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Diskutiere im Thema ADS / ADHS und Narzissmus / Narzisstische Persönlichkeitsstörung im Forum ADS ADHS Erwachsene: Komorbiditäten
bei ADHS bei Erwachsenen Forum
ADS/ADHS und Depressionen, Angsterkrankungen, Persönlichkeitsstörungen, Borderline, Abhängigkeit/Sucht, Messie-Syndrom und andere typische Komorbiditäten (Begleiterkrankungen und Folgeerkrankungen)
  1. #41
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 4

    AW: ADS / ADHS und Narzissmus / Narzisstische Persönlichkeitsstörung

    web4health schreibt:
    Na ja.... Auch als ADHSler muss man lernen, die syndromtypischen Entwicklungsstörungen einer egozentrischen Sichtweise bzw. mangelnde Akzeptanz von Autoritäten und Regeln zu überwinden.

    Natürlich hilft es ein wenig, wenn die Therapeuten sich mit ADHS auskennen. Andererseits möchten halt viele ADHSler auch die Welt (Klinik / Theapeuten) nach ihrer persönlichen Weltsicht prägen bzw. fordern indirekt, dass die Therapeuten sich an den Klienten anpassen.

    Bis zu einem gewissen Grad geht dies auch (in Kliniken). Aber im realen Leben wird es meist andersherum sein müssen, da man sonst keine Ausbildung oder Arbeitsstätte behält.

    Daher : Man sollte sich nicht an der Diagnose festbeissen, sondern auch mal hören, was die Therapeuten damit ausdrücken wollen. Und das kann im Kern durchaus richtig sein, auch wenn die Diagnose vielleicht falsch ist...
    Wenn der Kern stimmt, denke ich auch, dass man aus solchen Diagnosen - auch wenn sie vielleicht falsch sind - manchmal dennoch seinen Nutzen ziehen kann. Schliesslich geht es darum Strategien zu lernen um mit einigen seiner Problemen besser umgehen zu können.

    Was ist aber wenn der Kern nicht stimmt? Darf man "als ADHSler" nicht auch einfach einmal berechtigte Kritik anbringen?In erster Linie als Mensch und nicht als ADHSler. Ist meine Sichtweise - ohne dass Sie mich kennen - automatisch geprägt durch "die syndromtypischen Entwicklungsstörungen einer egozentrischen Sichtweise bzw. mangelnde Akzeptanz von Autoritäten und Regeln"?

    Man muss nicht ADHSler sein um eine Persönlichkeitsstörung angedichtet zu bekommen. Da genügt wohl manchmal schon einfach hartnäckiges nachfragen.

    Zudem darf man nicht vergessen, dass es hier nicht bloss um den Kern geht. Bei mir wurde z.B. die narzisstische Persönlichkeitsstörung in meiner Klinikzeit kein einziges Mal angesprochen, es war nicht einmal von einer Persönlichkeitsstörung die Rede. Erst im Austrittsbericht begegnete ich dann dieser Diagnose. Die Behandlung - welche Behandlung? - ist nie auf diese Diagnose eingegangen. Mein Hausarzt und alle anderen Ärzte die diesen Bericht nun in die Hände bekommen, können nun aber lesen, dass bei mir eine narzisstische Persönlichkeitsstörung vermutet wird.

    Aber wahrscheinlich möchte ich nun doch einfach wieder die Welt zu meinen Gunsten ausrichten...
    Geändert von Adhs & Co. (23.04.2012 um 10:31 Uhr)

  2. #42
    howie

    Gast

    AW: ADS / ADHS und Narzissmus / Narzisstische Persönlichkeitsstörung

    @web4health ja das stimmt größtenteils.
    (aber nicht nur therapeuten wollen was ausdrücken.)
    diagnosen sind ja eh nur mittel zum zweck.
    jetzt muss man nur noch möglichkeiten und therapiemethoden finden, die das gesagte leichter umsetzen lassen und/oder die positiven seiten einer person voll auszunutzen (lösungsorientiert vielleicht). (lese gerade ... egal, schon erzählt.)

  3. #43
    Fühlt sich hier wohl

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 396

    AW: ADHS und Dissoziation

    Smile schreibt:
    im übrigen: um in führungspositionen zu bestehen sind genau die
    qualitäten gefragt, die ein narzisst ausmacht..... und da kommt ja, erfolg = aktion/reaktion
    also um beruflichen erfolg zu haben muss ich mich wie ein..... um mich durchzusetzen.
    so wird es gesellschaflich goutiert ohne pardon für sich zu "ellböglen" - daher? (ein gewinn für
    das unternehmen, gewissenlos dem profit nachzurennen?).
    SIehe American Psycho

    Allgemein würde ich mal behaupten dass es unterschiedlich starke Ausprägungen von Narzißten gibt!

  4. #44
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 4

    AW: ADS / ADHS und Narzissmus / Narzisstische Persönlichkeitsstörung

    Auf den Kommentar von web4health auf meinen Kommentar habe ich zwar bereits geantwortet. Mittlerweile habe ich jedoch ein zweites Statement (auf meinem Blog) abgegeben. Ich habe eine Weile gebraucht, bis ich bemerkt habe, dass der Kommentar von web4health genau jenes Problem aufzeigt, welches mir so ein Dorn im Auge ist; wie schnell es gehen kann, bis die Diagnose "Narzisstische Persönlichkeitsstörung" ihr Unwesen treibt.

