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Diskutiere im Thema ADHS und Borderline? im Forum ADS ADHS Erwachsene: Komorbiditäten
bei ADHS bei Erwachsenen Forum
ADS/ADHS und Depressionen, Angsterkrankungen, Persönlichkeitsstörungen, Borderline, Abhängigkeit/Sucht, Messie-Syndrom und andere typische Komorbiditäten (Begleiterkrankungen und Folgeerkrankungen)
  1. #11
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 35
    Forum-Beiträge: 314

    AW: ADHS und Borderline?

    Also bezüglich der geeigneten Therapie, da kann ich nur die DBT (eigentlich ja für Boderline konziöpiert, aber meiner Meinung nach, kann man sie überall einsetzen , ich bin sehr davon überzeugt und auch die Wissenschaft macht sich dieses Konzept für viele *Krankheiten* Störungen zu nutze, so wird gerade das Achtsamkeits und Fertigkeitenmodell der DBT auch mittlerweile bei ADHS eingesetzt) empfehlen.

    Ich persönlich mache es zurzeit ja ambulant und profitiere enorm davon, achtsamkeit und wahrnehmung sind sind wichtige ansatzpunkte, die einem das leben wirklich erleichtern, auch bzgl meiner essstörung hat es mich weiter gebracht. in 10 tagen bin ich auch seit 400 tagen schneidefrei, ok das hatte ich ja vor der dbt schon angefangen aufzuhören, aber ich hatte die letzten wochen enormen druck und konnte so vertieftes wissen aus der dbt zu nutze machen ^^

    Also die DBT als erste Verhaltenstherapie, dazu Ergotherapie sind scon mal gute Ansätze , um sich geeignet behandeln zu lassen und die Problematik die ADHS/Borderline mit sich bringen zu lindern, lernen damit umzugehen.

    Achja es ist sogar seeeehr häufig, dass man dies als Doppeldiagnose hat, mein Psychiater der spezialisiert auf Borderline und ADHS ist und bei mir die Diagnostik in der Klinik (wo ich derzeit auch die DBT mache) durchführt, hat dies bestätigt und er ist auf dem neusten Stand ;-)

  2. #12
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen:
    Alter: 35
    Forum-Beiträge: 3.524

    AW: ADHS und Borderline?

    Ich kann mich nur hitori und Patty anschließen!

    Also DEFINITIV verletzen sich nicht alle Borderliner selbst und DEFINITIV gibt es ADHSĺer die sich selbst verletzen ohne Borderliner zu sein!!!

    DBT hat mich persönlich super weit voran gebracht und ich habe eine Doppeldiagnose, allerdings hatte ich damals in der Klinik auf der Station auch einige die nur eine AD(H)S Diagnose hatten und auch super gut mit DBT zurecht gekommen sind. Diese Verhaltenstherapie bringt sowohl bei Borderline als auch bei ADHS sehr viel, da sich eben viele Dinge bei beiden Bildern einfach überschneiden.
    Aber bitte bitte nehmt Abstand von diesem "alle Borderliner ritzen" oder "alle Borderliner sind dies und das...." das ist genauso wie Du nicht alle ADHSĺer in einen Topf werfen kannst und sagen kannst "Alle ADHSĺer bringen es zu nichts" (als Beispiel)! Das sind solche Aussagen die mich persönlich immer sehr zum seufzen bringen und tut mir leid, aber diese Aussagen werden meist von Menschen (und auch Ärzten) getroffen die wenig bis keine Ahnung haben.

    LG

    Rose

  3. #13
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 43
    Forum-Beiträge: 10.928

    AW: ADHS und Borderline?

    jetztaber schreibt:
    Nun wollte ich fragen: Hat jemand von euch eine ähnliche Diagnose erhalten? ADHS und Borderline?
    Wurde es abgeklärt oder einfach vermutet? Was genau wurde abgeklärt?
    hallo jetztaber





    also beimir wurde vermutet dass ich kein adhs habe
    aber boderline

    dem ist jedoch nicht so
    es wurde zweimal getestet



    ich hab adhs
    und boderline züge hab ich ,so nennt das meine therapeutin


    wir sind zur zeit dabei meine wut,meine fehlende impulskontrolle in den griff zu bekommen
    nun hab ich schon seit wochen keine wutanfälle mehr
    diese wutanfälle hatten vorallem in den letzten vier jahren zur folge
    dass ich selbstverletzendes verhalten habe
    allerdings nicht unbedingt ritzen


    will damit sagen,wie bereits andere erwähnt haben,
    es gibt unterschiede
    es gibt nicht "den adhsler" und nicht "den boderliner"


    so wie nicht adhsler sich unterscheiden tun wir das auch....
    den jeder hat seine geschichte,sein leben


