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Diskutiere im Thema Borderlinestörung im Forum ADS ADHS Erwachsene: Komorbiditäten
bei ADHS bei Erwachsenen Forum
ADS/ADHS und Depressionen, Angsterkrankungen, Persönlichkeitsstörungen, Borderline, Abhängigkeit/Sucht, Messie-Syndrom und andere typische Komorbiditäten (Begleiterkrankungen und Folgeerkrankungen)
  1. #31
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 42
    Forum-Beiträge: 10

    AW: Borderlinestörung

    Borderline ist eine Persönlichkeitsstörung, Psychose,eine Folge,diverser Vorerkrankungen oder Erfahrungen,es ist keine festgeschriebene "Krankheit".
    ADS,ADHS ist eine Stoffwechselkrankheit und wurde Gott sei dank aus dem Raster Psychische Störung/Erkrankung heraus genommen!
    So lange und weit eine Differenzial Diagnose bei ADS,ADHS nötig ist um es ernsthaft diagnostizieren zu können,so weit und breit ist auch der tatsächliche Zusammenhang von Borderline als auslöser wegen eines ADS/ADHS.

    Von daher kann wirklich nicht ein Therapeut sagen,Heyu hast ADS und bist kein Borderliner oder jetzt wird alles gut,du hast ja ADS....
    Es trifft nicht auf jeden zu,immerhin ist der Mensch ein Individium,Gott sei dank, und bei jedem ist das Bild mit AD(H)S anders,hier muss einfach die Akzeptanz und Toleranz größer werden in unserer Umgebung.
    Verhaltenstherapeutische Ansätze sind m.E.fruchtbarer als viele Diagnosen....denn es geht letzten Endes nicht um das WARUM ICH? sondern WIE GEHE ICH WEITER?

    herzlichen Gruss
    Cleo

  2. #32
    Chaotin

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 50
    Forum-Beiträge: 5.320

    AW: Borderlinestörung

    Cleo schreibt:
    Borderline ist eine Persönlichkeitsstörung, Psychose,
    Psychose? Nicht unbedingt.

    Es gibt Menschen mit Borderlineanteilen ohne psychotische Symptome.

    Nicht einmal bei denjenigen Borderlinern mit psychotischen Symptomen ist sich die Fachwelt sicher, ob es sich wirklich um psychotische Symptome handelt. Sie reden daher eher von pseudopsychotischen Symptomen. Unter 4.2 ist das hier ganz kurz beschrieben.

    Siehe auch Röhr, "Weg aus dem Chaos".

  3. #33
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 42
    Forum-Beiträge: 10

    AW: Borderlinestörung

    Hallo Patty,
    Psychose ist ein weiter Begriff,da gebe ich dir recht,ich nahm ihn für eine psychische Störung die auch sekundär und auch als pseudopsychose benannt werden kann.
    Es ist nicht leicht die Begriffswelt des ICD 10-...Katalogs mit ins Spiel zu bringen,klar...
    danke Dir für den Hinweis.

  4. #34
    missy71

    Gast

    AW: Borderlinestörung

    vorsicht borderline oder emotinal instabile ps.......ist weder neurose noch psychose........es ist borderline eben grenze dazwischen.....weder das eine noch das andere völlig......


    aber wo bitte liegt jetzt der ad(h)s unterschied? wenn ich es richtig verstanden hab was ihr geschrieben habt....impulsivität der ad(h)sler ohne zwischenstufen? also von 0 auf 100? angeblich soll es bei bl ja in zwischenstufen passieren....hab ich aber als angebl diagn bler nie so erlebt.....es ging immer ohne stopp hoch.....deshalb und aus einigen anderen gründen zweifel ich ja die diagnose so an.....
    skills sind nutzlos......wenn es so plötzlich hoch schwappt...kann da nix mehr stoppen.....weil du die ja schon frühzeitig setzen sollst.......damit sich gar nicht erst die spannung so extrem aufbaut.....

    ich bin weder mit achtsamkeit noch skills weiter gekommen.......auch entspannung ( weder jacobsen noch chi gong) erreichen ihr ziel......

    ich such ja auch immer noch nach der diagnose...im mom bin ich eher zu weit von dem mut entfernt mich wieder in die mühlen der psychs zu begeben.......hab aber gerade neben mir die begutachtung liegen zur drv.........bin ja aus d weg......wo ich mir immer sicherer werde das eher ad(h)s zu trifft.....als bl......

    na ich muß erst mal wieder den mut aufbringen..........