    Wer einmal als Narzisstische Persönlichkeit bezeichnet wurde, wird es schwer haben jemals wieder berechtigte Kritik anzubringen. Seine Kritik steht immer unter dem Verdacht Symptom seiner Störung zu sein. Genau darum sollte eine solche Diagnose nicht leichtfertig gestellt werden.

    Meinen ausführlichen Kommentar findet man unter ADHS & Co.

  5. #45
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 52
    Forum-Beiträge: 3.798

    AW: ADS / ADHS und Narzissmus / Narzisstische Persönlichkeitsstörung

    Offengestanden finde ich Deine Reaktion faszinierend, fast sogar typisch .

    Also zunächst mal sollte man sich, wie ich schon des öfteren betont habe, darüber im Klaren sein, dass eine Diagnose PS, und zwar egal welche!, weder eine Brandmarkung, noch eine Auszeichnung darstellt!
    Damit wird AFAIK zunächst mal, vereinfacht ausgedrückt, gesagt, dass eine Person im Vergleich zu der Mehrheit ein eingeschränktes Handlungs- Reaktionsrepertoire aufweist und somit auf unterschiedliche Situationen nicht so flexibel reagieren kann, wie dies Menschen ohne PS tun können.

    Dann:
    In jedem Menschen steckt auch eine gesunde Portion Narzissmus!
    Das muss auch so sein.

    Dann sollte man sich darüber im Klaren sein, was denn genau die Diagnose bedeutet.
    Es gibt da (leider) zwei Definitionen, einmal die, welche man üblicherweise in den Lehrbüchern und den ICD findet und die, welche in der Praxis geläufiger ist.
    Schulbuchwissen ist nicht alles, Theorie und Praxis sind nicht immer so dicht beieinander, wie man es gerne hätte und wir müssen zugeben, dass unser Wissen fast ausschließlich auf Schulbuch-/ Wikipediawissen basiert.

    Mal ehrlich:
    Man kann aus keinem Buch Karate, Reiten, Fliegen oder Autofahren oder sonstwas lernen und wir maßen uns an, mit dem, durchaus auch umfangreichen, aber dennoch theoretischen Wissen zu glauben, wir könnten die kritisieren, die tagtäglich in der Praxis mit den Themen vertraut sind?
    Das bedeutet NICHT, dass man nicht hinterfragen kann oder sollte, ganz im Gegenteil.
    Aber man sollte sich darüber im Klaren sein, dass die eigene Sicht möglicherweise eine unvollständige ist.

    Sicher, ich will da nichts schönreden, es gibt Fehldiagnosen und nicht jeder kennt sich mit allem gut genug aus, jede Strömung hat ihre eigenen Blickwinkel und so kommen schnell Interpretationen zusammen, Wahrnehmungsfilter werden gesetzt und dann sucht man (unbewusst) nach der entsprechenden Bestätigung.
    Gerade bei sich ähnelnden PS ist das schwierig abzugrenzen.

    Dummerweise kommt dazu, dass jemand mit einer PS u.U. ohnehin eine eingegrenzte Wahrnehmung hat und möglicherweise gar nicht sieht, wie er von anderen wahrgenommen wird.
    Merkmale von PS findet jeder bei sich, die Frage ist, wie ausgeprägt sind sie und wie wenig ausgeprägt sind andere Merkmale, so dass sich am Ende ein von dem durchschnittlich zu erwartenden abweichendes Handlungsrepertoire ergibt.

    Dann kommt noch ein weiterer Punkt hinzu, nämlich die Unterscheidung zwischen einem Narzissten und einem Menschen mit narzisstischer PS.
    Ein Narzisst ist selbstverliebt, maßlos von sich überzeugt und seine Umgebung ist ihm piepegal.
    Der Unterschied zur PS ist aber ganz elementar, zumindest soweit ich das bislang verstanden habe:
    Der Narzisst glaubt das alles wirklich, ist wirklich von sich überzeugt.

    Ein Mensch mit einer narzisstischen PS aber, und das ist ein ganz wichtiger Punkt, leidet an einem sehr geringen Selbstwertgefühl und baut zu seinem eigenen Schutz eine nach außen hin größer erscheinende Fassade auf, um dadurch unangreifbar zu werden.
    Das bedeutet nicht, dass er nicht nett und freundlich sein kann und sich nicht in Teams eingliedern kann.

    Ein echter Narzisst verletzt jeden, ihm ist das egal, eine nPS verletzt, wenn sie sich angegriffen fühlt und eher selten in Richtung nach oben.
    Sie baut eine Fassade zu ihrem Schutz vor Abwertung auf und ist in ihrer Wahrnehmung sehr darauf fixiert, nicht verletzt oder abgewertet zu werden.
    Dummerweise ist das den Betroffenen wohl kaum bewusst, man selber merkt das ja nicht, es passiert unbewusst automatisch.

