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Diskutiere im Thema ADS / ADHS und Narzissmus / Narzisstische Persönlichkeitsstörung im Forum ADS ADHS Erwachsene: Komorbiditäten
bei ADHS bei Erwachsenen Forum
ADS/ADHS und Depressionen, Angsterkrankungen, Persönlichkeitsstörungen, Borderline, Abhängigkeit/Sucht, Messie-Syndrom und andere typische Komorbiditäten (Begleiterkrankungen und Folgeerkrankungen)
  1. #71
    Wohnt hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 1.871

    AW: ADS / ADHS und Narzissmus / Narzisstische Persönlichkeitsstörung

    In einem Thread zur Dissoziation wurde ein interessanter Link gepostet, der sich auch mit der Narzisstischen Persönlichkeitsstörung im Zusammenhang mit Dissoziationen beschäftigt.


    PDF - NARZISSTISCHE PERSÖNLICHKEIT - Dissoziation und Trauma - Trauma Beratung Leipzig

  2. #72
    Allanon

    Gast

    AW: ADS / ADHS und Narzissmus / Narzisstische Persönlichkeitsstörung

    Was ist nu mit Olli Kahn, isser nu ein Narzisst oder nicht ? LOL..
    Ok, mal im Ernst: soweit ich diese Methodik "Schubladen-Steckerei" von der Allianz zwischen Quacksalbern (K/A wies richtig geschrieben wird !) und die vereinigten Krankenkassen verstanden habe, geht es auch sehr viel drum, ob bei einem einer dieser merkmal ueberwiegt bzw. auffaellt.
    M.E. sind diese Zuege in den Schubladen, was jedem betreffen kann -.-
    Ich beispielsweise trete sehr bewusst sehr ueberheblich gegen bestimmte Typen von Menschen (aeltere menschen), da eben die Kraenkungen aus der Schulzeit (anmahnungen ueberheblicher art) tief sitzt. Das ist und war mir aber immer bewusst.
    Es geht hier doch immer drum, sich anpassen zu muessen und bloooos nicht auffallen.
    wie langweilig....*
    *KOTZ* ! was ne normopathische gesellschaft ! die wollen doch kranke, also bitte ! ^^
    Ich traue keine quacksalbern sorry ! Die drehen den spiess um so wie es denen passt ! Ich hoffe, dass mein Arzt ein serioeser ist, wenn nicht dann eben pech ^^

  3. #73
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 52
    Forum-Beiträge: 3.798

    AW: ADS / ADHS und Narzissmus / Narzisstische Persönlichkeitsstörung

    Allanon schreibt:
    Es geht hier doch immer drum, sich anpassen zu muessen und bloooos nicht auffallen.
    wie langweilig....*
    *KOTZ* ! was ne normopathische gesellschaft ! die wollen doch kranke, also bitte !
    Nun ja, ... der Mensch ist (an sich) ein soziales Wesen und lebt als solches in einer (zumeist) sozialen Gemeinschaft.
    Und um in einer Gemeinschaft zu bestehen, ist Anpassungsfähigkeit nun mal unabdingbar, sonst funktioniert diese Gemeinschaft nicht.

    Und da ist der Mensch keine Ausnahme oder Besonderheit, das ist auch in der Tierwelt nicht anders.
    Dort, wo Wesen sich entscheiden, in einer Gruppe = sozialen Gemeinschaft zusammenzufinden und darin zu leben, dort wird Anpassung von jedem Teil der Gruppe erwartet und kann auch erwartet werden.
    Wer Teil einer Gruppe ist, kann nicht nur die Vorteile daraus ziehen oder sein eigenes Ding durchziehen etc., er muss sich auch der Gruppe anpassen.
    Wer das nicht kann oder will, wird in nicht wenigen Gruppen ausgestoßen, sowohl in der Tier- als auch in unserer Welt.

    Und ich sehe einen großen Unterschied zwischen denen, die sich eigentlich anpassen wollen, dies aufgrund ihrer Störung aber nicht hinbekommen und darunter auch leiden und denen, die einfach sagen "Ihr könnt mich alle mal, ich bin wie ich bin, nehmt mich so oder lasst es".

