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Diskutiere im Thema MP, Diss oder einfach nur bekloppt? im Forum ADS ADHS Erwachsene: Komorbiditäten
bei ADHS bei Erwachsenen Forum
ADS/ADHS und Depressionen, Angsterkrankungen, Persönlichkeitsstörungen, Borderline, Abhängigkeit/Sucht, Messie-Syndrom und andere typische Komorbiditäten (Begleiterkrankungen und Folgeerkrankungen)
  1. #31
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Alter: 39
    Forum-Beiträge: 96
    Ich hab mir noch folgendes überlegt- was meint ihr- Ich habe mir überlegt, wenn bei mir (ich muss dass in jedem Fall auch ärztlich abklären lassen, keine Frage ich weiß nur grade nicht wie) eine Diss vorhanden ist, (dieses erleben von gesteuertem Sprechen, oder auch die wilden Gewaltphantasien die in Filmen ablaufen, oder auch wenn ich wieder komische Sachen mache- all dass bekomme ich bewusst mit, ich kanns halt nur nicht steuern oder beenden) dann will ich- keine Ahnung ich hab mir vorgestellt dass beispielsweise in die linke Gesäßtasche ein Taschentuch stecke. Farbe is ja egal. Nehmen wir mal blau. Wenn ich merke dass ich inenrlich umklinke bzw. ich innerlich mich veränder (und ich merke es wirklich- ich habe dem nur nie viel Aufmerksamkeit gescheknkt- es war dann halt so) also wenn ich umswitche ich das Tuch in die andere Tasche stecke. So ist zumindest für meine Umwelt ( wo ich natürlich nicht jedem von erzählen würde) sichtbar dass ich gedanklich woanders oder anders bin und ich mit meinem Verhalten nicht verletzen will.

  2. #32
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Ärztliche Verdachtsdiagnose auf ADHS /ADS
    Forum-Beiträge: 470

    AW: MP, Diss oder einfach nur bekloppt?

    Prinzipiell eine geniale Idee.
    Frage mich nur, ob es in den vorderen Taschen nicht sinnvoller wäre, da meistens Gesprächspartner einen von vorne sehen.
    Blau ist auch gut, weil relativ unverfänglich.

  3. #33
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Alter: 39
    Forum-Beiträge: 96
    Lach, stimmt - es vorne zu tragen wär dann wohl sinnvoller.

  4. #34
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Alter: 39
    Forum-Beiträge: 96
    Habe gestern durch Zufall ein altes Profil aus 2007 bei der Adhs-Anderswelt wiedergefunden. Hab mich mich durch die Beiträge geklickt und dachte irgendwann den Typ kennst du doch. Der Profilname hieß so wie ich. Es war meins, hatte mich irgendwie gefreut. Hab dann erstmal die Beiträge gelesen- das war dann wie stöbern,etwas entdecken, ein paar Sachen kamen mir bekannt vor, andere waren wie neu. Dann hab ich im Postfach nachgesehen, waren aber keine Nachrichten drin. Im Postausgang hab ich dann eine gefunden - an Herrn Winkler :0 das war mir komplett neu. War dann auch erschrocken insofern als dass ich damals auch schon beschrieb Dinge zu vergessen, teilweise was am Tag passierte usw. Und auch die Beschreibung nur über Sachen schreiben zu können und nicht drüber reden zu können war die selbe. Zumindest weiß ich jetzt ganz sicher dass es vor 5 Jahren schon genauso war wie jetzt. Hab am Freitag das Cymbalta von 36mg auf 72mg hochdosiert, hatte das Gefühl dass die schnellen Wechsel und Schwankungen ausblieben. Werd morgen zum Hausarzt gehen und vielleicht ze4 Tipp umsetzen und vorher n paar Sachen aufschreiben. Mal schauen.

  5. #35
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 18

    AW: MP, Diss oder einfach nur bekloppt?

    Fliegenpilz schreibt:

    Meiner Therapeutin habe ich versucht, das zu erklären. Sie meinte dazu nur, ohne Vertrauen könne eine Therapie nicht funktionieren. Sie hat mein Schweigen, mein Stottern als Therapieverweigerung gedeutet.

    Da steht man dann als Betroffener blöd da. Wenn nämlich das Problem, wegen dem man die Therapie macht, mangelndes Vertrauen in andere Personen ist und die Unfähigkeit über Gefühle und intime Dinge zu sprechen, eine eigentliche Therapie erschweren bzw. unmöglich machen, weil der Standard-Therapie-Prozess über Gespräche abläuft.

    Mir war es damals nichtmal möglich über meine Alltagsprobleme zu sprechen. In meiner Familie hatte ich keine Probleme zu haben. Und wenn ich welche hatte, dann sollte ich die selber lösen. Ich wurde ausgelacht, verspottet, bloßgestellt, meine Probleme wurden Außenstehenden (Verkäuferin im Supermarkt, Friseuse, etc. )erzählt und dort breitgetreten und sich darüber lustig gemacht.

    Das hier ist aber nicht mein Thread, daher möchte ich meine Probleme hier nicht erörtern.
    Ich finde deinen Beitrag trotzdem wichtig, denn genau da steckt ja das ganze Problem drinne.
    Als Kind konnte ich auch nicht meine Probleme erzählen, da waren alle anderen Dinge viel wichtiger.
    Wenn jemand etwas schlimmes erlebt hat, wurde derjenige bedauert und getröstet, obwohl ich zum
    Teil noch schlimmere Dinge erfahren habe.
    Das ganze Leben lang zurückstecken, nicht sich, sondern die anderen wichtig nehmen.
    Aber wie sollen wir da als Erwachsene plötzlich diese Fähigkeit her nehmen?
    Wo soll auf einmal das Vertrauen her kommen, wenn man es nie anders kennen gelernt hatte,
    dass das eigene Bedürfnis nicht wichtig ist oder die Wahrheit.


