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Diskutiere im Thema Linke wollen Drogen legalisieren im Forum ADS ADHS Erwachsene: Komorbiditäten
bei ADHS bei Erwachsenen Forum
ADS/ADHS und Depressionen, Angsterkrankungen, Persönlichkeitsstörungen, Borderline, Abhängigkeit/Sucht, Messie-Syndrom und andere typische Komorbiditäten (Begleiterkrankungen und Folgeerkrankungen)
  1. #61
    Wohnt hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 1.248

    AW: Linke wollen Drogen legalisieren

    Alex schreibt:
    Hallo. Ich weiß wirklich nicht, was sich die Linke dabei denkt, wenn sie tatsächlich von "allen Drogen" redet, denn das umfasst erheblich mehr, als die klassischen Vertreter wie Cannnabis, Heroin, Kokain, MDMA, Amphetamin usw. sondern auch z.B. auch Meth und die relativ neue Droge "Krokodil", bei der die Konsumenten in kurzer Zeit regelrecht verfaulen, sowie andere, in kurzer Zeit tödliche Substanzen. Wahrscheinlich weiß fast kein linker Politiker, von was er da tatsächlich eigentlich redet, denn das Ganze geht schon erheblich über eine Entkriminalisierung von Cannabis hinaus, der viele ja durchaus positiv gegenüber stehen (auch wegen der guten Erfahrungen aus Holland). Meiner Ansicht nach ist das Stimmenfang, bei dem ansonsten nichts dahinter steht, zumal solch eine Regelung eben nicht nur die Linke zu treffen hat, sondern die gesamte Bundesregierung. Wie sind eure Meinungen zu diesem Vorhaben?
    Naja, 'Krododil' oder was für andere Gifte werden im Moment vermutlich nur konsumiert weil sie billig und verfügbar sind. Wenn jetzt allerdings alles bilig und verfügbar wäre, wären die allzu ungesunden Droge schon weg. Auch die Probs beim Heroin, goldender Schuß, wären damit Vergangenheit. Der Stoff wäre sauber und von einheitlicher Qualität. In der Tat fänd ich es ungünstig, wenn es alle Drogen wie Wein im Supermarkt gibt. Anderseits zeigt zumindest das Beispiel Niederlande, dass der Konsum mit der Verfügbarkeit nicht automatisch steigt. Und Konsumenten nicht zu kriminalisieren wäre schon ein Schritt in die richtige Richtung. Konsumenten gehören therapiert, niemals bestraft.

  2. #62
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 37
    Forum-Beiträge: 703

    AW: Linke wollen Drogen legalisieren

    @chaosfee:ups sorry dann.heut is wohl nicht mein tag...haha (aber es gibt ernsthaft so...ungebildete menschen,die sowas glauben-_-übel.)

    @max foyer:zitat:"dann finde ich keine antwort mehr auf deine frage:

    "was rechtfertigt denn bitte das Alkohol legal ist?""

    tja darauf gibt es KEINE logische antwort.

    die einzige antwort ist die gier des staates:da kann er fröhlich (ebenso wie bei kippen) steuern eintreiben...

  3. #63
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 37
    Forum-Beiträge: 703

    AW: Linke wollen Drogen legalisieren

    gisbert schreibt:
    Konsumenten gehören therapiert, niemals bestraft.
    ähm naja kleine korrektur,wenn du erlaubst:
    SUCHTKRANKE gehören therapiert.
    verantwortungsvolle konsumenten sind ja davon zu unterscheiden,denn bei ihnen liegt ja keine sucht vor (siehe mein 1.post hier im thread,vergleich alkgenuss/kiffen)

  4. #64
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 217

    AW: Linke wollen Drogen legalisieren

    Passt irgendwie zum Thema, finde ich: Interview: «Mit 16 nahm ich zum ersten Mal Koks

  5. #65
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 41
    Forum-Beiträge: 141

    AW: Linke wollen Drogen legalisieren

    Ich find ja, zumindest aus dem verlinkten Bericht im Stern, schwer einzuschätzen, welche konkreten Gesetzesänderungen eigentlich gemeint sind. Da sehe ich erstmal vorwiegend undifferenziert pauschalisierende Aussagen in der Berichterstattung - die geeignet für Meinungsmache sind - aber ungeignet, um sachliche Informationen zu gewinnen.
    Allein der Header ist ja schon hübsch polarisierend, aber ziemlich aussagelos: Legalisierung von Drogen! Was soll das denn konkret bedeuten?

