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Diskutiere im Thema ads? borderline? beides? im Forum ADS ADHS Erwachsene: Komorbiditäten
bei ADHS bei Erwachsenen Forum
ADS/ADHS und Depressionen, Angsterkrankungen, Persönlichkeitsstörungen, Borderline, Abhängigkeit/Sucht, Messie-Syndrom und andere typische Komorbiditäten (Begleiterkrankungen und Folgeerkrankungen)
  1. #11
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen:
    Alter: 35
    Forum-Beiträge: 3.524

    AW: ads? borderline? beides?

    Fliegenpilz schreibt:
    Im Unterforum "Tagebücher" findest du die Tagebücher der einzelnen User. Dafür müsstest du eigentlich auch freigeschaltet sein.

    Alternativ kannst du auch auf den Usernamen links vom Beitrag klicken und dann dort auf "Beiträge anzeigen". Wenn du das bei Rose machst, findest du so recht schnell die aktuellsten Beiträge, die sie in ihr Tagebuch geschrieben hat.

    Hier aber noch der Direktlink: http://adhs-chaoten.net/tagebuecher/...ung-skill.html

    Und dann gibt es noch eine Thread, in dem wir uns mal über Borderline und ADHS ausgetauscht haben, der dir eventuell weiterhilft: http://adhs-chaoten.net/ads-adhs-erw...estoerung.html

    Rose hat dort einiges über Borderline und ADHS geschrieben.
    Fliegenpilz ich danke Dir ganz herzlich! Ich fühl mich nahezu geehrt, dass Du noch weißt wo ich da was zu geschrieben hab, ich hätte suchen müssen !
    Echt lieb! Fühl Dich gedrückselt !

  2. #12
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen:
    Alter: 35
    Forum-Beiträge: 3.524

    AW: ads? borderline? beides?

    aprilesque, ich hab da in dem Thread damals was geschrieben was ich heute immer noch so unterschreiben würde.... es ist meine Erfahrung und meine Sicht der Dinge, aber vielleicht kannste damit ja was anfangen, ich weiß natürlich nicht wie viel Du weißt und was für Erfahrungen Du schon hast, aber vielleicht kannst Du ja doch noch ein zwei neue Sachen rausziehen ....! Ich kopier Dir das mal hier rein, dann brauchst Du in dem anderen Thread nicht suchen


    So nun ein paar wissenswerte Informationen für alle die nicht wissen was eine Borderline Persöhnlichkeitsstörung über
    haupt bedeutet. Ich will gleich zu Anfang sagen, dass ich das aus MEINER Sicht und meinem bis jetzt Wissen beschreibe,
    allerdings habe ich diese Informationen hier von der Station und aus meinen Therapien, also nichts aus den Fingern
    gesaugtes !

    In der Gesellschaft gilt eine Borderline Persöhnlichkeitsstörung meistens als die Krankheit bei der
    "die Jugendlichen oder jungen Erwachsenen sich die Arme aufschneiden".
    Daher mal am Anfang gesagt, dass laut Ärzten ca die Hälfte von BPS-Patienten in ihrem Leben noch nie geschnitten haben.
    Allerdings haben diese Menschen andere "Problemverhalten" und manchmal auch andere Arten von Selbstverletzendem Verhalten.
    Aber Menschen mit einer BPS müssen KEIN selbstverletzendes Verhalten haben, genausowenig bedeutet es, wenn ein
    Mensch SVV hat, dass er Borderliner ist.

    Boderline entsteht durch zwei große Faktoren.

    Der erste Faktor ist die Veranlagung. Menschen die an einer BPS erkranken sind von Natur aus sensibler auf die Welt
    gekommen als die meisten anderen.

    Der zweite Faktor ist das was der Mensch in seiner Kinderheit/Jugendzeit oder auch jungem Erwachsenenalter erlebt (es
    gibt auch Fälle wo es noch später ist, aber das ist wohl eher selten).

