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Diskutiere im Thema Fragen an den Arzt im Forum ADS ADHS Erwachsene: Diagnose und Behandlung
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Alles rund um ADS / ADHS-Diagnose, Diagnoseverfahren für ADHS / ADS und nicht-medikamentöse Therapieverfahren wie Psychotherapie, Neurofeedback, Biofeedback, Soziotherapie, Ergotherapie und andere
  1. #1
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    Forum-Beiträge: 1.096

    Frage Fragen an den Arzt

    Hallo zusammen!

    Habe zur Zeit ziemliches Chaos im Kopf. Im Moment bekomme ich Equasym Retard 10mg und soll davon morgens und mittags je eine Tablette nehmen.
    Aber irgendwie fühle ich mich damit nicht gut eingestellt; habe das Gefühl dass die Wirkung kaum spürbar ist und auch die Wirkungsdauer schlecht einschätzbar ist.
    Als ich vor einigen Monaten, als ich noch undiagnostiziert war, 3 x 20 mg MPH TAD unretardiert genommen habe, habe ich mich definitiv wohler gefühlt...

    Im Januar habe ich nun endlich einen Termin bei einem wirklichen ADHS-Spezialisten hier in Essen. Aber ich habe Angst, weil ich nicht weiß, was ich sagen oder sogar erwarten kann von diesem Termin...Der Arzt kann ja nur helfen, wenn ich sagen kann, was mit mir los ist, aber wenn ich das doch selbst nicht weiß? Ich weiß nur, dass etwas passieren muss.

    Kann man zum Arzt einfach sagen "Bitte stellen Sie mich richtig ein!" Und soll ich direkt sagen, dass man unter 60mg MPH bei mir erst gar nicht anfangen braucht? Schließlich hatte ich damals schon alle unretardierten MPH-Generika durchprobiert. Ich muss dazu aber auch sagen, dass ich stark übergewichtig bin und von daher die Dosis bestimmt nicht zu hoch ist.
    Oder soll ich direkt nach Amphetamin fragen?

    Oder kann es sogar sein, dass er mir gar nicht hilft, weil ich die Diagnose nicht von ihm. sondern in der EOS-Klinik gestellt bekommen habe? Erkennt ein Arzt die Diagnose eines anderen an, oder nur seine eigene?

    Oh man! Am Liebsten würde ich mich verkriechen und nichts machen, auch das Tablettennehmen ist mir sowas von lästig. Jeden Morgen meine SD-Medikamente nehmen zu müssen und das lebenslang reicht mir eigentlich schon völlig.

    Wie also bekomme ich meine Gedanken alle auf eine Kette und was sage ich dem Arzt

    Wer immer eine Idee hat, bitte heraus damit

    Danke und LG Amneris

  2. #2
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    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen:
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    AW: Fragen an den Arzt

    Gut denn, ich versuche es nochmal mit einer einfachen (fokussierten) Frage

    Kann eigentlich noch nachträglich eine ordentliche Einstellung mit MPH erfolgen, wenn man das Mittel bereits nimmt, oder ist bereits alles "versaut"?

    LG Amneris

  3. #3
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    AW: Fragen an den Arzt

    Hallo Amneris,

    also erstmal beruhige Dich mal wegen des Termins!
    Du musst ja erstmal die Fragebögen ausfüllen die dann ja auch ausgewertet werden und dann wird Dich der Arzt nach Deiner Vorgeschichte etc Medikamenten etc fragen.
    Ich denke da sollte man offen und ehrlich sein und sagen wie man es emfunden hat und was man denkt!
    Ich denke dann wird er die richtige Entscheidung treffen und ausprobieren was gut funktoniert. Ich denke bis man perfekt eingestellt ist dauert es. Ich wünsche mir das für mich selber auch und kann Dich gut nachvollziehen , aber man muss eben die Gewisse Geduld haben, die uns eben so schwer fällt!

    Ich drücke Dir die Daumen und wünsch Dir nur das Beste !

    LG

    Rose

  4. #4
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    AW: Fragen an den Arzt

    Hallo liebe Rose

    danke für deine tröstenden Worte.
    Aber wieso Fragebögen? Ich bin doch schon diagnostiziert. Meinst du, dass er noch ein zweites Mal testen wird?

    LG Amneris

  5. #5
    Ist hier zuhause

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    Alter: 35
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    AW: Fragen an den Arzt

    Huhu,

    hmmm sorry ich bin heute etwas wirr im Kopf !

    Das kann ich Dir natürlich nicht sagen ob Du da dann die Bögen auch nochmal ausfüllen musst, aber denke ich dann eher nicht, wäre ja ziemlich unsinnig und für den Arzt wohl auch Zeitverschwendung und davon haben die ja meist wenig !

    Wie gesagt macht Dir keine Sorgen, ich kann Dir aus eigener Erfahrung sagen, dass das unbegründet ist und der Mann anscheinend echt was von seiner Arbeit versteht!
    Mein Kinderarzt sagte neulich zu mir, dass "der" der beste ist was die Medikaton bei Erwachsenen angeht hier im weiteren Umkreis! Also hab Mut und nicht verzweifeln!

