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Diskutiere im Thema Mein Leben, meine Sucht, Veränderung im Forum ADS ADHS Erwachsene: Komorbiditäten
bei ADHS bei Erwachsenen Forum
ADS/ADHS und Depressionen, Angsterkrankungen, Persönlichkeitsstörungen, Borderline, Abhängigkeit/Sucht, Messie-Syndrom und andere typische Komorbiditäten (Begleiterkrankungen und Folgeerkrankungen)
  1. #11
    Fühlt sich hier wohl

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Ärztliche Verdachtsdiagnose auf AD(H)S
    Forum-Beiträge: 661

    AW: Mein Leben, meine Sucht, Veränderung

    Hallo Tagtraum!

    Wenn Du das Polamedonlangsam ausschleichst und dadurch die Entzugserscheinungen vermeiden kannst, ist es ja in Ordnung.

    Du schreibst, die ADS-Ambulanz hat erst Ende Oktober wieder Platz. Bist Du denn auf der Warteliste? Wenn nein, dann lass Dich auf alle Fälle draufsetzen, denn sonst wartest Du bis zum St.Nimmerleinstag.
    Ich wünsche Dir aber auch, dass Du bei Deinem für heute geplanten Anruf etwas erreichst und relativ zeitnah einen Termin bekommst.

    Gruß
    icke!

  2. #12
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 770

    AW: Mein Leben, meine Sucht, Veränderung

    hallo tagtraum

    mit dem das dir deine ärztin fluoxetin verschrieben hat liegt sie garnet mal so falsch ja.den es ist ein sehr gutes mittel für adhsler.ich nehm es schon sehr lange und bin sehr zufrieden damit.ich kann dich nur unterstützen deine sucht abzulegen und ich weiß das es net umbedingt leicht ist ja,aber es ist zum schaffen.
    ich möcht dir muht machen den ich war auch süchtig und habs geschaft und wenn der wille da ist dann geht alles,man muß nur wollen.

    lg andrea

  3. #13
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Ärztl. Diagnose erst als Erwachsener
    Alter: 38
    Forum-Beiträge: 27

    AW: Mein Leben, meine Sucht, Veränderung

    Ich kann leider zu der Frage was den inneren Schweinehund betrifft nicht viel aussagen, habe auch starke Probleme ihn zu besiegen. Ich bin schon fast seit 16 Jahren den Drogen verfallen. Im Moment z.B. habe ich nichts und das ist arg schlimm für mich. Ich kann mich kaum auf andere Sachen konzentrieren. Was sowieso ein Problem darstellt. Ich bin meiner Freundin gegenüber agressiv und strahle leider sehr negative Energien aus. Ich versuche nett zu sein doch es gelingt mir nicht. Alles findet in meinem Kopf statt, es ist eine Qual die ich niemandem wünschen mag. Selbst das Malen klappt nicht. Ich muß dazu sagen, das ich die Droge( Amphetamin) nehme um mich selbst zu medikatieren. Das kam so weil mich vor ca. zwei Jahren meine Krankenkasse rausgeschmissen hat. Ich sollte ab dem Tag meine Medi´s selber bezahlen, als Arbeitsloser. Das ging dann nicht mehr gut so. Ich habe erst Concerta abgesezt und mir eine kleine Dosis davon aufgehoben für Tage an denen ich mich konzentrieren mußte. Jetzt habe ich noch eine Pille davon für einen ganz schlechten Tag an dem ich wieder meine ganze restliche Energie dazu verwende mich zu zerstören, weil ich das ganze mal wieder nicht mehr aushalte. Inzwischen hat sich ergeben das ich Grundsicherung vom Kreis Offenbach erhalte. Jedoch versichern wollten die mich bislang auch leider nicht sodass ich seit ca. 8 Monaten wieder ohne Versicherung ausharre. Meine Mutter hat sich irgendwann eingesetzt und darum gebeten mich vom Kreis aus mitversichern zu lassen, wohl mit Erfolg. Doch ich warte trotzdem auf Nachricht von der Kasse bezüglich meines Kärtchens. Leider kann ich dann erst wieder Medikamente nehmen. Ich hatte mir Strattera verschreiben lassen, doch die ließen mich schlafen wie einen Esel, wie es meine Freundin ausdrückt. Also versuche ich nicht zu Essen damit ich Geld für meine Drogen habe, damit es mir gut geht und ich dadurch nicht die anderen Leute an denen mir was liegt teilweise bis aufs Blut verbal verletzte. Ich schäme mich sehr dafür und will endlich damit aufhören doch es geht nicht. Letztes Jahr nach dem Tot meines besten Freundes, etwa zwei Monate danach ging ich mit meiner Agressivität so weit das ich daran dachte mich umzubringen. Diesen Zustand will ich nie wieder erreichen. Und deshalb Drogen. Jetzt bin ich fast 30J. und habe außer meiner abgeschlossenen Berufs- Ausbildung und ein paar Jobs, nichts vorzuweisen außer eienem verseuchten druffen Leben. Das macht keinen Spaß so.

