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Diskutiere im Thema ADS / ADHS und Migräne - und Methylphenidat / MPH im Forum ADS ADHS Erwachsene: Komorbiditäten
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ADS/ADHS und Depressionen, Angsterkrankungen, Persönlichkeitsstörungen, Borderline, Abhängigkeit/Sucht, Messie-Syndrom und andere typische Komorbiditäten (Begleiterkrankungen und Folgeerkrankungen)
  1. #1
    Ist öfter hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 46
    Forum-Beiträge: 160

    ADS / ADHS und Migräne - und Methylphenidat / MPH

    Liebe alle,

    (da ich in den Threads bislang nichts zentral zu Migräne gefunden habe, schreibe ich hier mal selbst, bitte um Pardon, falls ich längst abgearbeitetes hier wieder aufwärme und bin für Eure Links auf die entsprechenden Foren und Threads schon jetzt dankbar .)



    Also: Vor 2006 hatte ich im Schnitt alle 6 bis 9 Wochen einen Migräne-Anfall, meist abhängig vom Wetter oder durch Schlafmangel verursacht. Psychosomatik halte ich für weniger relevant, weil ich mit meiner Migräne teilweise präzise Wettervorhersagen machen konnte bzw. ganz eindeutig am Tag nach einer schlaflosen/-armen Nacht der Anfall kam.

    Seit 2006 bekomme ich MPH. Seitdem hatte ich bis heute (also in fünf Jahren) vielleicht noch 2 oder 3 Migräneanfälle insgesamt, obwohl die Wettersituation durch einen Umzug vom Norden in den Südwesten eher risikoreicher in Bezug auf typische Migränelagen geworden ist.

    Darüber freue ich mich unbandig, das ist wirklich eine Verbesserung der Lebensqualität.

    Jetzt mich interessiert aber auch:

    1. Gibt es einen Zusammenhang zwischen Migräne und AD(H)S? Vorstellbar wäre es, neurophysiologisch gesehen, oder?

    2. Hilft MPH gegen Migräne?

    Lieben Dank und ebensolche Grüße!

  2. #2
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 305

    AW: AD(H)S und Migräne - und MPH

    ich hab den eindruck, daß ich empfindlicher auf extreme sonneneinstrahlung und druckluftunterschiede stärker reagiere, wenn ich mph einnehme.

  3. #3
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 40
    Forum-Beiträge: 176

    AW: AD(H)S und Migräne - und MPH

    Hoffe, das dieser Thread mal wieder aufgefrischt wird.
    Bei mir ist es leider genau anders herum.
    Seit ich mph bekomme ist die häufigkeit der Migräneanfälle stark gestiegen. Daher bin ich für einige Monate auf ein anderes Medikament umgeschwenkt.
    Das hatte aber leider nicht den richtigen Effekt gehabt.
    Außer die nachlassende Migräne halt....

    Jetzt überlege ich eine Akupunkturtherapie gegen die migräne zu unternehmen.
    Hat jemand zufällig erfahrung damit gemacht?
    Ob das helfen könnte?

  4. #4
    Wohnt hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 1.316

    AW: AD(H)S und Migräne - und MPH

    Hallo zusammen,

    genau, das mit der Unterzuckerung stimmt. Hatte ich auch schon.
    Fühlt sich irgendwie echt wie ne obstruse Migräne an.

    Hier wär noch der betreffende Link dazu, zu den Nebenwirkungen von MPH:
    http://www.ads-mainz.de/html/ads_und_medikamente.html

    L
    G Nicci

  5. #5
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 39
    Forum-Beiträge: 583

    AW: AD(H)S und Migräne - und MPH

    Das muss ich mir mal merken wenn ich nicht mehr schwanger bin und mit Medis anfange.

    Bin ja auch Migränegeplagt seit Jahren, hab das auch leider an die Kinder weitervererbt. Spannungskopfschmerzen ok, aber Migräne als Vollprogramm mit Lichtempfindlichkeit, Übelkeit bishin zum Erbrechen etc. diese widerlichen Kopfschmerzen ... vielleicht verknibbelt man sich das Gehirn nicht mehr so, wenn man durch das MPH aufnahmefähiger ist und alles besser sortiert werden kann? Ich werd das auch mal beachten.

    Allerdings - ganz am Anfang, wenn ich merke dass es evtl. eine Migräne wird, hilft häufig noch Paracetamol und Magnesium. Ansonsten hab ich wirklich die A-Karte gezogen. Jetzt in der Schwangerschaft hatte ich eine Attacke die sich über 3 Tage hinwegzog und bis zu 72 h kann sie ja andauern. Dann isses keine Migräne mehr. Normalerweise hatte ich nach 1 - 1 1/2 Tagen wieder meine Ruhe aber das war zum Verzweifeln. Habs zu spät gemerkt und andere Medis durfte ich ja nicht nehmen. Und das mit 4 lautstarken impulsiven Kindern *kreisch*.

  6. #6
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 56

    AW: ADS / ADHS und Migräne - und Methylphenidat / MPH

    Hallo

    ich habe ADS und bin auch Migräne gefährdet.
    Schlafmangel, Rotwein und zu wenig trinken sind meine Auslöser.
    Versuche die Sachen immer zu vermeiden aber beim nächsten Anfall werde ich mir mal Triptane Tabletten besorgen.
    Die helfen nur bei echter Migräne und bevor ich mich den ganzen Tag quäle werde ich die probieren.

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