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Diskutiere im Thema wie sieht es bei euch aus....? im Forum ADS ADHS Erwachsene: Komorbiditäten
bei ADHS bei Erwachsenen Forum
ADS/ADHS und Depressionen, Angsterkrankungen, Persönlichkeitsstörungen, Borderline, Abhängigkeit/Sucht, Messie-Syndrom und andere typische Komorbiditäten (Begleiterkrankungen und Folgeerkrankungen)
  1. #11
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen:
    Forum-Beiträge: 8
    hallo, ich bin's mal wieder

    hab mal ein schlafmittel bekommen, mit dem ich zwar schnell eingeschlafen war, aber nachts aufstand und dinge machte, die ich am nächsten morgen nicht mehr wusste.....die spuren in der küche liessen allerdings erahnnen, was los war...furchtbar.

    ich sag mal, das war noch harmlos. als mein damaliger freund bemerkte, dass ich in der nacht noch völlig "drauf" war, hat er das für seine zwecke genutzt und sich mit mir vergnügt, obschon ich ihm am nächsten morgen immer wieder sagte, er solle das unterlassen.....keine ahnung was in der nacht als abging...er meinte nur es wäre mega gewesen...ganz ehrlich, finde das echt grenzwertig ....aber den typen bin ich los D: , zum glück....ojeh, voll vom thema abgekommen, sorry ...

    allen einen schönen sonntag, passt auf euch auf und gönnt euch was schönes (muss ja nicht unbedingt was mit zucker sein )
    lg, luuna

  2. #12
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 29
    Forum-Beiträge: 824
    Hallo!

    Ich habe ne Esstörung, glaub eigentlich schon sehr lange.
    Damals war es, das ich Phasenweise nur 1 Brot am Tag ass, höchstens, aber Sport (Fussball) und Schule mit viel Aktivitäten trotzdem normal weiter machte, ohne beeinträchtigung.
    Trinken find ich besser.
    Hab aber ganz früher 5-8 Liter tägl. nur Saft getrunken.
    Irgendwann wurde das Wasser, ist es immer noch, Wasser und/oder Tee.
    Damals hatte ich aber auch eine Art Fessattacken, was Süßes betrifft.
    Auch wenn ich was ass, damals hatte ich noch Teilweise Hunger, aber wann ich satt war, das wusste ich garnicht. Ich stopfte schnell rein, bis fast wieder alles rausgekommen währe.
    Irgendwann (ist glaubs chon sehr lange so) fing ich an mich in meinem Körper nicht mehr wohl zu fühlen.
    Hab mir vorwürfe gemacht, mich gehasst, wenn ich was Süßes ass.
    Oder wenn ich wieder so viel in mich reinstopfte.
    Aber ich tat immer mehr auf n Teller, als ich essen konnte.
    Aber dazu muss man auch sagen, auch die Kinderportionen in Restaurants konnte ich oftmals (fast immer) nicht aufessen.

    Dann fing es an, das sich in meinem Kopf immer mehr um das Thema essen und abnehmen drehte.
    So krass fing das aber erst anfang diesen Jahres an.

    Ich muss dazu sagen, hatte schon immer ganz leichtes Untergewicht.
    Wurd immer als dünn bezeichnet, Spargeltarzen auch manchmal genannt und sowas.
    Fand das doof, weil ich mich nie so sah/sehe.
    Jetzt bin ich in die Essstörung extrem ins andere reingerutscht.
    Also ass ich Tageweise nichts und sonst nur 1 oder 2 Naturjoghurtbecherchen und nen Obst.
    Zeitweise konnte ich das Gewicht halten, wo die vernunft sich versuchte durchzuringen, aber verlor.
    Und nun hab ich einiges runter.
    Sehe mich immer nochnicht als wirklich dünn, das der Körper so gut ist und so.
    Zumal fühl ich den Körper oft kaum oder da hängen fremde Sachen, wie n sich dick anfühlender Bauch und sowas.
    Bin weiter am kämpfen.
    Würde so gerne die Gedanken loswerden, die Angst wieder zuzunehmen, die ganzen Gedanken da, einfach essen wie damals, ich konnte essen was und wie viel ich wollte ohne zuzunehmen.

    Anders essen würde ichs chon, bin sehr in die Vollwertkost gegangen. Vollkorn, Obst, Gemüse und dazu bin ich Vegetarierin.

    Aber das hinbekommen, das klappt nicht.

    Werde in der Tagesklinik gewogen wöchentlich (bin erst seit Donnerstag da) als eizige wegen Untergewicht.
    Alle anderen wegen Übergewicht. Ist n komisches Gefühl, das erste mal bin ich die dünnste, aber dennoch fühle ich mich nicht so.

    Ich sollte mal ein Medi bekommen, wegen der Angst der Gewichtszunahme etc. lehnte ich es aber ab. Auch, ich möchte es so schaffen. Angst, das wenn ich es absetzten würde irgendwann, das alles wieder ist wie vorher. Kann dazu leider nichts sagen.
    Aber ich kenne aus Beiden sichten den Kampf. Und es ist immer schwer und äztend.

  3. #13
    Je


    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsener
    Forum-Beiträge: 12
    @ euch alle

    ....ich danke euch und ich finde es sehr schön das hier eine so offene diskusion über ein etwas "eigenartiges" essverhalten geschrieben wird....

    .... kann mir jemand erklären was genau BED (Binge Eating Dissorder) ist? davon habe ich noch nie was gehört....

