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Diskutiere im Thema ADS und Sozialphobie im Forum ADS ADHS Erwachsene: Komorbiditäten
bei ADHS bei Erwachsenen Forum
ADS/ADHS und Depressionen, Angsterkrankungen, Persönlichkeitsstörungen, Borderline, Abhängigkeit/Sucht, Messie-Syndrom und andere typische Komorbiditäten (Begleiterkrankungen und Folgeerkrankungen)
  1. #51
    Wohnt hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Ärztliche Verdachtsdiagnose auf ADHS /ADS
    Alter: 34
    Forum-Beiträge: 1.197

    AW: ADS und Sozialphobie

    tam schreibt:
    Das Frage ich mich auch, wie man sein Bestes geben kann, wenn man sich eingeschüchtert fühlt. Wie soll man mit Menschen warm werden, wenn ständig die Angst sich zu blamieren im Vordergrund steht. Etwas ausgeglichener zu sein und sich nicht so leicht umpusten zu lassen, wäre gut.
    Nimmst Du Medikamente gegen Sozialphobie oder ADS? Bist Du in einer Verhaltenstherapie?
    .

    ich nahm noch nie Tabletten dagegen. Ich will das auch nicht, weil ich nicht mein ganzes Leben und das jeden Tag mit Tabletten leben will. Ich weiß auch gar nicht ob man Tabletten nehmen darf wenn man mehrere psych. Leiden hat? Und wenn man auch jeden Monat Tabletten nehmen muss, ob sich das verträgt

    Nimmst du Tabletten?
    Geändert von sourcream ( 6.10.2013 um 23:31 Uhr)

  2. #52
    tam


    Ist öfter hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Ärztliche Verdachtsdiagnose auf ADHS /ADS
    Forum-Beiträge: 151

    AW: ADS und Sozialphobie

    Ich habe, zumindest übergangsweise bis die ADS Diagnostik vollständig geklärt ist, Sertralin verschrieben bekommen - wg. Depression und Sozialphobie. Das mindert bei mir zumindest die negativen Gedankenstrudel. Eine wirkliche Stimmungsaufhellung ist nach drei Wochen noch nicht da. Erwarte ich auch nicht, da ich meine miese Laune und Schamgefühle hauptsächlich wegen meiner jetzigen Situation habe und Tabletten daran nichts ändern. Ich sehe das Medikament im Moment als Übergang, zum Aushalten bis es weitergeht.

    Ansonsten habe ich keine Erfahrung mit Medikamenten. Aus dem Forum und anderen Quellen habe ich aber schon gelesen, dass zusätzlich zu ADS Medikamenten auch Antidepressiva verschrieben werden, bzw. noch andere Medikamente. Ob sich die vertragen oder gegenseitig beeinflussen, muss dann der Arzt wissen.

    Ein Leben lang Tabletten leben möchte ich auch nicht, aber noch weniger möchte ich so weiterleben wie bisher.

  3. #53
    ADHD-Squirrel

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 437

    AW: ADS und Sozialphobie

    Pepperpence schreibt:
    Ich bin eine Weile in eine Selbsthilfegruppe für Sozialphobiker gegangen (bzw. gehe auch jetzt noch ab und an hin) und sehe da viele Parallelen zu mir, sehe aber auch dass die Probleme ähnlich aussehen aber im Grunde doch ganz anders sind.
    Bevor ich von meiner ADS wusste, hatte ich schon immer das Gefühl ich passe nicht so ganz in die Gruppe.
    Du sagst sie sind im Grunde anders, magst du erzählen was für Unterschiede und welche Ähnlichkeiten du siehst? Interessiert mich sehr


    Zurzeit ist mein Selbstwertgefühl immernoch total im Keller. Meine Impulsivität treibt mich in den Wahnsinn. Ich stecke in einer sozialen Situation und will normal und unauffällig sein, andererseits will ich mich auch einbringen. und ZACK! schon wieder mache ich irgendetwas peinliches .... ich brauche Urlaub von mir selbst

  4. #54
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 30
    Forum-Beiträge: 149

    AW: ADS und Sozialphobie

    Hallo, auch ich finde mich in einigen der Beiträge hier wieder. Mir fällt es meistens unglaublich schwer soziale Kontakte aufzubauen, und wenn es mir doch gelingt diese auch zu halten. In großen Menschenmengen, wie z.B. auf einem gut besuchten Weihnachtsmarkt oder in einer vollen Disko fühle ich mich äußerst unwohl, das kann bis zu anflügen von Panikattacken führen. Aber auch in einem kleineren Umfeld, wie auf Familienfeiern, Partys oder auch ganz normal in Gruppen über einer bestimmten Größe (ca. 4-6 Personen) weg zu gehen ist mir oft unangenehm. Insbesondere dann, wenn ich nicht zu mindestens einer Person einen engeren Kontakt habe.

