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Diskutiere im Thema ADHS und Chronisches Erschöpfungssyndrom im Forum ADS ADHS Erwachsene: Komorbiditäten
bei ADHS bei Erwachsenen Forum
ADS/ADHS und Depressionen, Angsterkrankungen, Persönlichkeitsstörungen, Borderline, Abhängigkeit/Sucht, Messie-Syndrom und andere typische Komorbiditäten (Begleiterkrankungen und Folgeerkrankungen)
  1. #11
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    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 68

    AW: ADHS und Chronisches Erschöpfungssyndrom

    W.Nuss schreibt:
    ich stimme Eiselein zu.
    unbehandelte ADHS kann durchaus depressiv machen, bezw. ein CFS auslösen. (war bei mir so)

    Ich bin ja nicht unbehandelt, ganz im Gegenteil.
    Danke aber für die Tips.. :-)

  2. #12
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    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 68

    AW: ADHS und Chronisches Erschöpfungssyndrom

    Lichtstrahl schreibt:
    ich schließe mich dem an . seit meinem zusammenbruch habe ich schon viel versucht. alles, was ich gerne gemacht habe geht nicht mehr. nun habe ich so viel zeit und könnte endlich ausruhen .... ich nehme es mir jeden tag vor ... es klappt nicht. so mehr ich es will, desto unruhiger werde ich. wie heißt es so schön: "nutze den tag" ... ich nutze die momente als kind wollte ich nie schlafen und jetzt würde ich gerne mal .. lasst euch nicht unterkriegen

    Mmh ei mir ist es leider genau umgekehrt. Schlafe seid ca. 7 Monaten 12-14 Std. täglich obwohl ich nicht arbeite.
    Bei der geringsten Belastung falle ich Abends tot müde ins Bett und penne gleich erstmal 2 Std. länger oder so..Bis zu 15 Std. sind keine Seltenheit..:-(
    Das höchste was ich mal geschafft habe war das ich von 37 Std 31 Std geschlafen habe..:-(
    Hinzu kommt dann extreme Antriebsschwäche, allerdings teilweise verbunden mit starker innerer Unruhe und Unkonzentriertheit..:-(

  3. #13
    Octoroo

    Gast

    AW: ADHS und Chronisches Erschöpfungssyndrom

    @Lichtstrahl

    Es war mein Fehler, MPH eigenmaechtig um 5 mg runterzudosieren.
    Fuer die Aufmerksamkeit reicht mir -5mg, aber ich gerate doch schneller in Stress.
    Habe Heute ganz brav meine 35mg genommen, der abend verlief ruhiger da ich auch ruhiger sein konnte..........

    Danke fuer deine Worte uebrigens.
    Klingt wie VT.
    Ich muss mir "beruhigende Worte" zu mir sagen wenn ich Angst habe. Sagte die Psychologin.

    Also Trotzanfaelle finde ich nervig, aber es ist nicht das, was mich eigentlich belastet.
    Was mich total belastet ist es, Dinge parallel zu tun.
    Wenn ich nur mit den Kindern irgendwo bin und die sich dann zoffen, bin ich nicht gereizt !
    Weil ich weiss, auch wenns total nervig ist, dass es normal ist.

    Wenn dies aber geschieht, waehrend ich beschaeftig bin mit Dinge was mich ohnehin schwerfaellt, bin ich SOFORT ueberfordert !
    Ich bin KEIN Multitasker und hasse mehrfachbelastungen !

    Leider habe ich kein Heinzelmaennchen der fuer mich den Haushalt organisiert !
    Auch kein "personal assistent" !

  4. #14
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    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 399

    AW: ADHS und Chronisches Erschöpfungssyndrom

    hallo chaoskopf,
    also wenn ich dich mal mit einer bitte belästigen darf . wenn du schlafen gehst, sag doch bitte der lieben nachtfee sie soll auch mal bei mir vorbeikommen

  5. #15
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    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 399

    AW: ADHS und Chronisches Erschöpfungssyndrom

    Octoroo schreibt:
    Habe Heute ganz brav meine 35mg genommen, der abend verlief ruhiger da ich auch ruhiger sein konnte..........

    Danke fuer deine Worte uebrigens.
    Klingt wie VT.
    Ich muss mir "beruhigende Worte" zu mir sagen wenn ich Angst habe. Sagte die Psychologin.
    ich kann das auch für mich bestetigen, die medi hält meinen stresslevel so, dass ich auch abends ruhiger bin ...

    freut mich, dass dir gut tat. ich hatte damal keine hilfe und schon gar keine VT. "hilf dir selbst ... ein anderer tut's nicht" . vielleicht war ich ja mein eigener terapeut. ich wollte eine gute mutter sein und meinen kindern ein gutes zuhause geben, nicht leicht, wenn man selbst keins hatte. heute weiß ich mir helfen feste regel/rituale. damal habe ich es unbewusst gemacht. ich war immer für meine kinder da und die durften sich frei entfalten. im zweifelfall war der haushalt eben nicht vorzeigbar ... den preis habe ich bezahlt ohne darüber groß nach zu denken.