    Das bedeutet nicht, dass jedwede Individualität falsch oder verboten oder verpönt wäre, ganz im Gegenteil, aber es muss alles innerhalb der gesellschaftlichen Regeln bleiben.

    Viele von uns möchten sich gerne anpassen und Teil dieser Gemeinschaft sein, stoßen dabei aber an ihre Grenzen oder überfordern sich permament damit und bekommen es trotzdem nicht hin.
    Und die suchen nur ihre Nische, in der sie sich zwar immer noch anpassen müssen, aber innerhalb ihrer Grenzen, so dass sie es auch können.

    Ich denke nicht, dass die zu denen gehören die einfach sagen
    "Hey, ich bin ich, nehmt mich wie ich bin oder passt Ihr Euch doch mir an oder leckt mich, ich zieh mein Ding durch, Ihr seid mir egal"

    Nur weil sie sich auch mal irren können und auch mal durch einen Wahrnehmungsfitler schauen, sind sie keine Quacksalber, das finde ich schon sehr abwertend.

    Und ganz ehrlich:
    Wenn mir mehrere Leute sagen, das Wasser fließt den Berg runter und ich bin der einzige der sagt, es fließt den Berg rauf, ... dann macht es auch schon Sinn, die Dinge genauer zu hinterfragen und zu beleuchten und vielleicht ein klein wenig einzugestehen, dass die anderen recht haben könnten .
    Damit meine ich jetzt nicht Dich persönlich, das ist eher grundsätzlich gemeint.

    Es mag sein, dass Du es langweilig findest, Dich anpassen zu müssen, aber als Teil einer Gemeinschaft ist das zwingend notwendig.

  4. #74
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 71

    AW: ADS / ADHS und Narzissmus / Narzisstische Persönlichkeitsstörung

    Wenn es hier darum gehen soll dem sog. "Narzissmus" besser auf den Zahn fühlen zu wollen, dann kommt mir die Idee, dass wir mal das, was wir vom Autismus wissen, bzw. wie wir Autisten live kennengelernt haben, damit zu vergleichen.
    Ich finde, dass die Parallelen und die Unterschiede zw. Narzissmus und Autismus letztlich beide deutlicher werden lassen können.

    Narzissmus erlebe ich, wenn ich ihm (auch in Spuren) begegne, als etwas festes. Da ist jemand an einer Stelle unveränderlich, unbeeindruckbar, wo andere schon auf einen kleinen Wink hin einlenken würden.

    Bei Autisten kann man solche Situationen auch erleben.

    Ich führe das mal noch nicht weiter aus ... vielleicht kommt noch jemandem dazu eine hilfreiche Idee.
    Johannes

  5. #75
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 52
    Forum-Beiträge: 3.798

    AW: ADS / ADHS und Narzissmus / Narzisstische Persönlichkeitsstörung

    Das ist auch sicherlich ganz schwer abzugrenzen oder besser: zu unterscheiden und ich würd mich freuen, wenn Du das schon etwas weiter ausführen würdest.

    Ich hab mich durch so einige Texte durchgelesen und versuche das Gelesene mit mir und anderen zu vergleichen und Schlüsse daraus zu ziehen.

    Ich sehe z.B. dieses typische Charakteristikum, dass Menschen, die vorher idealisiert wurden, scheinbar grundlos von narzisstisch akzentuierten Menschen deutlich abgewertet werden.
    Sie fühlen sich von ihnen bedroht.

    Das ist z.B. etwas, das ich niemals tun würde.
    Wohl aber stelle ich an andere die gleichen (und ja, vielleicht zu hohen) Ansprüche, wie an mich selbst und erwarte strikte Einhaltung von Regeln (und damit meine ich nicht meine Regeln, wenngleich auch schon die).
    Von Menschen, die mir überlegen sind, würde ich mich nie bedroht oder angegriffen fühlen.
    Wenn ich so reagiere, dann ist mein Gerechtigkeitssinn getriggert, dann habe ich das Gefühl falsch oder ungerecht behandelt zu werden.
    Aber vor mir überlegenen Menschen habe ich höchsten Respekt.