    MEISTENS wenn diese beiden Faktoren zusammenkommen entwickelt dieser Mensch eine Emotionsregulationsstörung die dann unbehandelt zu einer
    Borderline Persöhnlichkeitsstörung wird und im Laufe der Zeit entwickelt dann jeder individuell seine "Problemverhalten".

    Bei fast allen Patienten ist es so, dass sie ihre Emotionen und Gedanken ab einem bestimmten Punkt (oder auch dauerhaft)
    nicht mehr steuern können.
    Das hat etwas mit der Anspannung zu tun. Die meisten Menschen mit einer BPS haben immer eine gewisse Grundanspannung.
    Stelle Dir eine AnspannungSkala von 0-10 vor. Der gesunde Mensch hat in einer entspannten Situation eine Anspannung von
    0-1 (zB auf der Couch sitzen und ein Buch lesend ohne Störungen). Die meisten Menschen mit einer BPS haben eine Grund-
    anspannung von 3-4. Nun ist es bei einem gesunden Mensch so, dass seine Anspannung in einer zB extremen Streitsituation
    vielleicht schonmal auf 5 ansteigt (Ausnahmen bestätigen die Regel). Das ist dann für diesen gesunden Menschen schon
    die "totale Eskalation".Ein gesunder Mensch bekommt das danach aber wieder relativ gut und schnell in den Griff.

    Bei einem Menschen mit einer BPS steigt die Anspannung oft schon wegen nicht so großen Dingen die mies laufen bis zu 7 hoch.
    Ab der 8 beginnt bei den meisten Menschen das "Aussetzen des Denkens". Bedeutet wirklich, dass keine Gedanken mehr da
    sind die die Realität so wahrnehmen wie sie ist. Es ist nur noch "Handeln" oder "Ausrasten" oder eben SVV um den
    Druck zu regulieren. Jeder findet für sich eine andere Art der Regulation, diese stellt dann meist das sogenannte
    "Problemverhalten" dar. Einige Beispiele ab 8-10: Schneiden,Drogenkonsum, den Kopf gegen die Wand/auf den Boden schlagen,
    rumschreien, Wutanfälle, sich oder andere verletzen durch schlagen oder was auch immer, extermes Autofahren, Klettern ohne Sicherung,
    gestörtes Essverhalten (zB Erbrechen), Manipulatives Verhalten, ungeschütze extrem häufig wechselnde Sexualkontakte uvm....
    In der Nachbetrachtung wenn der "Druckabbau" stattgefunden hat und sie sich wieder "runterreguliert" haben (was meist sehr lange dauert)
    ist es für die meisten Menschen so, dass oft das Gefühl aufkommt "das bin ich nicht gewesen" , "das wollte ich nicht",
    "was habe ich da gemacht".
    Oft treten dann tiefe Traurigkeit bis hin zu Depressionen und oder Schuldgefühle auf (die auch wieder zu Selbst-
    verletzendem Verhalten führen könnnen) ...ein Teufelskreis...
    Bei den meisten Betroffenen kommt es irgendwann zu suizidalen Gedanken, weil sie einfach alles nicht mehr aushalten und keinen
    Weg aus dem "Irrsinn" finden. ABER hier gilt das gleiche wie beim Schneiden, nicht JEDER Borderliner hat suizidale Absichten und
    nicht jeder der diese hat ist Borderliner......

    Durch diese und andere Verhaltensweisen (das waren nur beispiele, es gibt seeeeehr viele und teilweise skuriele
    Problemverhalten) kommt es so gut wie immer zu Problemen im Zwischenmenschlichen Bereich.Beziehungen sind schwer stabil
    zu erhalten, das Selbstwertgefühl der Betroffenen geht meist gen null. Gehäufte familiäre Probleme, Verlust von
    Freundschaften, Kindesentzug, finanzielle Probleme (durch zb Kaufsucht oder "Belohnungssysteme"), Abhängigkeit von Substanzen
    oder Alkohol, schwere körperliche Erkrankungen (zb Hepatitis oder HIV durch ungeschützten Sexualkontakt), Arbeitslossigkeit etc pp.

