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Diskutiere im Thema Burnout und Antidepressiva im Forum ADS ADHS Erwachsene: Komorbiditäten
bei ADHS bei Erwachsenen Forum
ADS/ADHS und Depressionen, Angsterkrankungen, Persönlichkeitsstörungen, Borderline, Abhängigkeit/Sucht, Messie-Syndrom und andere typische Komorbiditäten (Begleiterkrankungen und Folgeerkrankungen)
  1. #11
    besenreiterin

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 45
    Forum-Beiträge: 2.591

    AW: Burnout und Antidepressiva

    hallo mir ist das egal
    einerlei wie man es bezeichnet oder nicht .. ob ich rechthabe auch hihihi

    ich finde es also nicht schlim das du da eine andere begrifflichkeit hast ist vermuttlich überall anders

    mango ich kann dir nicht sagen ob du dir sorgen machen solltest aber ich kann dir sagen das viele menschen mit ads adhs extreme stimmungsschwankungen haben und diese eben auch äussern
    ganz ohne irgendwas ist es oft so das ads/adhs eben immer das etwas mehr ist oder wie soll ich das sagen hmmm
    ein kluger mann hat bei kindern mal gesagt er findet diese bezeuchnung ads nicht gut es sollte vielmehr als extrem in den gegegensätzen bezeichnet werden .
    entweder oder hihihi himmelhoch jauchzend oder zu tzode betrübt ich nehem gefühle einfach stärker wahr mehr nicht .
    es ist als wenn man eine sektflasche schütteln würde im positiven wie negativen

    kennst du es nicht wenn du frisch verliebt bist ?? dann kanst du bäume ausreissen wenn etwas positives ist aber wehe etwas verunsichert dann liegst du genauso machtvoll schnell am boden hihihhi ..

    so ist es bei mir nur muss ich nicht verliebt sein wenn ich mich freu dann freu ich mich richtig ^^ und wenn ich traurig bin eben dummerweise bin ich dann auch richtig traurig .

    ich denke da gibt es schon unterschiede zu bipolar aber letztendlich kann sowas nur ein arzt sagen.
    wenn du also so verunsichert bist dann frage einfach deinen doc so würde ich es machen .

    in der ersten notfall klinik anfang des jahres sagte man mir es gibt kein ads bei erwachsenen ^^..... da ist viel passiert aber sie sagten ich wäre bipolar ...^^ nach 10 min. ... ich mag das nicht weiter ausführen ist auch egal hier aber weil ich so verunsichert war habe ich mit meinen neurologen gesprochen und in der klinik in bad bramstedt das auch noch mal wiederholt abklären lassen .

    ich habe eben einfach gesagt was genau ist und wie es mir damit geht . hihi und bei mir stimmte mein bauchgefühl das sagte nämlich die ganze zeit das irgendein funke nicht stimmt ja es passen beschreibungen aber .. genau aber .. irgendein aspekt eben immer nicht hmmm aber es hätte ja sein können das ich das nur ... sagen wir nicht will annehmen kann so einfach .. daher habe ich mich eben in frage gestellt und es überprüfen lassen . und weil kein mensch gerne zugeben würde das er was übersehen hat eben unabhängig von meinen doc noch mal hihihihi dachte sicher ist sicher hihihi

    also wenn du da solche bedenken hast mango dann sprich mit deinem arzt erkläre ihn doch einfach das hier er wird es sicher verstehen

    alles gute hexe

  2. #12
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Interessiert/Eigenverdacht auf ADHS / ADS
    Alter: 33
    Forum-Beiträge: 43

    AW: Burnout und Antidepressiva

    hallo ihr lieben,

    ich danke euch für eure antworten. also wikipedia sagt zu einem burnout-syndrom u. a. folgendes:

    Es handelt sich um eine körperliche, emotionale und geistige Erschöpfung aufgrund beruflicher Überlastung. Diese wird meist durch Stress ausgelöst, der aufgrund verminderter Belastbarkeit nicht bewältigt werden kann.[
    auch wird behauptet, dass ein burnout keine depression an sich ist, der zustand aber durchaus zu einer desillusionierung, apathie, psychosomatischen erkrankungen und depression oder aggressivität führen kann. in meinem fall wohl trifft wohl eher letzteres zu.