    DPT setzt meine therapeutin bei boderlinern,adhslern,depressio nen und anderen
    lebensphasen ein
    mir hilft es zur zeit
    und endlich nach langer zeit,hab ich kein selbstverletzendes verhalten mehr....
    und wie erwähnt meine diagnose ist nur adhs


    ich hof es kam rüber was ich damit sagen möchte....

  4. #14
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 19

    AW: ADHS und Borderline?

    jetztaber schreibt:
    Sein Argument: Ich würde einige Borderline-typische "Symptome" aufweisen, die für ADHSler nicht typisch sind.

    Ich habe viel zu Borderline gegooglet und gefunden, dass viele Merkmale in einem Ausmass auf mich zutreffen, wo ich sagen muss, das trifft es auf den Punkt. Ich hatte einige AHA-Erlebnisse, Spiegeleffekte, wie man immer sie auch nennen will.... eigentlich wie bei ADHS, nur vielleicht nicht ganz so krass.

    Andererseits weiss ich auch, dass sich ADHS und Borderline in vielen Symptomen/Merkmalen überlappen.
    Heute habe ich sogar gelesen, dass die Diagnose, die ich erhalten habe (ADHS mit fliessendem Übergang zu Borderline) "unmöglich" sei... Ich weiss aber nicht, warum?!

    Nun wollte ich fragen: Hat jemand von euch eine ähnliche Diagnose erhalten? ADHS und Borderline?
    Wurde es abgeklärt oder einfach vermutet? Was genau wurde abgeklärt?
    Zu 1) Neben ADHS und/oder Borderline besteht der Mensch ja nicht nur aus "Krankheit" oder "Störung", sondern hat ja auch noch eine eigene Persönlichkeit. Daher kann es durchaus sein, dass es Merkmale gibt, die "untypisch" sind. Bei beiden Störungsbildern gibt es ausserdem die unterschiedlichsten Symptomkombinationen, allein bei der Borderline-Störung schon 126 verschiedene Symptomkombinationen. Plus die jeweils ureigene Persönlichkeit des Betroffenen.

    Zu 2) Es gibt einen Film, da wird etwas sehr Wahres über die Borderline-Störung gesagt: "Passt auf jeden wie gespuckt". Soll heißen, dass sich vermutlich fast jeder mehr oder weniger in der Symptomatik wieder findet. Das hängt weniger damit zusammen, dass jeder "kurz vor Borderline" steht, sondern mehr damit, dass Persönlichkeitsstörungen (anders als der Name vermuten lässt, dieser ist historisch begründet!) keine Störung der Persönlichkeit sind, sondern extreme Ausprägungen von Persönlichkeitsmerkmalen darstellen, die jeder Mensch mehr oder weniger aufweist. Für die Diagnose einer Persönlichkeitsstörung ist (zum Glück!) weit mehr erforderlich als das Abhaken einer Checkliste und das "erreichen" von mehr als 5/9 Symptomen. Wenn es so einfach wäre, könnte jeder Laie diese Diagnosen stellen. Tatsächlich bedarf es jedoch nicht nur einer langjährigen Ausbildung, sondern auch einiger Erfahrung, um diese Diagnosen korrekt stellen zu können.

    Zu 3) Überlappen tun sie sich nur auf den ersten Blick. Die Art der Symptomatik und vor allem wie der Betroffene damit umgeht, unterscheidet sich jedoch bei beiden Störungsbildern häufig. Eine gelungene Übersicht grade zu den Unterschieden ADHS/BPS findet sich in "Fortschritte der Psychotherapie: ADHS bei Erwachsenen" aus dem Hogrefe-Verlag.