    Nun kommt der Punkt wo ich gerne den Vergleich ADHS und Borderline Persöhnlichkeitsstörung bei Erwachsenen rausfiltern möchte.
    Ich selber habe viel darüber nachgedacht und auch in der Therapie drüber gesprochen.
    Für mich ist es umso interessanter, da ich ja beide Diagnosen habe, die auch beide hier durch viele Tests nochmal bestätigt wurden.

    Es gibt definitiv Punkte an denen sich ADHS Komorbiditäten und Borderline Symptome überschneiden.
    Ein Arzt hier sagte aber zu mir, dass es auch viel davon abhängt wie stark ADHS ausgeprägt ist.
    Es gibt sicher sehr viele Menschen mit ADHS denen solche Verhaltensweisen fremd sind. Aber es gibt eben auch welche denen einige der
    Dinge sehr bekannt vorkommen.
    Es gibt wohl auch Studien in denen Erforscht werden soll ob ein unbehandeltes ADHS zu einer BPS werden kann. Bestätigt
    wurde das nicht und die Ärzte mit denen ich gesprochen habe halten das für eher unwahrscheinlich. Aber nichts genaues weiß man nicht
    (ist das was ich daraus entnommen habe).

    Mein behandelnder Oberarzt sagte zu mir, dass es meist so ist, dass dieses "zwanghafte" der BPS (meist) zuzuschreiben ist.
    Es ist keine Frage mehr von "will ich das" oder "Will ich das nicht". Man hat einfach ab einem gewissen Punkt keine "Macht" mehr über
    seine Gedanken und sein Handeln. Es ist also das Ziel zu erlernen gar nicht an diesen Punkt zu kommen und WENN man an ihn kommt Mittel und Wege (Skills)
    zu finden diese Situation in den Griff zu bekommen.
    Dazu muss man viel lernen!!! Und das ist bei ADHS´lern ja so eine Sache... jemand der "nur" eine BPS hat und sich im "normalfall" gut
    konzentrieren kann hat es einfacher als jemand der beides hat...

    Das "schöne" ist, dass viele Therapieformen für beide Diagnosen geeignet sind. zB Achtsamkeit erlernen sowie Ergotherapie und Körperwahrnehmung (darüber
    kann man auch die Konzentration sehr gut trainieren). Skillstraining ist eine Sache wo ich oft denke, dass sie auch eigendlich für beides
    sinnvoll ist, allerdings weiß ich nicht ob das für ADHS´ler angeboten wird.
    Die sogenannten Skills sind Fertikeiten die zur Regulation und Entspannung dienen sollen und NICHT schädlich sind.
    Es gibt Hochspannungsskills die eingesetzt werden
    wenn eben die Gedanken nicht mehr "unter Kontrolle" sind (oder auch damit sie nicht außer Kontrolle geraten im besten Falle).
    Da gibt es dann sehr viele Möglichkeiten und es kommt ein wenig darauf auf welche "Kanäle" bei einem zugänglich sind.
    Hochspannungsskills könnnen zB Amoniakampullen (aus der Apotheke) sein an denen man riecht (wie ein Schlag ins Gesicht) oder Chilli Schoten kauen(NICHT
    schlucken), Eisbeutel an emfindliche Stellen legen, eiskalte Dusche, saure oder ecklige Bonbons....
    Es gibt eine ganze Palette an Skills und jeder muss für sich die richtigen finden. Die meisten Menschen setzen Skills unbewußt im Alltag ein um sich
    abzulenken (hier sprechen wir NICHT von Hochspannungsskills) zb Puzzeln, telefonieren, Tagebuch schreiben , heißen Kaffee, ein Blatt zerreißen,
    einen Ball in der Hand drücken, Fingerspiele, Hirnflickflacks, singen, Musik hören, Musik machen..... alles Skills, wenn man sie bewußt einsetzt.