    Mir kommt immer wieder dieser Spruch von Martin mit den "Universaldilletanten" in den Sinn.
    Ich finde den so gut und treffend und irgendwie liebevoll bezeichnend.

    Und wie schrieb er so schön: "ADHS'ler sind Universaldilletanten die nicht mal eine Persönlichkeitsstörung richtig hinbekommen."
    Ist es das, was Du auch mit "etwas festes" meinst?

    Tatsächlich kann ich zwar heftig auf Gegenwehr schalten, aber ich kann auch ganz schnell einlenken, wenn es mir nur erklärt wird, aus einer Sicht, die ich verstehe und annehmen kann.
    Oft genug fehlt mir einfach die Fähigkeit, naja, .. eben die Sichtweise anderer anzunehmen.

    Am Ende meines ersten Klinikaufenthaltes hat mir die Ärztin in bezug auf Narzisstische PS noch sinngemäß sowas gesagt wie "Sie wissen doch, ich neige zum Drama, nehmen Sie das nicht alles so ernst und wörtlich."
    Im Abschlussbericht stand dann auch nur drin "hat narzisstische, zwanghafte und abhängige Elemente besser verstanden".
    Dazu habe ich auch mal was von Martin in seinem Blog gelesen, etwa in Richtung (sinngemäß), dass diese eher schrägen Diagnose-Kombinationen dann schnell dabei rauskommen, wenn man es eigentlich mit den besagten Universaldilletanten zu tun hat.

    Zwar habe ich eine diagnostizierte zwanghafte PS und ich denke, dass sie stimmt, aber sie stimmt auch irgendwie andererseits wieder nicht.
    Im Bericht steht "...ist am ehesten als zwanghaft zu beschreiben"

    Cordula Neuhaus hat mal in einem Interview gesagt, dass AHDS eigentlich kein "Aufmerksamkeitsdefizit" ist, sondern vielmehr eine -Inkonistenz.

    Und wenn ich mir das mit ein wenig Selbstehrlichkeit anschaue, denke ich, das trifft es auf den Punkt, und zwar in so ziemlich allen Lebenslagen.

    Keine Ahnung inwieweit ich damit richtig liege und/ oder es auf andere übertragbar ist, aber so nehme ich es wahr.

    Ein narzisstischer Mensch wird nicht einlenken denke ich.
    Würde ein Autist dies tun?

    Mich würden Deine Gedanken dazu sehr interessieren, denn ich weiß nicht, was ich wirklich bin, ADS'ler, Autist, Narzisst oder eine Mischung aus allem.
    Geändert von Fliegerlein (30.05.2012 um 09:11 Uhr) Grund: Satz ergänzt

  6. #76
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 38
    Forum-Beiträge: 2.435

    AW: ADS / ADHS und Narzissmus / Narzisstische Persönlichkeitsstörung

    @allalone

    der pendel schlägt auf der anderen seite aus.

    wenn ich dich richtig interpretiert habe... es wirkt auf mich, wie wenn man eine wilde katze
    "erziehen" wollte, sie ins haus einsperren - damit sie sich apassen muss. die katze es mit sich machen
    lies, ja sogar versuchte sich anzupassen.... doch alles was sie bekam, war futter... was sie sich auch selbst
    draussen in der wildnis "erlegen" hätte können... das feed back war immer die nicht erreichung des standard-stuben katers...

    diese wildkatze hat sich befreit... beisst und kratzt jeden.... verteidigt seine grenzen, wie wenn es ums
    überleben ginge... existens des eigen ichs sichern....

    die zeit wird die wunden heilen.... und, schon erkennt man es, das es die überreaktion des vergangen ist... die angst
    ... und die zeit wird erkennen lassen das sich das pendel normalisiert und eine balace einstellt.

    die balace zwischen - sich schützen / grenzen verteidigen und vertrauen, das annäherung nicht zwangsläufig verletzbarkeit ist.

