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Diskutiere im Thema Wo sind hier die Erfolgsgeschichten von ADs-ADHS Menschen..... im Forum ADS ADHS Erwachsene: Diagnose und Behandlung
bei ADHS bei Erwachsenen Forum
Alles rund um ADS / ADHS-Diagnose, Diagnoseverfahren für ADHS / ADS und nicht-medikamentöse Therapieverfahren wie Psychotherapie, Neurofeedback, Biofeedback, Soziotherapie, Ergotherapie und andere
  1. #21
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Interessiert/Eigenverdacht auf ADHS / ADS
    Forum-Beiträge: 28

    AW: Wo sind hier die Erfolgsgeschichten von ADs-ADHS Menschen.....

    Chilischote schreibt:
    ..........Es müssten hier doch mindestens 100 User sein,die den richtigen Arzt/Klinik gefunden haben,dann richtig therapiert wurden,und jetzt "glückliche" Menschen sind?? Der/die richtige Arzt/Klinik müssen nicht gleich beim ersten Mal gefunden worden sein,sondern nach mehreren Anläufen.
    Wo sind die?
    Ich lese hier fast immer nur "Negatives".

    Wo sind die Erfolgsgeschichten dieser User?
    ..............
    Ich kann nur von positiven Erfolgs-Arzt-Diagnose-Medikation -threads profitieren.
    Was alles schief laufen kann,weiss ich selber...........
    Diese Haltung finde ich superrrrrr.

    Hier kommt meine Geschichte, die Dir (und anderen?) aber vielleicht nicht gefällt.

    Glücklich bin ich noch nicht. Aber um meilenstiefel weiter als wie, als ich angefangen habe. Aber es war ein weiter Weg. Ich hatte keine Vorbilder, denen ich vertraut hätte, ich hab mich nur auf mein Gefühl verlassen, dass es einen Wandel zum Positiven hin geben MUSS. Was anders hab ich garnicht akzeptiert. Liest hier grade noch wer mit? Das wird jetzt länger.

    Vor vielen vielen Jahren begann ich mit Gesprächtherapie. Ich fühlte mich so irgendwie so komisch unsicher und ängstlich und abhändig. Reden und mir selber schreibend erzählen. Es liegt an meiner Vergangenheit, war mein fester Eindruck. UND, bei MIR ist das irgendwie anders. ICH bin anders. Viel gebracht hat mir das nicht, es war eigendlich die Vorbereitung auf Späteres. Der Supervisior meines ersten Therapeuten, eine Frau, meinte zu mir, meinem Fall (höflich versteckt umschrieben, damit ich es nicht zu deutlich merke) das wird nie was.

    Ich habe über meine Probleme geredet, mit Therapeuten, in Selbsthilfegruppen. War in einer Psychosomatischen Klinik. Wo sie auch nicht recht wußten, wohin mit mir. Das ich ADS habe, oder sowas wie AD(H)S, erkenne ich nun, weil ich mich in den vielen Schilderungen hier wiederfinde. Aber weiter mit meinem Weg.

    Ich habe langsam gelernt, wie Menschen psychologisch funktionieren. Und wie ich funktioniere, dass ich mal "funktioniere" also klarkomme mit der Welt, mal wieder nicht. Und welche Therapieforem es alles so gibt (hab alles durch außer Analyse und diese Hartcore-Emogruppen). Ich hab gelernt beim selber beobachten, wie unterschiedlich ich mich oft fühle und wie das auftritt. Und ich hab erlebt, dass andere mich immer nur teilweise zutreffend einschätzen. Entweder nur über meine Stärken oder über meine Schwächen.

    Rest kommt gleich.

  2. #22
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Interessiert/Eigenverdacht auf ADHS / ADS
    Forum-Beiträge: 28

    AW: Wo sind hier die Erfolgsgeschichten von ADs-ADHS Menschen.....

    Ich selber hab erlebt, dass ich immer wieder in ähnliche Gefühlsgeschichten reinkomme und da die Konflikte immer die gleichen sind. Ich fühlte mich anderen zu nahe, keine oder kaum gleichbleibende Ich Grenzen. Ich kriegte (und kriege) wahnsinnig viel mit von anderen (deute das aber auch schonmal falsch oder beziehe zuviel auf mich). Aber vorallem hab ich erlebt, dass sogenannte Fachleute mir Ratschläge gaben, die ich brav ausführte, die mich aber nicht wesendlich weiter brachten.

    Hab dann einige Techniken, für die Fachleute Geld nehmen, selber erlernt. Ne Selbsthilfetechnik, die ich an mir selber anwenden kann, ist Klopfakupressur. Das hab ich über Jahre fast täglich gemacht. DSA hat mich sehr viel weiter gebracht. Ich hab auch ne zuverlässige Helferin aus der Alternativ Ecke gefunden, die mir immer wieder wesendlich weiter gebracht hat, oder vielmehr ihre Behandlungsmethode, die sie an mir angewendet hat.

