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Diskutiere im Thema Nüchternheit schwer zu ertragen im Forum ADS ADHS Erwachsene: Komorbiditäten
bei ADHS bei Erwachsenen Forum
ADS/ADHS und Depressionen, Angsterkrankungen, Persönlichkeitsstörungen, Borderline, Abhängigkeit/Sucht, Messie-Syndrom und andere typische Komorbiditäten (Begleiterkrankungen und Folgeerkrankungen)
  1. #21
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 376

    AW: Nüchternheit schwer zu ertragen

    Stimme euch auch zu, bleibe lieber bei den "harmlosen Süchten", und das Internet das ist eher wegen dem Hyperfokus, is keine Flucht vor irgendwas sondern eher so ein Hobby.

    Muss wie gesagt schauen dass das nicht ausartet mit dem Alk, gerade jetzt wo es beruflicht bergauf geht mit mir will ich mir das ja nicht verbocken in dem es mir dann psychisch und physisch wieder schlecht geht.

    Hab das mit dem Rauchen ja schon durch und beim Alk kommt es ja noch dazu zusätzlich zu eingeschränkter Zurechnungsfähigkeit, psychischer Verschlechterung und der Gefahr der akuten Überdosierung.

    Wenn zuhause zuviel Stress gemacht wird und ich partout nicht verstanden werde, dann werde ich wohl eher die Flucht nach vorne antreten und zu meinen Freund bzw Freundin bis ich eine fixe Stelle antreten kann.
    Und wenn ich die dann mal habe werde ich sobald es finanziell geht mir eine Wohnung suchen und raus aus dem scheiss Kaff (naja die Landschaft wäre ja wunderschön wenn nicht die Leute so nervig wären und man ein "Recht" auf Anderssein hätte)

  2. #22
    Bin hier neu, seid lieb zu mir

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Angehörige(r)
    Forum-Beiträge: 1

    AW: Nüchternheit schwer zu ertragen

    schreibe unter ihrem nahmen bin mänlich habe auch das problem mit dem nächtichen wegschiessen!!!1 habe adhds und würde gerne mal wissen was adult ist?

  3. #23
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 376

    AW: Nüchternheit schwer zu ertragen

    adult= bei Erwachsenen

    Wieso willst du dich grade wegschießen, schreib lieber hier im Forum.
    Das hilft gut beim Dampf ablassen und man bekommt gute Tipps von den anderen Usern.

    Sei herzlich willkommen bei uns Chaoten und fühl dich wie zuhause

  4. #24
    Fühlt sich hier wohl

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Ärztliche Verdachtsdiagnose auf AD(H)S
    Forum-Beiträge: 661

    AW: Nüchternheit schwer zu ertragen

    Hallo crazyy1, hallo zusammen!

    crazyy1 schreibt:
    Ich weiß aber dass ich aufpassen muss, denn mir ging es mit dem Rauchen genauso (anfangs nur gelegentlich beim Ausgehen, bei Freunden, Langeweile etc..) - irgendwann war ich dann bei einer halben Schachtel oder ein wenig mehr am Tag.Und vertragen hab ich die Zigaretten eh nicht wirklich u, was ich bei größeren und häufigen Mengen von Alkohol auch bezweifle....
    Da hast Du vollkommen Recht. "Frustsaufen", wie Du sagst, ist der erste Schritt in eine Sucht, also Vorsicht. Alkohol + Frust verträgst sich überhaupt nicht, zumal Du Dir ja schon bewusst einen gewissen Pegel antrinkst. Alkohol als Genussmittel, meinet Wegen. Gibt es denn keine anderen Möglichkeiten, DEinen Frust anzugehen?
    Drogen (Pillenform,Heroin) würd ich aber nie nehmen, mit Ausnahme von Cb (allerdings auch nur manchmal *gg*)
    Cb? Meinst Du Cannabis? Ich kann Dir dazu nur raten: Lass die Finger davon.

    crazyy1 schreibt:
    Ansonsten bin ich "süchtig" nach (zuckerfreien) Bonbons, Kaugummis, Früchtetee....war aber schon als Kind so.
    Dagegen ist überhaupt nichts einzuwenden, im Gegenteil.

