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Diskutiere im Thema ADS und Sozialphobie im Forum ADS ADHS Erwachsene: Komorbiditäten
bei ADHS bei Erwachsenen Forum
ADS/ADHS und Depressionen, Angsterkrankungen, Persönlichkeitsstörungen, Borderline, Abhängigkeit/Sucht, Messie-Syndrom und andere typische Komorbiditäten (Begleiterkrankungen und Folgeerkrankungen)
  1. #71
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Interessiert/Eigenverdacht auf ADHS / ADS
    Forum-Beiträge: 41

    AW: ADS und Sozialphobie

    Aber 100% tig.

    Schlaf gut, schöne Träume

  2. #72
    Fühlt sich hier wohl

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 386

    AW: ADS und Sozialphobie

    Hier! Ich kenne das nur zu gut. In den schlimmsten Zeiten konnte ich nicht mal das Haus verlassen, jedes Telefonklingeln hat mir Panikattacken beschert. Heute ist es besser, aber viele Menschen auf kleinstem Raum kombiniert mit Lärm gehen gar nicht. (Und das, wo ich früher für mein Leben gern in Diskos gegangen bin...)

  3. #73
    ADHD-Squirrel

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 437

    AW: ADS und Sozialphobie

    @Brummelchen
    Ist die Angst vor einem Telefonklingeln jetzt weg? Oder nur besser?

    Tür- und Telefonklingeln triggern (im Sinne von großer Angst) mich immer

  4. #74
    Fühlt sich hier wohl

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 386

    AW: ADS und Sozialphobie

    Ja, die Angst ist noch da.
    Mein Handy ist immer auf Vibration, das Haustelefon abgeschaltet, die Klingel an der Wohnungstüre abgeklemmt, nur die an der Haustüre geht noch.
    Und trotzdem: Jedes Mal, wenn ich in Gedanken bin, mein Handy brummelt oder es klingelt, bekomme ich Herzrasen.
    Früher bin ich zusammengebrochen, hatte die schönsten Panikattacken. Heute zucke ich "nur noch" zusammen.
    Ich komme mit unangekündigtem Besuch z.B. überhaupt nicht klar. Ich bekomme richtig Panik, wenn es hier öfter klingelt. Keine Ahnung, wieso. Ich habe immer Schiss, dass meine Mutter unangemeldet vor der Tür steht. (Sie wohnt 350 km entfernt - und das nicht ohne Grund!)

  5. #75
    Wohnt hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 1.252

    AW: ADS und Sozialphobie

    *Grusel* da hatte ich als Kind mal so eine Erfahrung: Ich war vielleicht 16 oder so, Meine Mutter war zur Kur, ich alleine zu Haus.

    Eigentich sollte ich zu einer Großtante zu Mittag esen kommen. Ich hatte keine Bock auf die Frau, bin nicht hin zum essen ... ans Telefon bin ich auch nicht (Stecker raus), und an die Tür auch nicht (Klingel abgestellt) ... bis irgendwann die Feuerwehr vor der Tür stand

    die Frau hat sich sorgen gemacht und war eine recht starke Persönlichkeit. Ich traute mich nicht bescheid zu sagen "ich versorg mich selber"

  6. #76
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 120

    AW: ADS und Sozialphobie

    kenn ich auch, werde denn oft total steif bis hin zum zucken,l als ob ich nen stock im nacken habe.

    Aber meistens nur bei fremden, deswegen is es schwer für mich leute kennen zu lernen.

    Auch reden is denn nicht richtig drinn, als wenn das hirn aus ist.

  7. #77
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Ärztliche Verdachtsdiagnose auf ADHS /ADS
    Forum-Beiträge: 68

    AW: ADS und Sozialphobie

    Hmmm, bei mir sieht es ähnlich aus.

    Ich bin kein Sozialphobiker im eingentlichen Sinne, aber ich habe meistens einfach
    überhaupt keinen Bock mich mit irgendwelchen Leuten zu treffen .