    ....ich denke wenn ich so auf mein leben zurück blicke das ich auch schon immer in einer art und weise ess störungen gehabt habe. also als kleines teenager mädchen hatte ich immer das gefühl mollig zu sein obschon ich eigentlich diesbezüglich nie gehänselt wurde. als ich so 14, 15 gewesen bin habe ich "angefangen" mein kontroll "zwang" auch aufs essen zu erweitern und als ich mit meiner ersten lehre als maurerin begonnen habe habe ich auch dadurch natürlich einiges an kilos verlohren und bin vermutlich eher etwas untergewichtig gewesen, was ich aber weiss das ich damals immer das gefühl hatte dick zu sein. von da an bin ich bis zu meiner ersten schwangerschaft immer so zwischen 50 - 55 kg gewesen bei so etwa 1.68 grösse. von da an ists rauf und runter also nach der geburt meiner tochter bin ich sage und schreibe 70 kg schwer gewesen und meine sämtlichen kleider sind mir natürlich nicht mer "gegangen". bis zu meiner 2. schwangerschaft hatte ich mein gewicht auf 60 kg runter gebracht. nach der geburt von meinem sohn hatte ich wieder 75 kg....diese habe ich auch wieder so über drei jahre hinweg langsam weg gebracht....danach ist es mit meiner ehe die eigentlich nie so wirklich prikelnd gewesen ist noch viel schlimmer geworden und ich habe mit "frustfressen" begonnen....ich habe es bis auf das stolze gewicht von 85 kg gebracht....aber es zeigte sich für mich keine änderungen in der ehe da ich mir so im unterbewustsein eingeredet habe das mein bald ex mann mich nicht mehr will wenn ich so aussehe....so von beginn des jahres 2007 an gings ins andere extrem....also habe ich sozusagen nichts mehr gegessen....ich ernäährte mich von milchshakes und ab und an eine frucht....dies bis zu meinem völligen zusammenbruch ende juni 2007 als mir mein psychi die wahl lies zwischen "entweder gehen sie genau von hier in die psychiatrische oder ich stelle ihnen einen ffe aus". ich kam mit 60 kg in die psychi und es gab ein wahnsinniges hin und her von wegen magersucht und so. es wurde mir unterstellt bullemie zu haben, was ich nie gemacht habe, und mal ehrlich gesagt ich denke mit einem gewicht von 60 kg und 1.68m bin ich in keiner art und weise magersüchtig....

    ....ich hatte zu diesem zeitpunkt auch meine liebe möhe ach nur einen bissen z.b. von einem apfel zu mehmen wenn jemand anwesend war. ich habe mir im kopf alle möglichen "kranken" gedanken darüber gemacht was die person von mir denken würde wenn ich was esse, und noch viel "krassere" dinge....

    ...als ich nach 4 mt stationärem aufenthalt und trennung vom mann raus gekommen bin habe ich 5 kg zugenommen und zumindest 1 malzeit täglich zu mir genommen. nach kurzer zeit in "freiheit" gins wieder runter und meine gedanken kamen zurück und ich konnte bei 3 leuten zu hause was essen, da ich nur für mich nichts zu essen kaufte da ich nicht einkaufen gehen kann also lebensmittel, da ich schon beim einkaufen meine "kranken" gedanken habe....

    ....eines möchte ich hier auch noch sagen, seit ich so bin wie jetzt sprechen mich wahnsinnig viele leute auf mein gewicht an, nicht das ich komplimente bekomme, was ich ja eh nicht annehmen kann da ich mir sage "verarschen kann ich mich selber" sonder so im stil von " hey denkst du nicht du solltest mal was essen?" oder auch "du fällst ja beinahe auseinander"!....
    ....krass finde ich! dorch meine gewichtsschwankungen bin ich ein mensch der einen menschen nicht über sein aussehen beurteilt, aber leider spühre ich immer wieder am eigenen leib das der grösste teil der menschheit einen über da<s aussehen beurteilt, was mich darin bestärkt das ich recht liege so im grundsatz die menschheit nicht zu mögen. leider....

    ....ich weiss nicht ob wer die geduld hat dies alles zu lesen, sry das ich so viel schreibe....

    ....macht das beste aus dem we....

    ....take care!!!! je....

  4. #14
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 51
    Forum-Beiträge: 109

    AW: wie sieht es bei euch aus....?

    Hallo....
    ich möchte das Thema gern noch mal aufgreifen,weil es mich auch interessiert,ob Essstörungen wie Bullimie oder Magersucht im Zusammenhang mit ADS stehen können.Und da ja doch einige "NEUE", so wie ich hier gelandet sind,gibt es vielleicht ein paar neue Gedanken dazu (wir haben ja nicht schon genug Gedanken...grins)
    Ich habe schon als Kind angefangen,mir den Finger in den Hals zu stecken,immer dann wenn es mir (warum auch Immer) schlecht ging!!!
    Es ging viele Jahre heimlich so weiter bis ich mich irgendwann vor ein paar Jahren damit geoutet habe.Leider glaubte mir niemand so wirklich,weil ich dick und nicht schlank war.Dann fingen meine Depris. an und alles andere nahm seinen Lauf.Heute bin ich dank Medikinet in der Lage mich "im Griff" zuhaben,was aber nicht bedeutet ,das ich nicht hin und wieder zu Rückfällen neige.

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