    Oft fühle ich mich dann als Aussenseiter, habe keine Ahnung was ich mit den anderen anfangen soll und sage die ganze Zeit über kaum etwas, es sei denn jemand spricht mich direkt an. Wenn ich dann doch einmal versuche mich an Gesprächen zu beteiligen passiert es oft, dass ich etwas völlig unangebrachtes sage (ohne es zu merken) oder oder einen Gedankensprung gemacht habe, dem niemand folgen kann. Woraufhin ich oft komische Blicke oder Kommentare ernte.

    Wenn es mir doch einmal gelingt in ein Gespräch verwickelt zu werden, habe ich ständig Angst etwas falsches zu sagen. Und sobald sich das Gespräch auf eine persönliche Ebene bewegt weiche ich aus oder breche es sogar komplett ab, etwa in dem ich rausgehe und eine Ziggarette rauche oder mir ein neues Getränk hole. Ganz selten nur gelingt es mir mich in einer solchen Situation zu entspannen, das sind dann sehr positive Erfahrungen für mich, und mit Leuten bei denen mir das gelingt wünsche ich mir dann einen näheren Kontakt, der jedoch meistens nicht zustande kommt.

    Auch Kontakte aufrecht zu erhalten empfinde ich als schwierig, oft verlaufen sich frische Kontakte schnell im Sande, weil ich den Eindruck habe, dass die andere Person kein großes Interesse hat den Kontakt zu halten. Ich habe das Gefühl immer die Initiative ergreifen zu müssen, da ansonsten der Kontakt abbricht und für gewöhnlich habe ich damit leider auch Recht. Dadurch fühle ich mich uninteressant und die Hemmschwelle neue Kontakte zu knüpfen wird immer größer.


    Unangenehme Gespräche sind besonders schwierig, etwa wenn es darum geht um Hilfe zu fragen, einen Anruf zu tätigen den ich längst hätte machen sollen oder es um eine Konfliktsituation geht. Wenn möglich zögere ich Konfrontationen, selbst wenn sie eigentlich wichtig wären und im Nachhinein garnicht so schlimm sind, so weit es geht hinaus und mache es damit nur noch schlimmer. Wenn möglich verstecke ich mich förmlich vor der Person mit der ich eigentlich reden sollte, oder im Falle eines Anrufs halte ich das Telefon in der Hand und starre es minutenlang an und kann mich einfach nicht dazu überwinden den Anruf zu tätigen. Nach Hilfe zu fragen schaffe ich fast nur wenn es um fachliche Probleme geht, sobald es um persönliche Probleme geht ist die Hemmschwelle fast immer so hoch, dass ich sie nicht überwinden kann.

    Auch familiäre Beziehungen sind für mich schwierig, sobald Gespräche mit meiner Familie auf meine Probleme kommen, fühle ich mich sofort unter Druck gesetzt oder fühle mich angegriffen und unverstanden. Obwohl ich eigentlich weiß, dass meine Familie sich nur Sorgen macht und mir helfen möchte. Meistens ziehe ich mich dann zurück und versuche Abstand zu gewinnen und weitere Gespräche zu vermeiden. Ganz schlimm ist es wenn ich dann auch noch in die Enge getrieben werde und ein Rückzug nicht möglich ist, dann kommt es zum Streit, zwar führt das manchmal zu einer temporären Verbesserung des Verhältnisses, aber genauso häufig fühle ich mich hinterher noch schlechter als davor.


    Ob bei mir eine Sozialphobie vorliegt oder nicht, weiß ich nicht. Ich habe auch gerade erst begonnen mich mit der Thematik auseinander zusetzen und dieses Thema mit meiner Therapeutin auch erst oberflächlich behandelt.