  5. #25
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 376

    AW: Nüchternheit schwer zu ertragen

    Hallo icke Wes

    Ich seh das mit dem Cb ein wenig entspannter solange keine "Gewohnheit" ensteht und man sich unter Kontrolle hat. Klar es ist nicht gesund in dem Sinne weil es ein Rauchvorgang (Oxidation) ist und somit schlecht für die Lungen, jedoch ist der Wirkstoff sogar medizinisch wirksam (Krebspatienten,"Beruhigungsmi ttel",Entspannung).
    Süchtig macht vor allem der Tabak mit dem ihn die meisten Leute rauchen, man kann diesen aber auch durch Kräutermischungen ersetzten.
    Aber du hast Recht man muss höllisch aufpassen dass man nicht psychisch abhängig wird davon oder psychisch abrutscht davon (siehe Psychosen) und wenn irgendwo drauf getestet wird macht es sich auch nicht gut (braucht nämlich sehr lange zum Abbauen) und es ist im gesamten deutschsprachigen Raum ja auch verboten.

    Kräuterzigaretten (natürlich legale) bewirken bei mir jedenfalls nicht diese allergischen Reaktionen wie zuviele "normale Kippen".

    Ich wäre jedenfalls dafür THC in der therapeutischen Dosis (natürlich auf Rezept) statt der organschädigenden Analgetika für chronische Schmerzpatienten (Rheumatiker und Co) freizugeben.
    Aber das wäre jetzt ein anderes Thema.

    Das mit dem Alk hab ich jetzt wieder besser in Griff, wenn ich wirklich Frust habe dann telefoniere oder skype ich lieber mit Freunden und Bekannten aus dem Internet anstatt zu Trinken.

    Und hab ja jetzt zum Glück auch nicht jeden Tag Stress...
    Geändert von crazyy1 ( 4.09.2011 um 16:26 Uhr)

  6. #26
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 28
    Forum-Beiträge: 10

    AW: Nüchternheit schwer zu ertragen

    Ich habe gerade erst im "Zwangsgedankenthread" geschrieben, dass ich diese bisher mit "Selbstmedikation" (Medikamente, BtM & Alkohol) behandelt habe, dann sah ich diesen Thread hier.

    Bei mir ist es ja so, dass ich gar kein Problem damit habe, nüchtern zu sein, aber wenn der Kopf wieder unaufhörlich seine Runden dreht und einem nicht die kleinste Verschnaufpause bietet, dann greift man doch häufiger zu Mitteln, von denen man genau weiß, dass sie genau das machen, was man gerade braucht. Sie schalten die Gedanken ab oder lenken sie zumindest um. Die wohlverdiente Pause. Der Rausch an sich ist für mich in dieser Hinsicht nur das kleine Sahnehäubchen.
    Ich benutz diese Methode um an meine Pause zu kommen schon seit ich ~12/13 Jahre alt bin und die Momente in denen ich Medikamente, BtM oder Alkohol aus rein hedonistischen Gründen einnehme, werden immer weniger.

    Gott sei Dank kam ich nun endlich zu meinem MPH, der gestrige Tag war wirklich sehr angenehm und klar. Kaum Zwangsgedanken, kein Motor im Kopf, meine Misanthropie wurde wesentlich gedrosselt und die Lust auf Rausch nur schwach vorhanden etc. Dass MPH alleine reicht um meine polytoxikomanischen Gelüste zu tilgen bezweifle ich allerdings stark.

