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Diskutiere im Thema Schizoide Persönlichkeitsstörung im Forum ADS ADHS Erwachsene: Komorbiditäten
bei ADHS bei Erwachsenen Forum
ADS/ADHS und Depressionen, Angsterkrankungen, Persönlichkeitsstörungen, Borderline, Abhängigkeit/Sucht, Messie-Syndrom und andere typische Komorbiditäten (Begleiterkrankungen und Folgeerkrankungen)
  1. #71
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 46

    AW: Schizoide Persönlichkeitsstörung

    @Eiselein

    Das kann durchaus zutreffen, dass solche über die Jahrzehnte <zusammenkomponierte> Mehrfachdiagnosen in der Tiefe auf eine ganz andere Problematik hinweisen.

    Du hast dich jetzt anscheinend nur auf die Hyperaktiven ADSler bezogen. Ich habe z.B. keine ausgeprägten H-Symptome (auch in der Kindheit nicht, war da eher noch <bräsiger> als heute). Dissoziative Elemente wurden mir auch schon bescheinigt, aber eher als Ansätze, nicht als ausgebildete Vollsymptomatik. Seit meiner Dauermedikation sind aber solche für andere auffällige Dissoz-Aussetzer überhaupt nicht mehr aufgetreten.

    Nach deinem Diagnostikansatz würde ich also weiterhin zwischen allen Stühlen sitzen.

  2. #72
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 46

    AW: Schizoide Persönlichkeitsstörung

    @Zotti

    Mir ist es nicht zu persönlich, wenn du hier so ausführlich über Privathintergründe schreibst. Da sehe ich eher die Gefahr auf Seiten deines Partners, dass ihm das unangenehm sein könnte, wenn wir hier virtuell so <wild spekulieren>.
    Wenn er (ähnlich wie du mit deinen Freundinnen) auch so eine Austauschmöglichkeit hätte, weiß nicht, ob das euch so entscheidend weiterbringt. Das wäre wahrscheinlich auch nur eine kurzfristige <Entspannung>. Ähnlich wie deine Versuche, in der Redeweise auf ihn einzugehen oder dein Aktionstempo zu drosseln.

    Das ist jetzt wahrscheinlich sehr <übergriffig>/<kompetenzüberschreitend> von meiner Seite aus: Aber ich kann nur kurz sagen, was ich an deiner Stelle als Basisschritt unternehmen würde. Also eher den langfristigeren tiefenpsychologischen Weg einschlagen. Vielleicht, das kann ich jetzt von hier überhaupt nicht einschätzen, bräuchte dein Partner aber auch, falls er in einem akuten Deprischub steckt, erstmal auch irgendeine Medistabilsierung, bevor er sich auf die eigentliche Theraarbeit mit dir zusammen einlassen kann. Am besten mit einem Facharzt deines Vertrauens gemeinsam abklären, falls dein Partner dazu bereit ist. Aber eher nicht solche 10/15-Minuten-Coaching-Ansätze, die auf schnelle Handlungsumsetzung angelegt sind.

    Wenn natürlich dein Partner da überhaupt nicht bereit ist, da auch nur einen größeren Schritt mitzugehen, bringt das natürlich auch nicht wirklich viel. Aber anscheinend hat dein Partner ja doch ein, wenn auch irgendwie verqueres Interesse an der Pflege eurer intimen Beziehung. Da würde ich ihn zu <affizieren> versuchen, wie man das am besten mit <Glacé>-Handschuhen anstellt, ist natürlich jetzt schwer auf die Schnelle festzustellen. Da solltest du auch aber auch nicht alleine (am Esstisch) oder gecoacht vom Cliquen-Smalltalk <tiefer> als bei reiner Verhaltenskorrektur ansetzen, sondern dir professionellere Unterstützung in einem geschützteren Rahmen holen.

    Zu einem <unverarbeiteten cut> würde ich aber euch beiden grundsätzlich nicht raten, auch wenn von deiner Partner-Seite sich auch gar nichts bewegt. Bei deiner instabilen Lage und deiner in den Beiträgen anklingenden Sozialintuition würdest du doch ein Scheitern-Lassen wahrscheinlich noch lange in deiner eigenen <Seelenpaketlast> mitschleppen müssen.