    Zu 4) Ich habe beide Diagnosen. Die BPS seit vielen, vielen Jahren (auch in Behandlung), dazu noch diverse Komorbiditäten. ADS wurde vor ewigen Zeiten schon mal gestellt, da es aber nicht im Rahmen der heutigen Diagnosestandards gemacht wurde, wurde dies nun wiederholt und es hat sich (oh Wunder..) bestätigt.

    werwiewas schreibt:
    meine Psychotherapeutin sagte mir, dass Borderline und AD(H)S das gleiche Krankheitsbild haben. Und der Unterschied dazu nur ist, dass sich die Borderliner selbst verletzen.
    Sie hat lange im ZI Mannheim gearbeitet und dort auch Borderliner betreut.
    Da scheint deine Psychotherapeutin falsch informiert oder unerlaubt verallgemeinert zu haben. Tatsächlich ist die Sache nämlich nicht so einfach. Die Symptomatik kann sich ähneln, muss es aber nicht. Allein von der BPS gibt es 126 verschiedene Symptomkombinationen. Nehmen wir die Symptome 1, 3, 5, 7, 9 - dann könnte man zwar eine BPS-Diagnose stellen, jedoch mit Sicherheit allein aufgrund dieser Symptome keine AD(H)S.

    (Quelle: Wikipedia)


    1. Starkes Bemühen, tatsächliches oder vermutetes Verlassenwerden zu vermeiden. Beachte: Hier werden keine suizidalen oder selbstverletzenden Handlungen berücksichtigt, die in Kriterium 5 enthalten sind.
    2. Ein Muster instabiler, aber intensiver zwischenmenschlicher Beziehungen, das durch einen Wechsel zwischen den Extremen der Idealisierung und Entwertunggekennzeichnet ist.
    3. Identitätsstörung: ausgeprägte und andauernde Instabilität des Selbstbildes oder der Selbstwahrnehmung.
    4. Impulsivität in mindestens zwei potenziell selbstschädigenden Bereichen (z. B. Geldausgeben, Sexualität, Substanzmissbrauch, rücksichtsloses Fahren, zu viel oder zu wenig essen). Beachte: Hier werden keine suizidalen oder selbstverletzenden Handlungen berücksichtigt, die in Kriterium 5 enthalten sind.
    5. Wiederholte suizidale Handlungen, Selbstmordandeutungen oder -drohungen oder Selbstverletzungsverhalten.
    6. Affektive Instabilität infolge einer ausgeprägten Reaktivität der Stimmung (z. B. hochgradige episodische Dysphorie, Reizbarkeit oder Angst, wobei diese Verstimmungen gewöhnlich einige Stunden und nur selten mehr als einige Tage andauern).
    7. Chronische Gefühle von Leere.
    8. Unangemessene, heftige Wut oder Schwierigkeiten, die Wut zu kontrollieren (z. B. häufige Wutausbrüche, andauernde Wut, wiederholte körperliche Auseinandersetzungen).
    9. Vorübergehende, durch Belastungen ausgelöste paranoide Vorstellungen oder schwere dissoziative Symptome.
    Genau genommen wundert mich diese Aussage deiner Therapeutin sehr, denn ich kenne das ZI Mannheim gut, die Leute dort sind meist gut ausgebildet und beide Störungsbilder werden dort behandelt oder zumindest diagnostiziert. Deshalb sollte sie da eigentlich besser bescheid wissen...

    jetztaber schreibt:
    Mein Psychiater (bzw. 2 - derjenige, der ADHS festgestellt hat und derjenige, bei dem ich seit meiner totalen Krise bin!) hat gesagt, die beiden Krankheitsbilder hätten Überlappungen, aber er glaubt, sie würden sich nicht nur im Bereich der Selbstverletzung voneinander abgrenzen.
    Also wer hat nun Recht?
    Und ganz ganz wichtig (auch zu oben): BPS hat nicht nur mit Selbstverletzung zu tun!!! Es ist EIN Symptom von 9! Es gibt so viele Borderliner, die sich nicht verletzen oder auf Arten, die man nicht sieht.... das so stehen zu lassen wäre verantwortungslos. Ausserdem macht diese Störung so viel mehr aus, als die reine Selbstverletzung.

    werwiewas schreibt:
    Ich habe mal auf einer Website eine gute Gegenüberstellung zur Unterscheidung von Borderline und AD(H)S gefunden. Ich suche sie mal und schicke sie dir, wenn ich Erfolg habe.
    Eine Gegenüberstellung dieser Art findet sich auch in dem von mir oben genannten Fachbuch.

    jetztaber schreibt:
    Ich mag den Ausdruck "Persönlichkeitsstörung" auch gar nicht...
    Manchmal kommt es mir auch so vor, als wäre das wie eine Entschuldigung... Der Mensch ist halt gestört, er kann nicht anders...