    Ich habe Systemische Energien kennengelernt, die bei mir wegmachen lassen und selber weggemacht (Familienaufstellungen). Und ich hab viel viel lesen und gelernt. Andere haben mich mittlerweile garnicht mehr verstanden. Ich mich in Teilen auch nicht. Aber ich hatte den Wahn/die Vision, dass ich mal weiter komme als wie bisher.

    Wegen Sselbsterforschung und weil es mir gut bekommen ist, hab ich viel geschrieben. Mit der Hand. Tonnenweise. Ich dachte ja, ich bin Rechtshänderin. Mir fiel nur auf, wenn ich mit den Händen machte, also wie ne Rechtshänderin, was ich ja angeblich auch war, dass ich dann schnell, immer schneller in so ne Erschöpfung fiel, die ich nicht erklären konnte. Für andere war ich faul. Oder sonderbar. Außer ich war in meiner Kraft (hab oft mich ausgeruht, da war ich dann wieder faul?), weil in meiner Kraft, da war ich stark, sehr stark. Und kriegte dann, für kurze Zeit, viel hin.

    Bei letzterem erkenne ich den hier so bezeichneten Hyperfokus wieder.

  3. #23
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Interessiert/Eigenverdacht auf ADHS / ADS
    Forum-Beiträge: 28

    AW: Wo sind hier die Erfolgsgeschichten von ADs-ADHS Menschen.....

    Also, es ist ein langer Weg. Ich hab dann wegen meiner Erschöpfungszustände, die immer stärker wurden, wenn ich mit den Händen arbeitete oder malte oder schrieb, so wahllos rumgesucht, warum das so ist.

    Ich hab gemerkt, meine bisherige Entwicklung geht voran, ist aber jetzt zuende, es geht nix mehr. Ich muß was neues suchen, einen anderen Hebel, um weiter zu kommen. Gespräche mit Fachleuten haben mir dabei garnicht geholfen. Die konnten mir zwar sagen, was mir fehlt, Selbstliebe z.B., aber nicht, wie ich da hinkomme ("Sie müssen sich selber lieben" Ach ja? Auf Knopfdruck? Wie finde ich diesen Knopf bei mir?)

    Viel öfters mußte ich von Menschen gehen, weil die irgendwann dachten, mit kolada wird das nie was, die kommt nie in die Strümpfe, man kann es vergessen. Wahrscheinlich gibt sie sich nicht genug Mühe. Oder, noch schlimmer, man kann halt nix machen. Kolada IST eben so.

    Mit dem letzten Satz hab ich mich nie zufrieden gegeben. Tabletten wegen irgendwas hab ich auch nie genommen. Hab immer zugeshen, dass ich mich am eigenem Schopfe aus dem Schlamm ziehe. Oder mir von Privatleuten helfen lasse für diesen oder jenen Entwicklungsschritt.

  4. #24
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Interessiert/Eigenverdacht auf ADHS / ADS
    Forum-Beiträge: 28

    AW: Wo sind hier die Erfolgsgeschichten von ADs-ADHS Menschen.....

    Das, was jetzt kommt, kann ich nicht beweisen. Es gibt meinem Kenntnisstand nach keine Studien dazu. Es gibt Einzelberichte, von Privatpersonen. Wenn man richtig sucht, findet man diese BErichte sogar im Netz, frei zum Lesen für jeden.

    Also, ich erkläre es nun, man kann mich dann genüßlich auseinander nehmen. Zumal, ich bin ja noch nicht über dem Berg, also noch nicht in dem Leben, in dem ich mich wohlfühle. Bisher bin ich da, wo cih denke, ich öffne grade die Türe zu dem Leben, wo ich sowohl wie hingehöre wie auch mich wohlfühle.

    Um dahin zukommen, hab ich folgendes gemacht:

    Ich hab gelernt, wie wir Menschen funktionieren, durch selber lesen, nachdenken und reden mit anderen (Besuch von Selbsthilfegruppen), aber auch, indem ich anderen weiter geholfen habe. Ich hab mir mehrere Selbsthilfetechniken antrainiert, die ich regelmäßig nach Bedarf anwende. Und ich hab einfach nicht locker gelassen mit der Suche nach Antworten.

    Meine Antworten zu meinem Leben sind:
    ich bin eine Linkshänderin
    ich hab wie eine Rechtshänderin gelebt
    und nun erobere ich mir meine Linkshändigkeit zurück
    Ich schule mich aktiv auf meine linke Seite zurück.