    Angst vor ihnen habe ich nicht, ich bin sogar eher der Gesprächsführer,
    wenn ich mal unter Leuten bin, dass ist dann aber jahrelanges antrainiertes
    Verhalten .
    Sobald der Besuch, oder ich, dann erstmal weg ist, fällt auch diese Maske ab.
    Ich bin mir sogar ziemlich sicher, dass man mir das ansiehansehen kann.

    Einfach ein schönes Gefühl wieder seine ruhe zu haben und sich wieder seinen Hobbys
    widmen zu können .

  8. #78
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 408

    AW: ADS und Sozialphobie

    hmm, irgendwie kommt es mir wieder mal so vor, das ich etwas aus der reihe falle...

    ich habe nicht wirklich angst vor den anderen, bin "einfach nur" ziemlich verunsichert zwischen leute...
    ich denke aber das es bei mir eher einen erlernten problem sei, ich hab' jahrzehntelang eingetrichtert bekommen das es wichtiger sei, was die leute von einem denken, als was man wirklich ist, dank mutti und katholische erziehung...

    als trotzreaktion oder selbsttherapie wurde ich dann punker, eine meterhohe iro ist eine sehr wirksame art, kontakte mit ungewollte leute zu vermeiden, und das brachte mir auch viel selbstbewusstsein.
    das lag auch daran, das in der clique viele nette und intelligente leute gab, mit denen ich auch meine interessen teilte, ich kam dort gut an.

    als ich mich wieder mehr anpassen musste, und ich mehr auf mich gestellt war, fing es auch wieder mit den sozialphobien an, und das wurde im laufen der jahren schlimmer.
    ganz anpassen werde ich mich nie, aber ich muss schon lange damit kämpfen, nicht zu denken das alle auf mich schauen und mich bewerten, ich weiss das es nicht so ist, und das ich mich eher in meine haut nicht (mehr) wohl fühle, aber ich weiss auch das die anderen das doch mitkriegen, doofer teufelskreis halt.

    mir ist es mehrmals passiert das ich in der disco von leute angesprochen wurde, die sagten mir einfach "lächeln!", oder "guck' net so bös", und tatsächlich waren es tage wo es mir nicht wirklich gut ging.
    und als ich es schaffte, tatsächlich mich zu entspannen und zu lächeln, fühlte ich mich weniger angegafft, und konnte sogar mal soziale kontakte knüpfen...
    ach, gäbe es einen weg, das es einem auf kommendo sofort besser geht...

  9. #79
    Darius

    Gast

    AW: ADS und Sozialphobie

    Hagakure schreibt:
    Hmmm, bei mir sieht es ähnlich aus.

    Ich bin kein Sozialphobiker im eingentlichen Sinne, aber ich habe meistens einfach
    überhaupt keinen Bock mich mit irgendwelchen Leuten zu treffen .

    Angst vor ihnen habe ich nicht, ich bin sogar eher der Gesprächsführer,
    wenn ich mal unter Leuten bin, dass ist dann aber jahrelanges antrainiertes
    Verhalten .
    Sobald der Besuch, oder ich, dann erstmal weg ist, fällt auch diese Maske ab.
    Ich bin mir sogar ziemlich sicher, dass man mir das ansiehansehen kann.

    Einfach ein schönes Gefühl wieder seine ruhe zu haben und sich wieder seinen Hobbys
    widmen zu können .

    100% gleiche Meinung.

    Ich habe absolut keine Lust neue Mensche kennen zu lernen bzw. Leute zu treffen. Ab und zu , aber ich brauche das nicht wirklich die ganze Zeit. Ich kann wochenlang alleine sein, wenn es sein muss. Wenn ich unter Leute gehe ist es dann stets auch angenehm (ok es gibt immer Ausnahmen, aber im grossen und ganzen) und ich kann mich amüsieren, dennoch schätze ich immer mehr die Stille und diese finde ich nunmal nicht im Chaos (also unter vielen Leuten).