    Naja, vielleicht kann ich schon nicht anders, aber "Störung" klingt für mich so wie "biologischer Fehler"... auch wenn das medizinisch vielleicht nicht dasselbe ist... aber ich glaube, mein Verhalten, mein Selbstbild, etc. sind einfach die logische Folge meines Lebens, PUNKT!!!
    Und in meinem Leben stehe nun mal zuallererst ich, Jetztaber. Manchmal finde ich es erschreckend, worauf Psychiater so kommen, OHNE MEIN LEBEN ODER GESCHWEIGE DENN MICH in geringster Form zu kennen!!
    Zum Ausdruck Persönlichkeitsstörung schrieb ich ja oben schon was.. vielleicht macht es dir das leichter, das anzunehmen. Ob es eine Entschuldigung ist oder als solche genutzt wird, bleibt ja dir überlassen. Manchmal kann man wirklich in DEM Moment nicht anders (das geht ungestörten Menschen aber auch so...), aber man kann therapeutisch daran arbeiten, dass das nicht so bleibt.

    Was die "Störung" angeht, kann man es auch so sehen: Ein Weg, den andere gehen, ist eben gestört, deshalb muss man eine Umleitung nehmen, um zum Ziel zu kommen. Aber man kommt zum Ziel und irgendwann immer besser und schneller und mit weniger "Nebenwirkungen".

    Stimmt, ist alles Folge deines Lebens und deiner Erlebnisse, aber auch deiner Anlagen. Hat auch sehr viel mit erlernten Schemata zu tun, grade Persönlichkeitsstörungen...

    Was die Psychiater angeht: tja, da die Symptomatik ja nicht aus dem Nichts kommt, sondern die Ursachen weitestgehend bekannt und sich untereinander ähnlich (wenn auch nicht im Detail..) sind, ist es nicht schwer, da auf bestimmte Dinge zu kommen. Mit der Zeit kann man als Betroffener aber (wenn man das mit Humor sehen kann...) auch mit solchen Klischees spielen.

    Und generell zu der Therapiefrage: DBT wurde ja schon oft genannt, ich halte dieses Konzept ebenfalls für sehr ausgereift und gut durchdacht sowie auf die Bedürfnisse der einzelnen Störungen gut zuschneidbar... allerdings ist es eben doch nicht für jeden passend. Ich zB. kann mit der DBT überhaupt nichts (für mich persönlich) anfangen. Einzelne Elemente aus diesem Konzept (wie die Dialektik) ja, aber andere, zentrale Elemente, wie Skills oder Achtsamkeit machen mich aggressiv oder lösen Dissoziationen aus. Hier muss eben jeder für sich schauen, was ihm liegt. Grundsätzlich würde ich aber bei BPS wie auch bei ADHS auf eine Verhaltenstherapie setzen. Hier kann man sich (in den meisten Fällen der Therapeut) ja dann die für den Patienten passenden Elemente aus verschiedenen Therapieformen und Weiterentwicklungen zusammen suchen.

    Alternativen: Schematherapie, reine Verhaltenstherapie, tiefenpsychologisch fundierte Therapie - und als Weiterentwicklung nicht unerwähnt bleiben sollte auf jeden Fall die Klärungsorientierte Psychotherapie, die besonders geeignet bei Persönlichkeitsstörungen ist und meiner Meinung nach eine große Zukunft hat.

  5. #15
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 375

    AW: ADHS und Borderline?

    Ich habe vermutlich auch eine Borderline Persönlichkeits(sorry)störun g.

    Genau erfahre ich es erst am 25.02., weil ich da einen Termin bei einem Psychiater habe.
    Mittlerweile bin ich mir nicht mal mehr sicher, ob ich überhaut ADHS habe, weil ich schon immer ein sehr ordentlicher &
    durchstrukturierter Mensch war.
    Obwohl ich ja offiziell als ADHS'lerin diagnostiziert worden bin & schon immer erhebliche Konzentrationsprobleme hatte..
    Aber ich habe z.B. auch extreme Verlust-, & Todesängste sowie eine mittelschwere Sozioalphobie & diese
    Symptome stehen nicht grade mit ADHS in Verbindung..

    Ich weiss einfach nicht mehr, was ich denken soll.. Mein Gedanken rasen.

    Also ich denke schon, dass ADHS & Borderline gemeinsam auftreten können.
    Ich betrachte ADHS gerne als körperliche Erkrankung u.a. mit psychischen Auswirkungen, weshalb
    eine dazukommende psychische Erkrankung nicht ausgeschlossen werden muss.