    @fliegerlein
    - es gibt verschiedene prozesse, und ich glaube wenn jemand sehr stark auf etwas reagiert
    so nicht ohne grund.

    gruss

  7. #77
    Allanon

    Gast

    AW: ADS / ADHS und Narzissmus / Narzisstische Persönlichkeitsstörung

    Fliegerlein schreibt:
    Es mag sein, dass Du es langweilig findest, Dich anpassen zu müssen, aber als Teil einer Gemeinschaft ist das zwingend notwendig.
    Das habe ich in laufe des lebens gelernt und tue es auch, bin aber halt damit nicht gluecklich, was nicht heisst, dass ich es nicht kann.
    Mal abgesehen davon, gibt es Situationen, wo ich mich dann nicht anpassen kann - dh. in Situationen wo ich mich wirklich ungerecht angegangen fuehle (ein beispiel: jemand hat eben fakten verdreht zu ihre gunsten und dabei hatte ich mich heftig gewehrt indem ich gesagt habe "sie luegen!") - scheinbar gilt als "auffaellig" wenn man die Wahrheit ans licht ruecken will. Ok, die anderen haben somit recht, dass ich da ungeschickt bin. Aber ich sehr persoenlch darin keine "krankheiten" -.-
    Ich bin nicht gerne ungeschickt, ich wuerde gerne geschickter verhalten koennen um mir aerger zu ersparen, ok. Deswegen sehe ich mich keinesfalls beduerftig, auf die couch zu gehen.Ich glaube, dass ich kein "Therapie-Typ" bin.
    Bin echt mal gespannt, was ein Psychiater dazu sagt. Ein serioeser psychiater kann das besser einschaetzen als paedagogen oder moechter gerns (Hobbypsychologen, die nicht mal psychologen sind)

  8. #78
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 71

    AW: ADS / ADHS und Narzissmus / Narzisstische Persönlichkeitsstörung

    Zuerst nochmal eine Rückfrage zum Neuhauszitat: ("...-Inkonistenz"...) was war da genau gemeint. Wahrnehmungs-"Inkonsistenz" ? Das könnte durchaus Sinn machen. Ich würde dann allerdings versuchen, den Begriff Wahrnehmung auf Bewußtsein zu erweitern. Das würde dann nämlich noch beschreiben, dass das Selbsterleben auch anders ist.

    Die zwanghafte PS und der Autismus sind sich zT seehr ähnlich. Hier wird, sicherlich auch zurecht, häufig verwechselt. Ich glaube, dass Autismus auch häufig verdeckt erscheint. Besonders, wenn die Anpassungssimulation so täuschend echt gelingt. Dann hat jemand ein autistisches Betriebssystem auf seinem "Rechner", aber niemand erkennt es. Es leuchten dann ein paar Zwänge heraus, diese "Festigkeit" läßt dann versehentlich auf Narzissmus schließen, weil sie sich nicht auf äußere Notwendigkeiten bezieht sondern auf eine inneres Orientierungssystem.

    Ich denke also, dass optimal angepaßte Autisten oft nicht mehr als solche erkannt werden und dann alle möglichen Diagnosen bekommen. Aber man kann sie sicherlich dann doch herausfinden, wenn man nach den richtigen Items schaut.

  9. #79
    Ist hier zuhause

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    Alter: 52
    Forum-Beiträge: 3.798

    AW: ADS / ADHS und Narzissmus / Narzisstische Persönlichkeitsstörung

    Smile schreibt:
    @fliegerlein
    - es gibt verschiedene prozesse, und ich glaube wenn jemand sehr stark auf etwas reagiert
    so nicht ohne grund.
    Dessen bin ich mir vollkommen sicher, da hast Du recht.

    Die Frage ist nur, ob diese starke Reaktion der Situation auch tatsächlich angemessen ist .

    Denn wenn die Reaktion nicht angemessen ist und sowas recht oft passiert und andere Menschen anders reagieren können, flexibler oder ausgeglichener, dann haben wir es mit einer Störung zu tun.

    Dass es einen Grund gibt, stelle ich nicht außer Frage, genausowenig wie die Tatsache, dass die Reaktion für die betroffene Person die einzige und richtige ist, vor allem in gerade der Situation, in der sie sich befindet.

    Eine PS ist eine Überlebensstrategie, das steht meine ich irgendwo am Anfang des Threads.
    Ich weiß von mir, dass ich oftmals unangemessen reagiere, aber in dem Moment wüsste ich auch nicht, wie es anders gehen kann, sonst würde ich es ja tun.
    Ich nehme das ja nicht mal wahr in dem Moment.
    Aber ich muss auch zugeben, dass andere in der gleichen Situation anders reagieren/ reagiert hätten.