    LG

    Rose

  6. #6
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    AW: Fragen an den Arzt

    Das blöde ist, dass ich eigentlich kommenden Montag einen Termin bei meiner eigentlichen Ärztin habe. Nun weiß ich nicht, ob ich da trotzdem hingehen soll oder erstmal den Termin bei Dr. W. abwarte.
    Eigentlich kam ich mit ihr sehr gut klar bis auf die Tatsache, dass sie leider keine ADHS-Spezialistin ist, aber ich wurde ja auch wegen Depression usw. behandelt.

    Kann ich parallel auch zu beiden Ärzten gehen

  7. #7
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    AW: Fragen an den Arzt

    So, weil ich vergessen habe den Termin abzusagen, bin ich dann doch erst nochmal zu meiner normalen Ärztin gegangen.
    Jetzt erhöhen wir das Equasym retard um wöchentlich 10mg und wenn ich bei 50mg angekommen bin, habe ich wieder einen Termin. Sie meinte bis 80mg müsste ich bestimmt hochgehen.

    Zusätzlich habe ich noch zum ersten Mal in meinem Leben was zum Schlafen verschrieben bekommen: Zop weil ich nie vor zwei, drei Uhr müde wurde, und wenn der Wecker dann vier Stunden später klingelt, ist es ja kein Wunder wenn man nur noch despressiv, müde und erschöpft ist.

    Werde am Montag aber trotzdem zu dem Spezialisten gehen. Habe ja nichts zu verlieren, oder? Aber sehr viele Fragen und Verwirrungen, und wenn er wenigstens zu ein oder zwei Dingen eine Antwort weiß, das wäre dann schon super
    Wobei auch er mir meine Haupt-Frage: Habe ich denn WIRKLICH zu 100% ADHS nicht wird beantworten können

    Schaun mer mal

    LG Amneris

  8. #8


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    AW: Fragen an den Arzt

    Hallo

    Amneris schreibt:
    Werde am Montag aber trotzdem zu dem Spezialisten gehen.
    Zu was ich dir auch dringend raten würde.

    Dass du Einschlafprobleme hast, wenn du morgens und zusätzlich noch gegen Mittag Equasym retard einnimmst, das wundert mich nicht sehr.

    Equasym retard ist ein Präparat, das für die einmalige, tägliche Einnahme morgens vorgesehen ist und nicht für eine Verteilung mehrerer Kapseln über den Tag hinweg.

    In dem Fall hält die Wirkung und eben auch die Nebenwirkungen wie Schlaflosigkeit bis in die Nacht hinein an, da zu lange ein zu hoher Plasmaspiegel an Methylphenidat gehalten wird.

    In dem Fall dann zusätzlich einfach Zopiclon (!) zu geben (also ein Präparat bzw. Wirkstoff mit potentiellem Missbrauchs- und Abhängigkeitspotential), um das Einschlafen wieder zu ermöglichen, halte ich für zumindest sehr fraglich.

    Naja, wieso Zopiclon und nicht das wesentlich kürzer wirksame und speziell auf Einschlafprobleme zugeschnittene Zolpidem wäre nochmal eine andere Fragestellung.

    Auf jeden Fall ist es sicher das Richtige, dass du dich um einen Termin bei einem Spezialisten bemüht hast, denn so hat das ja weder Hand noch Fuß.

    Bleibt nur zu hoffen, dass in dem Fall auch Spezialist drin ist, wo Spezialist drauf steht.




    Liebe Grüße,
    Alex

  9. #9
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    Forum-Beiträge: 1.096

    AW: Fragen an den Arzt

    Ne, ne, Alex dass ich je morgens und mittags das Equasym nehme (was mir aber der Spezialist aus der LWL-Klinik BO empfohlen hatte) fand meine Ärztin, die dort auch praktiziert, nicht gut. Die 30mg zur Zeit nehme ich also morgens als Einmaldosis.

    Und der "Spezialist" ist der Leiter der Sucht-Klinik Kamillushaus und führt auch die hiesige ADHS-SHG. Wie soll ich denn sonst beurteilen, ob jemand ein Spezialist ist oder nicht? Hoffe doch sehr , dass nicht Dr. Martin Winkler der einzige ist ...

    Mit Schlaftabletten kenne ich mich (zum Glück) nicht weiter aus. Aber ganz ehrlich, mir ist schon aufgefallen, dass Klinik-Ärzte generell nicht so "empfindlich" sind, was das Verschreiben von diversen Medikamenten angeht, wo der normal niedergelassene doch eher zögern würde.

    LG Amneris

  10. #10


    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene(r)
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    Blog-Einträge: 40

    AW: Fragen an den Arzt

    Hallo

    Amneris schreibt:
    Ne, ne, Alex dass ich je morgens und mittags das Equasym nehme (was mir aber der Spezialist aus der LWL-Klinik BO empfohlen hatte) fand meine Ärztin, die dort auch praktiziert, nicht gut. Die 30mg zur Zeit nehme ich also morgens als Einmaldosis.
    Naja,

    das konnte ich deinem Text leider nicht entnehmen, da der andere Inhalte hatte.

    Wäre das ersichtlich gewesen, dann hätte ich mir etwas Schreibarbeit sparen können.

    Amneris schreibt:
    Hoffe doch sehr , dass nicht Dr. Martin Winkler der einzige ist ...


    Bei Gott nicht, nein ....

    Der Bekanntheitsgrad v.a. innerhalb einer gewissen "Internet-Szene" hat nicht viel mit Qualifikation gemein.





    Liebe Grüße,
    Alex

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