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Diskutiere im Thema Diagnostik ohne Konzentrationstest? im Forum ADS ADHS Erwachsene: Diagnose und Behandlung
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Alles rund um ADS / ADHS-Diagnose, Diagnoseverfahren für ADHS / ADS und nicht-medikamentöse Therapieverfahren wie Psychotherapie, Neurofeedback, Biofeedback, Soziotherapie, Ergotherapie und andere
  1. #1
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 252

    Diagnostik ohne Konzentrationstest?

    Hallo,

    hatte vor kurzem meinen 1. Termin bei einem ADHS Spezialisten. Ich sollte meine Schulzeugnisse und Untersuchungsergebnisse mitbringen.
    Der Arzt stellte mir einige Fragen (meine aktuellen Probleme, meine Kindheit...). Er sagte dann er sei sich schon ziemlich sicher mit der Diagnose, nachdem er sich meine Zeugnisse angesehen hat. Ich habe dann noch 2 Bögen zum Ausfüllen mitbekommen und einen Termin zum Interview. er sagte das würde möglicherweise dann schon zur Diagnosestellung reichen, ansonsten würden noch weitere Tests gemacht.
    Irgendwie habe ich mir das spektakulärer vorgestellt. Wie war das bei Euch?

    VG Jazz

  2. #2
    Mega-Wusel

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen:
    Alter: 40
    Forum-Beiträge: 2.452

    AW: Diagnostik ohne Konzentrationstest?

    Hallo Jazz,

    bei mir wars umgedreht.. Erst Konzentration.. Danach war ich total nervös.. hat mich elend gefordert und gestern Bögen zum Ausfüllen und Interview.. ohne Zeugnisse... die hätte ich auf die Schnelle auch nicht gefunden...

    Hmmm.. hatte mal gehört, dass bei einigen noch EEG gemacht wird, aber bei mir nicht...

    Wenns ein Spezialist ist, dann reicht es ihm ja tatsächlich... Denkt man zumindest...

    LG Schnubbel

  3. #3
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 595

    AW: Diagnostik ohne Konzentrationstest?

    Ich schätze mal, von 1000 Leuten hier mit Diagnose haben 950 keinen Konzentrationstest
    gemacht. Ich auch nicht.

    Es kommt doch auch darauf an, welches Material der Arzt schon vorliegen hat. Und
    so Sachen wie Konzentrationstest dienen nur dazu, die Diagnose abzusichern, eventuell
    auch bei Unklarheiten.

    Ebenso EEG. Das ist kein Muss. Ich nahm zum 1. Termin 2 CT's und 1 MRT vom Kopf
    mit, MRT mit Kontrastmittel. EEG muss dann nicht sein, sagte der Doc.

  4. #4
    Ist interessiert

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 51

    AW: Diagnostik ohne Konzentrationstest?

    Bei mir wurde wohl der Konzentrationstest gemacht, aber der Arzt war sich vorher auch schon sicher, dass die Diagnose ADHS lautet.

    Aber "spektakulär" fand ich es auch nicht, ich hatte gedacht, mich erwartet da viel mehr ... und ein EEG wurde auch nicht gemacht.
    Geändert von LaTiShA (13.01.2011 um 02:10 Uhr) Grund: Korrektur

  5. #5
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 252

    AW: Diagnostik ohne Konzentrationstest?

    Hallo,

    ich dachte ein Konzrntrationstest wäre wichtig. Besonders bei der Überlegung den Betroffenen auf ein Medikament einzustellen. Wenn ich Konzentrationsprobleme beim Arzt angebe ist das doch erstmal "nur" ein Subjektives Gefühl.

    VG Jazz

  6. #6
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 15

    AW: Diagnostik ohne Konzentrationstest?

    Bei mir war es so, dass ich ein Gespräch hatte, körperlich untersucht wurde, ob alles ok ist (ohne Hirn), Zeugnisse vorzeigen sollte (die nicht so viel aussagten, da ich in der Schule das meiste mit Intelligenz ausgleichen konnte) und dann gab es noch Fragebögen. Danach gab es eine Probedosis Medikinet, wo ich beobachten sollte, wie und ob es wirkt.
    Das war es.

  7. #7
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Interessiert/Eigenverdacht auf ADHS / ADS
    Alter: 33
    Forum-Beiträge: 86

    AW: Diagnostik ohne Konzentrationstest?

    Dachte immer der Konzentrationstest ist DER Beweis für ADHS, weil es im EEG ja nicht unbedingt sichtbar wird??!

