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Diskutiere im Thema Will der Therapeut mich eigentlich verarschen ? im Forum ADS ADHS Erwachsene: Diagnose und Behandlung
bei ADHS bei Erwachsenen Forum
Alles rund um ADS / ADHS-Diagnose, Diagnoseverfahren für ADHS / ADS und nicht-medikamentöse Therapieverfahren wie Psychotherapie, Neurofeedback, Biofeedback, Soziotherapie, Ergotherapie und andere
  1. #21
    Wohnt hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen:
    Alter: 43
    Forum-Beiträge: 1.096

    AW: Will der Therapeut mich eigentlich verarschen ?

    Möchte dir in keiner Weise widersprechen, Alex.
    Leider nur habe ich in dieser Klinik auch erleben dürfen, dass man mich mit meinem Wunsch nach MPH abgestempelt hat als... Und dass, obwohl ich in meinem ganzen Leben noch nie einen Zug an einer normalen Zigarette getan habe und im Jahr maximal eine Flasche Wein trinke.
    Allerdings gab es dort auf dem Flur im zweiten Stock auch einen Umschlagplatz für Tabletten, das fand ich schon sehr erschreckend!

    LG Amneris

  2. #22
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Ärztliche Verdachtsdiagnose auf ADHS /ADS
    Forum-Beiträge: 52

    AW: Will der Therapeut mich eigentlich verarschen ?

    @ Alex

    Mein Hausärztin kennt mich sehr gut , ich erzähle ihr von allem was ich mache und genommen habe ohne Lücken, Gründe, Soziales Umfeld, Psychologische Lage etc....

    Ich habe ihr gesagt das Ich mit Cannabis aufgehört habe,
    Meine Ernährung umgestellt habe,
    Einen Teil meines Sozialen Umfeldes eingebüsst habe dadurch das ich aufgehört habe,
    meine Wohnugn versuche in Ordnung zu halten und mir einen geregelten Tagesablauf schaffen will,

    Warum ?
    UM den Ärzten in der Klinik schon mal was vorweg zu nehmen was sie mir sowieso sagen würden.

    Trotzdem je bessser alles lief um so größer wurde bei mir der Druck.
    Es haben sich Nervenzusammenbrüche eingstellt in einer Häufigkeit die ich vorher nicht hatte, fast täglich.
    Je besser alles lief umso unglücklicher wurde ich, weil ich die ganze Zeit gegen mich selber kämpfen musste.
    "Alles ist so ordentlich, ich bin aber so durcheinander, ich hab ADHS , ich bin unheilbar krank, ich werd immer so sein, dieses durcheinander , ich bin nicht normal, ich hab meine Jugend vergeigt, meine eltern entäuscht, alles ist so sinnlos, was sol ich tuen ? wie soll es weitergehen, ich habe Angst, ich brech zusammen"
    Mich haben negative Assoziationen on mass gequält.

    Genau so habe ich das meiner Ärztin erklärt, da raufhin hat sie mir völlig unerwatrtet MPH verschrieben, (das hätte sie nicht getan wenn sie kein Vertrauen zu mir hätte, sie verschreibt ja noch nicht mal gerne Antibiotikum, sie setzt eher auf Sport und Ernährungberatung als sich sinnlos mit Tabletten vollzustopfen), sie meinte das würde mir den Druck nehmen und ich würde geordneter und ruhiger werden und sie hat 100% recht gehabt.
    Mir geht es blendet, besser als je zuvor.

    Mir das Mittel nicht zu verschreiben mit der Begründung ich habe vor 2 Monaten Cannabis geraucht ist totaler blödsinn.
    Damit wird Cannabis in eine Schublade gesteckt die harten Drogen gleich kommt.
    CannabisMISSBRAUCH hat bei mir sowieso nie statt gefunden, ich habe es jediglich abends zum runterkommen geraucht. ( Klar gabs auch andere Zeiten, aber das sind Phasen)

    Das Argument mit dem Sozialem Umfeld und das man MPH nicht auf dem Schwarzmarkt sehen will, lasse ich jedoch gelten.
    Obwohl es in meinem Fall auch net zutreffen würde.

