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Diskutiere im Thema ADHS und Probleme mit der Kontrolle der Blase im Forum ADS ADHS Erwachsene: Komorbiditäten
bei ADHS bei Erwachsenen Forum
ADS/ADHS und Depressionen, Angsterkrankungen, Persönlichkeitsstörungen, Borderline, Abhängigkeit/Sucht, Messie-Syndrom und andere typische Komorbiditäten (Begleiterkrankungen und Folgeerkrankungen)
  1. #11
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 275

    AW: ADHS und Probleme mit der Kontrolle der Blase

    ist doch generell so: ich muss garnix und wenn doch, dann heftig und sofort. Eigentlich ist es dann wenn ich muss schon fast zu spät und ist es mir peinlich zugeben zu müssen, dass ich es vorher schon hätte merken müssen, dass ich gemusst hätte. Erinnere mich noch daran, wie ich die Beine ineineinander verhakt hatte um weiterzuspielen trotz Druck. Die Körperhaltung nehme ich auch heute noch ein wenn ich mich in etwas vertiefe. Meistens wenn Druck besteht gleichzeitig was anderes zu machen. Ob das Unterdrücken auf die allgemeine Zappeligkeit einen Einfluss hat, weiss ich nicht. Am Tag kann man alles unterdrücken, in der Nacht kommt die Rache der Unterdrückten.

  2. #12
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 88

    AW: ADHS und Probleme mit der Kontrolle der Blase

    Ich hab mal gelesen, dass so etwas bei AD(H)S´lern öfter bzw. über durchschnittlich oft vorkommt weil wir eine besonders intensive tiefschlafphase haben und so etwas deshalb nicht bemerken.

    Ich kenne das zwar seit meinem neunten oder zehnten lebensjahr nicht mehr, aber weiss noch das ich damals schon einfach "geträumt" habe das ich aufs klo ging.
    Und da war die sache dann .... gelaufen^^

    Kam zwar auch nur vllt. einmal im Jahr oder seltener vor, aber im Bezug auf ADHS und tiefe Träume, die ich heute noch überwiegend habe kommt es mir verständlich vor das ADHS´ler das haben weil sie einfach so tief schlafen.
    Klingt logisch, oder?

  3. #13
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 275

    AW: ADHS und Probleme mit der Kontrolle der Blase

    klingt einleuchtend, aber das haben auch Normalmenschen schon erzählt, dass sie träumen und meinen und dann erwachen und sie waren nicht auf dem Klo wie sie gemeint haben.

    Was ich in diesem Zusammenhang hier auffallend finde ist dieses Gezappel und dieses Nicht-merken-womit-das-zusammenhängt was man spürt.

    Zappelig ist man weil man müsste aber dann ist man auch wieder zappelig obwohl man nicht muss sondern gerade erst gewesen ist. Also kann man sich auf das Warnsignal "Zappelig" gar nicht verlassen.

    Etwas anderes ist vielleicht untypisch aber für mich schon: Es ist jeweils die Reaktion, wenn man mich störte und daran erinnerte, was eigentlich zu tun wäre, wenn. Ich habe mich wie ein Berserker benommen, war beleidigt habe geschimpft und geschlagen obwohl ich gleichzeitig wusste, dass ich im Unrecht bin und mich nicht damit entschuldigen kann ich könne nichts dafür, denn ich könne es nicht spüren. Schon: ich hab es gespürt, aber ich hab den Zusammenhang nicht begriffen oder wenn ich ihn begriffen habe, habe ich trotzdem nicht das Richtige tun können. (Weiss der Kuckuck warum das so ist)! Ich war nicht faul oder zu dumm. Verträumt schon. Man hat von mir gesagt ich sei unfolgsam, ungezogen, unaufmerksam im Sinn von unhöflich oder unanständig eigentlich: arrogant das regt mich heute noch auf so wie es grad aussieht
    Geändert von Strup (17.11.2012 um 00:48 Uhr)

  4. #14
    grün

    Gast

    AW: ADHS und Probleme mit der Kontrolle der Blase

    Ich hatte als Kind oft Fallträume. Man fällt und fällt und fällt und fällt. Nach dem Aufwachen war das Bett nass. Abgestellt hat das erst ein Ringerverein. Nachdem ich dort gelernt hatte, wie man eine Rolle vorwärts und rückwärts macht, waren die Träume weg. Ich muss hinzufügen, dass ich generell als Kind vor allem Angst hatte. Sogar vor einer Rolle vorwärts...
    Außerdem habe ich ab und an geträumt, dass ich zur Toilette muss. Ich habe mich dann draufgesetzt und laufen lassen. Keine zwei Sekunden später bin ich in einem nassen Bett wach geworden.