  8. #8
    Wohnt hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 1.316

    AW: Diagnostik ohne Konzentrationstest?

    Hallo MmmBop,

    soweit ich informiert bin, werden Konzentrationstests gemacht, wenn die Diagnose nicht eindeutig ist.
    AD(H)S ist ja eine Störung die im Grundschulalter schon vorhanden sein muss, um die Diagnose stellen zu können.
    Sind die Befunde unklar, oder Fehlen zB. eben Eintragungen in den Schulzeugnissen oder sind sie widersprüchlich oder können zB. die Eltern nicht mehr befragt werden, so werden Konzentrationstests gemacht, um die Diagnose zu überprüfen.

    Du kannst also beruhigt sein. Wenn du keine Konzentrationstest machen musstest, so heisst das eher, dass der Arzt bei der Diagnosestellung so sicher ist, dass er auf ergänzende Untersuchungen verzichtet.

    Versteh mich richtig. Natürlich ist es nicht so toll, wenn man die Bestätigung erhält, dass man eine Hirnorganische Störung hat.
    Das gute ist aber, dass du nun weisst, was die Ursachen deiner Probleme ist, und dass ADHS mit den heute zur Verfügung stehenden Mitteln recht gut behandelt werden kann.
    Ab dem Zeitpunt, an dem du die Diagnsoe bekommen hast, hast du damit auch die Chance, dein Leben nach und nach wieder etwas ruhiger verlaufen zu lassen.

    Ich hoffe, ich konnte dir weiterhelfen.

    Vlg Nicci

  9. #9
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 595

    AW: Diagnostik ohne Konzentrationstest?

    Wegen EEG, ich glaube, da haben manche Leute auch falsche Vorstellungen. ADHS/ADS ist eh nicht im EEG nachweisbar, auch nicht in bildgebenden Verfahren, wie MRT oder CT. Es geht beim EEG nur darum, andere Störungen auszuschließen, wie eben auch Epilepsie, die eben auch zu bestimmten Auswirkungen führen kann.

    Und wenn erst im Erwachsenenalter diagnostiziert wird, dann ist auch 1. Bedingung, es muss schon seit der Kindheit nachweisbar sein. Das geht nun mal nur über Schulzeugnisse und Fragebögen. Das ADHS/ADS seit der Kindheit besteht, da darf es keine Zweifel geben und die kann man dann auch nicht durch Konzentrationstests o.ä. ausräumen.

    Bei mir hatte der Doc die Zeugnisse/Beurteilungen von 10 Schuljahren + Ausbildung gelesen und er sagte dann, es würde ihn wundern, wenn bei der weiteren Diagnose, also Fragebögen, kein ADHS/ADS rauskommt. Und so war es dann auch.

  10. #10
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Interessiert/Eigenverdacht auf ADHS / ADS
    Alter: 33
    Forum-Beiträge: 86

    AW: Diagnostik ohne Konzentrationstest?

    Sorry das ich so kritisch bin, aber ich finde die ganze Geschichte doch sehr schwammig.

    Erstmal gibt es eine ganze Reihe an Ursachen dafür, dass ein Kind in der Schule unruhig ist oder unkonzentriert. Dabei spielt das häusliche Umfeld, negative Erfahrungen, zuviel/zu wenig Mutterliebe und nicht zuletzt einfach mal der Charakter eine Rolle.

    Nun rückwirkend eine verlässliche Diagnose anhand von Zeugnissen zu stellen, finde ich da doch sehr krass. Ist natürlich was anderes, wenn man die Diagnose schon als Kind erhalten hat und damals schon beim Psychologen vorstellig geworden ist.

    Darüber hinaus ist so ein Grundschulzeugnis ja immer nur die subjektive Meinung einer Lehrkraft. Und darauf basierend sollte man keine Diagnose stellen dürfen. Es müssen also weitere Kriterien, objektive Kriterien, herangezogen werden.
    Zumal ich hier auch schon von einigen gelesen habe, bei denen es keine Hinweise im Grundschulzeugnis gab und die sogar in der Schule durchgängig gute Schüler waren und die trotzdem diagnostiziert worden sind.

    Ich würde mich auch nie einfach bei irgendeinem niedergelassenen Psychiater diagnostizieren lassen. Gerade so eine Diagnose AD(H)S sollte wirklich umfassend sein. Damit man letztlich die geeignete Therapie erhält. D.h. nicht einer, sondern am besten mehrere Konzentrationstests.

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