    Ich hätte auch nie geglaubt, dass ich zwanghaft wäre, ... für mich fühlt sich nichts davon als "Zwang" an.
    Aber ich sehe schon, dass andere da irgendwie anders sind und wenn ich darüber rede und sage, "ja aber das macht doch jeder", dann kommt meistens "Ja, ... aber doch nicht so... nicht so extrem"

    Adhs & Co. schreibt:
    Auf den Kommentar von web4health auf meinen Kommentar habe ich zwar bereits geantwortet. Mittlerweile habe ich jedoch ein zweites Statement (auf meinem Blog) abgegeben. Ich habe eine Weile gebraucht, bis ich bemerkt habe, dass der Kommentar von web4health genau jenes Problem aufzeigt, welches mir so ein Dorn im Auge ist; wie schnell es gehen kann, bis die Diagnose "Narzisstische Persönlichkeitsstörung" ihr Unwesen treibt.
    Ich habe das gelesen und bin umso mehr fasziniert, was Du daraus alles interpretiert hast.
    Und genau das ist es, was ich meine:
    Etwas wird als Angriff gewertet und es wird entsprechend darauf reagiert (ich kenne das selbst, bin also als Betroffener damit vertraut).
    Der Wahrnehmungsfilter sucht förmlich danach und wird natürlich auch fündig.
    Schon wird die Mauer des Schutzes aufgebaut .

    Aber ich weiß auch selber nur allzu gut, wie schnell man getriggert ist und dann gehts los, ... so sind wir ADS'ler nun mal und ja: Wer das nicht weiß und nicht kennt, der zieht da schnell falsche Schlüsse raus.

    Ich zumindest habe nichts Negatives aus den Antworten herauslesen können, fand sie sachlich vollkommen in Ordnung und habe das nicht so wahrgenommen, als wolle man Dir unterschwellig wieder Narzissmus unterstellen.

    Wer einmal als Narzisstische Persönlichkeit bezeichnet wurde, wird es schwer haben jemals wieder berechtigte Kritik anzubringen. Seine Kritik steht immer unter dem Verdacht Symptom seiner Störung zu sein. Genau darum sollte eine solche Diagnose nicht leichtfertig gestellt werden.
    Sollte keine Diagnose!
    Aber es stimmt schon, das Problem gibt es nun mal, gar keine Frage, ich kenne das wie gesagt selber.
    Ich will auch keinesfalls sagen, dass Du aufgrund Deiner Reaktion als Narzisst erscheinst, aber vielleicht ist es für Dich interessant zu sehen, wie andere, in diesem Fall halt ich, Deine Antwort wahrnehmen.
    Aber auch ich schaue durch einen Wahrnehmungsfilter, auch das muss man na klar berücksichtigen.
    Wir reagieren impulsiv, reden wie uns der Schnabel gewachsen ist und denken oftmals gar nicht daran, dass unser Wissen nicht das Evangelium, geschweige denn vollständig sein könnte.
    Das macht uns ADS'ler aus und wer das Bild nicht kennt, gerät nur allzu leicht auf die falsche Fährte.
    Aber das heißt ja nicht, dass alles was die anderen sehen, falsch ist


    Interessant ist dieses noch:
    Adhs & Co. schreibt:
    Was ist aber wenn der Kern nicht stimmt? Darf man "als ADHSler" nicht auch einfach einmal berechtigte Kritik anbringen?
    Ist ein zweischneidiges Schwert:
    Auf der einen Seite: Ja klar, das darf man.
    Allerdings stelle ich mir die Frage, was denn "berechtigte Kritk" ist und wie sie vorgebracht wird?
    Ich habe nur allzu oft genau so reagiert, mich sofort angegriffen gefühlt und zurückgeschossen.
    Das ist auch ADS-typisch soweit ich weiß.
    Wer das nicht im Hinterkopf hat, sieht schnell einen Narzissten.

    Dabei wollte ich gar nicht klugscheißern oder behaupten, etwas besser zu wissen, sondern es nur hinterfragen.
    Nur kann ich bei aller Impulsivität das nicht so formulieren, dass es bei meinem Gegenüber auch so ankommt.

    Inzwischen habe ich gelernt vorauszuschicken, dass ich es gerne verstehen möchte, weil ich ein anderes Bild davon habe (bezieht auf alles Lebenslagen).
    Statt zu sagen: "Ja aber das ist doch so und so..." zu fragen "Ist es denn nicht so und so oder kann es so sein?"

    Auf die Frage "Glauben Sie, dass Sie das schon von Geburt an hatten?" hätte ich wohl eher nachgefragt, ob das denn sein könne?
    Wenn nicht, wie es sich sonst erklären ließe.
    Nicht gleich auf Abwehr gehen, sondern hinterfragen, warum mein Gegenüber eine andere Sicht hat und abgleichen, vergleichen.
    Offener Dialog statt Schutzmauer.
    Dem anderen die Möglichkeit einräumen, dass er durchaus recht haben kann.
    Was ich von Dir gelesen habe, ist mehr Schutzmauer.
    Und ehrlich: Ich sehe mich selbst darin und kenne vieles davon nur selber allzu gut und es passiert mir immer noch ständig, ich bin also keinen Funken besser.

    LG
    Fliegerlein
    Geändert von Fliegerlein (25.04.2012 um 10:43 Uhr) Grund: Ohne Fehlerkorrektur gehts bei mir nicht ...