    Und jetzt muss ich noch was dazu sagen.
    Tatsächlich habe ich keine Bedürfnis mehr danach eine Tüte zu rauchen.
    Da mein bester Kumpel aber auch 1 Woche später nach mir mit kiffen aufgehört hat bin ich quasie derjenige der das Soziale Umfeld in bezug auf Cannabiskonsum mitgestaltet. Weswegen ein späterer Rückfall auch unwahrscheinlich sein wird.

    Wenn jemand Kritik an der Vorgehensweise meiner Hausärztin äussert muss ich diese voll und ganz zurrückweisen.
    Jeder Fall ist individuel und meine Hausärztin kennt mich gut genug um diese Entscheidung rechtfertigen zu können.

    Wenn Therapeut hat sich den Namen meiner Hausärztin notiert und hat schon angekündigt das sie vermutlich ne Regressforderung von der Krankenkasse bekommen wird weil ich nur 15€ dazuzahlen musste.
    Falls er meint ihr vorgehen in frage zu stellen und evtl. Schritte einleiten will weil sie mir das MPH seiner Meinung nach unrechtmässig verschrieben hat, kann sie davon ausgehen das ich voll und ganz hinter ihr stehen werde.
    Den Kampf gegen Paragraphenheinis kenne ich nur zu gut und ich habe enorm viel Durchhaltevermögen wenn es um Gerechtigkeit geht.
    Mir geht das sowieso gegen den Strich, ich hab in der Klinik andere Leute mit ADHS gesehen und mitgehört wie der Arzt auf dem Flur mit ihnen geredet hat und das hat mir überhaupt nicht gefallen.
    Als wenn die Leute alle dumm sind und er der große Macker Willi ist.

    Ich habe den Therapeuten gefragt ob er sauer ist weil sie mir das MPH schon verschrieben hat, er hat darauf nur erwiedert das er es nicht gemacht hätte, meine Häusärztin mich aber wohl besser kennt und das ruhig vortführen kann wenn es positive Auswirkungen hat. ( Er hat gelogen das weiss ich, da wird noch was kommen )
    Jetzt kann mans sowieso nicht mehr absetzen, zumindest nicht von einem Tag auf den anderen. Die Packung hält noch 2 Wochen und mir dann das nächste Rezept zu verweigern weil mir noch 2 Wochen zu den 3 Monaten fehlen wäre sowieso unverantwortlich.

    Auf jedenfall hat sie mir besser geholfen als der Therapeut aus der Klinik es getan hätte, sonst würde ich vermutlich noch Monatelang leiden bis ich die richtige Behandlung bekomme hätte.
    Und das ist das einzig was zählt.

    Auf jedenfall hat sich mein Bild von Psychologen wieder bestätigt.
    Ich hab ADHS, die Diagnose hat er gestellt, ok.
    Aber ich brauche nur das Medikament für eine Körperliche Beschwerde, in diesem Fall ein Botenstoff.
    Psychologisch fühl ich mich ansonsten bestens.


    Ich weiss das liest sich als wenn ich vor Selbstbewusstsein platze, aber besser so als anders.

    Natürlich steht meine Meiung auch nicht in Stein gehaun.
    Verbesser mich bitte wenn ich etwas falsch oder aus einem relativ falschem Blickwinkel sehe. Immerhin habt ihr mehr Erfahrung mit der Medizinischen Behandelung von ADHS und das habe ich zu respektieren.
    Es bleibt aber, jeder Mensch und GERADE die mit ADHS ist anders.
    Geändert von Dirimox (25.12.2010 um 20:11 Uhr)

  3. #23


    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene(r)
    Alter: 43
    Forum-Beiträge: 20.802
    Blog-Einträge: 40

    AW: Will der Therapeut mich eigentlich verarschen ?

