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Diskutiere im Thema Habt ihr Erfahrung mit dem Restless Legs Syndrome/RLS bei AD(H)S? im Forum ADS ADHS Erwachsene: Komorbiditäten
bei ADHS bei Erwachsenen Forum
ADS/ADHS und Depressionen, Angsterkrankungen, Persönlichkeitsstörungen, Borderline, Abhängigkeit/Sucht, Messie-Syndrom und andere typische Komorbiditäten (Begleiterkrankungen und Folgeerkrankungen)
  1. #11
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 28
    Forum-Beiträge: 181

    AW: Habt ihr Erfahrung mit dem Restless Legs Syndrome/RLS bei AD(H)S?

    Hallo fachaela!

    Soweit ich weiß kann das idiopathische RLS mit ADHS zusammen auftreten, die sekundären Formen haben aber tatsächlich auch solche Ursachen wie zB Niereninsuffizienz. Und - ich habe ja in den letzten Tagen ein bisschen geforscht - auch in der Schwangerschaft sollen gehäuft Beschwerden wie beim RLS auftreten, vermutlich wegen des veränderten Hormonhaushalts. Hormonstörungen sind ebenfalls oft Ursache... nur zum Bedenken, es kann also sein, dass es am ADS liegt, aber ebenso auf etwas anderes zurückzuführen sein, was den Vorteil hat, dass es dann nachlassen müsste, wenn zB das Baby dann da ist! =)

  2. #12
    Fühlt sich hier wohl

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 564

    AW: Habt ihr Erfahrung mit dem Restless Legs Syndrome/RLS bei AD(H)S?

    Hallo Ihr

    Meine Mama hat auch RLS und ADHS. Die Kombi ist, glaube ich, wirklich recht häufig. Habe schon öfter davon gelesen.
    Hm, mehr kann ich gerade gar nicht dazu sagen.

  3. #13
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 28
    Forum-Beiträge: 181

    AW: Habt ihr Erfahrung mit dem Restless Legs Syndrome/RLS bei AD(H)S?

    Hallo Träumerle,

    weißt Du denn, ob und wie Deine Mutter deshalb behandelt wird? Nimmt sie MPH oder L-Dopa o.ä. und falls ja, ist sie zufrieden?
    Also falls Du dazu was sagen kannst wär das super! =)

  4. #14
    Fühlt sich hier wohl

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 564

    AW: Habt ihr Erfahrung mit dem Restless Legs Syndrome/RLS bei AD(H)S?

    Hallo nochmal,
    Sie nimmt Levodopa. Das nimmt sie aber sovie ich weiss nicht jeden Abend. Ich glaube nur wenn sie extreme Unruhe in den Beinen hat. Meist hat sie ja die Unruhe Abends. Wenn sie längere Strecken im Auto oder längere Flüge hat ist es auch noch schlimmer, abhängig von der Tageszeit.
    Meine Mutter nimmt kein MPH, damals hat man einen versuch mit Ritalin gemacht, ist ihr aber nicht gut bekommen. Ging wohl durch MPH eher in die Manie. Sie hat wie ich auch noch, Depressionen. Daher bekommt sie auch noch Venlafaxin.

  5. #15
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 28
    Forum-Beiträge: 181

    AW: Habt ihr Erfahrung mit dem Restless Legs Syndrome/RLS bei AD(H)S?

    Aha, danke, das hilft mir ein bisschen weiter! Scheinbar gibts noch keine wirklich rundum etablierte Behandlung von ADS und RLS zusammen... momentan kann ich mir für mich zumindest noch nichts so richtig vorstellen, aber hab zumindest mal einen Eindruck, was so passieren könnte, wenn ich der Verdacht bestätigt ^^

    Danke nochmal und eine gute Nacht für Dich! =)

  6. #16
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 225
    Hey Sayuri,

    Bupropion kommt mir noch in den Sinn. Mit diesem Antidepressiva hat man bei ADHS, wie auch bei RLS gute Erfolge erzielt.
    lg matz

  7. #17
    Neues Forum-Mitglied

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    Alter: 28
    Forum-Beiträge: 181

    AW: Habt ihr Erfahrung mit dem Restless Legs Syndrome/RLS bei AD(H)S?