  5. #35
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen:
    Alter: 35
    Forum-Beiträge: 3.524

    AW: Borderlinestörung

    Die Kriterien von Borderline:
    1. Vermeidung von Alleinsein z.B. die Angst sich alleine in sich selbst zu verlieren
    2. Selbstverletzung und Suizidverhalten z.B. wegen Druckabbau, um sich selbst zu spüren, inneren Schmerz zu ertragen
    3. Selbstschädigendes Verhalten z.B. Verspielen von Geld, Drogen, Alkohol, schädigende Kontakte, Essanfälle, Erbrechen, Hungern, schädigendem Sexualverhalten, rücksichtslosen Autofahren uvm.
    4. Probleme bei Gefühlen und zwischenmenschlichen Beziehungen z.B. oft ein Wechsel zwischen Idealisierung und Abwertung von Menschen, im Chaos ist es leichter sie einzuteilen in Gut und Böse
    5. Stimmungsschwankungen z.B. extrem empfänglich für die Stimmung anderer, Stimmung kann plötzlich völlig kippen
    6. Gestörter Umgang mit Wut z.B. unkontrollierte Wut an Gegenständen oder Menschen oder sich selbst
    7. Veränderte Wahrnehmung z.B. dissoziative Zustände oder paranoide Zustände
    8. Innere Leere und Langeweile z.B. chronisches Gefühl der Leere und Langeweile
    9. Instabilität des Selbstbildes, Identitätsstörung, ausgeprägte und andauernde Instabilität des Selbstbildes oder der Selbstwahrnehmung.

    Bei einigen ADHS´lern treffen diese Punkte auch zu, aber meist nicht so gehäuft (also nicht so viele) wie bei Borderlinern (Ausnahmen bestätigen die Regel).
    Ich habe festgestellt, dass bei mir alle Punkte zutreffen, daraufhin wurde mir klar (und den Ärzten), dass das nicht nur mit ADHS zu erklären ist. Allerdings sind durch das zusätzliche ADHS bei mir manche Punkte noch extremer ausgeprägt (weil sich das eine eben durch das andere "pusht"). Aber da die klare Grenze zu ziehen fällt selbst Ärzten schwer, denn eine leichte Konzentrationsschwäche ist auch bei reinen Borderlinern meist vorhanden. Nimmt diese aber überhand ist da meist auch ADHS im Spiel. Bei mir haben sie vor allem die Konzentration ganz extrem getestet und klar festgestellt, dass da nicht nur Borderline dahinter stecken kann.

    Und bitte, Borderline ist nicht mit einer Psychiose gleichzusetzen, das ist schlicht und ergreifend nicht richtig.

    @ missy die Zwischenstufen der Anspannung gehen fließend ineinander über und diese "Zwischenstufen" zu erkennen bedarf es Therapie und viel Eigeninitiative. Ich habe stationär genau mit diesem Thema am längsten zu tun gehabt (und habe heute noch damit zu tun). Spannungskurven anzulegen kann sehr gut helfen, Du musst Deine eigenen Muster erkennen lernen und erstmal erkennen lernen, dass es "von 0 auf 100" nicht wirklich gibt, auch wenn es sich so anfühlt! Du nimmst es so wahr, aber das ist eben eine falsche/verzerrte Wahrnehmung. Ich habe das auch lange abgestritten, aber wenn Du daran arbeitest merkst Du irgendwann, dass es wirklich so ist und kannst somit auch lernen besser damit umzugehen und Skills rechtzeitig einzusetzen. Am Anfang habe ich NUR mit Hochspannungsskills arbeiten müssen, weil ich eben diese "Schritte" nicht erkennen konnte und die Anspannung dann schon bei 90-100 war und da kannst Du nicht mehr vernünftig handeln. Mitlerweile habe ich es meist drauf schon bei ca 50-60 einzuschreiten und Skills anzuwenden (die dann auch nicht mehr gaaanz so krass sein müssen). Manchmal klappts nicht, dann eben doch die Hochspannungsskills, aber da die sich mit der Zeit meist "abnutzen" ist es sinnvoll zu arbeiten und eben die früheren "Stufen" erkennen zu lernen. Ich tue mich immer noch schwer mit niedrigen Anspannungen und diese besser zu erkennen und dagegen zu handeln.... die Arbeit geht weiter. Borderliner haben eben die A-Karte... im Prinziep müssen wir unser halbes Leben daran arbeiten und wieder "in den Griff" zu bekommen, aber es ist möglich.