    Na

    hat ja leider noch nicht ganz damit geklappt, Cannabis nicht zu verharmlosen und zu verherrlichen.

    Aber das wird schon noch, keine Sorge.

    Das mit dem "keine Droge, sondern ein Beruhigungsmittel" erheitert mich sogar ein wenig, aber ist auch bei Konsumenten oder solchen, die ihren Konsum erst vor Kurzem eingestellt haben, nicht außergewöhnlich.

    Aber ist ja schonmal ein Anfang und ich denke, wenn die Abstinenzzeit bei dir noch weiter anhalten wird und du keine Rückfälle erleidest, dann hat das ganze irgendwann sicher gute Karten.

    Dann bleiben auch mit der Zeit die Nebenwirkungen (wie das Verharmlosen eben) immer mehr aus und ich sehe dann gute Chancen für deine Zukunft.

    2 Monate Abstinenz sind schonmal sehr gut und dafür meinen Respekt.

    Uns eben alle guten Wünsche für deine Zukunft

  4. #24
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Ärztliche Verdachtsdiagnose auf ADHS /ADS
    Forum-Beiträge: 52

    AW: Will der Therapeut mich eigentlich verarschen ?

    Alex schreibt:
    Na

    hat ja leider noch nicht ganz damit geklappt, Cannabis nicht zu verharmlosen und zu verherrlichen.

    Aber das wird schon noch, keine Sorge.

    Das mit dem "keine Droge, sondern ein Beruhigungsmittel" erheitert mich sogar ein wenig, aber ist auch bei Konsumenten oder solchen, die ihren Konsum erst vor Kurzem eingestellt haben, nicht außergewöhnlich.

    Aber ist ja schonmal ein Anfang und ich denke, wenn die Abstinenzzeit bei dir noch weiter anhalten wird und du keine Rückfälle erleidest, dann hat das ganze irgendwann sicher gute Karten.

    Dann bleiben auch mit der Zeit die Nebenwirkungen (wie das Verharmlosen eben) immer mehr aus und ich sehe dann gute Chancen für deine Zukunft.

    2 Monate Abstinenz sind schonmal sehr gut und dafür meinen Respekt.

    Uns eben alle guten Wünsche für deine Zukunft
    Genauso wie du muss ich schmunzeln.


    Klar könnte ich sagen. "Ne ne das ist meine Meinung, das sind keine Nebenwirkungen vom Cannabiskonsum"
    Dann würde aber nur kommen: " Ja, ja^^ "
    Eine primitive aber wirkunsvolle Rethorik, kompliment.

    Ich hab mir jetzt n Kalendereintrag im Iphone gemacht.
    Ich 6 Monaten werde ich deinen Post nochmal lesen, ihn überdenken und dir dann bescheid sagen ob ich recht hatte oder einfach nur unter "den Nebenwirkungen" des Cannabis stand.

    Ich hab nämlich auch mal immer wieder Pausen gehabt von 2 wochen bis zu 1 Jahre, weshalb ich dem nicht ganz glauben schenken kann.
    Allerdings bin ich auch n Unikat, ich kann ehe von nichts süchtig werden.
    Zumindest nicht psychologisch.

  5. #25


    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene(r)
    Alter: 43
    Forum-Beiträge: 20.802
    Blog-Einträge: 40

    AW: Will der Therapeut mich eigentlich verarschen ?

    Haja

    dann danke ich an dieser Stelle mal sehr für die Beurteilung meiner Aussagen als "primitive Rhetorik".

    Ich bin - davon abgesehen - aber ebenfalls sehr interessiert daran, deine Erfahrungen in nunmehr 6 Monaten zu erfahren.

    Falls deine Abstinenz bis dahin nicht mehr vorliegt und du trotzdem den Wunsch hast, daran etwas zu ändern, so kann ich dir gerne unseren Forumbereich für Abhängigkeit und Sucht anbieten, in dem du noch mehr Mitglieder mit ähnlichen oder nahezu den selben Problemen kennen lernen und auch von deren Erfahrungen und Strategien profitieren kannst.