  3. #73
    Zotti

    Gast

    AW: Schizoide Persönlichkeitsstörung

    Lieber shroud, also ich finde du schreibst so gut. Ich verstehe es auch mittlerweile sehr gut.
    Was ich mich frage, wenn du doch auch diese Störung hast, also wie ist es denn bei dir mit einer Beziehung oder würdest du wenn du eine hättest,
    in der Lage sein über Probleme zu reden?

    Mein Partner scheut sich auch woanders Konflikte zu besprechen. Einmal hatte er in seiner Band einen Streit, da wollte der also der so Art Manager ist und immer die Auftritte besorgt anregen, dass sich alle mal zusammensetzen und die bestehenden Probleme diskutiert werden oder ähnliches.

    Ich kann mich noch gut erinnern, dass mein Partner dann abends zu mir nach Hause kam nach der Probe und freudestrahlend erzählte, er wollte keine Diskussion und
    er hat keine Lust über was zu reden und es sollte so bleiben wie es ist. Also ich fand das ganz lustig, da habe ich ja bemerkt, dass er woanders auch nicht gerne Probleme bespricht.

    Manchmal paßt das aber alles nicht zusammen, wenn wir z.B. bei einer seinen alten bekannten Freundinnen sind, dann erzählen die ihm ihre Probleme mit ihren Ex-Männern oder Freunden und dann kann er dazu gute Kommentare abgeben.

    So jetzt zu den Therapien oder so, ich finde hier überhaupt keinen Psychologen oder guten Psychiater. Damals war der ADS-Arzt, der meinem Partner getestet hat, mein Ansprechpartner, er kannte sich mit sehr vielen Störungen aus, auch mit Aspergern und da kam ich immer zufrieden aus dem Termin. Leider ist er jetzt nur noch in der Wissenschaft tätig und hat anstatt ADS-Ambulanz eine Borderline-Ambulanz und somit wechseln jedes halbe Jahr die Ärzte in der Klinik. Ein Arzt hat dann mal zu mir gesagt, er wundere sich, dass mein Partner mit dieser Störung überhaupt eine Beziehung hat mit mir.

    Mein Internist, der allerdings sehr nett ist, dem erzählte ich, das ich einen ADS-Sohn habe, einen Aspergern-Sohn und einen schizoiden Partner. Da sagte er lachen, mein Gott, sie haben ja eine ganze Psychiatrie um sich versammelt.

    Es gibt hier in Bochum eine Herrn Sachse, der schreibt auch Bücher. Er hat auch was über schizoide PS geschrieben, doch er leitete ein Ausbildungsinstitut für Therapeuten und ich weiß nicht, wie ich persönlich an ihn herankommen soll. Ich finde ja für mich selber noch keinen Therapeuten. Bin auch noch immer damit beschäftigt, meinen Sohn in eine gute Klinik unterzubringen und eine Psychiater, der gut ist habe ich hier noch nicht gefunden. Ist leider so, ich habe ja schon viel Erfahrung, in Berlin hatte ich auch diverse Psychiater und ich kann eigentlich sagen, den richtigen habe ich bis heute nicht gefunden.

    Also hilfreich und nett ist der Internist der auch Suchtberatung macht, er macht jedoch keine Therapien. Dann gibt es noch einen Psychologen in Münster, da fahre ich nur alle drei Wochen mal hin, weil die Fahrtkosten zu teuer sind. Da war mein Partner auch zweimal mit. Dann war ich hier bei einem Institut zur Lebensberatung, da gibt es einen Psychologen den muß man aber privat bezahlen. Der kennt sich mit der Störung aus. Ich selber war zweimal alleine da und habe mich informiert und er konnte mir auch etwas erklären wie mein Partner sich fühlt. Dann ist mein Partner zweimal auf großes Drängen von mir mitgekommen. Beim ersten Termin hat sich herausgestellt, dass mein Partner schonmal vor ca. 12 Jahren mit einer anderen Freundin auf deren Drängen hin dort war. Sie wollte dann, dass er alleine weiter dorthin geht, doch das wollte er nicht.