    übrigens das wort MUSS ist sehr zerstörerisch, denn unter muss renn ich immer gegen die innere wand (bin sicher nicht die einzige). ich übe seit lagem das aus meinem wortschatz zu streichen. "ich muss mich beruhigen!". wenn das einer zu mir sagt heute weiß ich, das derjenige die bombe zündet .

  6. #16
    Ist hier zuhause

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    Alter: 43
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    AW: ADHS und Chronisches Erschöpfungssyndrom

    Heike schreibt:
    Huhu Eiselein,

    mich würde einmal interessieren, warum der Versuch mit Modafinil bei ADS-lern i.d.R. in die Hose geht. Habe gerade bei Wikipedia nachgelesen und das war ja schon interessant.
    Methylphenidat war oder ist ja ursprünglich auch bei Narkolepsie einsetzbar. Hier der Link:

    Modafinil

    Bin neugierig.

    lg

    Heike

    Weil viele ADHSler auf Medikamente paradox reagieren.

    Du musst es halt ausprobieren. Wenn es funktioniert, ist das ein klasse Medikament, das Mph und Amphetamin fast ebenbürtig ist. Vor allem weil es lange, den ganzen Tag über, und gleichmäßig wirkt. Vigilanz und Konzentration werden erhöht. bei Narkolepsie ist es das Mittel der ersten Wahl. Bei ADHS wird das Potential des Medikamentes noch sträflich unterschätzt, vor allem deshalb, weil es gegen Impulsivität und Hyperaktivität nicht so gut wirkt. Dafür aber gut auf Konzentration.

  7. #17
    Ist hier zuhause

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    Alter: 43
    Forum-Beiträge: 2.632

    AW: ADHS und Chronisches Erschöpfungssyndrom

    chaoskopf schreibt:
    Mein ADHS wird aber schon seid Jahren Medikamentös behandelt..
    Und ich habe das auch erst seid ca. 7 Monaten das ich extreme Schlafphasen und Erschöpfungszustände habe..
    Nun, das lässt sich verhältnismäßig leicht erklären.

    in ADHSler ist nicht so leistungsfähig/belastbar wie ein Normalo. Das liegt nichtmal so sehr an den klassischen Symptomen Konzentration, Hyperaktivität und Impulsivität, sondern vor allem an der Affektlabilität (vereinfacht ausgedrückt muss der ADHSler, um etwas gut zu machen auch in der richtigen Stimmung sein), eine bei ADHS sehr wichtige Eigenschaft, die zwar nicht von Leuten wie Cordula Neuhaus, aber doch von sehr vielen anderen unter den Teppich gekehrt wird.

    Durch Stimulanzien werden die Defizite des ADHSler zwar etwas ausgeglichen, bei den einen gut bei den anderen allerdings schon weniger gut, nur bei den allerwenigsten sehr gut. Wie dem auch sei TROTZ Stimulanzien erreicht der ADHSler niemals die Leistungsfähigkeit eines Normalos. Ausnahmen bestätigen die Regel (ADHSler, die ihren absoluten Traumberuf gefunden haben, oder Hochbegabte, die ihr Spezialgebiet beackern und es dort auf aussergewöhnliche Leistungen trotz ADHS bringen). Aber schwätzenwir hier mal von den Normalfällen.

    Durch die Stimulanzien wird der ADHSler also leistungsfähiger (wenn auch wie gesagt nicht so leistungsfähig wie ein Normalo, zumindest ist er darauf angewiesen, mehr Pausen und Ruhephasen einzuschieben als der Normalo, um zu einem annährend gleichen Ergebnis zu kommen), in der Folge traut sich der ADHSler also auch mehr zu, d.h. er übernimmt immer mehr Aufgaben. Weil er sich leistungsfähig fühlt. Er ist es aber de facto nicht. Trotzdem muss oder möchte er das Gleiche leisten wie ein Normalo, oft will er sogar noch mehr.

    Dann macht es irgendwann bumm und der ADHSler ist k.o.: . Das nennt man dann chronisches Erschöpfungssyndrom oder viel modischer ausgedrückt: Burn Out. Ein Kennzeichen davon ist, dass die Stimulanzien nun gar nicht mehr so richtig wirken wollen, oft also noch fertiger und nervöser machen.