    Liebe Grüße,
    Alex

  6. #26
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 64
    Forum-Beiträge: 241

    AW: Will der Therapeut mich eigentlich verarschen ?

    Dirimox schreibt:
    Mischkonsum kann schon kacke sein stimmt.

    Aber jetzt mal ganz objektiv.

    Ich glaube das es schlimmer ist wenn ich tagsüber MPH nehme und abends mir zwei Schlafsterne/ Schlaftabletten reinschmeisse, als wenn ich mir abends einen rauche.

    Ausserdem habe ich sowieso kein Bedürfniss mehr zu kiffen seit dem ich MPH nehme.
    Meiner Meinung nach ist MPH dann auch das Richtige.
    Und der Therapeut sagt ja selber, dass Du Dich an einen andern Therapeuten - einer der auf ADHS spezialisiert ist - wenden sollst.
    ich hab die Erfahrung gemacht, dass ich falsch eingestuft und falsch behandelt werde, wenn der Therapeut keine
    oder nur klischehafte Vorstellung von ADHS hat.
    Dann habe ich mir selber eine Therapeuting gesucht, die auf ADHS-Patienten spezialisiert ist.
    Das nennt sich ADHS-Sprechstunde. Und da war ich bisher 2x.
    Am Ende der ersten Sprechstunde fragte ich die Therapeutin, ob sie auch ADHS habe
    - sowas merk ich meist schnell - was sie bejahte.
    Vermutlich sind wir uns daher auch gegenseitig sympatisch.
    Ich freu mich aufs nächste Mal und hoffe, dass ich viel profitieren kann.
    Es ist schon mal toll, dass die Frau immer weiss, von was ich rede und ich somit
    nicht dauernd lange Erklärungen abgeben muss (war bei andern Therapeuten der Fall).
    Ich kann es nur empfehlen, sich wirklich eine(n) ADHS-Experten als Therapeut zu suchen

  7. #27
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Ärztliche Verdachtsdiagnose auf ADHS /ADS
    Forum-Beiträge: 52

    AW: Will der Therapeut mich eigentlich verarschen ?

    Alex schreibt:
    Haja

    dann danke ich an dieser Stelle mal sehr für die Beurteilung meiner Aussagen als "primitive Rhetorik".

    Ich bin - davon abgesehen - aber ebenfalls sehr interessiert daran, deine Erfahrungen in nunmehr 6 Monaten zu erfahren.

    Falls deine Abstinenz bis dahin nicht mehr vorliegt und du trotzdem den Wunsch hast, daran etwas zu ändern, so kann ich dir gerne unseren Forumbereich für Abhängigkeit und Sucht anbieten, in dem du noch mehr Mitglieder mit ähnlichen oder nahezu den selben Problemen kennen lernen und auch von deren Erfahrungen und Strategien profitieren kannst.






    Liebe Grüße,
    Alex
    Ein Argument welches dazu dient einen künstlichen Teuflkreis zu suggerieren kann man leider nur in den seltensten Fällen als objektive Beurteilung werten.

    Dazu kommt noch das deine Beurteilung nicht mit meinen Erfahrungswerten in Einklang zu bringen ist.

    Andererseits wirst du mir eine zukünftige Abstinenz nicht abkaufen, da ich den Konsum offensichtlich verteidige.

    Hm, eine Zwickmühle.

    Soll ichs zugeben oder nicht ?
    Ich meine..... in 6 Monaten haben wir ja auch wieder Sommer.

    Ganz ehrlich, ich weiss es nicht.

    Ich habe in meinem ganzem Leben noch nie einen Kiffer kennen gelernt der FÜR IMMER nie wieder einen Joint geraucht hat.
    (Wobei ich hierbei von seriösen Cannabiskonsumenten rede, nicht von den Kiddis mit der Cola-Bong.)
    Allerdings stellt das für die meisten auch kein Problem da, ergo besteht keine Notwendigkeit zu einer Suchtberatung. Immerhin steigert es, so wei bei mir früher, auch bei vielen anderen die Lebensqualität.