    deshalb glaube ich auch, dass ad's der gruppe ssri für mich nicht passen u zu einem serotoninüberschuss führen, was diesen berauschten zustand erklären würde. ich habe keine depression - da bin ich mir sicher. ich bin einfach nur total erschöpft, kraftlos und müde - ausgebrannt halt. glaube, ich muss mich einfach mal wieder über mehrere wochen/monate hinweg ausschlafen, um meine reserven wieder aufzutanken - leide nun bald seit drei jahren an permanentem schlafentzug in kombination eines erhöhten stresslevels und daran wird sich in nächster zeit wohl auch nichts ändern.

    darum habe ich euch um eure erfahrungen bezüglich eines burnouts und antidepressiva gebeten.. vielleicht wären in meinem fall snri's oder ndri's eher das richtige, falls denn ad's überhaupt die richtige wahl sind??

    ich weiß, ich sollte hierfür meinen arzt konsultieren, aber 1. ist dieser noch bis anfang nächsten jahres in urlaub u 2. möchte ich nicht als klugscheißer rüberkommen u ihm evtl. auch noch auf den schlips treten, weil ich mich in "seine angelegenheiten" einmische u ihm dadurch vielleicht ein gefühl der inkompetenz vermittle.. das läge mir sehr fern! wobei es vermutlich wirklich besser wäre, einen facharzt zu konsultieren, der ein persönliches interesse am burnout-syndrom hat.

    falls jemand einen solchen kennt, der evtl. auch noch in unterfranken praktiziert, nur raus mit der sprache!

    lg

  3. #13
    Mega-Wusel

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen:
    Alter: 40
    Forum-Beiträge: 2.452

    AW: Burnout und Antidepressiva

    Hallo Khitana,

    ich habe auch ne Reihe an Medis durch. Citalopram war noch das Beste. Damals aber wusste ich nichts von ADHS... vielleicht hätte ich in Kombination mit dem MPH nochmals ne Besserung meines manchmal ziemlich blöden Zustands.. (Burnout hab ich auch)

    Ich sollte auch Mirtazapin bekommen (Remergil) - hatte damals in der Tagesklinik einen Disput mit der Ärztin, die mir Remergil als das Non-Plus-Ultra andrehte... Es macht mich ruhig und helfe mir (wohlweißlich ging man bei mir von einer Borderline Störung aus da war Ruhigstellen wohl angebracht)..und wohlwissend, dass ich essgestört bin und unter Fressattscken litt.. durch die Appetitsteigerung des Remergil half man mir damit natürlich enorm *Ironie off*

    Ich bin nach Entlassung (hab mich nach 4 Wochen selbst entlassen, weil die Therapie nicht griff) zu einem neuen Psychiater (mein jetztiger).. ihm erzählte ich das.. So.. wir versuchten den Burnout mit Paroxetin und Opipramol in Griff zu bekommen, da ich schwer am Boden war und auch nicht mehr schlafen konnte, sondern immer nur wie ein aufgezogenes Männchen durch die Gegend flitzte.. ich kam nicht zur Ruhe.. Paroxetin hat mich kirre gemacht.. Herzrasen, Schwindel, dass es mir himmelangst wurde.. Launen vom Feinsten.. und Opipramol hat mich hingegen total manövrierunfähig gemacht. Da war ich wie auf Tranquilizern... Autofahren total unmöglich... Benebelt und das von einer Minimaldosis.. also abgesetzt.. Sertralin versucht.. das selbe wie bei Paroxetin..
    Mein Doc meinte dann, das gibt es nicht oft und er glaubt mir auch, dass es so nach hinten los ging.. dann ließ er mich testen auf ADHS... so.. und nun bin ich hier.. nehme zur Zeit nur Medikinet adult 20 mg am Morgen.. Vielleicht versuch ich noch Citalopram, um die Einbrüche der Stimmung in Griff zu bekommen...

    Also diese paradoxen Reaktionen kenn ich.. und ich bin auch nicht bipolar oder manisch...