    Drogen sind ja nicht illegal. Unter bestimmten Umständen, ist der Besitz, Gebrauch, Handel verschiedener Drogen illegal. Der allgemeinen Definition nach ist Koffein ebenso eine Droge, wie Aspirin, genauso wie Morphium oder Heroin. Was ich damit sagen will: es gibt ja bereits eine Menge legale Drogen. Und dagegen relativ wenige, die nach Betäubungsmittelgesetz als "nicht verkehrsfähig" eingestuft werden, und demnach jeder Umgang mit diesen Substanzen grundsätzlich strafbar ist.

    Wenn nun jemand den Standpunkt vertritt, Änderungen dieser Gesetze könnten von gesellschaftlichem Nutzen sein, finde ich daran nichts anderes von Interesse, als wie diese Gesetze konkret aussehen sollen. Pauschalaussagen, wie "Drogen legalisieren" empfinde ich da eher als desinformativ, und vom eigentlichen Thema ablenkend.

    Es geht ja nicht einfach nur um Drogen, und wie man sie handhaben sollte - sondern speziell darum, wie sich ein gesunder Umgang durch Gesetzgebung regulieren läßt.

    Zumindest hört es sich, wenn man die Medienberichte etwas gelassener liest, ja nun wirklich nicht danach an, daß jemand vorschlägt einfach mal alle derzeit gültigen Gesetze abzuschaffen, die Drogenmißbrauch einschränken sollen.

    Wenn mich mal an `ner positiven Interpretation versuche, habe ich diese Vorstellungen: Rauschmittel könnten auf legalem Weg, über staatlich kontrollierte Abgabestellen bezogen werden. (z.B. Apotheke) Die Qualität, Reinheit der Substanzen unterläge denselben strengen Richtlinien, wie Arzneimittel -> erstes Plus zur Verringerung von Gesundheitsschäden. Das Angebot von fachkompetenter Beratung und Hilfe zur Prävention und Überwindung von Suchterkrankungen, könnte viel direkter erfolgen, nämlich gleich bei der Beschaffung des Suchtmittels. -> ein zweiter Pluspunkt. Um das mal plastischer zu schildern: Stell dir vor, irgendwem juckts in den Fingern, irgendein Rauschmittel unbedingt mal ausprobieren zu wollen. (aus welchen Gründen auch immer) Anstatt sich dazu in zweifelhafte Kreise einer Drogen-Sub-Kultur zu begeben, läuft er zum Arzt, und bekommt, was er will. Und gleich noch ne ausgiebige Beratung, Sicherheitshinweise etc. dazu. Kommt er häufiger wieder, und es wird erkennbar, daß sich ne Sucht anbahnt, gibts gleich die ersten Therapieangebote/Gespräche dazu. Ich denke schon, da ließen sich einige unschöne Entwicklungen frühzeitig vermeiden.
    Drittens könnten idealerweise die Einnahmen des Verkaufs direkt in sinnvolle Gegenmaßnahmen, wie Sozialangebote, Beratung, Therapiestellen etc. gesteckt werden, was für mich nach ner guten Möglichkeit zur Selbstregulation eines Prozesses klingt.

    Denke also, es gibt schon vernünftige Argumente, die für eine Entkriminalisierung von Suchtkranken sprechen, und auch für legale Beschaffungsmöglichkeit entsprechender Substanzen, unter bestimmten Bedingungen. Natürlich, gibt andererseits bestimmt auch einiges, was dagegen spricht. Klar aber ist wohl, daß die Strafbarkeit auf Konsumenten definitiv keine Abschreckende Wirkung hat, und die Verringerung der Verfügbarkeit auf nen recht extremen, und nicht besonders aussichtsreichen Kampf gegen organisierte Kriminalität herausläuft. Das geht dann ja schon wieder so straight in Richtung Überwachungsstaat, daß ich mich für mein Teil nur schwerlich mit anfreunden könnte...

    Auch in diesem Sinne scheints mir durchaus sinnvoll, dem illegalen Markt den Boden zu entziehen, indem man die kontrollierte Vermarktung legalisiert. Mit Betonung auf kontrolliert. Konkreter: Jegliche Drogen im Supermarkt erhältlich fänd ich verkehrt, aber als rezeptpflichtige Medikamente, die unter bestimmten Umständen vielleicht sogar von Kasse übernommen werden, denke ginge in die richtige Richtung.
    Geändert von wirrɟdoʞ (25.10.2011 um 16:28 Uhr)

  6. #66
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Forum-Beiträge: 23

    AW: Linke wollen Drogen legalisieren

    Boar schwieriges Thema.
    Klares Jain. Ich denke nen Teil kann man ohne große Risiken legalisieren, das "Altbewährte". Ob jemand süchtig wird oder nicht hängt von der Persönlichkeit ab, nicht von der Gesetzeslage.

    Vieles wirkt wesentlich sanfter/subtiler als man es sich vorstellt. Verantwortungsgefühl, Disziplin und Eigenbeobachtung sind super wichtig. Man muss sich Grenzen setzen können.