    Skills und Achtsamkeit sind zwei Dinge die eigendlich Hand in Hand gehen. Ich muss achtsamkeit erlernen um zu wissen WANN ich überhaupt einen Skill
    einsetzen sollte und ich kann mich auch über Achtsamkeitsübungen regulieren (wenn die Anspannung nicht zu hoch ist, aber das ist auch typ und "kanal"
    abhängig).
    Im groben gesagt geht es bei der Achtsamkeit darum den Moment in dem man sich befindet deutlich wahrzunehmen und sich nicht vom vergangenen oder
    zukünftigen belasten zu lassen. Es geht darum achtsamer mit sich selbst zu sein und zu erkennen was ich wann brauche und welche
    Situationen ich mit Achtsamkeit besser meistern kann.
    Hört sich WESENDLICH einfacher an als es ist. Wenn man sich damit intensiv befasst merkt man, dass das grade in der heutigen Zeit
    selbst für den "gesunden" Menschen eine Herausforderung darstellt.


    by Rose geschrieben 15.01.2012

  3. #13
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    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 319

    AW: ads? borderline? beides?

    Fliegenpilz schreibt:
    Im Unterforum "Tagebücher" findest du die Tagebücher der einzelnen User. Dafür müsstest du eigentlich auch freigeschaltet sein.
    ja, aber die Ergebnisse tauchen halt nicht auf, wenn man oben rechts in der Suche was eingibt
    Danke trotzdem.


    Schatten87 schreibt:
    Jo es gibt ziemlich viele Überschneidungen bei den beiden Krankheitsbildern genauso wie mit anderen Persönlichkeitsstörungen z.B. der passiv-aggressiven (negativistischen) PS, der narzisstischen PS oder der histrionischen PS.
    Ja, aber ich sehe trotzdem nicht, warum es mir vor allem Borderline sein soll.
    Dass Aspekte von diesem und jenem bei jedem und auch bei mir zu finden sind, steht ja außer Frage, nur eben die Konzentration auf Borderline (statt ADS) wundert mich und langsam frustriert es mich auch.

  4. #14
    Wohnt hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 1.871

    AW: ads? borderline? beides?

    aprilesque schreibt:
    ja, aber die Ergebnisse tauchen halt nicht auf, wenn man oben rechts in der Suche was eingibt
    Danke trotzdem.
    Bei mir schon. Wenn ich oben rechts "Borderline" oder "Tagebuch" eingebe, erscheint das Tagebuch von Rose auf der ersten Seite. Hast du nach diesen Wörtern gesucht oder nach anderen?

    @ Rose: Nix zu danken. Mein Hirn merkt sich die wundersamsten Dinge. Und komischerweise gehören Beiträge von bestimmten Usern dazu. Meine eigene Handynummer dagegen gehört nicht zu den auserwählten Dingen, die sich mein Hirn abspeichert.

  5. #15
    Wohnt hier

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    Forum-Beiträge: 1.392

    AW: ads? borderline? beides?

    Hallo zusammen,

    ich wollte nur kurz sagen, dass ich in der Klinik, in der ich vor zwei Jahren war, als ADSlerin auch Skills- und Achtsamkeitstraining bekommen habe und damit viel anfangen konnte... ich denke auch, dass ADSler davon profitieren können, da diese Schwierigkeit, Gefühle zu regulieren, eben auch gegeben ist...

  6. #16
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 319

    AW: ads? borderline? beides?

    Fliegenpilz schreibt:
    Bei mir schon. Wenn ich oben rechts "Borderline" oder "Tagebuch" eingebe, erscheint das Tagebuch von Rose auf der ersten Seite. Hast du nach diesen Wörtern gesucht oder nach anderen?
    naja, da Tagebücher als Forumfeature bei mir nich so salient war, hab ich nur nach "Borderline" gesucht, und da tauchten dann Forenbeiträge auf, die mir nicht so viel weitergeholfen haben

    Wühlmaus schreibt:
    ich wollte nur kurz sagen, dass ich in der Klinik, in der ich vor zwei Jahren war, als ADSlerin auch Skills- und Achtsamkeitstraining bekommen habe und damit viel anfangen konnte... ich denke auch, dass ADSler davon profitieren können, da diese Schwierigkeit, Gefühle zu regulieren, eben auch gegeben ist...
    worauf beziehst du dich?