    LG


    Rose


    PS: Sorry ich hab grad gesehn, dass ich das schonmal geschrieben hatte mit den 9 Punkten SORRY.... ich bin ein vergessliches Ding manchmal

    Geändert von Rose (24.04.2012 um 14:25 Uhr) Grund: Erklärung für Widerholung im Text

  6. #36


    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene(r)
    Alter: 43
    Forum-Beiträge: 20.802
    Blog-Einträge: 40

    AW: Borderlinestörung

    Hallo.
    missy71 schreibt:
    vorsicht borderline oder emotinal instabile ps.......ist weder neurose noch psychose........es ist borderline eben grenze dazwischen.....weder das eine noch das andere völlig......
    Diese "Beschreibung" stammt noch aus einer Zeit, in der man fast jedem in der Psychiatrie ein (damals noch) Borderline-Syndrom diagnostiziert hat, wenn man die Symptomatik definitionsgemäß weder den Neurosen, noch den Psychosen zuordnen konnte.

    Diese Einordnungen sind mittlerweile veraltet, und es wird in der Diagnostik zwischen klar abgegrenzten Störungsbildern unterschieden.

    Neurosen tauchen in der psychiatrischen Diagnostik überhaupt nicht mehr auf.

    So gibt es heute auch eine eben klar definierte Borderline-Persönlichkeitsstörung und nicht mehr das schwammige Syndrom, dem früher alle möglichen Patienten zum Opfer gefallen sind, die tatsächlich andere Probleme hatten, als das, was man heute als Borderline-PS bezeichnet (auch viele Erwachsene mit ADS / ADHS).





    LG,
    Alex

  7. #37
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen:
    Alter: 35
    Forum-Beiträge: 3.524

    AW: Borderlinestörung

    Ich gebe Alex recht und muss sagen, dass ich in der Klinik mit ADHS stationär aufgenommen wurde und das auch als Diagnose stand. Das haben sie nie angezweifelt und auch "schneiden" und andere Dinge wurden nicht sofort Borderline zugeschrieben.
    Nachdem ich ein langes Einzelgespräch hatte wurde dann eine sehr umfangreiche und langwierige Diagnostik gestartet und zwar sowohl für ADHS (nochmal, die Diagnostik war auch umfangreicher als beim ersten Mal) als auch für Borderline.
    Bei mir wurde beides unabhängig voneinander diagnostiziert, aber diese Diagnose drücken sie heute niemandem gerne auf. Früher wurde sie oft "verteilt" sagte mir meine damals behandelnde Ärztin, weil es leicht abzurechnen war (und bei manchen sicher auch damit das "Kind" irgendeinen Namen hat). Allerdings wurde mir in meiner ersten ADHS Diagnose auch ein "akutes Suchtproblem" angedichtet um es besser abrechnen zu können (was mich total aufgeregt hat), als Diagnose wurde es aber nicht in den Arztbericht geschrieben .

    Wenn man den Verdacht hegt eine Borderline-Persönlichkeitsstörung zu haben oder es aber bezweifelt (meint falsche Diagnose) sollte man sich eine Klinik suchen die auf dieses Krankheitsbild spezialisiert ist, denn in dem Fall drücken sie keinem eine Bl-Diagnose auf der es nicht hat. Denn ein guter Arzt weiß, dass SVV nicht zwingend ein Indiz für Borderline ist und andersrum verhält es sich ebenso (also wer kein SVV hat kann trotzdem Borderline haben).

