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Diskutiere im Thema Ads mit 46 und verwirrt im Forum ADS ADHS Erwachsene: Diagnose und Behandlung
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Alles rund um ADS / ADHS-Diagnose, Diagnoseverfahren für ADHS / ADS und nicht-medikamentöse Therapieverfahren wie Psychotherapie, Neurofeedback, Biofeedback, Soziotherapie, Ergotherapie und andere
  1. #11
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 735

    AW: Ads mit 46 und verwirrt

    Ich hoffe nur, dass Levi nach diesem Empfang überhaupt nochmal wiederkommt.

  2. #12
    Ist interessiert

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 59

    AW: Ads mit 46 und verwirrt

    happypill schreibt:
    Jetzt hab ich erst verstanden worauf du hinaus willst, Michael.

    Eine Art latente/verdrängte psychische Belastungsreaktion.
    Ist das so?

    Oder gehst du davon aus, dass die mit Sicherheit noch kommt und er prophylaktisch Handeln soll?
    Siehe einen Beitrag darüber an Rose und Celine.
    Für mich stand (und steht auch nach der Änderung) schon im ersten Posting ein recht großer Hilferuf.

    Ich kann die Situation nicht beurteilen, ich weiß ja nicht, was da wirklich los ist. Es ist aber gut denkbar, daß Levi in seinem Leben oft überkompensiert hat, also zum Ausgleich seiner Schwierigkeiten sich immer ein bßchen mehr als die anderen angestrengt hat. Dann die Gutmütigkeit und Hilfsbereitschaft, die zwar geschätzt aber eben auch oft ausgenutzt wird. Alles Dinge, die wohl viele ADHSler kennen.

    Ein Burnout ist da nicht unwahrscheinlich. Er konnte irgendwann nicht mehr und da kommt dann schnell der Absturz - der bei der Mehrheit der Selbständigen und Freiberufler NICHT in ein Sicherungsnetz geht.

    Und dann kommen die quälenden Gedanken: Er war doch immer für alle da - wo bleibt nun die Gegenleistung? Warum ist nun keiner für ihn da, wo er mal Hilfe braucht? Die - leider! - richtige Antwort lautet: Geben ist seliger denn nehmen ist nur für die wenigsten Menschen ein gelebtes Motto. Das erzeugt Frust und deprimiert. Und das ausgerechnet, wo doch schon eine Depression da ist! Denn ein Burnout ist letztlich nur eine mit einem Zusammenbruch verbundene spezielle Form der Depression.

    Ich denke, die psychische (Über-) Belastungsreaktion ist offensichtlich. In meinen Augen besteht dabei immer das Risiko, daß man in eine Spirale gerät. Die Belastung führt zu weiteren Belastungen und es wird schlimmer und schlimmer. Also muß das Karussell gestoppt werden.

    Und das ist alleine sehr schwer. Vermutlich sogar unmöglich. deshalb versuche ich Levi zu motivieren, sich Hilfe zu holen.

    Gruß Michael

  3. #13
    Ist interessiert

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 59

    AW: Ads mit 46 und verwirrt

    Etosha schreibt:
    Ich hoffe nur, dass Levi nach diesem Empfang überhaupt nochmal wiederkommt.
    Ich hoffe viel mehr, daß er es schafft, sich helfen zu lassen. Ich bin überzeugt davon, daß er Hilfe braucht.

    Mir geht es momentan schon besch....eiden, aber seine Situation scheint noch um einiges ärger. Da regt sich mein Helfersyndrom...

    Ich kenne einige seiner Probleme ganz ähnlich von mir und aus meinem Leben.

    Ob er wiederkommt oder nicht - nach Kräften helfen müssen wir ihm. Ihm und jedem anderen, der in einem Forum wie diesem Rat und Hilfe sucht.

    Gruß Michael

  4. #14
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 735

    AW: Ads mit 46 und verwirrt

    Ganz ehrlich, ich finde, dass Du echt richtig viel Wind machst.

    Ein Mensch wird sich immer nur Hilfe suchen und diese annehmen, wenn er innerlich bereit ist.
    Den Zeitpunkt muss jeder für sich selbst finden.
    Dazu kannst Du niemanden zwingen.
    Ganz im Gegenteil: Du wirst ihn so nur weiter davon wegbringen, wenn Du so eine Panik verbreitest.

    Sorry, aber das macht mich echt nervös...