    Ich kann dir nicht sagen wann ich mir wieder meine erste Tüte rauchen werde, aber sicher ist das der Tag wieder kommen wird.
    Ob das in den nächsten 6 Monaten sein wird wage ich jedoch zu bezweifeln, da ich mein Privileg auf MPH nicht verspielen möchte.

    Was wiederum meine Aussage stüzt das man aufhören kann wann man will. Wenn man will.

    Liebe Grüße Dirimox

  8. #28
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Ärztliche Verdachtsdiagnose auf ADHS /ADS
    Forum-Beiträge: 52

    AW: Will der Therapeut mich eigentlich verarschen ?

    Alex schreibt:
    Haja

    dann danke ich an dieser Stelle mal sehr für die Beurteilung meiner Aussagen als "primitive Rhetorik".

    Ich bin - davon abgesehen - aber ebenfalls sehr interessiert daran, deine Erfahrungen in nunmehr 6 Monaten zu erfahren.

    Falls deine Abstinenz bis dahin nicht mehr vorliegt und du trotzdem den Wunsch hast, daran etwas zu ändern, so kann ich dir gerne unseren Forumbereich für Abhängigkeit und Sucht anbieten, in dem du noch mehr Mitglieder mit ähnlichen oder nahezu den selben Problemen kennen lernen und auch von deren Erfahrungen und Strategien profitieren kannst.






    Liebe Grüße,
    Alex
    dieLisa schreibt:
    Also ganz ehrlich, Dirimox:
    Ich finde Deine Art sehr faszinierend!! Mir macht es Spass Deine Beiträge zu lesen, sie sprühen vor Energie ..!
    Also mir tun sie gut ..!!

    Natürlich ist es so, dass andere Menschen, die vielleicht auch grad in einer ganz anderen Phase sind, dem ganzen nicht so viel abgewinnen können ...
    Ich kenne beides und bin momentan gefühlsmässig wohl irgendwo dazwischen.

    Sehne mich aber wieder nach dem was Du offenbar lebst, deshalb wohl diese Faszination!?

    Zu Therapie und Medikation: Wunderbar, wenn man es WIRKLICH ohne schafft, sein Leben wirklich zu leben, zu geniessen ... Aber wie auch Etosha schon geschrieben hat, es ist wichtig und gut, dass es diese Hilfestellungen gibt und wenn mans anders momentan nicht so gut hinbekommt dann finde ich es toll, wenn man soweit ist zu wissen, wie man sich Hilfe holen kann ... DAS ist schon der erste Schritt in so einer Situation!

    Ich selbst habe sowohl gute Freunde mit denen ich zum Glück wirklich ganz offen reden kann, würde allerdings auf meine Therapeutin nicht verzichten wollen! Für mich sind das zwei ganz unterschiedliche Dinge ...

    Ich schaue dass es mir gut geht und ich nehme mir was ich dafür brauche ... und das ist eben bei jedem anders ...!

    Liebe Grüße
    Lisa
    Liebe Lisa
    Ich freue mich wenn meine Beiträge bzgl. meiner Lebenseinstellung auf offene und interessierte Ohren stoßen.
    Ganz so einfach wie ich es rüberbringe bzw. es bei euch ankommt ist es aber dann doch nicht.
    Klar habe ich auch extreme Downphasen, wodurch sie ausgelöst werden, keine Ahnung.
    Sie zu überwinden geht auch nicht so einfach, man kann oft nicht mehr tuen als sich abzulenken und warten bis sie vorrüber gehen.
    Das kann bei mir z.b. 1 Std. dauern oder auch mehrere Tage bis hin zu Wochen.
    Das wichtigste ist nur das man sich davon nicht mitreissen lässt, sonst kann es natürlich noch länger z.b. wenn sich diese Phasen psychologisch gefestigt haben.