    Wenn ich das erkenne und analysiere, kann ich das sogar bis zu einem gewissen Grad kontrollieren, aber meist nur soweit, wie die neue Situation der bereits bekannten ähnelt.
    Weicht die neue von der alten (zu sehr) ab, geht es nicht mehr.
    Man könnte sagen, ich brauche sowas wie eine "Referenzsituation".

  10. #80
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 52
    Forum-Beiträge: 3.798

    AW: ADS / ADHS und Narzissmus / Narzisstische Persönlichkeitsstörung

    emoflex schreibt:
    Zuerst nochmal eine Rückfrage zum Neuhauszitat: ("...-Inkonistenz"...) was war da genau gemeint. Wahrnehmungs-"Inkonsistenz" ? Das könnte durchaus Sinn machen. Ich würde dann allerdings versuchen, den Begriff Wahrnehmung auf Bewußtsein zu erweitern.
    Eigentlich ging es dabei um den Begriff "Aufmerksamkeitsdefizitssyndro m", wozu sie anmerkte, dass es richtigerwesie kein Aufmerksamkeitsdefizit, sondern vielmehr eine Aufmerksamkeitsinkonsitenz ist.
    Womit sie wohl ausdrücken wollte, dass ADS'ler sehr wohl auch aufmerksam sein können, ihnen aber einfach die Beständigkeit fehlt.

    Dieser Satz war für mich so eine Art Trigger, denn wenn ich mich und andere so ansehe, dann ist Unbeständigkeit nicht nur in der Aufmerksamkeit zu finden, sondern eben auch bei den Verhaltensweisen, so dass wir es nicht mal schaffen, eine PS richtig hinzubekommen, denn dafür braucht es gewisse Beständigkeiten in den Verhaltensmustern, die wir aber anscheinend in der Form gar nicht vorweisen.

    Der Rückschluss aus dem Zitat stammt also von mir.
    Sorry, falls ich da Frau Neuhaus was in den Mund gelegt habe, das sie gar nicht gesagt hat.

    Das Interview gibt es zum Anhören und als PDF hier, in mehreren Teilen.
    Der Teil, von dem das stammt ist der 5.e, in dem es um Angststörungen geht.





    Allanon schreibt:
    Das habe ich in laufe des lebens gelernt und tue es auch, bin aber halt damit nicht gluecklich, was nicht heisst, dass ich es nicht kann.
    Mal abgesehen davon, gibt es Situationen, wo ich mich dann nicht anpassen kann - dh. in Situationen wo ich mich wirklich ungerecht angegangen fuehle (ein beispiel: jemand hat eben fakten verdreht zu ihre gunsten und dabei hatte ich mich heftig gewehrt indem ich gesagt habe "sie luegen!") - scheinbar gilt als "auffaellig" wenn man die Wahrheit ans licht ruecken will. Ok, die anderen haben somit recht, dass ich da ungeschickt bin. Aber ich sehr persoenlch darin keine "krankheiten" -.-
    Ich bin nicht gerne ungeschickt, ich wuerde gerne geschickter verhalten koennen um mir aerger zu ersparen, ok.
    Ja, so hatte ich es auch verstanden und genauso geht es mir auch.
    Falls ich also so rübergekommen bin, dass ich das nicht verstehe oder Dich deswegen für narzisstisch halte, sorry, so war es nicht gemeint,.
    Ich hab das nur als Anlass genommen, weil es passte.

    Allerdings habe ich eine Ausnahme:
    Deswegen sehe ich mich keinesfalls beduerftig, auf die couch zu gehen.Ich glaube, dass ich kein "Therapie-Typ" bin.
    Solange das Bedürfnis einer Therapie nicht besteht, ist es doch auch ok.
    Ich denke, nötig ist das erst dann, wenn die Strategien nicht mehr funktionieren.
    Bei mir war es so, ... alles brach mehr und mehr weg und die Kraft für all das war einfach nicht mehr da.

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