    Bevor Du also Weihnachten 2011 unter der Brücke schläfst, solltest Du Deine Sicht mal ganz massiv hinterfragen!
    Du beschreibst Dich als Erfolgsmenschen, wozu weder Dein Sprachgebrauch, noch Deine Orthographie passen.


    - Du bist im Augenblick betrunken, bekifft oder was auch immer.
    Also, ich finde solche Aussagen schon kontraproduktiv und "mich" würden sie einfach nur verletzen...wenn auch viele Deiner Aussagen inhaltlich absolut richtig sind, so im Gesamtzusammenhang, z.B. Post Nr.12.
    Geändert von Etosha (15.12.2010 um 15:34 Uhr)

  5. #15
    Ist interessiert

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 59

    AW: Ads mit 46 und verwirrt

    Etosha schreibt:
    Also, ich finde solche Aussagen schon kontraproduktiv und "mich" würden sie einfach nur verletzen...wenn auch viele Deiner Aussagen inhaltlich absolut richtig sind, so im Gesamtzusammenhang, z.B. Post Nr.12.
    Hallo,

    ok, das habe ich so nicht bedacht. Oder besser: So nicht gesehen. Ich wollte ihn mit einer überdeutlichen Antwort aufrütteln, ihm sozusagen die virtuelle Ohrfeige geben.

    Ich bin dabei von dem ausgegangen, was wir wohl helfen würde. Das Risiko, daß mein Ansinnen zu ihm gar nicht durchdringt, weil er sich bei einem ersten flüchtigen Lesen angegriffen oder beleidigt fühlen könnte, sehe ich ein.

    Deshalb das:

    @Levi: Fühl Dich bitte nicht angegriffen! Das war nicht meine Absicht. Ich denke, Dein Wesen ist eher das eines Schafes, nicht das eines Wolfes. Und das meine ich positiv! Ich vermute, daß Du eher der gutmütige Typ bist, der deswegen geschätzt wird, aber auch sicher mal ausgenutzt wird. Und auch von denen, die Dich wegen der Hilfsbereitschaft schätzten, sind die meisten ganz schnell weg, wenn Du mal derjenige bist, der Hilfe braucht...

    Leider brauchen gerade die Netten im Leben wie die Schafe manchmal einen Wink mit dem Zaunpfahl, damit sie in die richtige Richtung laufen.


    Den wollte ich Dir geben. Damit Du nicht in die falsche Richtung rennst und die Klippe herunterfällst.


    Gruß Michael

  6. #16
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 32

    AW: Ads mit 46 und verwirrt

    Hmmm, mal abgesehen von der Diskussion hier meine Meinung bzw. Überlegung...

    Ich (41) habe (noch) keine Diagnose, aber die positive Diagnose für meinen Sohn.
    Seit ich mich intensiv mit dem Thema auseinandersetze, merke ich mehr und mehr, wie sehr es mich und mein Leben beeinflußt (hat).

    Ich habe auch nicht das Gefühl, das alles in meinem Leben schief gelaufen ist, bin erfolgreich im Job etc.
    ABER: momentan habe ich auch große Probleme, mich zum Arbeiten aufzuraffen - absolut existenzgefährdend, denn ich bin Freiberufler !
    Da ich zur Zeit mit dem Sohn einiges an Problemen zu bewältigen habe, wird bei mir das "einfach vor dem PC sitzen und irgendwie nichts zustande bringen" immer mehr - aber durch den Verdacht auf ADHS weiß ich, woher das kommen kann !
    Ich selber lasse eine Diagnostik durchführen und werde es auch bei Bedarf und Indikation mit MPH oder ähnlichem unter ärztlicher Aufsicht probieren, denn bei unserem Sohn habe ich festgestellt, daß er absolut noch ER SELBST ist, sich nur besser konzentrieren kann und etwas weniger sprunghaft ist.
    Er ist charakterlich kein bißchen verändert, immer noch voller Ideen und sprudelt förmlich über den ganzen Tag - kann sich aber auch konzentrieren, wenn Bedarf ist.

    vermutlich wäre einiges im Leben anders verlaufen, wenn ich "es" nicht hätte, aber nicht unbedingt "besser", denn bis auf die Kindheit (da war ich ziemlich einsam) erging es mir ganz gut, aber ich denke, wenn JETZT der Zeitpunkt ist, daß es nicht mehr geht (wie bei Dir mit der Arbeitsunlust) und die Existenz gefährdet ist, dann ist JETZT der Zeitpunkt, etwas dagegen zu tun und einen Versuch zu unternehmen.
    Es muß sich ja nicht der Mensch an sich verändern - und wenn doch (zum negativen) hat man ja Mitmenschen, die das beobachten und dementsprechend Rückmeldung geben können.
    Nämlich so, wie wir bei unserem Sohn im Falle einer charakterlichen Veränderung das MPH wieder abgesetzt hätten...

