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Diskutiere im Thema Hochsensibilität (und wirre Gedanken) im Forum ADS ADHS Erwachsene: Komorbiditäten
bei ADHS bei Erwachsenen Forum
ADS/ADHS und Depressionen, Angsterkrankungen, Persönlichkeitsstörungen, Borderline, Abhängigkeit/Sucht, Messie-Syndrom und andere typische Komorbiditäten (Begleiterkrankungen und Folgeerkrankungen)
  1. #1
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 28

    Hochsensibilität (und wirre Gedanken)

    Hallo.

    ich glaube es passt genau!
    Ich bin mir sehr sicher dass ich hochsensibel bin und dass das die eigentliche Diagnose ist, die wirklich auf mich passt. Aber es heißt ich hab ADS vom Träumertyp.
    Dabei hatte ich meiner Meinung nach nie wirkliche Probleme mit der Aufmerksamkeit und Konzentration zumindest nie so generell. Alles war immer auf bestimmte Situationen zurückzuführen oder zuviel Stoff zu lernen etc.

    Was dagegen wie die Faust aufs Auge passt ist das Thema Hochsensibilität. Andere Menschen machen mich quasi oft fertig. Ich nehm mir alles zu Herzen und die Stimmung bzw die alles an den Menschen beeinflusst mich total. Ich find mich nicht schüchtern, langweilig und verklemmt aber durch Situationen mit Leuten werde ich so.
    Vorallem wenn man merkt wie intolerant sie einem gegenünber oder anderen Sachen sind. Allerdings nehme ich anfangs Menschen, die sich höflich gegenüber einem verhalten, das auch ab. Leider stellte ich oft fest, dass die einen doch recht schnell "komisch" finden. Hatte auch schon Mobbingerfahrungen.
    Ich habe aber auch gelernt, Gefühle zu unterdrücken und wie ne Mauer zu bauen um mich. Aber irgendwie wird es auch grad wieder alles gleichgültig aber auch nicht so weit dass ich abstürze.

    Und doch passe ich mich an- Ich sag auch mal meine Meinung, aber wenn dann besonders schwierige (halt auf andere Art schwierig) dann ständig widersprechen und nur ihre eigene Meinung als richtig hinstellen, frustriert mich das extrem und verletzt mich auch.
    Das schlimmste ist, wenn andere einen verletzten, es angeblich nicht so shclimm gemeint haben. Am schlimmsten sind die, die selbst austeilen und nicht einstecken können und auch Dinge ständig abstreiten, die sie aber gesagt haben-zugegeben. die Sache mit Austeilen/Einstecken sind sicher auch bei einigen ADHS-Eigenschaften.
    Aber am meisten stört mich eben dieser Egoismus und Intoleranz und Verständnislosigkeit anderer- auch bei anderen (sozialen) Themen.
    Ich habe auch keine Lust mehr darüber zu reden mit anderen, weil die es nicht verstehen können.
    Es heißt: ich solle mir doch ein dickes Fell wachsen lassen. Wenn es mir schlecht geht, soll ich mir doch vor Augen halten, dass es anderen noch schlechter geht (was ich auch weiß und warnehme). Ich mache mir bewusst wie gut es mir eigentlich geht und ich es nicht spüre und das macht mich dann wirklich fertig. Bin ich doch nur undanbar uznd ein Versager? Eigentlich doch nicht, aber doch? Bin ich zu schwach? Ich hab das alles satt, vorallem wenn man mit keinem wirklich reden kann, bzw man nicht verstanden wird.

    Um zum Thema zurückzukommen ADHS vs Hochsensibilität

    Jedenfalls bin ich leicht ablenkbar- wenn mich Menschen "bedrohen", welche nicht Menschenmassen an sich sind, oder ganz fremde. Aber jene die mich soweit kennen, dass sie über mich urteilen. Das ist typisch hochsensibel.

    ich bin auch unkonzentriert, wenn es mir schlecht geht, wenn ich gar keinen Bock auf die Aufgabe hab. Seit einigen Jahren fehlt mir auch irgendwie so die Motivation die wie soll ichs nennen ganz am Ende steht, nicht die direkte. Es fehlt die Lebenslust, aber nicht so weit dass es zum Suizid reicht (Gottseidank ich weiß!) denn ich wär eh zu feige und anderen will ich das nicht antun. Und am nächsten Tag geht es dann doch besser, so aus Erfahrung.

