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Diskutiere im Thema Optische Phänomene im Forum ADS ADHS Erwachsene: Komorbiditäten
bei ADHS bei Erwachsenen Forum
ADS/ADHS und Depressionen, Angsterkrankungen, Persönlichkeitsstörungen, Borderline, Abhängigkeit/Sucht, Messie-Syndrom und andere typische Komorbiditäten (Begleiterkrankungen und Folgeerkrankungen)
  1. #11
    Moritz

    Gast

    AW: Optische Phänomene

    hey hyde, ich bins mr jackel. also juti, dann nähern wir beide uns. ist anstrengend so ohne mitte. manchmal glaub i ick bin hochs. und manchmal nicht. hab "zart besaitet" (buch) -is au nich schlecht. erzähl mal wies war

  2. #12
    Weltenwandlerin

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 422

    AW: Optische Phänomene

    Mr-Hyde schreibt:

    Ich fahre auch mit öffentlichen Verkehrsmitteln oder gehe einkaufen. Aber irgendwann ist mein Pensum
    einfach voll und dann werde ich aggresiev. Nachts (1-2 Uhr) mache ich dann auch täglich meinen Spaziergang.

    Es sind ja nocht nur die optischen Dinge sondern auch die akustischen! Das wird halt einfach zu viel!


    LG Hyde
    Ist bei mir auch nicht anders und ich hab nichts mit Drogen zu tun =)
    Evtl ist es wirklich einfach nur die Reizüberflutung und nicht "Faulheit" wie einem ja an sich schon viel zu oft nachgesagt wird

    Viel Glück bei der Ursachenforschung,
    tiganii

  3. #13
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Ärztliche Verdachtsdiagnose auf ADHS /ADS
    Forum-Beiträge: 26

    AW: Optische Phänomene

    Hallo tiganii,

    das beruhigt mich aber!
    Sicher sind Drogen nicht umbedingt gut und kann es auch nicht empfehlen!
    Möchte gerne davon wegkommen, aber damit funktioniere ich halt erst.

    Es klingt zwar verrückt, aber erst wenn ich gekifft habe, kann ich arbeiten!
    Ich bin Softwareentwickler und habe es mit komplexen Strukturen und Datenbanken zu tun.
    Im nüchternen Zustand blicke ich bei meiner eigenen Programmierung nicht mehr durch.
    Bin dann total übervordert mit der Komplexität.

    Zur genaueren Erklärung:
    Am ersten Tag ohne Kiffen geht es mir noch gut
    Am zweiten und dritten merke ich, das ich keine Konzentration mehr habe
    und ab dem vierten Tag werde ich zu Mr Hyde und es unmöglich zu arbeiten!
    Der Zustand wird aber immer schlechter, um so länger ich Pause mache,
    habe es schon mal 6 Monate lang getestet.

    Ich denke doch mal, das es doch eigentlich so sein müsste, das am ersten Tag
    es am schlimmsten sein müsste und je länger man abstinent ist, besser werden müsste.
    oder liege ich da so falsch?


    Hier mal einen Artikel den ich gefunden habe:

    Cannabis für Schulkinder mit ADHS

    ADHS kann mit Cannabis therapiert werden


    In den USA darf medizinisches Marihuana in bereits 14 Bundesstaten auch an Schulkinder abgegeben werden und das geschieht auch, wenn diese an ADHS leiden. Cannabis wirkt den Symptomen von ADHS sehr entgegen. Die Patienten werden ruhiger, konzentrierter und leistungsstärker. Sie können einfacher an einem geregeltem Leben teilnehmen und sind für die Gesellschaft eine geringe Belastung. Diesen Patienten geht es durch das Cannabis erheblich besser, da sie einfach ausgeglichener sind. Diese Menschen benötigen Cannabis sozusagen um nüchtern zu sein und nicht um High zu werden. Dieses ist so, da das THC bei den an ADHS leidenden Patienten anders ansetzt, es entstehen andere Wechselwirkungen, die den Verlauf dieser Erkrankung sehr positiv beeinflussen. Leider lassen sich viele Schüler mit ADHS mehr Marihuana verschreiben, als wie sie selber brauchen würden und verkaufen es an die Mitschüler. Das ist leider nicht Sinn und Zweck vom medizinischen Cannabis. Man soll seine Medikamente selber konsumieren und nicht an gesunde Menschen weiter geben. Leider ist es oft nicht möglich, das den Kindern zu erklären. Dies behandelt sich selber und verdienen sich gerne etwas dazu. Sie sehen in Cannabis nicht etwas Schlimmes, das sie ihren Mitschülern nicht zumuten können. Diese werden von dem Marihuana natürlich high, es tritt bei ihnen die normale Wirkung ein.