    Das ist interessant!

    Ich habe gerade nochmal ein bisschen bei Google quergelesen und es scheint, als würden SSRI und SNRI die Beschwerden eher verschlimmern - was bei mir SEHR zutreffend wäre! Ich hab mit den Dingern eher schlechter Schlafen können, obwohl ich andauernd totmüde war, und fühle mich auch ansonsten nicht wirklich besser.
    Als der ADHS-Verdacht aufkam, habe ich dann allerdings ersteinmal Bupropion bekommen, bis die Diagnose ganz eindeutig stand. Damit habe ich zum Ersten mal ganz deutliche Verbesserungen gespürt, in Alltag und Schlafqualität. Leider ließ der Effekt aber schon bald nach, trotz Dosissteigerung... und 300mg ist soweit ich weiß das Maximum, das man bei Bupropion geben darf. War richtig schade, aber dann kam MPH, damit ging es mir auch wieder deutlich besser. Allerdings wirkt es meines Wissens nach mehr dopaminerg, während Bupropion ja auch eine deutliche noradrenerge Komponente hat - könnte da der Knackpunkt sein?
    Und falls ja, sollte ich evtl auch nochmal nach Amphetaminsaft fragen...? Bislang wurde das immer abgelehnt von den Ärzten, wohl aus Unwissenheit -.- Ich meine aber gehört zu haben, dass man das keinesfalls zur Nacht nehmen darf. Ob es trotzdem etwas bessern würde, wenn ich es am Tag nehmen könnte...?

    Danke jedenfalls, matz! Ein weiteres Mal, ich finde Deine Beiträge immer sehr hilfreich!
    Und falls Du, oder irgendwer anders, noch eine Eingebung zu meinen Überlegungen hast, immer her damit!

  8. #18
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

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    Forum-Beiträge: 172

    AW: Habt ihr Erfahrung mit dem Restless Legs Syndrome/RLS bei AD(H)S?

    Also vor der Adhs-Diagnose hab ich Levodopa gegen RLS genommen und es hat gewirkt.
    ABER....mein Arzt und auch Bekannte haben mich dringend davor gewarnt das weiterhin zu nehmen weil wohl entweder bereits erwiesen ist oder momentan gerade ausgetestet wird in wie weit Levodopa den Körper dazu bringt die eigene Dopaminproduktion einzustellen! D.h. langfirstig könnte sich das RLS verschlimmern und zudem würde damit einer möglichen Erkrankung mit Parkinson mächtig Vorschub geleistet.

    Darf ich mal fragen ob du dir sicher bist, dass du mit MPH die richtige Dosis nimmst?
    Bei mir war es so das ich anscheinend ein recht extremer Adhs-Fall bin. Wirkschwelle fängt erst bei mg-pro-kg-körpergewicht an und ist bei 20 mg über dieser Schwelle ausgereizt. Lieg ich unter der Wirkschwelle, zappel ich nachts im Bett rum. Ab Wirkschwelle ist die Zappelei bei mir weg!

    Ich nehme zusätzlich Fluoxetin (SSRI), das anfänglich auch Schlafprobleme gemacht hat, inzwischen kaum noch welche macht, allerdings nehm ich die auch nur in geringer Dosis, keine Ahnung wie es da aussieht wenns höher dosiert wäre.

  9. #19
    Neues Forum-Mitglied

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    Alter: 28
    Forum-Beiträge: 181

    AW: Habt ihr Erfahrung mit dem Restless Legs Syndrome/RLS bei AD(H)S?

    Hallo Lilith!