    Wie soll ich sagen, es ist nichts halbes und nichts ganzes. Und aus meinem Kollegenkreis hab ich so erfahren dass sie der Meinung sind ,man sei nicht wirklich depressiv bzw kriegt nur den Arsch nicht hoch, wenn man sich nicht umbringen will und nicht nen konkreten Anlass hat, für ne Depression. Es ging allgemein um das Thema Psychosachen, von mir wissen die nichts drüber.. Aber die haben doch unrecht oder? Oder doch nicht?? Ich hab grad echte Zweifel ob ich nicht doch zu faul bin bzw. ist nicht gerade DAS ne Depression, wenns eigentlich keinen konkreten Grund gibt?? Ihr könnt mir wirklich die Wahrheit sagen, bzw ihr habt selbst viel durchgemacht, ihr dürft auch knallhart sein, da versteh ich das.

    Jedenfalls hab ich eben das "Problem" dass bei mir nie absolut das ist oder das, ich hab mich generell durch Leben gekämpft aber hatte wirklich viel Glück (das weiß ich zu schätzen) und Liebe von Familie und so bekommen. Hab auch nen Abschluss und Job... juhu. Allerdings bin ich trotzdem unzufrieden und bin extra weit weg gezogen(war vorher auch woanders aber nicht so weit weg) weil ich dachte hier muss ich nen Neuanfang machen. Aber es endet auch wieder damit dass nicht alles 100% stimmt. Und das wird es natürlich nie weil das Leben nunmal so ist. Aber keine Ahnung, ich werde hier nicht glücklich. Ich werd auch den Job nicht verlängern, ausgerechnet jetzt hab ich wieder mehr kontakt zu alten Freunden, wenn auch sporadisch.
    Es ist bei mir nicht gut aber auch nicht richtig schlecht. Ich glaub auch ich bin viel zu lange unselbstständig gewesen bei best. Dingen (obwohl ich mit 18 ausgezogen bin) aber
    die ach so tolle Hochsensibilität steht mir dennoch im Weg, und dabei will ich gar nicht mal sein wie die Masse, und trotzdem versuch ich mich anzupassen (wie dumm eigentlich)


    Monedula.

    P.S. Von mir aus könnt ihr das auch wieder löschen, es musste nur mal raus. Sorry wenn das total unpassend grad ist.

  2. #2
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 113

    AW: Achtung viel Text.Hochsensibilität (und wirre Gedanken)

    Hypersensibilität und ADS/ADHS müssen sich nicht gegenseitig ausschließen. Und ADHSler sind durchaus in der Lage sich kurz zu konzentrieren.
    Überlaß die Diagnose den Ärzten und grübel nicht so viel. Laß Dir in der Verhaltenstherapie helfen. Die Methoden dort können bei vielen psychischen Erkrankungen helfen.

  3. #3
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 28

    ..und nun mal back to topic

    sorry für das gerade aber naja...


    Was ich eigentlich sagen wollte:

    - Erkennen Ärzte denn Hochsensibilität an zumindest als "Eigenart"?
    - Worin GENAU unterscheidet sich HS von ADS?

    Bei mir trifft wirklich fast alles zu zu HS: "Schwingungen" von Mitmenschen und dass mich das hemmt und verunsichert. Auch bin ich sehr sensibel (obwohl ich innerlich im Kopf in manchen Dingen auch hart kann).

    Aufmerksamkeit ist gestört nur bei neuen Sachen, wenn ich eben Angst davor habe, mich dumm anzustellen. Und meine Motivation v.a.bei praktischen Sachen ist schnell weg, weil ich es am liebsten sofort perfekt können will. Denken tue ich gern und viel und das war schon immer so. Hat mich aber oft auch gehindert und belastet. Leicht ablenkbar wenn halt andere Hilfe brauchen bei ner Sache zb, das mach ich dann aber, weil ich nicht unhöflich sein will. Also keine echte Ablenkung in dem Sinn.

    Im Gegensatz zu vielen ADHS-Kindern war ich schon als kleines Kind manchmal schwermütig bzw hab Dinge schwerer genommen. Konnte aber schon früh komplizierte Sachen sagen und meine Gefühle genau ausdrücken. Galt als schüchtern. Hatte aber gute Noten in der Grundschule und war sehr angepasst. Vor neuem (wenns mit nicht vertrauten) zu tun hat, war ich grundsätzlich skeptisch, andere nannten es ängstlich. War auch manchmal bzw früher auch schon extrem aufgeregt bei vielen Sachen, aber ich selbst seh mich nicht als ängstlich in dem Sinn (außer eben heute)
    --> alles typisch für hochsensibilität

    K.a.