  7. #27
    Ist öfter hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 32
    Forum-Beiträge: 135

    AW: Nüchternheit schwer zu ertragen

    Hallo zusammen ,

    Ich musste feststellen das es nun einmal erträglicher ist wenn man trinkt wenn man feiert den sonst würde ich den ganzen lärm und co (gedränge und die ganzen Menschen ) garnicht ertragen.
    Ich muss sagen vor meiner erkennung des ADHS bin ich regelmässig extrem feiern gewesen und wollte einfach nur abschlaten und mit meinen freunden mithalten und die haben ja auch ohne kopfweh und gefühlsausbrüche den abend überstanden ,..
    Also wollte ich mit halten und mit feiern ... dabei sind zu viele menschen auf ein fleck nicht gut..
    Und das schlimme es wird von keinen anderen ernst genommen ..den die haben ja kein plan was da alles im kopf rum geht ,,und das man nie aufhören kann zu denken ,..

  8. #28
    Procrastiqueen

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Alter: 33
    Forum-Beiträge: 1.336

    AW: Nüchternheit schwer zu ertragen

    @Sunny: Das kenne ich, aber inzwischen bin ich ehrlich genug zu mir selbst um zu sagen: hier ist die Grenze, ab jetzt geht es nur noch bergab. Entweder ich zieh mich irgendwann in ne ruhige ecke zurück und finde da leute, denen es auch zu laut ist (Ich sage nur, die interessanten Leute finden sich in der Küche)

    Oder ich gehe eben schon um 1, statt um 4 total kaputt zu sein, schlecht zu schlafen und den nächsten tag dann auch komplett vergessen zu können. Ich bekomme trotzdem oft blöde sachen zu hören, warum ich schon gehe oder nix mehr trinken will.


    Ich finde mal was zu rauchen oder zu trinken auch unglaublich entspannend, aber ich habe die eiserne regel niemals alleine zu sein dabei. Ein abendliches Bier mal mit der Mitbewohnerin, das geht, aber wenn keiner da ist, dann lass ich alles liegen, weil ich weiß, dass ich alleine schnell den überblick verliere, egal bei was.

    Und wenn ich vor denken nicht schlafen kann, dann steh ich auf und mach was. aufräumen oder briefe sortieren oder irgendwas, das mich beschäftigt hält bis ich ruhig genug bin zu schlafen.
    Zum Glück ist ja immer was zu tun

  9. #29
    Wohnt hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 1.252

    AW: Nüchternheit schwer zu ertragen

    Ja, Cannabis begleitet mich nun auch schon seit über 15 Jahren. Doch auch der Feierabendjoint ist nicht mehr das was ich will.

    Ich habe die Hoffnung dass es bei adhs 'bessere' Medikamente gibt, im Sinne von Zielgerichteter und mit weniger Nebenwirkungen.

    Und dass ich damit dann auf C. verzichten kann.


    Nachtrag: Jetzt les ich hier gerade im Beipackzettel:
    darf nicht angewendet werden

    bei Patienten mit einer zurückliegenden Drogenabhängigkeit bzw. mit Arzneimittel- oder Alkohol-
    missbrauch,
    Naja, als abhängig würde ich meinen jahrelangen Gewohnheitskonsum nicht beschreiben




    Puh, verlockend klingt das nicht:

    Darüber hinaus werden sehr häufig Kopfschmerzen und Schwindel beobachtet.
    Häufig werden folgende Nebenwirkungen beobachtet: Schläfrigkeit, Störungen der Bewe-
    gungsabläufe (Dyskinesien), Unruhe, Übererregbarkeit, Aggressivität, Herzjagen, Herzklopfen,
    Herzrhythmusstörungen, Veränderungen (meist Erhöhung) des Blutdrucks, Übelkeit, Erbrechen,
    Mundtrockenheit, Überempfindlichkeitsreaktione n und allergische Hauterscheinungen wie Juck-
    reiz, Kribbelgefühle, Hautausschläge, Haarausfall, Fieber, Gelenkschmerzen.
    Gelegentlich sind Gewichtsverlust und geringfügig verzögerte Wachstumsgeschwindigkeit bei
    der Langzeittherapie von Kindern
    [..................]
    Edit Alex: Verharmlosung von Drogen gelöscht (siehe Community-Regeln)