    Gruß Drowe

  5. #55
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 38

    AW: ADS und Sozialphobie

    Ich erlebe das genauso, würde in meinem Fall aber noch nicht von einer Phobie sprechen.
    Sitzen bereits alle und schauen einen dann gleichzeitig an sterbe ich innerlich 1000 Tode.. Ich weiß nicht, wie ich die Leute begrüßen soll und wenn zuerst, bin total verwirrt und es fühlt sich so an, als würden die Leute einen argwöhnisch mustern, obwohl ich vom Verstand her weiß, dass die "argwöhnische Komponente" wohl nur ein Hirngespinst meiner Selbst ist. An mangelndem Selbstbewusstsein kanns aber nicht liegen, das ist inzwischen recht stabil. Ich mag halt einfach die meisten Menschen nicht und sehe keinen Sinn in smalltalk und sinnlosen Floskeln

  6. #56
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Alter: 26
    Forum-Beiträge: 33

    AW: ADS und Sozialphobie

    jaa kenn ich. früher war es so schlimm, dass ich mich nicht mal traute am kiost was zu kaufen.
    heute ist es zum glück besser. im normalen alltag hab ich das nicht mehr, ausser ich muss viele neue leute kennen lernen oder irgendwie vor vielen leuten sprechen.
    dann bleib ich einfach ganz ruhig und lächle.

  7. #57
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 51
    Forum-Beiträge: 60

    AW: ADS und Sozialphobie

    Kommt mir bekannt vor. Meine Vor-Diagnose, bevor jemand an ADHS dachte, war "Ängstlich (selbstunsicher)-vermeidende Persönlichkeitsstörung". Und die hieß früher "generalisierte Sozialphobie" o.ä.

  8. #58
    Wohnt hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 1.249

    AW: ADS und Sozialphobie

    Hi Drowe, was Du schreibst kenn ich und kann das sehr gut nachempfinden
    Drowe schreibt:
    Nach Hilfe zu fragen schaffe ich fast nur wenn es um fachliche Probleme geht, sobald es um persönliche Probleme geht ist die Hemmschwelle fast immer so hoch, dass ich sie nicht überwinden kann.
    Das kenn ich auch zu gut.
    Da gibt es einmal die Freunde, die ich allerdings ungern mit persönlichen Probleme belaste, selbst von ihnen höre ich auch nichts.
    Dann gibt es die Lebenspartnerin, die sich allerdings auch nicht kompetent genug fühlt und mich lieber an eine Profi verweist (Bin schon enttäuscht dass sie nichtmal zuhören kann).
    Dann gibt es da die Profis, sprich Therapeuten. Oft probiert, doch keine Termine bekommen, weil die gerade besetzt sind, bleibt nur: Weiter probieren.
    Und dann gibt es noch euch hier im Forum Da schütt ich gelegentlich gerne mein Herz aus

  9. #59
    Wohnt hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Ärztliche Verdachtsdiagnose auf ADHS /ADS
    Alter: 34
    Forum-Beiträge: 1.197

    AW: ADS und Sozialphobie

    ich finde es immer in einer Gaststätte furchtbar. Wenn ich reinkomme und sehe das der Raum einer Bahnhofshalle gleicht bin ich schon bedient. Zuerst bin ich total aufgekratzt und laber und laber mit meiner Familie/Freund etc und merke aber auch das ich zittrig und nervös werde und mir gehts nicht so gut.Bisschen übel etc und dann bin ich ruhig. Dann geh ich in mir und merke das es da drin jeder durcheinander redet. Ich werde total müde und habe keine Lust zu sitzen und innerlich richtig genervt.

    dann schnapp ich mein Handy und spiele Billiard. Dann gibts essen, dann gehts wieder etwas, denn dann waren nicht mehr viele Menschen da drin,es waren ca. 5 Tische noch besetzt......... d.h es wurde ruhiger, und peng geht es mir besser...............ich frage mich dann immer was bei mir was ist, bzw was es dann überhaupt bei mir ist?

    auf der einen Seite bin ich total aufgekratzt und laber, also überhauipt nicht schüchtern und gehemmt oder so, lache ja dann auch laut....... (mit meiner Familie etc) und habe Spaß aber auf der anderen Seite fühle ich mich dann total zittrig und nervös und dann wird mir alles zu viel. Reizüberflutung?

  10. #60
    Schubidu

    Gast

    AW: ADS und Sozialphobie

    Ich kenne das auch, allein schon auf familienfesten, alle sind schon da, dann komm ich, steh in der tür und alle augen starren mich an, ist nich so dass ich jetzt angst davor hätte, aber ich hasse es wenn ich im mittelpunkt stehe, und dann diese begrüßung "hallo wie gehts, lang nicht mehr gesehen" nee nix für mich mag das nich, wenn ich interessant für andere bin.

    Was bei mir allerdings das problem ist, neue leute kennen zu lernen, wenn ich mich mit jemandem treff gezwungener maßen, krieg ich kein wort raus... finde ich jemanden sympatisch oder denke die person wäre bestimmt ne gute freundin, kann ich die person weder ansehen noch ansprechen, weil ich zu schüchtern bin.

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