  6. #46
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Interessiert/Eigenverdacht auf ADHS / ADS
    Alter: 28
    Forum-Beiträge: 18

    AW: ADS / ADHS und Narzissmus / Narzisstische Persönlichkeitsstörung

    Habe mir hier nun alles durchgelesen und will mal meinen Senf dazu geben.

    Nach meinem 2ten Psychologen Gespräch bei meiner ADHS Diagnostik wurde bei mir auch eine narzistische Persönlichkeitsakzentuierung in Verdacht gestellt.Nun, da steht natürlich absolut nichts fest, aber dennoch wurde es erwähnt. Meine ADHS Diagnose habe ich bereits.So far, so good. Ich bin ja über jede Info über meine Person dankbar, denn umso besser kann ich mein eigenes Handeln nachvollziehen und dann modifizieren.

    Dennoch passt mir das nicht ganz. Ich habe mich darauf hin mal wieder vor den PC geschmissen und alles mögliche über Narzissten gelesen - vor allem in Foren. Einfache Checklisten der Symptome sind zwar hilfreich, finde es aber wichtig mir die Betroffenen anzuschauen - also in Foren zu lesen. Jetzt ist der Punkt, das ich hier in diesem ADHS Forum damals gelesen habe und mich sofort ziemlich oft wiedererkannte. Beim Narzissmus jedoch kaum. Narzisstische Züge findet man ja hier und da an jeder Person, wie schon ein Vorredner erwähnte. Aber bis sowas zu einer ausgewachsenen PS oder Akzentuierung wird braucht's doch mehr als ein paar kleine, aber typische Züge einer NPS.

    Autoritäten sind für mich kein generelles Problem beispielsweise. Nur kommt es auf die Person an und ihre Art. Stellen wir uns vor wir sind wieder in der Schule. Ich schreibe mit einem schwarzen Kulli. Der Lehrer will aber, das ich mit einem blauen Kulli bzw. mit einem Füller schreiben soll.Ich könnte das verstehen, wenn ich mit Bleistift schreiben würde. Aber warum sollte ich bitte nicht mit einem schwarzen Kulli schreiben dürfen? Und genau da gerate ich an Probleme. Ich verstehe es nicht, und solange mir kein schlagkräftiger Grund geliefert wird kann ich mich glaube ich ziemlich quer stellen manchmal. Ich brauche einen Kontext, warum etwas wie zu machen ist - und warum ich es anders machen soll, als ich es gerade mache. Denn es funktioniert ja auch so und stört eigentlich niemanden. Nur um des "Ich bin der Lehrer und du machst das so wie ich das will"-Willens...? "Weil ich das sage!"? Warum? Dann doch lieber echte (!) Gründe. Und der Grund darf heissen "Weil ich das gerne so hätte, weil es mir lieber ist.". So subjektiv dieser Grund ist, so ist es ein Grund den ich locker akzeptieren könnte. Weil es ein "echter" Grund ist. Der ist transparent.

    Wahrscheinlich muss ich mich diesbezüglich aber anpassen, und nicht die Autorität. Die hat ja ihre Position weil sie weiss was sie tut. Mhpf.Oh, ich sehe gerade wieder ein Wort das mir seit langem durch den Kopf geistert. Transparenz. Ich glaube, das ist mir quasi irgendwo ein gesteigertes Grundbedürfnis. Blind etwas befolgen war nie mein Ding. Ich will wissen wo's hingeht. Mhm. Hat das vielleicht auch was mit dem Threadthema zu tun? Ich vertief das nun mal lieber nicht vorerst.

    Uff, vielleicht editier ich später nochmal was nach, wollte eigentlich noch das Thema "Kritik" ansprechen. Sowohl was austeilen als auch einstecken angeht. Aber mal sehen.
    Geändert von OverDrive (25.04.2012 um 13:26 Uhr) Grund: Absätze waren weg. >:I

  7. #47
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 52
    Forum-Beiträge: 3.798

    AW: ADS / ADHS und Narzissmus / Narzisstische Persönlichkeitsstörung

    OverDrive schreibt:
    Jetzt ist der Punkt, das ich hier in diesem ADHS Forum damals gelesen habe und mich sofort ziemlich oft wiedererkannte. Beim Narzissmus jedoch kaum.
    Da ist es zugegebenermaßen wirklich ganz interessant zu hören, wie andere einen wahrnehmen, denn nicht immer ist das, was man selber sieht das, was andere sehen.
    Diese Erfahrung habe ich jedenfalls gemacht.

    Irgendwo im Netz habe ich mal einen sehr ausführlichen Test zum Asperger Syndrom gefunden und meine Frau und ich haben ihn gemacht.
    Wir haben ihn jeweils einmal für uns selbst und einmal für den anderen gemacht, also so, wie wir den Partner wahrnehmen und wir kennen uns ja doch recht gut nehme ich an .