    Ich wünsche uns baldige absolute Gewissheit!

  6. #16
    Comicus Divinius

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 1.200

    AW: ADHS und Borderline?

    Also bezüglich der geeigneten Therapie, da kann ich nur die DBT (eigentlich ja für Boderline konziöpiert, aber meiner Meinung nach, kann man sie überall einsetzen , ich bin sehr davon überzeugt und auch die Wissenschaft macht sich dieses Konzept für viele *Krankheiten* Störungen zu nutze, so wird gerade das Achtsamkeits und Fertigkeitenmodell der DBT auch mittlerweile bei ADHS eingesetzt) empfehlen.
    -----------------------

    Ja, ich befinde mich in einer Klinik, ich bin kein Borderliner, sondern " nur" Asdler" und ich mache das DBT mit und ich profitiere davon. Die Sache das der einzige Unterschied zwischen Borderline und Ads die tatsache ist, das Borderliner sich ritzen, ist blödsinn, auch wenn es viele Gemeinsamkeiten gibt. 20 % der Leute mit Ads haben Borderline(oder 20 % der Borderliner Ads, wie auch immer)
    Auf der Station wo ich bin, sind Borderliner und Adsler zusammengefasst(wobei ich derzeit der einzige bin, der nur ads hat). Es gibt Borderliner die sich ritzten und welche die nicht, ich habe kein Borderline aber ich habe mich mit vielen Unterhalten die das haben. Ich habe auch am Anfang gedacht, Borderliner sind doch die, die sich ritzen, aber das stimmt so pauschal nicht.

  7. #17
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 35
    Forum-Beiträge: 314

    AW: ADHS und Borderline?

    Wie gesagt, die DBT, wird schon bei ADHSlern wegen der Achtsamkeit und Fertigkeitenskills angewandt, also im therapeutischem Rahmen. Die DBT ist schon nicht mehr nur für Borderliner gedacht und ich habe mit meiner Psychologin und meinem Arzt, der ja auf beides spezialisiert ist, gesprochen, sogar bei Essstörungen wird es angewandt und ich habe ja auch eine Essstörung und seitdem ich vor einem Jahr selbstständig Achtsamkeit und Co anfing, besserten sich die Futterattacken, ich bekam ein anderes Körpergefühl und akzeptierte meine gewichtszunahme , die ich auch selbstständig anging, seit september mache ich die ambulante DBT und verfestige meine verhaltensweisen in dem Bereich. Es ist auf jeden Fall keine Zeitverschwendung und so dies zu machen, aber es hat mit viel Arbeit an sich selber zu tun, man linder die symptome nicht, nur weil man in der gruppe sitzt, man muss weiter an sich arbeiten und auch die übungen und co machen. Aber es lohnt sich

  8. #18
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Alter: 34
    Forum-Beiträge: 162

    AW: ADHS und Borderline?

    Obwohl ich ja offiziell als ADHS'lerin diagnostiziert worden bin & schon immer erhebliche Konzentrationsprobleme hatte..
    Aber ich habe z.B. auch extreme Verlust-, & Todesängste sowie eine mittelschwere Sozioalphobie & diese
    Symptome stehen nicht grade mit ADHS in Verbindung..

    Ich weiss einfach nicht mehr, was ich denken soll.. Mein Gedanken rasen.

    Also ich denke schon, dass ADHS & Borderline gemeinsam auftreten können.
    Ich betrachte ADHS gerne als körperliche Erkrankung u.a. mit psychischen Auswirkungen, weshalb
    eine dazukommende psychische Erkrankung nicht ausgeschlossen werden muss.

    Ich wünsche uns baldige absolute Gewissheit! [/QUOTE]


    Also ich weiß da auch nicht wirklich weiter bei mir.Ich habe ADHS,Depression,ängstlich vermeidende selbstunsichere PS.
    Ich habe auch Verlustängste und glaube ndie sind nicht wenig.Habe dann gegen Abend meist aber auch am Tag heftige Spannungen wo ich durchdrehen könnte.
    Zum anderen denke ich meistens in der Öffentlichkeit das die anderen Leute über mich wissen was mit mir los ist und sie über mich reden und tuscheln z.B wie sieht der denn aus.