    Ich habe es ebenfalls so krass erlebt in der Klinik, alle haben sich auf das ADHS eingestellt, wenn ich die Concerta
    nehme wird alles besser, wie eine Wunderpille. Dann gezwungen worden über Gefühle zu reden, aber ich war leer.
    Als ich rausgeworfen werden sollte aus der Klinik weil ich nicht mitgearbeitet habe, so wie sie es wollten, habe ich
    plötzlich mein Gefühl aufgemalt (ein Strichmännchen mit den Kopf gestützt auf der Hand in geknickter Pose Auf einem
    großen Berg sitzend.) Plötzlich durfte ich bleiben.
    Aber wenn ich und auch schon vorher meine Kindheitserlebnisse erzählen wollte unter den ich heute noch schlimm leide,
    dass wollten sie nicht hören. Wo soll da Vertrauen aufgebaut werden, wenn du auch da das Gefühl bekommst,
    dass deine Gefühle nicht wichtig sind. Sie haben das bis zum Ende durchgezogen, es gehörte nicht zur Therapie.

    Oh menno nun könnte ich schon wieder ausrasten


    (edit) noch hinzugefügt: Jetzt wo ich auch meine Gedanken hier aufschreiben kann, weil ich sehe, dass viele so ähnliche Probleme haben,
    merke ich, dass ich ein riesen Problem damit habe, wenn mich andere nicht verstehen. Ich glaube nicht, dass es Einbildung ist,
    denn da ist noch das Mund verziehen vom Gegenüber und die abwertenden Komentare.
    Ich fühle mich leicht angegriffen, weil ich das Gefühl habe, mein Umfeld will mich nicht verstehen/Akzeptieren.
    Ich fühle mich irgendwie vom Umfeld in Stich gelassen. Gefühle aufschreiben geht wirklich besser^^
    Geändert von Püppi-Lotta (16.04.2012 um 10:49 Uhr)

  6. #36
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    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Alter: 39
    Forum-Beiträge: 96
    @ze-4 ich hab deinen Tipp gestern mal umgesetzt und zumindest gestern meinem Hausarzt ein Fax geschickt. Ich gehe g,leich zu ihm. Einen Brief übergeben wollt ich nicht machen, weil es hätte sein können dass ich ihn. Nicht abgebe. So weiß ich dass er es bekommt. Wenn ich mich hier nicht mehr melde hat er mich direkt heute einbgewiseen und du bist schuld ;0

  7. #37
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Ärztliche Verdachtsdiagnose auf ADHS /ADS
    Forum-Beiträge: 470

    AW: MP, Diss oder einfach nur bekloppt?

    Ich bin gespannt auf Deinen Bericht & drück' Dir die Daumen!

  8. #38
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Alter: 39
    Forum-Beiträge: 96
    Eine Kur sagt er eignet sich nicht, denn wenn ich damit dort anfange schicken sie mich gleich wieder weg. Habe jetzt eine Überweisung zum Psychiater an der Uniklinik

  9. #39
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Ärztliche Verdachtsdiagnose auf ADHS /ADS
    Forum-Beiträge: 470

    AW: MP, Diss oder einfach nur bekloppt?

    Gut.
    Würde da dann evtl. so ähnlich vorgehen...

  10. #40
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 56

    AW: MP, Diss oder einfach nur bekloppt?

    Hallo Fliegenpilz,

    zu der ganzen Disskusion Therapeut ja oder nein,
    kann ich nur sagen ab einer gewissen Ausprägung von AD(H)S geht es nicht ohne!
    Und alles was ihr so erzählt und was hier so abläuft gehört zum Störungsbild dazu,
    das habt ihr ja schon teilweise selbst erkannt, sonst wärt ihr nicht in diesem Forum.

    Allerdings muss sich der Therapeut auf Patienten mit AD(H)S spezialisiert haben,
    das ist so ein großes Gebiet, das füllt sein Arbeitsleben komplett aus, wenn man es
    richtig macht und am Ball bleibt, d.h. regelmäßig auf Fortbildungen geht.

    Alle anderen Therapeuten, die das AD(H)S nur unter vielen anderen Themen behandeln,
    sind nicht geeignet. Am besten sind die, habe ich die Erfahrung gemacht, die selbst betroffen
    sind.

    Es gibt leider nur wenig gute, bisher habe ich nur zwei Frauen getroffen, aber es wird schon noch
    ein paar mehr gute Therapeuten geben.

    Ein ganz wichtiger Punkt ist auch, die Chemie muss stimmen, sonst geht gar nichts. Wir AD(H)s'ler
    können in sekundenschnelle feststellen ob das Gegenüber sympathisch ist oder nicht, wenn nicht
    mach unsere "Hirnklappe" zu und nichts geht mehr.
    Dieser Grund kann natürlich zu einer längeren Therapeutensuche führen, aber es lohnt sich.

    Ein Therapeut, der aufgrund dessen, dass wir AD(H)S'ler teilweise Schwierigkeiten haben uns zu artikulieren
    und über unsere Probleme und Gefühle zu sprechen, uns unterstellt wir sind gar nicht gewillt eine Therapie zu machen,
    hat keine Ahnung von AD(H)S, also Finger weg!!!
    Für uns ist es schon eine enorme Anstrengung, dass wir es hinbekommen haben, bei ihm einen Termin auszumachen und das
    wir jetzt einigermaßen pünktlich da sind. Das allein schon zeigt, das wir etwas an unserer Situation verändern wollen.
    Wer das nicht erkennt, ist der falsche Therapeut für unsere Störung.

    Soviel mal.

    Gruß
    Natalie

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