    Worauf ich hinaus will.
    Ganz so einfach ist es halt nicht, durchzuhalten und sich abzulenken kostet mich dann auch viel Energie.
    Diese Energie kann ich leider aus keiner Partnerschaft ziehen, da keine Partnerrin vorhanden.
    Ich zieh sie aus Lachen und Spaß haben.
    Mit Kollegen treffen, einen lustigen Film ausleihen oder wenn man alleine ist selber ein bischen bei Youtube lustige Videos schauen, Blogs etc.....


    Geändert von Alex (26.12.2010 um 17:58 Uhr) Grund: s. Edit

  9. #29
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 63

    AW: Will der Therapeut mich eigentlich verarschen ?

    Hi Dirimox,

    Ist mir schon klar, dass Du nicht immer so drauf bist/ warst, wie im Moment ... Man wachst und so wie Du jetzt bist bist Du weil Du Dich weiterentwickelt hast .. In welcher Art und Weise auch immer.

    Wichtig ist meiner Meinung nach nur, dass man nicht aufgibt, dass man weiss woraus man seine Energien ziehen kann, was einem gut tut ..
    Das dürfte bei Dir der Fall sein ...

    Offensichtlich haben wir da unterschiedliche Arten uns diese Energie zu holen ... Deine klingt irgendwie "ehrlicher", "gesünder" ...
    Wobei es bei mir auch so angefangen hat wie bei Dir jetzt, nur wie schon mal geschrieben, scheint es als wäre da einiges ausser Kontrolle geraten bei mir ...
    Ziehe meine Energie aus flirten aufs Extremste ..
    Tut mir gut in dem Moment, klar ... Aber eigentlich ist es nichts Nachhaltiges, da ich auf nichts Verbindliches aus bin ...

    Bei einem glaub ich sind wir uns allerdings recht ähnlich: Ich stehe auch dazu dass ich "anders" bin, schäme mich nicht dafür und habe gelernt mich so gut zu finden wie ich bin ...
    und, es ist mir egal (im Normalfall) was andere von mir denken ... Wer nicht mit mir klar kommt verpasst was

    Wünsche Dir viel Spass beim You tube schauen

    Liebe Grüße
    Lisa

  10. #30
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Ärztliche Verdachtsdiagnose auf ADHS /ADS
    Forum-Beiträge: 34

    AW: Will der Therapeut mich eigentlich verarschen ?

    Alex schreibt:
    Ich weiß ehrlich gesagt nicht, was es da zu lollen gibt.

    2 Monate Abstinenz nach wohl täglichem Cannabis-Missbrauch?

    Das ist gar nichts.

    Kein einziger klar denkender und verantwortungsbewusster Arzt wird dir unter diesem Hintergrund BTM-pflichtige Stimulanzien verordnen, da das in der Tat grob fahrlässig wäre.

    Dabei geht es zum einen 1. um dein Konsumverhalten und zu erwartende Rückfälle und zu anderen 2. um deine Kontakte in die entsprechende Szene, die du wohl hast oder bis vor kurzem hattest.

    Zu Punkt 1. ist es so, dass Methylphenidat zwar einige Wochen oder Monate den Suchtdruck verringern oder verschwinden lassen kann, dieser aber dann bei den meisten Patienten wieder zurückkehrt (oft noch verstärkt).

    Zu Punkt 2 will ganz sicher auch kein Arzt, dass von ihm verschriebene BTMs nachher illegal in der Szene gehandelt werden (z.B. im Tausch gegen etwas "Gras").

    In dem Fall sind bestimmte Antidepressiva (SNRI) oder Atomoxetin (mit Bedenken!) die einzige Wahl, die bei der Medikation - zumindest in der ersten Zeit der Behandelung - in Frage kommt.