    Mein Ergebnis für mich war zwar schon in Richtung Asperger, aber nicht unbedingt deutlich.
    Mein Ergebnis für meine Frau war neurotypisch mit Aspergerakzenten (Auch sie ist ruhig, introvertiert, sehr ordentlich, aber eben weder zwanghaft noch autistisch, noch hat sie ADS)

    Das Ergebnis meiner Frau für sich selbst sagte ebenfalls neurotypisch mit Aspieanteilen.
    Dagegen war ihr Ergebnis für mich eher niederschmetternd denn da stand "Du bist mit hoher Wahrscheinlichkeit ein Aspie".
    Nun gebe ich nichts um das Ergebnis als solches, aber die unterschiedliche Wahrnehmung fand ich höchst faszinierend.
    Sie hat vieles als wesentlich deutlicher ausgeprägt wahrgenommen als ich es tat.

    Ich: "Ja aber jeder mag doch, wenn Dinge glänzen, deshalb gibt es doch so viel Chrom oder?
    Sie: "Ja, aber doch nicht soo,... hey, Du polierst den Chrom von den Wasserhähnen und in der Ausbildung nannten sie Dich "Polifix", weil Du alles bis zum Hochglanz poliert hast, ... selbst ein Stück U-Stahl"

    Sie ist gut strukturiert, ordentlich, mag Listen und ist höchst gewissenhaft und zuverlässig und auch perfektionistisch.
    Aber sie kann eben auch Stop sagen und 5e gerade sein lassen, wo ich nicht aufhören kann, zwanghaft weiterkämpfe.
    Sie macht ihre Listen, weil es ihr Spaß macht, ich muss sie haben, weil ich sonst in meinem Chaos untergehe.
    Ich muss mich zwingen, mich zu strukturieren und zu ordnen, weil ich mein inneres und äußeres Chaos damit bekämpfen muss.
    (ja, ... ich denke, ich habe das langsam verstanden ...)

    Genauso entstehen ja aus der "Grunderkrankung" AD(H)S die PS.
    Jemand der ständig verletzt wird, weil er einerseits perfektionistisch ist und klugscheisserisch wirkt, weil er impulsiv ist und die Klappe nicht halten kann, liefert auf der anderen Seite den anderen die Munition, um auf ihn zu schießen, weil er zerstreut, verpeilt und chaotisch ist und damit gemobbt wird.
    Das fängt in der Schule an und die einzige Reaktion ist, sich eine Fassade aufzubauen, die einen davor schützt.
    Selbst mit der Wahl der Kleidung kann man sich andere auf Abstand halten.
    Eine reine Schutzfunktion oder wie Martin schrieb, eine Überlebensstrategie.

    ADS'ler macht Fehler, ist zerstreut, weiß aber alles besser, bzw. plappert drauf los.
    Andere können mit sowas nicht umgehen, sind irritiert und fangen ihrerseits an, sich zu schützen, indem sie ihn angreifen.
    ADS'ler ist fleißig und emsig, die Kollegen kriegens mit der Angst zu tun, weil hier plötzlich Leistung gezeigt wird und es dann heisst, "Das müsst Ihr alle leisten" (obwohl es tatsächlich gar nicht möglich ist, weil ADS'ler ja auf Hochtouren läuft, er kann ja nicht anders, brems ihn aus und er macht noch mehr Fehler, weil es ihm langweilig wird und er aus dem Takt gerät).
    Also ballern die Kollegen aus allen Rohren auf ihn, verbünden sich gegen ihn, grenzen ihn aus, zu ihrem eigenen Schutz.
    Besser noch, wenn andere Fehler machen, werden sie ihm zugeschoben, denn er ist so herrlich verpeilt, das glaubt jeder.
    Er aber weiß genau, welche Fehler er NICHT gemacht hat und reagiert prompt und impulsiv, ... und so weiter und so weiter
    Diese Erfahrung macht er nicht nur einmal, sondern immer und immer wieder.
    EINE Schutzrekation kann dann sein, dass er von Vornherein so auftritt, dass er sich andere auf Abstand hält.
    Das funktioniert eine zeitlang, aber je länger er das durchhalten muss, desto größer und umfangreicher wird seine Fassade und das kostet richtig Energie, er brennt aus und dekompensiert.
    Was man dann sieht, ist ein Mensch mit einer narzisstischen PS (oder zwanghaften oder beides)


    Aber warum sollte ich bitte nicht mit einem schwarzen Kulli schreiben dürfen? Und genau da gerate ich an Probleme. Ich verstehe es nicht, und solange mir kein schlagkräftiger Grund geliefert wird kann ich mich glaube ich ziemlich quer stellen manchmal.
    Das ist ein interessanter Punkt finde ich.
    Auf der einen Seite steht da dieses "Ich will da aber nach meinem Kopf", soll ja auch durchaus ADS-typisch sein.

    Nun würde ich persönlich niemals eine Regel vorsätzlich nicht befolgen, aber sehr wohl hinterfragen.
    Wenn der Lehrer sagt "Blauer Kuli", dann gilt für Fliegerlein "Blauer Kuli".
    Da muss ich auch gar nicht drüber diskutieren, das ist zunächst mal die Regel und an die habe ich mich zu halten.

    Das bedeutet aber nicht, dass ich die Regel nicht hinterfragen darf.
    Klar darf ich das, soll man auch, ich halte das für sehr wichtig.
    Aber das entbindet mich nicht davon, mich an die derzeit gültige Regel halten zu müssen, denn die gilt erstmal.
    Ob ich das nun verstehe und billige oder nicht.