    Borderline entsteht aus einer unbehandelten Emotions-Regulations-Störung und grade bei jungen Patienten (ca 18 - 20) habe ich es stationär oft erlebt, dass diese eine Emotions-Regulations-Störung hatte die dann dort behandelt wurde (und danach weiter ambulant) und sie gingen ohne weiter Diagnose (also ohne Borderlinediagnose) Heim.

    Ich denke, dass man sich von diesem "Stempel" lösen muss. Bin ich ein schlechter Mensch weil ich Borderline habe? NEIN! Ich bin sehr hilfsbereit und denke selbst, dass ich niemandem etwas schlechtes will (im Gegenteil). Nur weil ich Borderline habe heißt das nicht, dass ich eine schlechte Freundin oder ein schlechter "gefährlicher" Mensch bin. Auch bei Borderline gibt es sehr unterschiedliche Fassetten und meist machen wir uns mehr Gedanken um unser Gegenüber als der Rest der Menschen... grade deswegen haben wir so viele Probleme, weil wir nie jemanden verletzen wollen (was aber nunmal oft unumgänglich für jeden ist).
    Ich wehre mich sehr dagegen, wenn jemand sagt, dass wir schlechte Freunde oder Partner wären, ich denke man muss sich nur darüber bewußt sein wie wir ticken ... aber ob ADHS oder Borderline... es macht uns sicher nicht zu einfacheren Menschen, aber definitiv nicht zu schlechteren!

    War mir wichtig das mal zu sagen, weil ich immer wieder merke, dass die Reaktionen auf Borderline nach wie vor oft sehr negativ sind...

    LG

    Rose

  8. #38
    missy71

    Gast

    AW: Borderlinestörung

    @ alex

    nicht die beschreibung der erkrankung hat sich verändert, sondern der name.....es war mal borderline..........die nicht klare einteilung in neurose pschose sondern zwischending ist weiter gültig...nur bl wurde eben zu emotional instabile ps ( mit den verschiedenen typen dahinter)......ich setz mich nun seit 12 jahren mehr oder weniger damit auseinander......

    wem sagst du das mit den reaktionen auf bl.....sobald das als diagnose genannt wird fällt man bei vielen ärzten etc 2 stufen unter mensch........

    aber im ernst...svv nicht in anspannungsituationen.......eh er als ersatzhandlung......bei mir stehen eindeutig die depressionen mit deren folgen im vordergrund.......da trifft beben gar nix von den kriterien auf mich zu bei svv.....deshalb ja auch ein durchrutschen von halbwegs guter laune (spitzenwert) zu absolutem tiefpunkt in einem gelesen, gehörtem satz.......


    da gibt es keine zwischenstufen....nicht mehr........es gab sie mal, als ich die andere seite noch hatte........also stimmungsschwankungen......abe r selbst da gabs kein svv auf hochspannung......


    ich bin eher viel zu gern allein, als nur um nicht allein zu sein, mich zu verbiegen und selbst zu verleugnen.....


    stimmungsschwankungen? oh man wär das schön die wieder zu haben.....


    ich bild mir zu den menschen eine meinung...nur ist die entscheidung erst einmal getroffen kippt die auch nicht wieder^^ und es dauert auch ne ganze weile bis die getroffen ist.....


    dissos kenn ich nicht von mir, es sei denn bewußt herbei geführt, zb beim zahnarzt^^...da bin ich froh mich mir entziehen zu können....aber sonst? hmmm nee....ich denke eher das ich dann nur auf durchzug schalte, wenn mir was zu viel wird.....ich gesprächen auf österreichischen dialekt mit mehr als 1 person folgen soll.........vor allem wenn jeder nen anderen spricht........bin reines hochdeutsch gewohnt....hab eben massive konzentrationsprobleme......od er aber wenn mich was langweilt oder weniger interessiert.......


    identitätsstörung ok.....aber nicht instabil........es ist ein stabiles abwerten von mir und meiner person......