    Lg Schnubbel

  4. #14
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 89

    AW: Burnout und Antidepressiva

    Hallo,

    Venlaflaxin als Aulöser einer (auch ersten) manischen Phase ist durchaus nichts ungewöhnliches. Tryziklische AD's sind diesbezügl. noch gefährlicher... - ...und die SSRI hatten bei mir persönlich eine paradoxe Wirkung (also unbrauchbar).

    Aus diesem Grund bin ich bei Wellbutrin (Elontril) gelandet: Bupropion blockiert schwach die Wiederaufnahme von Dopamin, verringert jedoch dessen Ausschüttung. Dies verminderte vermutlich die Tendenz zur Verursachung von Manien bei genetisch anfälligen Personen. Die aktiven Metaboliten von Bupropion hemmen die Wiederaufnahme von Noradrenalin.
    Eine weitere "französische" Option ist Tianeptin (Stablon) - allerdings nur in A und in der CH erhältlich (über die internationale Apotheke auch in D): Es ist ein neuroprotektives Antidepressivum, dh. es hilft v.a. gegen dysphorische Zustände in Folge von chronischem Stress ( ->Burnout-Symptomatik).
    ...Tianeptin wirkt im Übrigen auf eine nicht-sedierend Weise "angstlösend", wie auch als nicht-stimulierender Stimmungsaufheller. Es erhöht die extrazelluläre Dopaminkonzentration im Nucleus Accumbens und, in höherer Dosierung, im Frontallappen und ist der einzige selektive Serotonin-Wiederaufnahmeverstärker.

    lg pocoloco

  5. #15
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Interessiert/Eigenverdacht auf ADHS / ADS
    Alter: 33
    Forum-Beiträge: 43

    AW: Burnout und Antidepressiva

    danke dir für den guten tipp bezüglich des tianeptin. das werde ich gleich mal genauer unter die lupe nehmen.

    habe mir nach den feiertagen auch gleich eine überweisung von meinem hausarzt für einen psychiater/neurologen geben lassen, damit ich auch endlich richtig eingestellt werde. diese standard ad's, die hausärzte verschreiben dürfen, sind wohl nicht die richtigen.

    habe mir schon eine liste zusammengestellt, die ich gerne ausprobieren würde, aber jetzt, wo ich von tianeptin höre, werde ich die wohl nochmal umwerfen - aber erst wird studiert.

    also dann, schönen abend noch und danke nochmal!!

    lg

  6. #16
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 59
    Forum-Beiträge: 141

    AW: Burnout und Antidepressiva

    Hey pocoloco

    Auch ich möchte mich ebenfalls für deinen Hinweis bedanken. Es hört sich gut an. Ich werde mich ebenfalls nächste Woche versuchen mehr darüber zu erfahren. Ich glaube, es könnte auch für mich eine Alternative dastellen.


    Liebe Grüße
    Karla

  7. #17
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Interessiert/Eigenverdacht auf ADHS / ADS
    Alter: 33
    Forum-Beiträge: 43

    AW: Burnout und Antidepressiva

    weiß nicht, ob noch jemand mitliest und ob es interessiert, aber ich war vorgestern (oder doch dienstag??) beim "psychologen" (er ist facharzt für psychosom. med. und psychotherapie).

    natürlich habe ich ihn gleich mal auf tianeptin angesprochen. leider unmöglich, in deutschland da ranzukommen.
    dann habe ich ihn auf bupropion und auch auf quetiapin angesprochen. er findet, das ist eine tolle kombination und hat mir beides gleich mitgegeben.

    nun nehme ich morgens das elontril und abends das seroquel (retardiert). viel kann ich dazu allerdings noch nicht sagen - außer, dass ich wohl keine nebenwirkungen habe. müde bin - aber das bin ich seit wochen. denke eher, dass das am burnout liegt. obwohl er meinte, das seroquel würde mich auch müde machen. kann allerdings nicht sagen, ob das zutrifft oder nicht, weil ich eben generell sehr, sehr, sehr müde bin. fast drei jahre permanenten schlafentzug gehen eben doch nicht spurlos an einem vorbei. ^^

    ich bilde mir ein, dass ich mich nach ca. einer halben stunde, nachdem ich das elontril eingenommen habe, mich für 1 - 2 stunden etwas besser als sonst konzentrieren zu können. aber ich weiß nicht, ob das wirklich am elontril oder an meiner einbildung liegt.