    Ich selber war aber beim letzten Termin nicht zufrieden mit dem Therapeuten. Egal, ist auch zu teuer. Ach ja, dann waren wir auch mal bei Pro Familia vor ein paar Jahren, ich weißt nicht, irgendwie waren wir da 3-4 mal und dann wurde beschlossen, das alles in Ordnung ist. Na ja, da war ich ja auch noch anders drauf keine Ahnung. Nun habe ich nächste Woche einen Termin hier in Bochum bei der Diakonie. Mal sehen was das bringt.

    Medikamente würde er nicht nehmen, da habe ich ihn schon mal gefragt. Ritalin hat er allerdings schonmal ausprobiert und ich glaube gegen Amphetamine hätte er auch nichts, allerdings müßte er sich dann auch auf ADS testen lassen. ADS-Symptome hat er auch und auch ein bißchen Asperger-Symptome, daß hat der Arzt damals in seinem Bericht geschrieben.

    Ach ich weiß im Moment auch nicht weiter, wie kann ich den einen entsprechenden Psychiater und Psychologen finden, Gruß Zotti

  4. #74
    Zotti

    Gast

    AW: Schizoide Persönlichkeitsstörung

    Hallo, ja das kommt mir auch komisch vor. Ich würde nochmal googeln und mir selber überlegen, was zutrifft und nicht.
    Mein ADS-Hyposohn hat man auch im November noch eine Psychose angehängt, aber darum weil er in der Station
    gelandet ist wo nur Psychosekranke waren und er hat sogar Neuroleptika bekommen, was er gar nicht verträgt, und
    es besteht auch nur eine Verdachtsdiagnose. Mein Therapeut in Münster hat gesagt, wenn nur der Verdacht besteht,
    dann dürfen sie keine Neuroleptika verschreiben, dass wäre Körperverletzung.
    Das ADS haben sie auf der Station nicht akzeptiert.

    Also informiere dich noch mal über diese Störung. Ganz oben sind auch ein paar Linkadressen.

    Gruß Zotti

  5. #75
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 46

    AW: Schizoide Persönlichkeitsstörung

    @Zotti
    Privates therapeutisch zu bereden ist bei mir je nach Situation möglich: Also z.B. in einer Klinik-Gruppentherapie wäre das mir grundsätzlich nicht möglich, egal wie da das Klima in der Gruppe ist. Ab einer Gruppengröße von über 3 Leuten blocke ich ab. Im Zweier- oder Dreierkreis ist es auch grundsätzlich in einem öffentlicheren Rahmen möglich, je nach <persönlicher Vertrauenslage> und wie sehr ich mich da noch <geschützt> fühle.

    Die Schwierigkeiten bei der Therasuche kann ich nachvollziehen. Vielleicht, auch wenn du nicht direkt mit denjenigen arbeiten kannst, können diejenigen, die euch beiden <vertrauenswürdig> scheinen, trotzdem euch irgendwie weiterhelfen oder für euch einen interessanten Kontakt herstellen. Vielleicht kommst du so leichter an den angesprochenen Spezialisten ran, wenn du über seine <Kollegen> gehst, zu denen wiederum schon einen <guten Draht> hast.

    Wegen Medis: War nur so ein Gedanke von mir. Da bei mir der Eindruck entstanden war, dein Partner wäre vielleicht gerade in einer akuten Depri-Episode (oder auch nur auf dem Weg dahin). Dann hätte nämlich meiner Erfahrung nach das ganze therapeutische Lösungen-Suchen erstmal noch weniger Sinn, solange er da nicht irgendwie rausgeholt wird.
    Weswegen sträubt er sich denn gegen andere Psychopharmaka als Stimulantien (sind ja auch Medikamente), obwohl er anscheinend immer wieder hartnäckige Depri-Episoden hatte? Hat er da Angst vor irgendwie persönlichkeitsverändernden Nebenwirkungen?

    P.S.: Das ,einschneidenste' diesbezüglich (Persönlichkeitseingriff) finde ich übrigens Neuroleptika. Da hat dein ,Hypo'-Sohn mein ,Beileid', wenn ihm das aufgedrängt wurde. Ich habe mich dadurch immer dermaßen ,unbehaglich' bis zur bloßen Dumpfheit runtergedimmt gefühlt. Das hat eher noch stärker paralysiert/gehemmt als meine Ausgangssymptomatik. Finde ich sowieso leicht befremdlich, dass die dauernd auch Patienten ohne psychotische Anzeichen fast schon so ,aufgeschwatzt' werden, dass man sich ihrer permanent ,erwehren' muss. Für andere Medis (nicht nur Stimulantien oder Benzos) musst du hingegen manchmal bis auf die <Barrikaden> gehen, bis du sie überhaupt mal antesten darfst.