    Unkonzentriertheit: in bestimmten Situationen und Zuständen, ja. Und wenn man eh gemerkt hat dass es sinnlos ist und man Angst vor dem eig.Job hat, gibt man das Studium eben auch. Hatte ich grad viele Sozialkontakte lief es alles besser.
    Auch jetzt, manchmal raff ich mich auf zb Sport oder so., es lenkt mich auch ab, aber wirklich tiefe Zufriedenheit hab ich niht. Die hab ich nur mit wirklich vertrauten Leuten. Und neue Vertraute lern ich nur kennen wenn ringsrum mal wieder alles stimmt.


    Früher als Kind wenn mal was schön war, war ich auch öfters in Hochstimmung, aber irgendwie war danach meist irgendwas was mich wieder extrem runtergezogen hat. Oder vielleicht nicht immer. aber glaub so hab ich mir die Glücksempfindung abgewöhnt..leider.
    Später suchte ich dann halt nach irgendwelchen intensiven Gefühlen wobei nur negative mehr brachten. Hab auch Sachen ausprobiert, aber wirklich suchtgefährdet war ich nie. War eher zu übervorsichtig. Weil Angst vor Scham und Demütigung und schlimmen Krankheiten.

    Hab auch immer gern viel nachgedacht sehr tiefgründig und wollte immer wissen wie die Welt und alles funktioniert und hab Zusammenhänge zu irgendwas gesucht. Ich war kreativ und bin auch empathisch und hasse oberflächliches Denken. Gleichzeitig bewunder ich die Leute die einfach leben im hier und jetzt und einfach alles spüren (was ja mehr ADHS like ist). Aber diese dummen Sätze von Bekannten, nimm doch nicht alles so kompliziert und warum bist du so umständlich...kann ich nicht mehr hören. Mach ich mal was unüberlegtes oder skrupelloses ist es total auf mich zurück gefallen und es macht mich dann fertiog oder demütigt mich. Ich kanns nicht änderm und finds ja selbst scheiße. Auch wenn ich schon abgestumpft bin inzwischen, ich lass mich durch fröhliche Stimmung von Kollegen zb null mitreißen im Gegenteil es nervt mich und zieht mich runter.
    --> passt doch auch eher zu HS


    --- Also..wie kann man das unterscheiden? Habe meine ADS-Zweifel nat. auch meinem Arzt gesagt, und generell irgendwie alles kritisch gesehen und alles in Frage gestellt (aber insgeheim gehofft dass er doch recht hat) aber bisher bleibt er dabei. Werd mir ne andere Meinung holen aber erstmal noch ein wenig weiter probieren.


    -- Achso und MPH... das hat bei mir anfangs schon etwas gebracht. Dann nicht mehr viel. Naja vielleicht stabilisiert es gute Stimmung etwas. Aber vielleicht ist das auch mein Kopf selbst. Ich weiß es nicht. Naja das einzig typische HS was nicht passt ist das mit dem Empfindlich auf Medikamente und Genussstoffe/Drogen reagieren.

    -- Ich werd meinem Arzt das auf jedenfall das nächste Mal sagen mit der HS und hoffe er tut das nicht ab als esoterischen Quatsch. Ich will doch nur ne passende Behandlung die genau passt!

    -- das was auch nicht passt weder zu ADS noch HS ist, dass ich im Leben doch oft ne Rolle spiel und nicht immer ehrlich alles sage, komme nicht immer mit den Reaktionen klar oder will wohl nur dass man mich mag. Naja das ärgert mich aber. Viele ADHSler sind wenigstens straight und ehrlich. Das finde ich toll! Und das obwohl ihrs sonst schwer habt auch- Find ich wirkich bewunderswert. Ich hasse echt meine Feigheit manchmal!!!!!!!!!!!! Aber da arbeite ich dran!

    Vielleicht habt ihr ein paar comments..jedenfalls danke fürs Lesen
    LG
    Monedula

  4. #4
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 113

    AW: Achtung viel Text.Hochsensibilität (und wirre Gedanken)

    Hmm, für mich hört sich das irgendwie trotzdem nach ADS an. Hypersensibilität ist häufig vertreten bei ADS/ADHS. Ich zumindest bin auch beides: hypersensibel und ADHS

  5. #5
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    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 28

    AW: Achtung viel Text.Hochsensibilität (und wirre Gedanken)

    Vielen Dank für die Antworten.

    Dass HS ne häufige Komorbidität ist, hab ich auch gelesen. Mein Probl. ist ja das ADS.
    Ach ich weiß auch nicht, manchmal denk ich ADS passt doch, dann wieder nicht. Ich weiß es nicht. Mein Hauptproblem ist dennoch die "Angst" vor bestimmten Menschen (das hab ich dem Psychiater auch mehrfach und deutlich gesagt). Aber ich werd mal weitersehen.