    Ich find es gut das du es geschafft hast von der Sucht weg zu kommen. Hut ab. Kannst sehr stolz auf dich sein, wirklich.

    viele Grüße daLobo

  4. #14
    Ehem. Mitglied 14

    Gast

    AW: Mein Leben, meine Sucht, Veränderung

    Hallo tagtraum

    tagtraum schreibt:
    Meine Substitutions Ärztin ist leider nicht sehr gut, ihre erste Reaktion darauf das ich einen ADS Arzt Suche und am besten mich Therapeutisch Doppelt behandlen lassen will war mir Fluoxetin zu verschreiben und mir zu sagen: Sag mir wie die bei dir anschlagen wenns nich so doll is schick ich dich zum Psychiater.
    Es darf, soweit ich weiß, nicht jeder Doc alles verschreiben - oder will es auch nicht, wenn es außerhalb seiner Kompetenz hinsichtlich seines Wissens liegt Ich persönlich finde es eher sehr verantwortungsbewusst - wenn des auch vielleicht falsch rüber kam - von Deiner Ärztin, Dich zum Psychiater zu schicken. Ich persönlich bin ich Behandlung beim Leiter der Suchtabteilung unserer psychiatrischen Ambulanz. Zuerst hat mich das voll erschreckt und ich wollte da "niemals hin" gehen - letztlich habe ich mich aber doch getraut und bin bei einem sehr einfühlsamen, fachlich und menschlich gleichermaßen kompetenten und sehr sympathischen Arzt gelandet. Vielleicht wäre es ja doch einen Versuch wert?

    tagtraum schreibt:
    Aber ich glaube am schwersten ist es eine Therapie zu finden die auf ADS und Sucht behandelt und noch eine Suchttherapie würde mir nichts nutzen.
    Wenn die betreffende Institution oder Stelle sich nicht mit AD(H)S auskennt, dann sicher nicht. Erkundige Dich doch mal, ob bei Euch in der Nähe eine psychiatrische Ambulanz ist und ob die Suchtabteilung sich mit AD(H)S auskennt?

    tagtraum schreibt:
    Das Polamedon schleich ich im moment aus, eigentlich würd ich lieber warm entziehen aber Kliniken in Norddeutschland nehmen einen Höchstns 3 wochen aus und allein der Schlimme Teil des Entzugs dauert so lang. und auf der andere Seite hab ich auch einfach Angst vor einem neuerlichen entzug und es wird jedesmal schlimmer.
    Hast Du auch schonmal versucht, bei Deiner KK diesbezüglich Deine Frage nach einer geeigneten Einrichtung zu stellen und zu testen, ob Du Infos bekommst? Die meisten Sachbearbeiter sind da sehr offen - ich kann aber auch verstehen, wenn Du das nicht möchtest...

    Hier mal ein paar Links, die Dir vielleicht, sowohl als auch, weiterhelfen könnten - hoffentlich

    ADS 105 Treffer Websuche Kliniken Homepages nach ADS, suchen Sie medizinische Fachabteilungen, Krankheiten, Behandlungsmethoden...: ADS
    MEDIPLEX Hamburg - Medizinische Spezialisten

    Hier einfach vielleicht mal gezielt suchen?
    HELIOS-Übersicht - HELIOS Kliniken GmbH
    medmonitor.de – gute Klinik, Krankenhaus, Kliniken fr Operation und Reha finden
    Arztsuche, Kliniksuche: Kliniken, Spezialisten

    Es gibt mehr Möglichkeiten, als Du denkst - Du musst Dich nur erkundigen und die richtigen Fragen stellen, dann bekommst Du auch die richtige Antwort. Das ist mehr als schwierig manchmal, das weiß ich.

    Liebe Grüße - und Respekt vor Deiner Offenheit und Deinem Mut!
    Geändert von Ehem. Mitglied 14 (25.09.2009 um 21:26 Uhr) Grund: dat übliche *schmoll*

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