  8. #18
    Ist hier zuhause

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    AW: ADHS und Chronisches Erschöpfungssyndrom

    chaoskopf schreibt:
    Mmh ei mir ist es leider genau umgekehrt. Schlafe seid ca. 7 Monaten 12-14 Std. täglich obwohl ich nicht arbeite.
    Bei der geringsten Belastung falle ich Abends tot müde ins Bett und penne gleich erstmal 2 Std. länger oder so..Bis zu 15 Std. sind keine Seltenheit..:-(
    Das höchste was ich mal geschafft habe war das ich von 37 Std 31 Std geschlafen habe..:-(
    Hinzu kommt dann extreme Antriebsschwäche, allerdings teilweise verbunden mit starker innerer Unruhe und Unkonzentriertheit..:-(
    Das ist dann entweder eine Erschöpfungsdepression (ich mag den Ausdruck burn-out nicht, weil er irgendwie verharmlosend klingt, es handelt sich aber um die Form einer schweren Depression). Oder eine Schlafstörung. Oder beides. Ein Kennzeichen bei dieser Form der Depression ist, dass darauf weder ADs noch Stimulanzien gut ansprechen, letztere sogar oft kontraproduktiv sind.

    Mann muss also den Fuss vom Gas nehmen. Auf deutsch gesagt: Urlaub.

    Dann muss man ins Schlaflabor gehen. Da kam bei mir zum Beispiel heraus, dass es sich um eine schwere Schlafstörung handelt. Also erst in zweiter Linie eine Depression (die die Schlafstörung natürlich verstärkt).

    Aber auch bei Schlafstörungen gilt leider: Dass Stimulanzien hier nicht gut oder kontraproduktiv wirken, im besten Fall als Weckamin.

    Sowohl bei der Erschöpfungsdepression als auch bei der Schlafstörung muss die Dosis der Stimulanzien drastisch erhöht werden, um überhaupt noch eine Wirkung, wenn auch nur eine Weckamin-Wirkung hervorzurufen. Was in vielen Fällen nach hinten losgeht und das Problem noch verstärkt.

  9. #19
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    Forum-Beiträge: 243

    AW: ADHS und Chronisches Erschöpfungssyndrom

    Hallo,

    in meinem Innern bin ich eher ein langsamer, introvertierter Träumer- Typ, nach außen habe ich aber immer Vollgas gegeben, mich extrovertiert und laut verhalten! Das kam besser an und ich wurde nicht übersehen. Dabei brauche ich extrem viel Ruhe, um mich mit den auf mich einwirkenden Erlebnissen minutiös auseinanderzu setzen, weil ich sonst nichts Neues aufnehmen kann. Vor allen Dingen soziale Dinge sind sehr anstrengend. Z.B diese ewige Verfügbarkeit als Mutter, hat mich immer weiter in diese schreckliche Erschöpfung gebracht. Für mich war die Mutterschaft und das Berufsleben immer schon zwei völlig unterschiedliche und überhaupt nicht vereinbare Dinge. Die ständigen Konflikte diese beiden Welten zusammenzubringen, haben mich über all die Jahre extremst ermüdet. Hinzu kam, dass ich das Beziehungsleben (Partner) ebenfalls als erschöpfend und irritierend empfand.

    Da ich darauf so gut wie keine Antworten bei Fachleuten bekam, habe ich meine sehr ausgeprägte Sensibilität einfach uberfahren. Die Folgen sehe ich nun immer mehr. Ich habe mich jahrelang einfach ausgeklinkt (dissoziiert). Nicht toll. Das Sosein, wie ich bin, ist in der bestehenden Gesellschaft nicht lebbar. Heute müssen Frau und auch Männer alles alleine können und verantworten---bitte dabei auch lächeln, hübsch und vital rumhopsen, alles im Griff haben und genug Geld verdienen, damit alles schön aussieht und Zukunft hat.

    Aber soweit ich weiß, ist das nicht nur ein ADHS- problem.

    Liebe Grüße
    Rosenfee

  10. #20
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    AW: ADHS und Chronisches Erschöpfungssyndrom

    Eiselein schreibt:


    Ein Kennzeichen davon ist, dass die Stimulanzien nun gar nicht mehr so richtig wirken wollen, oft also noch fertiger und nervöser machen.

    Mmh bei mir ist es das Problem das ich vor nen halben Jahr Medikamentös neu eingestellt werden sollte. Und das ist scheinbar alles nicht so einfach
    U.a. nehme ich jetzt MPH was vorher nicht der Fall war. (War zeitweise auf 90 mg eingestellt)
    Vorher hatte ich lediglich 150 mg Trevilor. Jetzt sind es 75 mg Trevilor und nach vielen Hin und Her testen mittlerweile ca. 30mg MPH (je nach dem wie lang meine Wachphase ist)
    Nun ja und in der Zeit hatte ich nun viele Höhen und Tiefen. Es gab durchaus Tage da ging es mir durchaus besser wie früher mit 150 mg Trevilor, und dann gibts aber auch wieder Tage da ist es genau umgekehrt gewesen. Und komischerwise teilweise sogar bei gleicher Dosis..
    Jedenfalls ist es unheimlich schwer beim MPH die richtige Dosis heraus zu finden, und ich bin auch der Meinung das ich mit dem retardierten nicht so gut zurecht komme wie mit dem unretardierten..Aber das soll ja häufiger vorkommen habe ich gehört. Warum das so ist konnte mir allerdings niemand beantworten..

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