    Dann neige ich zur Hypochondrie. Ich liege auf dem Sofa und es kömmen Gefühle wie :Ich sterbe bald und werde nicht mehr alt. Oder ich könnte umfallen und dann ist es aus.Das ist nicht immer aber sehr oft.Meistens tritt das auch abends mit den Spannungen auf.

    Hatte auch schon seit frühester Kindheit ein Gefühl von chronischer Leere. Bei Stress wie neue Herausforderungen oder Leistungsdruck kriege ich so eine Art Trancezustände.
    Kann dann schlecht sehen und starre vor mir hin und kriege es sehr schwer hin da wieder heraus zu kommen.

  9. #19
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 375

    AW: ADHS und Borderline?

    Nordlicht schreibt:
    Ich habe auch Verlustängste und glaube ndie sind nicht wenig.Habe dann gegen Abend meist aber auch am Tag heftige Spannungen wo ich durchdrehen könnte.
    Zum anderen denke ich meistens in der Öffentlichkeit das die anderen Leute über mich wissen was mit mir los ist und sie über mich reden und tuscheln z.B wie sieht der denn aus.

    Dann neige ich zur Hypochondrie. Ich liege auf dem Sofa und es kömmen Gefühle wie :Ich sterbe bald und werde nicht mehr alt. Oder ich könnte umfallen und dann ist es aus.Das ist nicht immer aber sehr oft.Meistens tritt das auch abends mit den Spannungen auf.

    Hatte auch schon seit frühester Kindheit ein Gefühl von chronischer Leere. Bei Stress wie neue Herausforderungen oder Leistungsdruck kriege ich so eine Art Trancezustände.
    Kann dann schlecht sehen und starre vor mir hin und kriege es sehr schwer hin da wieder heraus zu kommen.
    OMG.. Genauso fühle ich mich auch!
    Hast du das auch immer Abends mit der Todesangst?
    Sobald es dunkel draussen wird, denke ich, dass ich entweder einen Schlaganfall oder einen Herzinfarkt bekomme.
    Manchmal denke ich auch, dass mir der Hals zuschwillt & sobald ich Vincent iwelchen Krankheiten höre, spüre ich die Symptome bei mir..
    Obwohl es tagsüber meistens okay ist.

    Das mit dem schlecht sehen kenne ich auch.
    Ich dachte immer, ich würde dann schielen, aber so ist das nicht..
    Iwie ist man abwesend, die Augen gleiten ab & dann sehe ich nicht mehr richtig.
    Wenn ich das bemerke, schüttele ich immer meinen Kopf hin & her & meistens hilfts..

    Ich denke allerdings nicht, dass die Leute wissen, was mit mir los ist.
    Ich habe eher Angst davor, dass ich z.B. durch erbrechen, oder Ohnmacht die Aufmerksamkeit der Leute auf mich ziehen könnte & diese mich dann auch alle hassen..

    Die Verlustängste habe ich immer.
    Ich drehe durch, wenn mein Freund schreibt, dass er 20 Minuten später kommt, inklusive Suizidandrohung, wenn er nicht pünktlich ist.
    Das war mein erstes Indiz dafür, dass ADHS noch nicht alles sein kann.
    Aber Abends sind die Ängste schon intensiver, denn wer möchte schon allein sterben..

    Gesendet von meinem GT-I9300 mit Tapatalk 2

  10. #20
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Alter: 34
    Forum-Beiträge: 162

    AW: ADHS und Borderline?

    Ja Herzinfarkt oder Schlaganfall genau. Bei mir war es eine Zeit ganz schlimm mit Herzinfarktgedanken.
    Um aus diesen Trancezuständen herauszukommen hilft mir nur bestimmte Musik. Nicht immer aber es ist das einzigste Mittel wenn es zu Hause passiert. Unterwegs ist es eigentlich nicht möglich. Ich finde das beim Autofahren auch nicht gerade toll. Da muss man sich richtig zusammenreißen.

    Suizidandrohungen mache ich nicht oder habe es noch nie gemacht. Habe aber Gedanken an Suizid würde es dann aber nicht machen.
    Mit dem 20 min später kommen das war bei mir schon sehr früh als kleiner Junge und in der Jugend. Wenn ich mich mit jemandem verabredet hatte und der ja auch so ca 15 bis 20 min später kam war das auch schon unerträglich. Dann dachte ich immer das er es vergessen hat oder etwas anderes mir gegenüber vorzog. Stand am Fenster und guckte und hörte ob er mit seinem Auto kam.

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