    Als Erwachsener ist mir das bis jetzt 3 mal passiert. Der Toilettentraum. Einmal habe ich alles gegeben, was geht, einmal bin ich kurz nach den ersten Tröpchen wach geworden und beim letzten mal habe ich mich im Traum daran erinnert, dass die Toilette, auf der ich sitze, vielleicht nur aus Traumstoff besteht, bin aufgewacht und zum Klo gerannt.
    Das ist aber auch schon etliche Jahre her...

  5. #15
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 275

    AW: ADHS und Probleme mit der Kontrolle der Blase

    Das ist wohl nicht unnormal und wenn es so selten passiert, ist es etwas was viele schon erlebt haben. Auch dass es im Zusammenhang mit Angst läuft ist natürlich bei normalen Menschen. Ich würde gerne wissen, ob es typisch für diese Krankheit ist, dass es in dieser Verbindung mit einer dauernd unkontrollierbaren Nervosität passiert. Ist es ADHS-typisch oder ist es extrem aussergewöhnlich, dass man dauernd dabei nicht kapiert, dass es soeben darum gegangen wäre zu merken dass man auf die Toilette müsste. Mir scheint es, als würde ein Verbindungsstück fehlen zwischen Denkzentrale und Unterleib.

  6. #16
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Forum-Beiträge: 230

    AW: ADHS und Probleme mit der Kontrolle der Blase

    Strup schreibt:
    Das ist wohl nicht unnormal und wenn es so selten passiert, ist es etwas was viele schon erlebt haben. Auch dass es im Zusammenhang mit Angst läuft ist natürlich bei normalen Menschen. Ich würde gerne wissen, ob es typisch für diese Krankheit ist, dass es in dieser Verbindung mit einer dauernd unkontrollierbaren Nervosität passiert. Ist es ADHS-typisch oder ist es extrem aussergewöhnlich, dass man dauernd dabei nicht kapiert, dass es soeben darum gegangen wäre zu merken dass man auf die Toilette müsste. Mir scheint es, als würde ein Verbindungsstück fehlen zwischen Denkzentrale und Unterleib.
    Wir haben doch gelernt uns körperlich zu regulieren, so wie bei allen Menschen auch. Doch es gibt für uns meherere Zusammenhänge, die bei AD(H)S diese Mechanismen zunichte machen können und hier hineinspielen:


    1. Abgelenktheit/Unaufmerksamkeit: Wir stellen fest, dass wir auf austreten müssten, doch zuerst lässt es sich zurückhalten (wie bei allen Menschen) und durch bestimmte Ereignisse wird schnell vergessen, dass man eben noch auf die Toilette gemusst hätte. Nach einer Weile (ist bei jedem individuell unterschiedlich und hängt auch davon ab, ob man etwas feste Nahrung zu sich genommen hatte) meldet sich der Körper wieder, dass es nun bald an der Zeit ist/wäre. Solange es sich zurückhalten lässt, besteht insbesondere bei uns die Gefahr einem erneuten Ereignis nachzugehen. Erst dann, wenn es ganz dringend wird, wissen wir, dass es jetzt sofort getätigt werden muss. In diesem Fall kommen die Ereignisse nun permanent von unserem Körper selbst, sodass wir uns ganz dem Bedürfnis nachgehen (müssen).
    2. Mangelndes Zeitgefühl & falsche körperlicher Wahrnehmung: Der Körper meldet, dass es nun Zeit wäre, aber wir schätzen die Dringlichkeit falsch ein und zögern es hinaus (hier ist der Schwenk zu Punkt 1 nicht weit - evtl. nur 1-5 Sek.). Insbesondere, wenn man unterwegs ist (z.B. im Bus/Auto) auf der Autobahn oder anderen Situationen, wo es absolut unmöglich ist, irgendwo auf die Toilette zu gehen, kann dies sehr anstrengend für einen werden, um es weiterhin zurückzuhalten. Oftmals merkt man erst beim Verlassen der Raststätte, dass man eigentlich auf die Toilette gemusst hätte (typisch, immer dann, wenn man keine Zeit mehr hat und los möchte, fallen einem die wichtigsten Dinge ein - betrifft fast alle Dinge, also auch Toilette).