    Vielleicht erst über 25 legalisieren oder so. Boar echt schwierig! Schönen Momenten mit lieben Menschen mit denen man sich gut versteht, können sie echt was einmaliges geben. Man darf nur nicht die Schwelle zur Realitätsflucht überschreiten und sich immer fragen: Ist es grad richtig? Ist die Situation so einmalig, dass sie es verdient hat?
    Um die Menschen zu schützen müsste man ihre Motivation legalisieren/illegalisieren. Aber das ist wohl doch etwas schwierig.

    LG Thomas

  7. #67
    Mistvieh

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 55
    Forum-Beiträge: 575

    AW: Linke wollen Drogen legalisieren

    Nun ja, die Legalisierung von Drogen würden natürlich zusätzliche Steuereinnahmen bewirken, vom finanziellen Aspekt her eine durchaus interessante Geschichte.

    Weiterhin haben Drogen oft realitätsverzerrende Wirkung, was auch den Widerstand gegen unsere Politik etwas eindämmen würde, wer zu gekifft ist fragt nicht mehr so genau nach Hintergründen, den ist das wurscht.

    Was allerdings die Gesundheit unseres Volkes anbelangt, sähe ich doch sehr arge Bedenken, selbst Alkohol richtet schon genug Schaden an.

    Viele Grüße

    Lumpi

  8. #68
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 275

    AW: Linke wollen Drogen legalisieren

    Legalisierung ist keine Lösung. Die Rede ist zwar nur von den "harmlosen" Sachen und davon, dass es nur für Erwachsene legalisiert würde…

    Aber leider kenne ich einige, die sich schon mit dem angeblich so harmlosen Kiffen kaputtgemacht haben. Klar könnt ihr jetzt sagen, das sei deren Privatsache, aber die "Glücklicheren" fallen nun dem Sozialstaat zur Last und um die Wenigerglücklichen trauern ein paar Hinterbliebene. Wenn der liberale Staat sagt, Drogenkonsum sei Privatsache, dann müsste er sich auch nicht verpflichtet fühlen zur Hilfe beim Entzug und zur Pflege jener die es nicht mehr schaffen. Das wäre dann aber gar nicht im Sinn der Linken. Die denken eher daran, dass einige von ihnen in der Drogenprävention und in der Junkie-Verwaltung einen Job kriegen.

    Aber auf Konsumentenseite gibt es Mitmenschen, denen der Drogenkonsum nicht gut tut. Daran ändert nichts, wenn sie dereinst legale Drogen kriegen könnten.

    Soll man denen ein ärztliches Zeugnis auf die Stirn tätowieren, damit die nicht an den legalisierten Stoff rankommen? Die Schwachen würden dann mit einer Warnaufschrift herumlaufen müssen: "Vorsicht, ich kriege Hallus und werde psychotisch oder schwerdepressiv, wenn ich dieses legalisierte Zeug kriege…"

    Kommt noch was anderes dazu: Vielleicht hängt es damit zusammen, dass ich empfindlich auf Gerüche reagiere und mich der Geruch von gerauchtem Gras stark triggert. Wenn ich auf dem Weg zur Arbeit auf dem Bahnsteig auf die S-Bahn warte, dann leide ich unter dem Verhalten der üblen Kifferfiguren, die sich jetzt schon so benehmen, als wäre das Zeug legal.

    Sorry, ich hasse das abgrundtief

    Strup

  9. #69
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Forum-Beiträge: 23

    AW: Linke wollen Drogen legalisieren

    Ja es ist wie gesagt total von der eigenen Person abh.

    Ich kann ab und an gemütlich Abends mit Freunden ein Bier trinken oder jeden Tag schon früh um halb9 in der Frühstückspause nen halben Liter saufen, weil ich Bier fürn Grundnahrungsmittel halte.

    Gut aber da wohl der größte Teil der Bevölkerung Rauschmitteln sehr arglos gegenüber steht (siehe Alkohol), sollten die anderen Rauschmittel wohl illegal bleiben. Zumindest der Verkauf.

    LG Thomas

  10. #70
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Forum-Beiträge: 23

    AW: Linke wollen Drogen legalisieren

    Das mit dem Kiffen ist glaub ich auch eher in der Schweiz so krass. Hab mal 3 Monate in Zug gearbeitet und hatte da auch nen Kollegen, der wärend der Arbeit gekifft hat. In Dt. hab ichs an Bahnhöfen und auf Arbeit so noch nicht erlebt. Kenne aber auch Leute, die sich morgens auf dem Weg zur Arbeit, wärend dem Fahren! einen angesteckt haben. Idiot halt!

    Gruß Thomas

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