    Wie sagte mein Fluglehrer mal so passend:
    Wenn im Landeanflug der Copilot mit dem Kapitän erstmal anfängt zu diskutieren, ob dies denn nun der richtige Zeitpunkt sei, die Klappen auszufahren, ist das in dem Moment nicht sonderlich hilfreich.
    Wohl aber kann und muss er Bedenken anmelden, wenn er eine drohende Gefahr sieht.
    Ansonsten gilt das Wort des Kapitäns, sonst würde es eben einfach nicht funktionieren.
    Er ist der verantwortliche Luftfahrzeugführer.

    Wenn der Co sieht, dass man für diese Klappenstellung noch zu schnell ist, muss er das nachdrücklich sagen, denn sonst gibts Schäden.
    Wenn es nur um eine Befindlichkeit geht, kann man das am Boden ausdiskutieren, muss aber auch hinnehmen, das sein Wort das letzte bleibt.
    Ich kann dann immer noch eine Etage weiter nach oben gehen und das Problem dort vorbringen.
    Dafür gibt es ja auch z.B. bei Gerichten mehrere Instanzen, bis zum Bundesgericht.

    Das sind die Worte eines Zwanghaften, dem Regeln heilig sind, ... bin (ehrlich) gespannt, wie die Reaktion darauf ausfällt .

  8. #48
    Wohnt hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 1.871

    AW: ADS / ADHS und Narzissmus / Narzisstische Persönlichkeitsstörung

    Fliegerlein schreibt:
    Ich habe das gelesen und bin umso mehr fasziniert, was Du daraus alles interpretiert hast.
    Und genau das ist es, was ich meine:
    Etwas wird als Angriff gewertet und es wird entsprechend darauf reagiert (ich kenne das selbst, bin also als Betroffener damit vertraut).
    Der Wahrnehmungsfilter sucht förmlich danach und wird natürlich auch fündig.
    Aber es stimmt schon, das Problem gibt es nun mal, gar keine Frage, ich kenne das wie gesagt selber.
    Ich will auch keinesfalls sagen, dass Du aufgrund Deiner Reaktion als Narzisst erscheinst, aber vielleicht ist es für Dich interessant zu sehen, wie andere, in diesem Fall halt ich, Deine Antwort wahrnehmen.
    Aber auch ich schaue durch einen Wahrnehmungsfilter, auch das muss man na klar berücksichtigen.
    Wir reagieren impulsiv, reden wie uns der Schnabel gewachsen ist und denken oftmals gar nicht daran, dass unser Wissen nicht das Evangelium, geschweige denn vollständig sein könnte.
    Das macht uns ADS'ler aus und wer das Bild nicht kennt, gerät nur allzu leicht auf die falsche Fährte.
    Aber das heißt ja nicht, dass alles was die anderen sehen, falsch ist

    Vieles hat eben mehrere Seiten.
    Mir war es bis vor Kurzem auch nicht klar, wie ich auf andere wirke und mir ist das jetzt in einigen Situationen direkt auch nicht klar. Oft kann ich erst hinterher und anhand der Reaktion meiner Mitmenschen sehen, wie ich rübergekommen bin.
    Sicher ist es so, dass auch die anderen eine gewisse Wahrnehmung haben und dass auch diese verzerrt sein kann. Aber das muss nicht unbedingt der Fall sein. Und es kann sein, dass trotz verzerrter Wahrnehmung der anderen schon ein Körnchen Wahrheit drin steckt.

    Ich denke, dass ein konstruktiver Umgang damit darin besteht, dass man sich die Meinung und Wahrnehmung des Anderen erstmal anhört und dann auf sich wirken lässt ohne gleich "zurückzuschießen". Was ADHSlern eher schwer fällt.
    Denn oft ist es in der Tat so, dass man eben narzisstisch oder emotional-instabil, zwanghaft etc. rüber kommt. Obwohl man das gar nicht möchte und das so auch nicht beabsichtigt war.

    Wenn man diese Kritik nicht annimmt und erstmal von sich weißt, dann nimmt man sich selber die Chance aus ihr zu lernen.
    Kritik annehmen heißt ja nicht, dass die Kritik berechtigt ist. Man gibt sich selber nur die Chance mit anderen darüber zu reden und sich auszutauschen.

    Ich selber denke mittlerweile, dass viele der Dinge, die ich im Laufe meines Lebens über mich gehört habe, im Kern schon stimmen.
    Seit ich das für mich so annehmen kann und nicht mehr dagegen ankämpfe, kann ich diese Kraft, die ich sonst zur Bekämpfung eingesetzt habe, konstruktiv für die Änderung meiner Persönlichkeit einsetzen.
    Das heißt nicht, dass ich alles, was Andere über mich sagen, auch so sehe. Aber ich gebe mir selber die Chance das zu prüfen und mit den Beteiligten darüber zu sprechen.

  9. #49
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Interessiert/Eigenverdacht auf ADHS / ADS
    Alter: 28
    Forum-Beiträge: 18

    AW: ADS / ADHS und Narzissmus / Narzisstische Persönlichkeitsstörung

    Tolle Antwort - und so schnell so viel! Wow!