    Noch einmal: Ich möchte niemanden dazu verleiten, Drogen zu nehmen!

  4. #14
    Wohnt hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 1.251

    AW: Optische Phänomene

    Also deine Geschichte als Softwareentwickler kann ich zwar nachvollziehen,

    dennoch finde ich, dass es einige ADS-Symptome gibt, die durch Cannabis verschlimmert werden.

    Solange man kreativ arbeitet mag dauerhigh sein keine großen Probleme bereiten, doch sobald man mit nüchternen Menschen zu tun hat, zeigen sich doch einige Schwierigkeiten.

  5. #15
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Ärztliche Verdachtsdiagnose auf ADHS /ADS
    Forum-Beiträge: 26

    AW: Optische Phänomene

    Bei mir ist es ja ADHS - bei Menschen mit ADS mag es vielleicht anders sein!

    Ich werde auch davon nicht High und meine Mitmenschen merken nicht mal was
    davon! Die können das gar nicht glauben, das ich schon 10 Joints geraucht habe.

    Zu dem Thema gibt es wahrscheinlich unterschiedliche Meinungen!
    Aber ob das so gut ist, sich jeden Tag Methylphenidat rein zu ziehen,
    wird ja auch nicht so einstimmig für gut befunden. Es ist auch eine Droge!
    Schau dir mal die Leute an, die sich jeden Tag Speed reinziehen!

    Was habt ihr für Erfahrungen mit THC gemacht?

  6. #16
    Wohnt hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 1.251

    AW: Optische Phänomene

    Mit THC habe ich zumindest auch die Erfahrung gemacht, als ich es dauernd konsumiert habe, nicht mehr high zu sein, denn das war dann der 'normal-Zustand'. Ich befürchte das geht allen so, unabhängig von der Diagnose.

    Ich habe ja verschiedene Drogen ausprobiert. Auf Speed und Koks habe ich verzichtet, Speed zerstört das Gehirn habe ich gehört, und Koks macht schrecklich süchtig. Drum habe ich beides gelassen.

    Ich weiß nicht, wie lange MPH schon auf dem Markt ist. Doch da man es Kindern gibt, scheint es ganz ok zu sein. Und vielleicht gibt es ja schon (bald) Langzeitstudien zu Nebenwirkungen.

  7. #17
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Ärztliche Verdachtsdiagnose auf ADHS /ADS
    Forum-Beiträge: 26

    AW: Optische Phänomene

    Da hast du sicher recht, das es irgendwann zum Normalzustand wird. Aber selbst wenn ich nach einer längeren pause
    den ersten rauche, bin ich nicht high! Wir sind uns einig, das Drogen grundsätzlich schlecht sind. Von harten Drogen
    halte ich gar nichts, dazu zähle ich auch Alkohol.

    Meine Meinung zu Methylphenidat ist auch geteilt.
    Sicher wird es vielen Menschen helfen, aber das optimale ist es auch nicht. Klick mal auf den nachfolgenden Link
    und schau mal nur die Rechte spalte an, wie viele Warnhinweise es gibt! Es ist wirklich sehr umstritten!
    Aber bald kommen ja die ersten Langzeitstudien, die werden es ja zeigen.
    Es gibt aber auch schon Studien mit THC und ADHS!

    Methylphenidat

  8. #18
    Wohnt hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 1.251

    AW: Optische Phänomene

    Studien zeigen, dass der Einsatz von Stimulanzien wie Ritalin die Suchtgefahr bei AD(H)S-Kindern senkt.
    Die ganzen Nebenwirkungen scheinen ja mehr nur akute Nebenwirkungen zu sein. Sprich, wenn ich das MPH absetze gehen die Nebenwirkungen auch weg, man nimmt keine Irreparablen Schäden in Kauf. Gut, das ist bei THC nicht anders.