  10. #80
    Wohnt hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 1.692

    AW: ADS und Sozialphobie

    ich dachte immer ich wäre nicht ganz echt

    es began bei mir als teenie...
    in der straßenbahn wenn ich allein war
    ich fühlte mich oft so unwohl weil ich
    das gefühl hatte man sieht es mir auch
    an, das ich mich so anders fühle und
    so unsicher bin. ich habe alles mögliche
    auf mich bezogen von den anderen
    blicke, tuscheln...war einfach zutiefst
    verunsichert mit mir. aber ich hätte es auch
    nicht erklären oder ändern können.
    hat sich richtig schlimm angefühlt.

    später dann...habe ich herzrasen bekommen
    und panik, mir stieg die hitze ins gesicht
    ich began zu schwitzen und dacht nur
    noch raus hier....aus der bahn, aus dem
    supermarkt etc. ich bin dem auch einige
    male gefolgt und bin aus der situation raus.

    habe dann aber befürchtet, wenn ich dem
    immer nachgehe, dann wird es sich
    verselbstständigen und ich kann diese
    situationen irgendwann gar nicht mehr händeln
    und einkaufen gehen, straba fahren, zur uni etc.
    das hat mich viel viel überwindung gekostet,
    da zu bleiben.

    auch finde ich telefon/AB eine große belästigung
    wenn ich nicht rangehen mag, kommt oft das gefühl
    es setzt mich unter druck kommunizieren zu müssen.
    dann fühle ich mich schlecht weil es partout nicht geht

    ich kann auch manchmal keine anrufe machen
    selbst wenn jemand geburtstag hat...dann geht
    es einfach nicht. ich kann dann nicht reden.
    das ist nicht so schön.

    sms, mails und chatts sind ein segen für mich
    vor allen in diesen situationen

    ich kann einige situationen manchmal einfach nicht
    facen....

    die vielen menschen auf weiterbildungen oder fortbildungen
    sind mir manchmal ein graus. ich weiß einfach nicht was
    ich reden soll. nicht mal fachliches geht. oder nur dann,
    wenn ich auch grad gut aufgestellt bin...ich spreche da
    selten jemand an, mich muss man ansprechen...das geht
    manchmal. aber auch nicht immer. ich bin oft auch stockig.
    wie pickdoof....

    familienfeiern, partys...das ist mir oft zuviel, da steh ich
    dann rum oder sitze...und wenn dann "nur" gesmalltalkt wird
    dann kann ich es nicht aushalten...da sitze ich dann oft in
    meiner blase und komm da nicht raus und möchte nur noch weg.
    ich kann da dann gar nichts mit anfangen.
    manchmal gehe ich auch nicht auf partys von freundInnen
    weil ich mich nicht in der lage fühle es auszuhalten
    dafür habe ich oft wildeste erklärungen abgegeben...
    und mich anschließend noch beschissener gefühlt.

    einkaufen gehen, in die city oder so....kostet mich oft
    auch überwindung. unvorhergesehene treffen mit menschen
    kann ich auch ganz schlecht händeln.

    spontanen besuch mag ich auch überhaupt nicht
    türklingeln irritiert mich auch sehr. mag ich nicht.
    kann ich nicht händeln.

    ich dachte immer mit mir stimmt was nicht.
    nach dem ich hier etwas gelesen habe
    und auch sonst bereits im forum sehen
    konnte, das ich damit gar nicht allein bin
    werde ich wohl mal mit meinen freundInnen
    ein gespräch darüber führen...
    das ich dann wirklich nicht anders kann
    das es nichts mit den personen zu tun hat.

    mir setzt es schon auch sehr zu mich so
    wahrzunehmen.
    es könnte sein, dass sich das mit den medis
    nun auch bessern wird. eine veränderung
    nehme ich schon etwas wahr.

    das schräge daran ist, das es da keine
    kontinuität gibt, mal gehts, dann wieder nicht
    kann ich mich nicht auf mich verlassen
    kann es nicht einschätzen.

    puh...das hier aufzuschreiben...macht doch
    echt ganz schön was deutlich....
    Geändert von Sumasu (24.03.2014 um 08:51 Uhr)

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