    Im Gegensatz zu typischen Bettnässern fehlt AD(H)S'lern ein passendes ("Austritts"-)Management.

  7. #17
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 275

    AW: ADHS und Probleme mit der Kontrolle der Blase

    Danke.
    leuchtet sehr ein (der Teil, den ich glaube verstanden zu haben)
    Ich mein das nicht rein auf Blasenprobleme bezogen: Die nicht wirklich gleichmässig tickende Zeit spielt eine entscheidende Rolle bei allem was ich nicht richtig mache.

    ("Austritts-Management" verstehe ich nicht)
    Geändert von Strup (19.11.2012 um 21:02 Uhr)

  8. #18
    Inventar-Nr. 847

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 525

    AW: ADHS und Probleme mit der Kontrolle der Blase

    Tja, seltsam...

    Als Kind hatte ich auch seeeehhhr lange "halten" können, dann wars aber zu spät. Und geträumt hatte ich auch. Mit allem, was dazu gehört. So bis ca. 7-8 Jahren.

    Als Erwachsene habe ich bei 2 Schwangerschaften auch diese Träume, jeweils ein mal. Und heute kommt bei mir auch alles plötzlich, aber peinlich wird es, gott sei dank, nicht!

    Mein Sohn (11 Jahre, ADS, Enuresis nocturna) hat mir gerade auch bestätigt, dass auch er träumt, und dann passiert es! Und wenn er muss, zappelt er. Wenn ich ihn drauf anspreche, sagt er oft, er muss nicht. Und in 2 Minuten rennt er schon zum Klo.

    Ich frage mal meinen Arzt....

  9. #19
    Octoroo

    Gast

    AW: ADHS und Probleme mit der Kontrolle der Blase

    @Claire

    Frag mal deinen Arzt, ob fuer Dich Minirin in Frage kaeme.

  10. #20
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Forum-Beiträge: 43

    AW: ADHS und Probleme mit der Kontrolle der Blase

    streamy schreibt:
    Wir haben doch gelernt uns körperlich zu regulieren, so wie bei allen Menschen auch. Doch es gibt für uns meherere Zusammenhänge, die bei AD(H)S diese Mechanismen zunichte machen können und hier hineinspielen:


    1. Abgelenktheit/Unaufmerksamkeit: Wir stellen fest, dass wir auf austreten müssten, doch zuerst lässt es sich zurückhalten (wie bei allen Menschen) und durch bestimmte Ereignisse wird schnell vergessen, dass man eben noch auf die Toilette gemusst hätte. Nach einer Weile (ist bei jedem individuell unterschiedlich und hängt auch davon ab, ob man etwas feste Nahrung zu sich genommen hatte) meldet sich der Körper wieder, dass es nun bald an der Zeit ist/wäre. Solange es sich zurückhalten lässt, besteht insbesondere bei uns die Gefahr einem erneuten Ereignis nachzugehen. Erst dann, wenn es ganz dringend wird, wissen wir, dass es jetzt sofort getätigt werden muss. In diesem Fall kommen die Ereignisse nun permanent von unserem Körper selbst, sodass wir uns ganz dem Bedürfnis nachgehen (müssen).
    2. Mangelndes Zeitgefühl & falsche körperlicher Wahrnehmung: Der Körper meldet, dass es nun Zeit wäre, aber wir schätzen die Dringlichkeit falsch ein und zögern es hinaus (hier ist der Schwenk zu Punkt 1 nicht weit - evtl. nur 1-5 Sek.). Insbesondere, wenn man unterwegs ist (z.B. im Bus/Auto) auf der Autobahn oder anderen Situationen, wo es absolut unmöglich ist, irgendwo auf die Toilette zu gehen, kann dies sehr anstrengend für einen werden, um es weiterhin zurückzuhalten. Oftmals merkt man erst beim Verlassen der Raststätte, dass man eigentlich auf die Toilette gemusst hätte (typisch, immer dann, wenn man keine Zeit mehr hat und los möchte, fallen einem die wichtigsten Dinge ein - betrifft fast alle Dinge, also auch Toilette).


    Im Gegensatz zu typischen Bettnässern fehlt AD(H)S'lern ein passendes ("Austritts"-)Management.
    Danke!
    Klingt logisch

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