    Fliegerlein schreibt:
    Da ist es zugegebenermaßen wirklich ganz interessant zu hören, wie andere einen wahrnehmen, denn nicht immer ist das, was man selber sieht das, was andere sehen.
    So ist das. Selbstwahrnehmung und Aussenwirkung bzw. Wahrnehmung anderer sind ja doch manchmal different. Vor allem wenn es um Persönlichkeitsmerkmale geht. Da bescheisst einen der Kopf ja gern selbst, und macht einem was vor. Vor sich selbst schlecht dastehen will das Gehirn ja möglichst vermeiden - vor allem bei fest verankerten Persönlichkeitsmerkmalen.

    Fliegerlein schreibt:
    Aber sie kann eben auch Stop sagen und 5e gerade sein lassen, wo ich nicht aufhören kann, zwanghaft weiterkämpfe.
    Da hast du's gut (behaupte ich mal einfach). Ich hab 'ne Beziehung in der sowas gern zu endlosdiskussionen führen kann, da mein Partner ziemlich impulsiv ist. Habe mir mittlerweile angewöhnt so eine Diskussion dann zu unterbrechen - später in Ruhe reden bringt dann meist viel mehr. Ist aber meist so, das ich sehr von meiner Ansicht überzeugt bin und selten von dieser Abweiche, wenn mein Gegenüber bzw. Beziehungspartner in dem Fall nicht eine "bessere" Ansicht hat. Dennoch: Von etwas besserem bzw. richtigem Überzeugen kann man mich immer.

    Wobei es neulich so eine Diskussion zu meine (nicht vorhandenem) Schlafrythmus gab. Problem ist, das der Fehler aufgezeigt wird, sich aber von Seite meines Partner auch nur soweit Gedanken gemacht werden. Quasi: "Da ist der Fehler. Machs besser."
    Und, wow, ich bin sehr wütend geworden im Verlauf dieser Diskussion. Auf Fehler zeigen die ich selbst kenne...und nichtmal sich weiter Gedanken um ne Lösung machen. Das ärgerte mich dann doch stark.

    Fliegerlein schreibt:
    Nun würde ich persönlich niemals eine Regel vorsätzlich nicht befolgen, aber sehr wohl hinterfragen.
    Wenn der Lehrer sagt "Blauer Kuli", dann gilt für Fliegerlein "Blauer Kuli".
    Da muss ich auch gar nicht drüber diskutieren, das ist zunächst mal die Regel und an die habe ich mich zu halten.
    Habe ich etwas missverständlich bzw. in ein Extrem geschoben in meinem Post. Ich würde dann natürlich auch mit dem blauen Kulli schreiben. Aber das würd' mich dann wohl erstmal tierisch ärgern. Und wahrscheinlich würde ich das Thema nochmal auf den Tisch bringen, oder ich gewöhne mich drann. In dem Beispiel gings nun nur um 'nen Kulli, aber man kann sich ja denken, wie sowas bei großen Themen enden kann wenn keiner einlenkt.

    Fliegerlein schreibt:
    Wie sagte mein Fluglehrer mal so passend:
    Wenn im Landeanflug der Copilot mit dem Kapitän erstmal anfängt zu diskutieren, ob dies denn nun der richtige Zeitpunkt sei, die Klappen auszufahren, ist das in dem Moment nicht sonderlich hilfreich.
    Wohl aber kann und muss er Bedenken anmelden, wenn er eine drohende Gefahr sieht.
    Ansonsten gilt das Wort des Kapitäns, sonst würde es eben einfach nicht funktionieren.
    Er ist der verantwortliche Luftfahrzeugführer.
    Und damit hat er Recht. In solchen Situationen ist das klar - aber gehen wir mal von einer, naja, weniger Folgeschweren Sache aus. Wie ist das da?

    Fliegerlein schreibt:
    Auf der einen Seite steht da dieses "Ich will da aber nach meinem Kopf", soll ja auch durchaus ADS-typisch sein.
    Das kann man so interpretieren, aber so ist es nicht denke ich. Es geht darum, einen Kontext/Grund für beispielsweise eine Regel zu bekommen. Und nicht darum, auf biegen und brechen seinen Schuh durchzudrücken. Kommt aber wohl oft so rüber, und ist es auch manchmal sicherlich - nur eben im Normalfall nicht. Vielleicht liege ich aber auch falsch.


    @Fliegenpilz
    Das "zurückfeuern" ist böse. Weiss nicht, ich handle das mittlerweile so, das ich erstmal meinem Gegenüber Recht gebe wenn er Recht hat. Aber wichtiger: "Das ist deine Ansicht, ich habe da eine andere."
    Ganz gut dieser Satz. Danach wird man nämlich nach dem "wieso" gefragt, und dann kann man sich ordentlich Erklären ohne zurückfeuern zu müssen. Das zurückfeuern ist ja auch mehr eine Reaktion, um aus der Defensive in die Offensive zu gelangen. Um wieder auf Augenhöhe zu kommen, oder gar die Machtposition zu ergattern. Je nach dem eben.