    Edit: Nagut, in Hinblick auf nachfolgenden Post: Cannabis ist nicht notwendigerweise das Mittel der Wahl, und ebensowenig notwendigerweise verträglicher.
    Geändert von Alex ( 6.10.2011 um 18:42 Uhr) Grund: s. Edit

  10. #30
    hirnbeiß

    Gast

    AW: Nüchternheit schwer zu ertragen

    Da scheint mir Cannabis verträglicher zu sein.
    • Dauerhafter Cannabiskonsum hat eine Beeinträchtigung der kognitiven Leistungsfähigkeit zur Folge (Aufmerksamkeit, Konzentration, Lernfähigkeit). Nach heutigem Kenntnisstand werden jedoch keine bleibenden Hirnschäden verursacht.
    • Starker Cannabiskonsum beeinträchtigt die Lungenfunktion. Zudem ist die Gefahr von Lungenkrebs erhöht, da der Cannabisrauch mehr Teer bzw. krebserregende Stoffe enthält als eine vergleichbare Menge Tabakrauch. Werden so genannte Joints geraucht, so enthalten diese in der Regel auch Tabak, der ebenfalls krebserregende Stoffe enthält.
      (Anmerkung DHV: Dies ist die einzige Stelle in der DHS-Broschüre, die uns nicht auf dem aktuellen Stand der Forschung zu sein scheint. Ein größeres Lungenkrebsrisiko allein durch Cannabis konnte bisher nicht zweifelsfrei nachgewiesen werden, vermutlich deshalb, weil Cannabis auch eine krebshemmende Wirkung zugeschrieben wird. Tabak ist dagegen eindeutig krebserregend, die Warnung vor Misch-Joints mit Tabak also sehr berechtigt.)
    • Auswirkungen des Cannabiskonsums in der Schwangerschaft und auf das Neugeborene sind umstritten.
    • Die Forschung hat ebenfalls keine eindeutigen Belege für den Einfluss von Cannabis auf das Hormon- und Immunsystem erbracht. Allerdings ist nicht auszuschließen, dass es bei Cannabiskonsum in der Pubertät zu einer verzögerten Entwicklung kommen kann.

    Psychische und soziale Folgen


    • Bei dauerhaftem Konsum kann sich eine psychische und eine milde körperliche Abhängigkeit entwickeln.
    • Verbreitet ist die Annahme, dass Cannabis Psychosen auslösen kann. Die Forschung ist hierzu allerdings nicht eindeutig.
    • Dauerhafter und intensiver Cannabiskonsum kann mit allgemeinen Rückzugstendenzen einhergehen. Dabei stehen Betroffene den Aufgaben des Alltags (Schule, Beruf etc.) häufig gleichgültig gegenüber. Lange Zeit sprach man in diesem Zusammenhang von einem so genannten "Amotivationalen Syndrom", das durch den Cannabiskonsum ausgelöst werde. Heute gilt die Annahme einer eindimensionalen Ursache- Wirkung- Beziehung als nicht mehr haltbar. Vielmehr müssen Eigenschaften der Person, die unabhängig vom Cannabiskonsum vorhanden sind, zur Erklärung eines demotivierten Gemütszustands herangezogen werden.

    Auffällig ist, dass unter den an Schizophrenie erkrankten Patienten ein höherer Anteil an Cannabiskonsumenten ist, als in der übrigen Bevölkerung. Diese Patienten nutzen vermutlich - genauso wie andere Konsumenten - die entspannende Wirkung von Cannabis.
    Jedoch haben Studien ergeben, dass der Krankheitsverlauf dadurch eher ungünstig beeinflusst wird und mehr Rückfälle (erneute psychotische Schübe) zu verzeichnen sind, als bei Abstinenten.

    LG --hirnbeiß--

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