  6. #76
    Zotti

    Gast

    AW: Schizoide Persönlichkeitsstörung

    Hallo, ich weiß nicht ob ich heute nochmal schreibe. Telefoniere gerade mit einem ADS-Bekannten und nachher ruft noch die ADS-Freundin aus Bayern an
    und dann kommt um 23 Uhr noch die Nachbarin und berät mich bezüglich der Halbwaisenrente meiner Söhne.

    Also ich weiß nicht, mein Partner der guckt hier nicht ins Forum. Es ist so, daß er in den Schulferien ganz anders ist, vollkommen entspannt und viel ruhiger
    und freundlicher. Ich weißt nicht warum er was gegen Tabletten hat, er bevorzugt eher leichte Drogen, oder trinkt Rotwein ziemlich viel auf einen Schlag.

    Ich werde dich nochmal anschreiben bevor wir am Sonntag zu seiner Familie fahren. Dann kann ich mit dir überlegen was ich beobachten soll, z.B. wie die
    Mutter sich verhält und wir überlegen uns vielleicht ein paar Sachen worauf ich achten soll.

    Dann nehme ich mir einen Notizblock mit und stelle ich mir vor ich wäre Reporterin und schreibe mir alle Beobachtungen auf.

    Also bis dann, Gruß Zotti

  7. #77
    Zotti

    Gast

    AW: Schizoide Persönlichkeitsstörung

    Hallo, so jetzt geht es morgen los zur Familie meines Freundes. Wo seid ihr alle? Meldet ihr euch nochmal oder habe ich euch vergrault.

    Also ich bin im Moment ziemlich durcheinander, bin ja immer noch etwas angeschlagen von dieser Grippe und dann der Tod es Vaters

    meiner Söhne, da gibt es jetzt soviel zu suchen und erledigen.

    Bis dann mal, Gruß Zotti

  8. #78
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 46

    AW: Schizoide Persönlichkeitsstörung

    Hallo Zotti,

    ich bin jedenfalls noch da. Also dann mach dir mal fleißig <Notizen>. Achte mal v.a. auf die Wechsel-Übergänge: Also wie organisiert er das, z.B. von seiner Kindheitsfamilie zu euch rüberzuwechseln. Wie passiert so ein Übergang, wenn er zuerst etwas <unterwürfig> z.B. in der Stimme wirkt, dann aber auch wieder <unwirsch blafft>.

    Für dich zur Selbstreflexion fände ich interessant:
    Wie fühlt sich das genau an, wenn du so außen vor in diesem <verhärteten Clinch> bist. Vergleiche das mal im Bezug, zu deinem Gefühl, wenn ihr etwas mit anderen Paaren/Bekannten macht, würdest du als <Partnerin> auch mehr oder weniger <abgespalten>.

    Also ich hoffe, du hast deine Wahrnehmungssinne gut geschärft.

    Was ich dir noch mitgeben wollte:
    Es ist jetzt natürlich unter Vorbehalt spekulativ, aber nach meiner Erfahrung mit schizoidem Verhalten, ist folgendes deine Chance: Ich glaube schon, dass dein Partner sehr genau <ausgewählt> hat, mit wem er seine wenigen engen privaten Kontakte eingeht.
    Du bist also gerade nicht eine Xbeliebige, weil gerade keine andere im Weg rumstand. Das solltest du nicht vergessen, auch wenn du dich vielleicht so behandelt fühlst, als wärest du beliebig schnell austauschbar für ihn.

  9. #79
    Chaoprinzessin

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 46
    Forum-Beiträge: 12.445

    AW: Schizoide Persönlichkeitsstörung

    Hallo Zotti,

    Ich bin da und lese immer wieder...