    jedenfalls bin ich froh, diese blöden mirtazapin nicht mehr nehmen zu müssen. die ganzen ~ 20 kg, die ich über den sommer hin so schön abgenommen habe, waren innerhalb weniger wochen alle wieder drauf. jetzt geht's wieder von vorne los.. allerdings dieses mal mit einem happy end - hoffe ich!!!

    @schnubbel:

    sorry, deine nachricht hatte ich zuvor ganz überlesen. also mit ssri geht es mir genauso wie dir. wobei ich mir das echt nicht erklären kann, denn vor ~ drei jahren habe ich die noch genommen und habe nichts gemerkt?? und jetzt?? ein sehr seltsames phänomen..

    "damals", als ich sertralin noch vertragen und auch genommen habe, ging man bei mir auch noch von einer borderline-störung aus. wobei der damalige professor mit der gestellten diagnose auch nicht 100%ig zufrieden war. aber bis dahin wusste man ja nicht, dass ads eine stoffwechselstörung im gehirn ist und somit auch durchaus noch bei erwachsenen auftreten kann und keine "kinderkrankheit" ist.

    (editdie woche war ich ja endlich mal beim "facharzt" und der hat nach nicht einmal 10 minuten gefragt, wie ich denn zur diagnose borderline stehe und als ich gemeint habe, dass wohl einiges zutrifft, aber ich, genau wie mein damaliger prof., nicht 100%ig zufrieden damit bin, hat er gefragt, ob ich mich mit dem thema "ad(h)s" schonmal auseinander gesetzt habe. dann konnte es los gehen. das ende vom lied: er ist total überzeugt davon, dass die borderline-diagnose NICHT zutrifft und wir es bei mir mit ad(h)s zu tun haben. nach meiner noch nicht bantragten mutter-kind-kur wird das mal in angriff genommen.. (/edit)


    jetzt schau'n wa mal, was bei rauskommt... man sagt zwar, schlimmer geht immer.. aber ab einem gewissen punkt kann es einfach nur noch besser werden.

    lg
    Geändert von Khitana (14.01.2012 um 01:25 Uhr) Grund: das wichtigste ganz vergessen!!!!

  8. #18
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 89

    AW: Burnout und Antidepressiva

    Hallo Khitana,

    ich habe auch schon mal ein AD aus Deutschland bezogen (Stangyl), welches es in Ö nicht mehr gibt ...und kürzlich erst eine Inhalationslösung gegen mein Asthma. Beide Male war das überhaupt kein Problem (EU sei Dank ;-)). Das einzige "Problem" war, dass es die Apotheke natürlich erst besorgen muss und es ein paar Tage dauert. Was allerdings schon sein kann ist dass es deine Krankenkasse nicht übernehmen würde (D hat ein ganz anderes Versicherungsystem als in Ö, daher kenn ich mich diesbezügl. leider überhaupt nicht aus). Bei mir hat es die private Zusatzversicherung gezahlt.

    Aber der "Bezug" an sich ist kein Problem (wenn du ein Rezept dafür hast).