    Was daran eine Vera*schung sein soll, kann ich nicht ausmachen und hoffe sehr, dass auch deine Hausärztin sich ihrer Verantwortung für deine Gesundheit und um die möglichen, weitreichenden, rechtlichen Folgen im Klaren wird, die aus so einer Verschreibung von Methylphenidat unter diesem Hintergrund entstehen können.


    Ergänzung:

    Da du ja - so, wie ich das einschätze - in Kürze hier alle möglichen Anstrengungen auffahren wirst, um uns von der Ungefährlichkeit und Harmlosigkeit von Cannabis zu überzeugen:

    Bitte mal versuchen, die ganzen Nebenwirkungen von Cannabiskonsum - also die Verharmlosung, Verherrlichung, Rechtfertigung und u.U. Texte darüber, wie viel schlimmer doch Alkohol ist - die auch noch lange (Wochen, einige Monate) über die Wirkdauer des Cannabis anhalten, auszublenden, wenn das irgendwie geht, o.k.?




    Liebe Grüße,
    Alex
    Zum Thema Cannabis möchte ich noch was sagen: Vom BfArM habe ich erfahren, dass es in Deutschland einige AD(H)S'ler gibt, die Cannabis einnehmen/ kaufen dürfen, weil denen nichts anderes mehr geholfen hat. Ich möchte Cannabis nicht verherrlichen, aber diese Drogen/ Pflanze hatte vor den 30ern einen großen wirtschaftlichen Einfluss. Und heute gibt es genug Studien, die fast alle Vorurteile aus dem Weg räumen. Ich könnte dir Studien, Dokumentationen, Berichte... schicken. Es ist eh eine Frage der Zeit bis es in Deutschland Cannabis- Fertigarzneimittel geben wird und die auch für AD(H)S Patienten verschrieben werden wie z.B. ein Spray.

    Als Cannabismissbrauch bezeichne ich eher das: Alle 2-3 Stunden Cannabis zu konsumieren (falls es nicht vom Arzt verordnet wurde). Abends einen Joint zu rauchen kann ich nicht als Missbrauch bezeichnen und auch davon wird man keinesfalls körperlich abhängig. Psychisch könnte man eventuell abhängig werden - genau so wie bei anderen Drogen, Medikamente und sogenannter Genussmitteln. Wäre Cannabis ein angesehenes Medikament in Deutschland, dann würden Ärzte die Abhängigkeit genau so definieren wie beim Antidepressivum - ''Ein Syndrom''. Noch eine interessante Studie von einem Drogenforscher, der Jahrzehntelang eigentlich nur gegen Drogen gearbeitet hat. Also, er suchte immer nur die negativen Seiten einer Droge, um sie dann zu verteufeln. Nach 30-jähriger Cannabis-Forschung sagte er, dass er Cannabis legalisieren würde. Und das diese Meldung durch viele Cannabisforen geht sollte ja selbstverständlich sein. Auch Seiten, die nichts mit Cannabis zu tun haben berichteten darüber.

    Ach ja, ich bin kein Cannabiskonsument, aber probiert habe ich natürlich öfters. Nur habe ich keine Lust die organisierte Kriminalität mit meinem Geld zu unterstützen und dazu Cannabis zu bekommen, dass mit irgendwelchen Mitteln gestreckt ist.

    Jedem sollte auch klar sein, dass in diesen Studien über sauberes Cannabis geredet wird und nicht von dem Zeug von der Straße. Wenn man Cannabis konsumiert, dass mit Flüssigkleber oder Plastik versetzt wurde, dann sollte man sich auch nicht wundern, dass man irgendwann Lungenkrebs kriegt. Donald Tashkin hat sich intensiv mit dem Zusammenhang zwischen ''sauberem'' Cannabis und Lungenkrebs beschäftigt und dabei nichts gefunden, eher ganz im Gegenteil. Sein Auftraggeber war: National Institute on Drug Abuse
    Geändert von deprigenerat ( 1.01.2011 um 19:14 Uhr)

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