    treffen also nur ssv und wutausbrüche.....und chr. langeweile zu...die ich aber mit aktivitäten füllen kann......allein damit würde ich eben die kriterien nicht mehr erfüllen.....sind ja nur noch 3 statt früher 9^^......aber eben auslegungssache...besser gehts mir heute ja auch noch nicht......


    es trafen mal mehr zu, aber das war dann evtl auch nur ne frage der definition.........das ganze ist da eben schwammig.........und trifft auf adhs, bl und auch depressionen zu.......aber auch komplexe ptbs...was eben nicht gleich bl ist....


    die diagnostik ist eben auch heute noch der schwerste teil^^...weil alle symptome eben nicht eindeutig zu zuordnen sind und es eben in der diagnostik auch nicht auf deren wertigkeit im persönlichen erleben ankommt.......damit hab ich eben auch probs.....ich seh andere dinge in meinem persönlichen erleben als schwerer an , als der thera.....weil es mich mehr belastet.......als was anderes......

  9. #39
    Allanon

    Gast

    AW: Borderlinestörung

    Hi@ll,

    Borderline ist die Komorbiditaet die ich nicht zu haben wuensche.
    Ich habe ganz ehrlich gesagt die ganze Zeit Angst, dass mir das untergejubelt wird.
    Wirklich betroffen fuehle ich mich nicht, aber es wurde mir, als die Sache mit ADHS Symptome rauskam, auch nachgesagt, ich sei emotional labil - was ich aber NICHT so sehe !
    Ok, ich reagiere emotional ueber, bin halt sensibler und fuehle mich schneller angegriffen. mehr aber auch nicht.
    Ich hatte so ein Test gemacht, es kam dabei raus, dass ich zwar Boderline Eigenschaften haette, aber nicht betroffen bin ^^

    Hm, waere Borderline ein Grund, dass man einen die Kindeer wegnehmen muesste ?!
    Drum habe ich Angst - wg. Schweigepflicht und so ?

    btw: stimmt, ich kenne mich mit Borderline nicht so aus, aber auch ich denke da auch ganz spontan an junge Erwachsene die sich selbst verletzen.
    Das ist so ne image sache, was einer sich dabei eben denkt........

  10. #40
    Wohnt hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 1.871

    AW: Borderlinestörung

    Allanon schreibt:

    Hm, waere Borderline ein Grund, dass man einen die Kindeer wegnehmen muesste ?!
    Ne, nur wenn das Wohl der Kinder gefährdet ist. Ich denke aber, dass das eher die Ausnahme als die Regel ist.
    Borderline zu haben, ist kein Weltuntergang. Es gibt wie bei jeder anderen psychischen Erkrankung auch unterschiedliche Ausprägungsgrade.

    Nicht jeder, der Borderline hat, verletzt sich selbst. Und nicht jeder, der sich selbst verletzt, hat Borderline.

    Die Kriterien für die emotional instabile Persönlichkeit mit und ohne Borderlinetyp überschneiden sich mit den ADHS Kriterien.

    Ich habe selber auch die Diagnose emotional instabile Persönlichkeitsstörung. Das macht mich nicht zu einem schlechten Menschen. Ich bin sozial integriert, habe seit Jahren den gleichen Job, verletze mich nicht selbst und ich werde von Kunden und Kollegen wegen meiner freundlichen Art geschätzt.
    Meine Stimmungsschwankungen sind bzw. waren ein Problem. Wenn man eine Diagnose hat, dann kann man an sich arbeiten. Wenn man an sich arbeitet, kann man sich ändern.

    Ob und inwieweit meine Diagnose der emotional instabilen Persönlichkeit wirklich auf mich zutrifft und ob das eher ADHS ist, kann ich nicht sagen. Für mich ist wichtig, dass ich auf andere so wirke. Ganz egal, was es ist.

    Nochwas: Ich kenne Borderline Mütter, die ihren Kindern sehr gute Eltern sind. Dagegen kenne ich auch "normale" Eltern, die für die Kindererziehung nicht wirklich geeignet sind.

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Thema: Borderlinestörung im Forum ADS ADHS Erwachsene: Komorbiditäten bei ADHS bei Erwachsenen Forum
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