    Seroquel habe ich 7 Jahre (mit kleinen Pausen dazwischen) genommen. Jedoch das unretardierte - also das "alte" ;-). Die "Bilanz" nach 7 Jahren war allerdings sehr negativ für mich. Seroquel ist quasi ein "Breitbandantibiotikum" für alle psych. Problem(chen). Aber es ist dennoch ein (wenn auch atypisches) hochpotentes Neuroleptikum (absolut kein "bedenkenloses" Medi - ...es wird einfach durch das sehr angenehme NW-Profil gerne mal unterschätzt)- das solltest du bei deinen Überlegungen mit einbeziehen... - ...außerdem war es für mich extrem hart wieder davon loszukommen (kein klassischer Entzug - aber ich merke, wie sich mein Hirn an die Substanz angepasst hat - und jetzt bin ich seit 1! Jahr vom Sero weg... - ...also achte bitte ganz genau auf das Seroquel! Außerdem werde ich den Verdacht nicht los, dass Seroquel bei ADHS die Konzentrationsfähigkeit noch mehr verschlechtert. - Aber: Das sind jetzt natürlich nur meine persönlichen SUBJETKIVEN! Erfahrungen - das kann bei dir natürlich alles ganz anders sein. Jedoch will ich die Erfahrung, die ich mit Seroquel gemacht habe, auch nicht verschweigen - dafür ist sie einfach zu "schwerwiegend". Am Schluss musste ich schon Akineton dazu nehmen (...obwohl es ja angeblich kein EPMS verursacht) . Auch wenn es kurzfristig sicher sehr gut gewirkt hat und auch erleichtert, so hat es meine Leistungskurve insgesamt sehr negativ beeinflusst.

    Die Indikation von Seroquel war anfangs auf manische Episoden beschränkt, wurde "off label" gerne als "Schlafmittel" verschrieben, hat sich dann auf die Indikation "Depression" ausgeweitet, irgendwann auch als Monotherapie (Phaseprophylaxe) von bipolaren Störungen u.s.w. ...und als das Patent für das "normale" Seroquel auslief, wurde das retardierte mit neuem Patent ins Leben gerufen, um weiter gutes Geld zu verdienen. Ich persönlich sehe nur eine extrem wirksame Marketingstrategie dahinter, die auch alle negativen Erfahrungen damit sehr gut unterdrückt. Bisher beziehen sich die negativen Erfahrungen leider nur auf Einzelberichte diverser Betroffenen - aber Studien, werden aus div. Gründen nciht erwähnt... - ...dabei gäbe es schon div. kl. Studien, die durchaus auf die Gefahren hinweisen - leider nicht wirklich repräsentativ.

    P.S.: Das retardierte Seroquel macht fast permanent müde - beim unretardierten kannst du eher davon ausgehen, dass es dich abends in den Schlaf zwingt, aber du unter Tags wieder halbwegs funktionieren kannst. Zudem baut Seroquel einen Spiegel auf - nicht umsonst ist es ein sedierendes "Antipsychotikum" und wird als Phasenprophylaxe für die bipolare Störung verwendet.

    lg pocoloco
    Geändert von pocoloco (15.01.2012 um 01:41 Uhr)

  9. #19
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Ärztl. Diagnose erst als Erwachsener
    Forum-Beiträge: 40

    AW: Burnout und Antidepressiva

    mango schreibt:
    Darf ich noch mal fragen????

    Muss ich mir wegen meiner "Glücksgefühle" Sorgen machen???

    Sollte eine ernstgemeinte Frage sein. Keine rethorische....
    Ich denke, dass es ein oft auftretendes Problem bei uns ist, alle Gedanken, Körperwahrnehmungen etc. durch die Symptombrille zu sehen, dass heisst wenn ich mich glücklich fühle, bin ich dann auf dem Weg in eine manische Phase?
    In der Regel ist eine manische Phase schon recht gut von einer ADHS typischen Euphorie oder Überdrehtheit zu unterscheiden. Das wird jeder bestätigen können, der mal mit manisch depressiven Patienten gearbeitet hat.
    Dennoch, die extremen Emotionen welche wir empfinden, sind schon auch durchaus Stress für den Körper, da mag man lange mit leben können, aber es kann auch sehr, sehr erschöpfend sein. Nur fällt es so verdammt schwer den mittleren Weg zu finden, weil, ist man sich wirklich sicher ob man das will? Wenn`s mir beschissen geht, denke ich oft, mein Gott, warum hab ich kein normales Empfinden wie so viele andere auch, einfach weniger Stress, Druck und Leiden, dann aber wieder erlebt man diese Phasen von tiefstem Glück und denkt sich, ne, lebe lieber wild und leidenschaftlich. Bis du diesbezüglich eine Entscheidung getroffen hast, genieße doch einfach Deine Glücksgefühle, ohne schlechtes Gewissen und Angst :-)

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