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Diskutiere im Thema ADHS und Essstörungen im Forum ADS ADHS Erwachsene: Komorbiditäten
bei ADHS bei Erwachsenen Forum
ADS/ADHS und Depressionen, Angsterkrankungen, Persönlichkeitsstörungen, Borderline, Abhängigkeit/Sucht, Messie-Syndrom und andere typische Komorbiditäten (Begleiterkrankungen und Folgeerkrankungen)
  1. #11
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 140

    AW: ADHS und Essstörungen

    An dem Trauma zu arbeiten ist sicherlich ein Punkt (wobei es wohl nicht nur eins sein wird)

    Aber ich denke ganz wichtig ist auch, seine eigenen Grenzen lernen wahrzunehmen, und zwar nicht erst dann, wenn die schon weit überschritten wurden (ob durch sich selbst, oder andere)

    Nein sagen, ist dann der nächste Punkt. Denn das kann man erst, wenn man die Grenzen kennt.

    Und ich denke es ist auf jeden Fall auch wichtig aus der Opferrolle rauszukommen, und erstmal an Selbstachtung zu gewinnen.
    Nur wenn du dir selbst wichtig bist, kannst du für deine Interessen einstehen.

  2. #12
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 140

    AW: ADHS und Essstörungen

    @ Amneris

    Ich möchte deinen Weg sicherlich nicht schlechtreden, und ich wünsche dir, das es auf diese Weise lange für dich funktioniert.


    Aber in meinen Augen ist das ein typisches davonlaufen bzw. wenn kleine Kinder verstecken spielen, dann halten die sich einfach selbst die Augen zu, und denken das sie nicht gesehen werden können.

    Ich denke nicht, dass das eine dauerhafte Lösung ist, die funktioniert.


    Natürlich kann man sich das alles sagen, aber für mich hat das dann nichts mit Lebensqualität zu tun.........eben nicht das, was ich mir unter einem lebenswerten Leben vorstelle


    (sorry, ich will dich damit nicht angreifen, ist nur meine Meinung)

  3. #13
    Mega-Wusel

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen:
    Alter: 40
    Forum-Beiträge: 2.452

    AW: ADHS und Essstörungen

    Hallo Ihr Lieben,

    bevor ich wusste, dass ich ADHS habe, diagnostizierte man bei mir Anorexie, neben Burnout, Depris, Angst- und Panikerkrankungen. Ich hab mich noch nicht wieder in die Hände von Therapeuten begeben, weil ich das Vertrauen verloren habe. Die, die mir hätten helfen können, die vom Thema wussten, haben es nicht getan und gemeint, dass ich einfach nur essen muss, dann gehts schon vorbei.

    Ich komme hin und wieder besser klar. Die Medikamente helfen mir, es besser zu steuern. Also diese Fressflashs kommen weniger oft. Weil danach hab ich oft nichts mehr gegessen. Ich weiß aber auch, dass es bei mir sehr viele Baustellen gibt und gerade ist wieder eine dazu gekommen. Ausnahmesituationen triggern bei mir so stark, dass ich das ausschließlich über mein Essverhalten steuern oder ganz und gar nur aushalten kann...

    LG Schnubbel

  4. #14
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 19

    AW: ADHS und Essstörungen

    Hallo! Bei mir ist die esstörung sowie alles weitere wohl auch eher folge des ads - nehme medikinet adult seit kurzem, ABER gerade am Anfang half es bommmbastisch meinen Appetit zu regulieren. Werd bald hochgestuft und hoffe es wird wieder so wie am Anfang.

    Die Bulimie ist ja nur ein ventil um den stress zu regulieren, und der kommt woher? Genau, weil wir nicht gescheit filtern können, das Chaos im kopf muss ja irgendwo hin. Mph wirkt imo bei Bulimikern also besonders gut aufs Essverhalten - weil wir damit ja alles kompensieren was so auf uns einprasselt...

  5. #15
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Forum-Beiträge: 266

    AW: ADHS und Essstörungen

    Ich habe schon früh festgestellt, dass ich mich mit Essen selbst sedieren konnte. Gerade als Mädchen mit ADHS war es als Kind und Jugendliche für mich ab und zu schwierig. Nicht unter Gleichalten, aber mit Erwachsenen. Wilde Mädchen, die nicht stillsitzen konnten und nicht ordentlich waren usw... passten nicht ins rollentypische Bild. Essen macht träge und müde. Das habe ich ausgenutzt.

    Es lange gedauert, bis ich das vor ca. 1,5 Jahren erkannt habe und mit Hilfe geholt habe. Heute geht es mir besser, ich bin auf dem Weg der Genesung aber erst auf dem Weg.

  6. #16
    Sweety86

    Gast

    AW: ADHS und Essstörungen

    ich weiß es nicht so genau. Was hast du für eine Essstörung? ich z.B. hab eine atypische anorexie oO und ich weiß net ob sich das positiv auswirkt ... zumindest auf das erbrechen wenn ich erbreche weil ich inneren Druck abbauen will auf das wenig bzw. fast nix essen und so im Moment garnet weil ich aber auch privat eine sehr schwere phase habe

  7. #17
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Forum-Beiträge: 266

    AW: ADHS und Essstörungen

    ich war lange Bulimikerin. Mit einer heftigen Phase zwischen 16 und 21 und ab dann sehr sporadisch. vielleicht 3-6 Mal im Jahr. Seit zwei Jahren - fast - genesen. Das kam einfach so, und war einfacher, weil ich es eh so selten war. Ich vergesse das sogar manchmal. Aber es war so und da gibt es nichts schön zu reden.