    EDIT:
    @Topic Generell
    Hah, was vergessen!
    Zum Thema Narzismuss ist mir doch direkt ein Lied eingefallen.
    Ich zitiere mal etwas daraus:

    A singular definition
    Of what it's supposed to be like
    An arrogant principle of validation
    You're pushing the masochism
    We're never to question the hive

    YT-Link, Lyrics in der Beschreibung -> http://www.youtube.com/watch?v=sF3aZyNDF1Q
    (Sicher nicht jedermanns Geschmack, aber darum geht's ja nicht.)
    Geändert von OverDrive (25.04.2012 um 15:05 Uhr)

  10. #50
    besenreiterin

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 45
    Forum-Beiträge: 2.591

    AW: ADS / ADHS und Narzissmus / Narzisstische Persönlichkeitsstörung

    danke ....
    dies hier klingt grade ein wenig wie eine unterhaltung mit meinen helden hihihih

    ich die bockige kindische adhs lerin und er mit seinen regel wahn ^^
    eine schöne erklärung von euch beiden wie ich finde .
    und im rein logischen momenten durchaus auch wirklich nachmachbar dummerweise ist da meine impulsivität
    die mich mal direkt von 0 auf 1000 bringt ...
    und es gibt bei mir eben auch menschen die dinge "dürfen" und andere noch lange nicht ...

    meinen helden verzeih ich da einiges wegen seiner ps den er hat ja auch angeblich narzistisch bla bla ...
    wenn irgendwer mich soo^^ sooo behandeln würde hmmm dann muss ich zugeben das ich total auf bockig stellen würde der hätte keine möglichkeit mehr an mich ranzukommen wie es so schön mit dem kulli beschrieben worden ist hihihihi
    mit abstand habe ich aber selber meinem kind schäääämmmmmmmmmmmm genau so eine erklärung gegeben es ist doch egal also mache es dir leicht und gebe ihm seinen willen ...^^
    wohl wissend das ich eine revolotion angezettelt hätte hihihihi wenn ich das habe weil ich dann hmm jaa irghendwie drin bin hihihi eben keinen abstand habe .

    mir wiederstrebt es aber auch immer wieder grade bei ärzten und therapeuten das eben alles schnell ausgelegt wird .
    wenn ich mich nicht entscheiden kann zwischen gefühl und kopf verstand dann bin ich ambivalent bestehe ich auf meinen standpunkt bin ich narzistisch .
    bin ich sofort einsichtig und versuche es verständlich für mich auszudrücken wird mir wieder was anderes sagen wir mal vorsichtig untergeschoben ...

    das man da schnell mit adhs vorsichtig wird was kann ich wie sagen und eine weitere schutzfunktion entsteht kann ich für mich schon irgendwie feststellen .

    genauer gesagt wie formuliere ich das nun verständlich das es auf keinen fall falsch verstanden werden kann .
    und was passiert genau ich bin impulsiv zb. und dann ärgere ich mich über mich und habe nun angst ist ein zu starkes wort aber eben ein ungutes gefühl weil wenn ich es wieder( gut ) machen will kommt ja prompt das man zu hären bekommt das man nicht zu dem steht was man sagt oder sich wiederspricht oder .. was weis ich .

    ich habe mir zb für mich jetzt vorgenommen den therapeuten ehrlich und klar zu sagen was passiert ist in der ersten klinik bei mir zb. damit er meine bedenken und vorsicht versteht und mein gefühl der hilflosigkeit .
    den ehrlich gesagt so ein doc fragt hinterfragt eben oft auch nicht sondern katalogiesiert in seinem bereich verständlich aber vielleicht nicht immer richtig im ergebniss .
    und entgegen meiner sonstigen dinge bin ich da was das betrifft sehr egoistisch den wenn du so einen "stempel" hast nimmt dich kein mensch mehr ernst irgendwie .
    ich merke das tagtäglich am beispiel mit meiner betreuerin .

    ich habe diese mir selber besorgt grade weil ich in die klinik bin und niemand da war für konto und all das .
    deswegen habe ich aus einfachheit ihr alles zugesprochen fals !! was ist .
    die quittung ...
    ICH WERDE NICHT ERNST MEHR GENOMMEN SELBST VON MENSCHEN DIE SICH DAMIT AUSKENNEN SOLLTEN !!!!!!!!!!
    einfache dinge wie zb bei meinem scheidungsantrag beim anwalt .
    ein gerichtsvollzieher der hat mich nicht mal nehr ausreden lasen

    ja es ärgert mich jedes einzelne mal und es zeigt mir wie vorsichtig ich eigendlich sein muss . ehrlich gesagt mit hilft es sehr !! aber ich würde es wohl kaum bei diesen konsequenzen wieder machen !!!!
    und das ist das schlimme an diesen dingen finde ich das man oft so sehr abgestempelt wird das man sich dann selber nicht mehr offen mit all den auseinandersetzen kann darf .

    ich finde dies hier sehr spannend ... und lese gerne weiter mit .
    übrigens wurde mir gesagt das ich auch narzistisch wäre in einem 30 min . gespräch des kennenlernens .
    und damals habe ich salopp gefragt ob die die diagnosen mit dartpfeilen stellen .. jaa ich weis nicht grade förderlich hihii impulsiver sakasmus aus hilflosigkeit heraus ... kamm auch nicht gut an hihihih hat eigendlich eher das noch unterstützt sozusagen ... ^^

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