    Bei mir spielt in letzten Zeit vermehrt mein eigenes Funktionieren eine Rolle. Funktionieren als Arbeitnehmer, Ernährer, Vater, Partner. Das sollte mit MPH deutlich besser gehen als mit THC.

    Das war auch die Kritik die ich vor Jahren mal hatte, weshalb ich es ablehnte überhaupt nur an MPH zu denken: Dabei ginge es darum aus kreativen Freigeistern angepasste Produktionsfaktoren zu machen die ihre Funktion in einer auf Produktion ausgerichteten Gesellschaft optimal wahrnehmen können. In einer auf Wirtschaftswachstum ausgerichteten Gesellschaft ist kein Platz für kreative, chaotische Menschen. Damals sah ich adhs nicht als Bug, sondern eher als Feature. Das sehe ich heute anders.

  9. #19
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Ärztliche Verdachtsdiagnose auf ADHS /ADS
    Forum-Beiträge: 26

    AW: Optische Phänomene

    Hi Gisbert,

    wie recht Du damit hast! Immer nur Wachstum um jeden Preis fordert einfach Opfer!
    Ich begreife das ganze System schon lange nicht mehr. Der Wachstum ist doch schon
    lange nicht mehr fürs Volk! Und wir mit ADHS gehen daran kaputt, weil wir nicht
    so funktionieren wie die es wollen. Na, vielleicht gibt es ja bald eine neue Ordnung.
    Geändert von Mr-Hyde (21.10.2011 um 11:58 Uhr)

  10. #20
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 210

    AW: Optische Phänomene

    Hallo Mr. Hyde,

    bevor du dich da in pseudowissenschaftliche Theorien hineinsteigerst:

    Du bist mit deiner Vermutung was AD(H)S angeht schon ganz richtig in meinen Augen. Einen Artikel hast du ja selbst angeführt - THC wirkt tatsächlich (auf unverstandene Art und Weise) positiv auf die ADHS Symptome. Das was du beschreibst klingt sehr deutlich wie ein ADS, aber das muss ein Arzt endgültig entscheiden.

    Ich kann dir nur sagen: Ich hab früher auch viel gekifft und wusste nicht warum. Als es nicht mehr so lief habe ich aufgehört weil ich dachte es läge daran. Es wurde glaube ich dann sogar ein bisschen schlimmer. Irgendwann hab ich wieder angefangen.

    Nun die Diagnose, Methylphenidat. Komischerweise habe ich nun garkein Bedürfnis mehr zu Kiffen. Nicht dass es nicht mehr gut wäre (wenn ich ehrlich bin ist es in Kombi sogar besser...). Aber wenn es sich nicht auf einer Party einfach so gerade anbietet will ich das komischerweise nicht - auch wenn Gelegenheiten bestehen würden.

    War vielleicht auch in meinem Falle eine unbewusste Selbstmedikation gegeben?


    Im Übrigen beschreibt dieser Text über "Hypersensitive" (eine nicht im wissenschaftlichen Sinne gebrauchte Formulierung, der Artikel erweckt sowieso einen unwissenschaftlichen Eindruck) obwohl ich ihn gerade aus Zeitmangel nur überflogen habe in etwa das Phänomen des "Vagotonikers", jemand der auf Stress mit der genauen Gegenteilsreaktion reagiert, nämlich eine Blutdrucksenkung und ein Gefühl der "Müdigkeit" oder "Trägheit". Ich persönlich habe das zB auch. Hast du häufiger auch mal das Problem, dass dir beim Aufstehen schwarz vor Augen wird?

    Bist du der Typ der generell immer als der "Stille" gegolten hat?

    Ich will mich da nicht zu weit aus dem Fenster lehnen aber du klingst nach dem typischen hypoaktiven, vorwiegend unaufmerksamen ADS, das nicht mit großer Hyperaktivität verbunden ist.

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