  7. #17
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 583

    AW: ads? borderline? beides?

    Danke Rose für diese Zusammenfassung!

    Bei mir wurden auch atypische Depressionen diagnostiziert und Borderline wird stark vermutet, zudem wurde ich zur ADHS-Sprechstunde geschickt.
    Nun ja, wenn ich mal irgendwann meinen Termin habe (dauert noch...), dann bin ich gespannt, was die dort sagen.
    Von Borderline trifft bei mir, leider, auch einiges zu.
    Ich denke insbesondere bei der Emotionsregulierung gibt es starke Überschneidungen zwischen Borderline und ADHS, das auseinander zu halten ist nicht einfach.

  8. #18
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 319

    AW: ads? borderline? beides?

    rose
    danke für den Beitrag!

    Bei mir ist es z. B. so, dass ich mich in diesem "ausrasten" überhaupt nicht wiederfinde.
    Wenn mir alles zuviel wird (aber eher von außen, Stress, zu viel Chaos/Sachen, die erledigt werden müssen), ziehe ich mich vollkommen zurück und werde dann, wenn's ZU viel ist, auch wieder depressiv. Die Kontrolle verlieren und hinterher denken "das war ich nicht" ist mir, soweit ich mich erinnern kann, nie passiert.

    Was anderes ist eben das wechselnde Selbstbild. Genau da denke ich zum Beispiel eher, ich weiß genau, wer ich bin und find mich auch okay. Das wird öfter mal getrübt, wenn ich durch Depressionen oder die mangelnde Aufmerksamkeit/Konzentration/Disziplin nicht so leistungsfähig bin, wie ich gerne wäre, aber ich als Person, mein Charakter, dass ich geradeheraus sage, wenn mir was nicht passt, dass ich moralisch sehr auf Gerechtigkeit/Ausgeglichenheit aus bin, ... finde ich ziemlich okay und es schwankt auch nicht.
    Ich idealisiere und verteufle auch nicht abwechselnd Leute, zu denen ich soziale Beziehungen habe, auch wenn ich in turbulenten Beziehungen/Romanzen gesteckt habe.

    Sowas meine ich, klar bin ich teils sehr angespannt, klar hab ich nen sehr eigenen, vielleicht defizitären Beziehungsstil, aber in sehr sehr vielen Punkten finde ich mich bei Borderline nicht wieder und die anderen lassen sich mit ADS und Depressionen genausogut erklären...

    Wie war das denn bei dir, hast du bei der Diagnose gedacht "ach soo, deswegen ist das bei mir alles so und so!" ?

  9. #19
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 319

    AW: ads? borderline? beides?

    Reregenbogen
    Hey, wolln wir nen Club aufmachen?

    Wie siehst du das denn selbst und wer schickt dich wohin und warum konkret?

  10. #20
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 583

    AW: ads? borderline? beides?

    Der Psychiater
    Da ich aber momentan nicht im Lande bin steht momentan alles etwas still. Sobald ich aber wieder da bin, habe ich dann einen Termin bei der ADHS-Sprechstunde und wirde mir nen gescheiten Verhaltentherapeuten suchen.

    Ich selbst sehe bei mir schon eine starke Tendenz zu Borderline, leider. Hab grad nochmal bei Wiki nachgeschaut und von den 9 Kriterien (Klassifizierung nach DSM-IV) treffen 8 zu.

    Hm, das überrascht mich grad persönlich doch ein wenig, wobei ich da früher auch schon öfter draufgestoßen bin, aber hatte nicht mehr im Hinterkopf, dass die Übereinstimmung mit den Kriterien so groß ist.

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