    Wegen therapie und partner, meine erfahrung: es bringt nicht viel ihm dazu zu drängen wenn er nicht will, aber oft viel wenn man selber etwas tut... Ich habe viel an mich gearbeitet und es bringt für meine beziehung auch viel. ich gehe anders mit seine macken um. Es ist so dass der partnerwahl kein zufall ist und dass wir immer dann auf macken von andere stossen die heftig nerven, weil sie etwas altes wecken...

    Ich vermute dass meine lieblingst auch ADS hat und zwar etwa mehr hypies als ich... Er streite nicht ab, aber abklärung und therapie will er nicht... Da ich für mich mich ehe über ADS informiere, hilft es mich auch ihm zu verstehen. Wenn ich mit ihm umgehen wie wenn er ADSler wäre klappt es gut... Daher kannst du dich auch informieren über die störung deine partner und auch der umgang damit.

    lg

  10. #80
    Zotti

    Gast

    AW: Schizoide Persönlichkeitsstörung

    Hallo liebe mj71,

    das mache ich schon seit langem. Es gibt darüber leider wenige Bücher, vielmehr überhaupt keine die man benutzen kann um herauszufinden,
    wie man mit dieser Störung umgeht.

    Bezüglich ADS und Asperger habe ich viele Bücher gelesen und auch durch Therapeuten und Therpeuten viele Strategien und ach wie drückt man das
    noch aus also egal Tipps usw. wie man mit diesen Eigenschaften der Asperger und ADSler umgeht.

    Aber bezüglich der schizoiden PS habe ich noch keine Tipps bekommen, außer damals bei meinem ADS-Psychiater und er hat mir sogar Tipps gegeben, die man bei anderen Störungen niemals anwenden würde. Also wenn hier irgendeiner für mich Informationen hat oder auch eine Selbsthilfegruppe oder Therapeuten oder ähnliches weiß, dann schreibt mir das über PN. Ich fahre auch in andere Städte dafür soweit mein Ticket2000 reicht.

    Wenn ein Mensch seit 7 Jahren nichts über seine Gefühle sagen kann und ich alles versuche und mir die allergrößte Mühe gebe, dann fühle ich mich nicht mehr schuldig oder gucke auch nicht mehr bei mir. Meine beiden Söhne gehen z.B. mit zu Therapeuten, ich konnte immer mit beiden Gespräche führen und irgendwelche Dinge aufklären und sie sind therapiezugänglich oder wie man das nennt.

    Doch bei schizoider PS sind diese Menschen nicht bereit sich Hilfe zu holen. Ich vermute, daß die schizoiden die mit mir hier schreiben, also was heißt vermute, sie haben ja auch eine ADS-Störung und dadurch sind sie wahrscheinlich zugänglicher und nehmen auch Medikamente.

    Natürlich habe ich mir meinen Partner ausgesucht, doch trotztdem heißt das ja nicht, das ich noch mitverantwortlich bin. Ich habe mich in all den 7 Jahren sehr viel verändert, sehr an mir gearbeitet und mich informiert. Dazu muß ich sagen in all den Jahren hatte ich auch sehr viel zu tun mit meinem Asperger-Sohn und/dann noch gleichzeitig und jetzt immer noch mit meinem ADS-Sohn. Das erfordert all meine Kraft und der Asperger hat sich sehr positiv entwickelt durch seine Freundin und deren Eltern und ich kann mit ihm sehr gut alles bereden oder zumindest einiges.

    Bezüglich des ADS-Sohnes ist es auch schwierig im Moment, er hat wieder Depressionen, an einer Schule wo er sich jetzt anmeldet hat kam eine Absage weil zu wenig Anmeldungen usw. Das belastet mich auch, da wäre es schonmal schön, vom Partner zumindest ein paar nette tröstende Worte zu bekommenn.

    Ach egal jetzt, ich mache alles was ich kann, ich reflektiere mich ständig selber, doch wenn einer nicht mitarbeitet, dann ist erstmal ein Stillstand. Wenn die andere Person mir überhaupt nichts sagt über sein Innenleben, dann ist doch logisch, das egal wie ich mich verhalte alles falsch mache. Ich bin ja nun keine Hellseherin und wenn ich nie eine Antwort bekomme, was soll ich denn da machen.

    Also, ich muß jetzt los, liebe Grüße von Zotti

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