressiva ohne gewichtszunahme ist.

    es dauerte einige wochen, aber es wurde wirklich besser! ich musste kaum noch weinen, hatte meine gefühlsausbrüche besser im griff (wobei sie natürlich nicht gänzlich weg sind) und auch die paranoiden gedanken sidn weitestgehend unter kontrolle bzw ich erkenne sie und kann sie mir dann wieder "ausreden".
    anfangs hatte ich beim elontril das gefühl, es würde mich verhalten machen. ich konnte nicht richtig in der situation bleiben, war ständig verträumt, konnte nichts richtig fühlen. das ging dann aber auch wieder weg!! nach einem halben jahr in der klinik konnte ich in stabilem zustand entlassen werden und ich kannt seit 2 jahren das erste mal sagen dass es mir gut geht.

    Lange rede kurzer sinn, was ich dir damit sagen wollte ist, dass es einige zeit dauern kann, bis man das richtige medikament und vor allem den richtigen thrapeuten bzw therapieansatz gefunden hat, aber es lohnt sich dran zu bleiben udn durchzuhalten. es wird eine harte zeit voll hoffnungslosigkeit, aber es gibt auch wieder bessere zeiten. ich weiß, dass man diese worte, während einer depression nicht glauben kann, aber ich spreche aus erfahrung!

    Bleib dran, es kann nur besser werden!

  7. #17
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 36

    AW: Mir geht die Depression so auf den Keks

    Liebe Jofine

    Hab grad mit Interesse und Mitgefühl deine Beiträge gelesen.

    Wie gut ich dir nachfühlen kann. Und du machst mir gleichzeitig auch Mut. Du bleibst dran auch wenns schwierig (um nicht zu sagen versch...) ist.

    Wie geht es dir in der Zwischenzeit?

    Liebe Schweizergrüsse
    Eliane

  8. #18
    Fühlt sich hier wohl

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 46
    Forum-Beiträge: 343

    AW: Mir geht die Depression so auf den Keks

    Hallo Rumpelzwerg,

    auf und ab.... jetzt gerade wieder ab. Ich bin mit allem überfordert. Sehe nur Berge vor mir, stehe mir selbst im Weg und bin verzweifelt.

    An den Medis soll es nicht liegen, sondern am wieder arbeiten und dem drumherum. Erschöpfungsdepression braucht zeit, sagen sie.

    Ne is klar, nur ich habe hier eine Familie etc, eine Ehe die nun zu zerbrechen droht... aber ich bin mal ganz chillig. Näääääää ich habe so Wutanfälle ich kenn mich nicht wieder. Abends Heulattacken (Rebound) ????? Ich seh' so oft wieder schwarz. Heute den ganzen Taf geheult. Ich weiß auch nicht.....

    und nun noch Magenschmerzen, die haben aber die Kinder angeschleppt.

    Ich war mal so fröhlich.... Manchmal möchte ich die Tabletten wegwerfen und einfach wieder ich sein. Muss ich wirklich klar sehen, was ich nicht kann oder mir 5 mal schwerer fällt als anderen? Wird mich das zu einer Whoopie Goldberg machen? Ich konnte mich jedenfalls mal genau wie sie totkringeln.... und nu....???

    irgendwie ärgert es mich das ich nix besseres bieten kann. Leider

  9. #19
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 36

    AW: Mir geht die Depression so auf den Keks

    Liebe Jofine
    "irgendwie ärgert es mich das ich nix besseres bieten kann. Leider " - Wie gut kenne ich dieses Gefühl. Ich schäme mich z.T. richtig dafür.

    Und die Aussage: Das braucht eben viel Zeit! kann ich schon gar nicht mehr hören - obwohl es sicher stimmt. Aber in den Momenten nervt es nur noch.

    Doch zum Glück gibt es auch die anderen Tage - solche an denen das Leben für einmal fast von selber läuft, keine Angstgefühle da sind und ich einfach mich selbst bin.

    So Tage kommen bestimmt auch wieder für dich!

    Ich schicke dir eine grosse Portion Sonnenschein
    Eliane

  10. #20
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 40
    Forum-Beiträge: 267

    AW: Mir geht die Depression so auf den Keks

    maryjane schreibt:
    von dem medikinet wird mir so schlecht, meine hände fangen an zu zittern und das schlimmste sind die so übermäßig starken kopfschmerzen, das ich erst recht nicht mehr klar denken kann!

    es ist ein so penedranter druck im kopf und auf den augen, das es auch das sehen bei mir beinträchtigt.

    ich versuche es immer wieder, auch aus dem grund, weil ich denke, das ich keine andere wahl habe...irgendwas muss doch helfen.
    aber es geht mir jedesmal tage- wochenlang http://www.smiliemania.de/smilie.php?smile_ID=8547

    ich versuche mich jetzt mal einfach treiben und von meinem adhs leiten zu lassen (in positivem sinne)...
    hast du denn nicht mal was anderes probiert als medikinet?

Seite 2 von 3 Erste 123 Letzte

Ähnliche Themen

  1. Depression
    Von anika_90 im Forum ADS ADHS bei Erwachsenen
    Antworten: 3
    Letzter Beitrag: 20.10.2012, 16:23

Stichworte

Thema: Mir geht die Depression so auf den Keks im Forum ADS ADHS Erwachsene: Komorbiditäten bei ADHS bei Erwachsenen Forum
ADS/ADHS und Depressionen, Angsterkrankungen, Persönlichkeitsstörungen, Borderline, Abhängigkeit/Sucht, Messie-Syndrom und andere typische Komorbiditäten (Begleiterkrankungen und Folgeerkrankungen)
©2017 ADHS bei Erwachsenen Forum