    Viel regelmäßiger war bei mir das bingen. Also viel zu viel essen in realtiv kurzer Zeit. Und anfallsartig. Durch meine HIbbeligkeit war ich bis Ende 20 immer in Bewegung und es hat nicht so wirklich viel angesetzt. Ein bißchen, aber aushaltbar. Im Zweitstudium gings dann richtig los und ich bin sehr auseinander gegangen, wurde träge und dadurch auch ruhiger. Absolut nicht empfehlenswert aber so war es eben. Andere behandeln sich selbst mit allem möglichen, ich habe gegessen. Seit ich das nicht mehr im sehr großen Menge mache bin ich wieder motorisch unruhig und eben wieder ich...fühlt sich besser an

  8. #18
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 44
    Forum-Beiträge: 193

    AW: ADHS und Essstörungen

    Ich habe auch ADHS, Esstörung und ein Trauma!
    Ich habe jetzt eine Reha beantragt, ich will in die Klinik Lüneburger Heide, die sind auf ADHS und Esstörungen spezialisiert.
    Hat da jemand schon mal was von gehört oder war da?

  9. #19
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Ärztliche Verdachtsdiagnose auf ADHS /ADS
    Alter: 38
    Forum-Beiträge: 113

    AW: ADHS und Essstörungen

    Hallo ihr Leiben

    ich leide seit 20 Jahren an Crohnifizierter Essstörung. In frühster Kindheit habe ich schon gelernt was es heisst nicht normal Essen zu können,da es die Familieären Umstände nicht anders zu gelassen haben.Mit dem Tag, an dem ich meine eigenen Wege gegangen bin,gin auch meine ES richtig los.Ich lebte sie in vollen zügen aus wurde recht schnell zu einem Selbstläufer und bis heute gibt es keine besserung.So sehr ich daran festhalte und meine sie zu brauchen,ist es eine einzige Hölle in die der Teufel beherrscht und ich darin gefangen bin.
    Nach zweimaligem drohungen der Zwangseinweisung,die ich gut umgehen konnte,da ich sooooone Angst vor Gewichtszunahme hatte,bin ich heute an einem Punkt angekommen,wo ich selber dieses Problem angehen möchte,denn neben all dem anderem was mein Leben jeden Tag auf`s neue unglaublich erschwert steht ich mir mit meiner ES nur noch mehr im Weg,da diese meinen Ganzen Alltag einschränkt in jeglicher Form ganz zu schweigen von der Isolasierung Depression u.vieles mehr was es mit schich bringt.Ich habe mich in einer Klinik (Lüneburger Heide vorgestellt).Nun hoffe ich das ich bald eine Kostenzusage bekomme und es endlich losgehen kann!

    Lg.Jasriii

  10. #20
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 399

    AW: ADHS und Essstörungen

    web4health schreibt:
    Gerade im Augenblick betreue ich eine Patientin, die ein "Träumerchen-ADHS" mit räumlichen Koordinationsproblemen, Lese- und Rechenschwäche und eben sozialer Unsicherheit hat. Sie ist dann zeitweilig sogar mit MPH behandelt worden. Aber hat jede Menge Traumatisierungen durch die lebenslangen Probleme erfahren.

    [...]

    Wenn ADHS klar vorher bestand, dann sollte es auch behandelt werden. Manchen wir jedenfalls hier so. Und die Traumata behandelt man am besten gleich mit (sonst kommen unter der ADHS-Therapie diese "Kanalratten aus der Vergangenheit" gleich mit hoch und man fühlt sich einfach nur noch mies bzw. getriggert). Ich persönlich setzte da auf EMDR oder eben emoflex von Johannes Drischel, in der Klinik wird aber sonst eher IRRT angewandt (das ist so eine Art Traumaarbeit mit dem Inneren Kind).
    ... ... ich kann es kaum glauben, was ich da lese! ... ich fühle mich echt getiggert ... und ohnmächtig wütend ... nein eher gefühllos

    ... ich glaube bald keinem fachidioten (schuldigung muss jetzt sein ) mehr. wenn ich das, was du hier schreibst meinem psychoarzt in der klinik gesagt hätte - der hätte mir nicht geglaubt. ich habe genau das was du schreibst erlebt und noch vieles mehr ... "aber ich bin nicht traumatisiert - weil ich ja noch lachen kann" (klinikweisheit ).

    es hat mich immer schon aufgeregt, wenn die dummheit anderer mir weh tut .

    es ist eben doch einfach und oder bequem alles auf "depressionen" zu reduzieren - schuplade auf ... patient rein ... medi zum behandeln ... hilft es nicht ... ist der patient uneinsichtig, ... eben trotziges kind .

    ich sehe was was du nicht siehst ... und ich sehe es immer anders - pech für mich, dass es so wenige gibt die das sehen, was ich sehe. es liegt immer am auge des betrachters ...

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