    Danke für Deine Antwort! =)

    Wieviel mg pro Körpergewicht meinst Du denn?
    Also ich merke immer wieder, dass mein Bedarf einigermaßen schwankt. Ganz zu Anfang war eine Dosis von etwa 10mg 4-5x am Tag regelrecht perfekt. Jetzt komme ich mir bei dieser Dosis an einigen Tagen eher überdosiert vor und nehme lieber in kürzeren Abständen geringere Dosis.
    So kann es sein, das ich in einer Phase mit 35/40mg pro Tag auskomme und in der anderen immer bei 50/55 lande... Sprich, ich bin mir nicht mehr ganz sicher, was eigentlich optimal ist

    Was Fluoxetin angeht, das habe ich vor der ADS-Diagnose auch eine ganze Zeit genommen und die Beschwerden haben nach einer Weile auch nachgelassen, müde war ich trotzdem sehr oft. Und in dieser Zeit habe ich auch ein Praktikum auf einem Pferdehof gehabt, war also den ganzen Tag körperlich in Action und dann entsprechend ausgelastet und fertig zur Bettzeit. Anfang 2011 habe ich es abgesetzt, weil ich dachte, ich könnte medikamentenfrei werden und meine ganze Lebenssituation irgendwie auf "Neuanfang" stand. Dann kam das ADS und mir wurde gesagt, dass sich Flupxetin darauf positiv auswirken kann, ich solle es doch wieder ansetzen. Das hab ich auch ein, zwei mal versucht, bin aber spätestens am dritten Tag fürchterlich unruhig gewesen und hatte kaum noch positive Wirkung vom MPH.

  10. #20
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 172

    AW: Habt ihr Erfahrung mit dem Restless Legs Syndrome/RLS bei AD(H)S?

    Ich glaube man kann es garnicht an "mg-pro-kg" festmachen, jedenfalls bei Erwachsenen.
    Da wäre es glaub ich hilfreicher mit dem Arzt abzusprechen welche Adhs-Symptome du deutlich spürst und auszuprobieren ab welcher Dosis diese positiv beeinflusst werden.

    Was mich erstaunt ist deine sehr häufige Einnahme kleiner Mengen. Hast du mal probiert auf Retard umzusteigen und dann eine höhere Dosis weniger häufig einzunehmen? Dadurch könnte die Wirkung bei dir weniger schwankend sein.

    Ein paar Schwankungen sind - finde ich - eher normal. Z.B. kann bei Frauen der Zyklus viel Einfluss haben. Kurz vor Beginn der Periode und lässt bei mir die Wirksamkeit des MPH stark nach, was sich auch durch Dosissteigerung nicht gut ausgleichen lässt. Ich versuch für die Tage nichts stressiges einzuplanen und mich auf mehr Verpeiltheit und Chaos einzustellen.
    Es gib auch viele Patienten die sehr empfindlich darauf reagieren ob sie vorher was gegessen haben und was das für Lebensmittel waren, da könntest du also auch ein bisschen herumprobieren.

    Wichtig finde ich auch dass man neben den Medis versucht den eigenen Alltag etwas mehr zu strukturieren. Z:B. organisatorisches Zeugs auf die Zeit mit guter Wirkung der Medis legen und davon dann zu anderen Zeiten profitieren. Ich kauf mittlerweile meist dann ein wenn das MPH anfängt zu wirken weil ich dann kaum was vergesse und viel gezielter das was ich wirklich brauche einkaufen kann.

    Nebeneffekte können psychische Belastungen aller Art sein. Wenn man z.B. mit Depressionen zu tun hat, privaten Stress mit sich herumträgt, einen Burnout hat oder darauf hinarbeitet usw. dann kann das MPH bei weitem nicht so gut und konstant wirken wie es das ohne diese zusätzlichen Faktoren tun würde!
    Zudem kann jedes Medikament, egal ob Kopfwehpille oder Antibabypille oder Kräuterzeugs/Vitaminpräparate Wechselwirkungen haben. Man übersieht diese Zusammenhänge leicht, da lohnt es sich zu beobachten was man neben dem MPH am Tag so alles zu sich nimmt und ob es da Zusammenhänge mit der Wirkung geben könnte.

    Edit:
    Übrigens setze ich das Fluoxetin auch gerade wieder ab, weil es - vielleicht wegen Wechselwirkungen mit Medikinet - bei mir zu Pulssteigerung und steigender Unruhe geführt hat. Ohne MPH war das nicht der Fall. Hab aber vorab getestet obs am Medikinet liegen könnte, was nicht der Fall war.

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