    Hm Verhaltenstherapie ist wohl auch geplant glaub ich bzw wird beantragt. Hatte früher mal ne tiefenpsycholog. Behandlung gemacht ne Weile aber hat mir damals nicht wirklich viel gebracht.

    LG
    Monedula

  6. #6
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 113

    AW: Achtung viel Text.Hochsensibilität (und wirre Gedanken)

    Mensch, ich drück Dir die Daumen, daß Du damit klarkommst.
    Sprich doch einfach mal mit Deinem Arzt über Deine Zweifel.

  7. #7
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 28

    AW: Achtung viel Text.Hochsensibilität (und wirre Gedanken)

    Das hab ich schon oft. Bei einigen Sachen hab ich dann mit bestimmten Ursachen begründet.. das war deshalb und deshalb, ohne dass es nach Herabspielen klang. Er bleibt trotzdem dabei.
    Allerdings werd ich das Thema Hochsensibilität ansprechen. Das hatte ich bisher noch nicht, weil ich auch jetzt erst auf das Thema gestoßen bin. Vielleicht hat er auch einiges anders gesehen oder nicht so verstanden wie ich es gemeint hab.

    Naja ich werd es sehen. Grad gehts mir zumindest besser. Vielen Dank noch mal für deine lieben Worte!

    LG
    Monedula

  8. #8
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Interessiert/Eigenverdacht auf ADHS / ADS
    Forum-Beiträge: 25

    AW: Hochsensibilität (und wirre Gedanken)

    Diejenigen von Euch die sagen, sie seien hochsensibel... Wer hat das denn "diagnostiziert"? Oder ist das eher eine Selbsteinschätzung?
    Ich habe mich vor einem halben Jahr mal recht intensiv damit beschäftigt (auch dieses "Zart besaitet" gelesen usw.), war danach völlig überzeugt hochsensibel zu sein...

    Mittlerweile bin ich von diesem Ansatz allerdings weg, da es mir zu schwammig und idealisierend ist...

    Es ist ja auch reizvoll, weil es ein selbstwertsteigender Erklärungsansatz für alle möglichen Eigenheitenkonstellationen bietet, die genauso gut pathologisierbar wären und als Gemeinsamkeiten ein erhöhtes Maß an Neurotizismus und Ichbezogenheit haben. Deshalb können sich ja auch unterschiedlichste Menschen darin wiederfinden...

    Andererseits... hauptsache es hilft und man findet etwas, das die eigene Handlungsfähigkeit erhält oder erhöht, oder?

    @Monedula... MPH hat erst was gebracht und dann nicht? Und Du bist Dir sehr unsicher wegen der ADS Diagnose? Ist vielleicht doch eine gute Idee, die Diagnose überprüfen zu lassen, um auszuschließen, dass die Behandlung nicht zu Dir passt....

    Viele Grüße
    *paula*

  9. #9
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 32
    Forum-Beiträge: 147

    AW: Hochsensibilität (und wirre Gedanken)

    Die Beschreibung passt voll und ganz zu ADS. So wie ich es gelesen habe, ist diese Hypersensibilität einfach eine Folge von ADS, keine Komorbidität. Da die Filterfunktion gestört ist, gelangt mehr von den Reizen und auch Gedanken ins Bewusstsein. Eine Behandlung auf ADHS hilft da ganz gut, wirklich "normalisieren" kann man das aber auch mit Medikamenten kaum. Ich bin z.B. immer noch sehr berührungsempfindlich.
    Die Unzufriedenheit kommt einmal durch die Reizüberflutung, aber es kommt auch daher, dass du durch eine mangelnde Aufmerksamkeitssteuerung nicht adäquat auf andere Menschen reagieren kannst. Auch von der Textmenge, die du hier geschrieben hast, schließe ich mal auf einen ähnlichen Redefluss, mit dem du teilweise anderen Menschen begegnest. Das ist die Folge des Aufmerksamkeitsdefizits, du gehst während der Interaktion nicht ausreichend auf die Bedürfnisse der anderen ein (vermute ich) und spürst dann aber ganz genau, wenn sie keine Lust mehr haben und sich abwenden.

    Aber wie schon gesagt, die Beschreibung passt 100% zu meinen eigenen Erfahrungen. Auch bei ADHS gibt es wohl Unterschiede in der Sensibilität und da ist es bei uns nun mal außerordentlich ausgeprägt.

    Ach ja, früherer Drogenkonsum kann glaube ich auch die spätere Wirkung von MPH beeinflussen. Sowieso wirken Medikamente da ganz individuell, da muss man mit einem Arzt herausfinden, was für einen am besten passt.

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