  7. #17
    Ist interessiert

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    Forum-Beiträge: 59

    AW: Ads mit 46 und verwirrt

    Nur mal so:

    Die Angst, daß Kinder sich bei medikamentatöser Behandlung anders (*) entwickeln mag ja noch irgendwie plausibel erscheinen, aber warum sollte MPH die Persönlichkeit oder den Charakter eines Erwachsenen nachteilig verändern?

    Daß es so etwas wie den freien Willen (fast) nicht gibt, weiß niemand besser als ein von ADHS-Betroffener. Nur warum sollte MPH aus einem Dr. Jekyll einen Mr. Hyde machen? Wenn es so ähnlich wäre, dann doch eher andersherum: Aus der gequälten und getriebenen Kreatur wird dank MPH wieder ein Mensch.

    Ein klarer Kopf wird keinen Menschen negativ beeinflussen, davor sollte niemand Angst haben.

    Gruß Michael


    (*) Warum eigentlich Angst? Das MPH soll die Entwicklung doch beeinflussen: Die negativen Folgen von ADHS sollen gemindert oder ganz unterdückt werden. Damit sich aus den ADHS-Kindern lebenstüchtige Erwachsene und keine Wracks entwickeln.

  8. #18
    Burningdevil

    Gast

    AW: Ads mit 46 und verwirrt

    Dein " Ich " wird nicht gehen du wirst klarer struckturierter erfassen können weniger vergessen und dir wird es besser gehen ,

    mach dir bitte keine gedanken um deine persönlichkeit denn die wird auch mit medikamenten so sein wie sie ist !

  9. #19
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 32

    AW: Ads mit 46 und verwirrt

    Die "Angst" begründet sich aus den Erfahrungen mancher Eltern, bei denen das MPH die Kinder hat "stumpfsinnig" werden lassen o.ä., die Kinder waren nicht mehr "sie selbst" - kenne ich aus dem Bekanntenkreis, aber da war es ein Versuch gegen eine andere Störung im Gehirn und wurde (da nichts gebracht) halt wieder abgesetzt.
    Erfahrungsgemäß, wenn erwähnt wird, daß der Junior MPH nimmt, gibt es im allgemeinen einen großen Aufschrei.
    Mit meiner Hebamme habe ich letzt erst eine heftige Diskussion geführt, weil sie immer noch der Meinung ist, daß spätestens in ein paar Jahren durch das MPH Probleme auftauchen, das "wie ein Bumerang auf uns zurück kommt"...
    Daß es 1000ende positive Erfahrungen gibt bei mittlerweile erwachsen gewordenen Kindern/Jugendlichen, wollen "diese" Leute nicht hören...

    Auch gibt es ja Fälle, wo die Kinder sich selbst später als "gedämpft oder wie betäubt" beschrieben haben, aber meiner Ansicht nach sind das genau DIE Fälle, die KEIN ADHS haben, sondern aufgrund sozialer Defizite o.ä. ein ähnliches Verhalten zeigen oder bei denen die Dosierung nicht paßt.
    Es soll ja Ärzte geben bzw. gegeben habe, die sich von einer hohen Dosierung nach unten herantasten...

  10. #20
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 4

    AW: Ads mit 46 und verwirrt

    vielen Dank für Eure Schreiben.

    Michael es tut mir leid wenn du den Eindruck hast ich stapel hoch und suche mitleid. Auf alle Fälle scheinst du ja die Ahnung zu haben.

    Ich versuche es einfach nochmal.

    Hat jemand Erfahrung, der nicht meint alle klassischen Symptome einer Ads zu haben bzw. mit seinem Leben bisher gut zurecht gekommen ist. Dem Ads bei Spezialisten per Tests und Fragebögen diagnositiziert wurde und der Medis genommen hat. Wie waren die Erfahrungen was passiert? Wie verändert man sich? Besteht die Gefahr emotional Abhängig zu werden? und so weiter.

    Dieses Fragen, Zweifel würde ich gerne erklärt bekommen.

    Danke

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