    Vorher hab ich energetisch alle Fremdeinflüsse bei mir aufgelöst. Meine These ist, jeder Mensch wird beeinflußt von seiner Umgebung, seiner Herkunftsfamilie, seinem derzeitigem Umfeld, aber auch von anderen Quellen. Das hatte ich alles an der Backe. Die Auswirkung bei mir war, ich war der Welt ziemlich ferne. Was mich wirklich betraf oder was von wo anders herkam oder garnicht da war, konnte ich nicht unterscheiden. Diese Energien mußte ich als erstes auflösen. Um einen klareren Blick auf mich selber zu kriegen, wo mein Leben zu mir passt und ich mit mir im Reinen bin und wo garnichts mehr passte.

    Wie ich diese Fremdenergien gelöst hatte, stand da nur noch ich da. Ich war immer noch erschöpft, wenn ich viel mit den Händen machte, es gab aber keinen fremde Grund mehr dafür, nur noch ich mit meinem Handeln.

    Dann hab ich eben weiter gesucht und bin dann auf meine eigendliche Linkshändigkeit gestoßen. Die ich mir nun n Schüben zurück erobere.

  5. #25
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Interessiert/Eigenverdacht auf ADHS / ADS
    Forum-Beiträge: 28

    AW: Wo sind hier die Erfolgsgeschichten von ADs-ADHS Menschen.....

    Ich hab ganz viel mit der linken Hand trainiert. Auch im Schüben. Und das wandelt mein Leben von Grund auf.

    Mittlerweile beschäftige ich mich mit Gehirnforschung (liest mich hier noch wer? will das überhaupt wer lesen?) Also, ich irre mich auch mal sehr im meiner Einschätzung einer Situation, die Trümmer davon hab ich nun aufzusammeln. Aber ich hatte immer diese Vision, dass ich mich mal normal fühle, so wie andere zu sein. Ich hab mich aber immer nur für ganz kurze Zeiten so gefühlt, so noch nicht richtig so wie andere aber fast.

    Ich hab dann mit mehrerem Ausprobieren rausgefunden, wie ich MEIN Gehirn umbauen kann, dass es wieder normal wird (also diese Folgen der Umschulung verliert) Das ist nun geschehen, ich hab schon viel verändert. Weil wir ein veränderbares Gehirn haben, dass seine Verschaltungen laufend ändert, geht das auch bis zu einem gewissen Grad. Ein kompletter Neustart ist es nicht.

    Also, zuerst hab ich das Emotionale angegangen. Allerdings waren das Gefühle, die ich mittrage von anderen, wie man in Familienaufstellungen sehen kann. Ernstzunehmende Forschung dazu kommt aus der Ecke von Rupert Sheldrake. Damit ich dahinter erstmal zu mir ansich in Kontakt kam.

    Und dann hab ich mich zurückgeschult auf links. Durch diese falsche Handhabung meines Körpers hatte sich mein Gehirn falsch zusammengesteckt. Es arbeitet nicht richtig. Googlet man: "Umschulungsfolgen" oder "umgeschulte Linkshändigkeit", kann man da Aufzählungen finden, die ich von mir her kenne, die ich aber auch bei den Schilderungen bei Euch wiedererkenne.

    Ich hatte Ausfälle bei meinem Gedächtnis, emotional hab ich nix aus der Erfahrung gelernt und stecke immer wieder in der gleichen Situation. Ich konnte schlecht lernen und das Gelernte fast nie wiedergeben. Und war ständig tief in mir drinne unsicher. Angefangene Projekte hatte ich haufenweise. Ich wußte weder, wer ich wirklich bin, noch, wen ich um mich haben möchte, noch, wo ich mit meinem Leben hinwill. Außer ich war mal kurze Zeit sehr sehr ausgeruht. Und immer, wirklich immer fühlte ich mich anders als ander. Ob Bücher oder Erzählungen von anderen, es war bei mir immer einen Zacken komplizierter. Gruppen oder anderen Menschen fühlte ich mich immer nur kurzfristig verbunden.

    Was neu ist, ich bin jetzt immer da, ob kaputt und erschöpft oder ausgeruht, ich hab mich immer. Ich kann jetzt immer denken, lerne was aus meinen Erfahrungen und kann gelerntes, ob eigenes oder Fremdwissen, wiederholen, wann ich will (außer ich bin aufgeregt, unsicher oder haben Lampenfieber). Meine brachliegende emotionale Reife hab ich aufgeholt, weil sich das dafür zuständige Gehirnzentrum regeneriert hat. Entlich erkenne ich andere Menschen, die so sind wie ich.

    ALlerdings ist das alles Neuland und ich mache da grade neue Erfahrungen mit Baby Schritten (und den entsprechendem Hinfallen)

    Zu den Auswirkungen von nicht gelebter Linkshändigkeit gibt es meinem Kenntnisstand nach keine oder kaum wissenschaftliche Studien oder Versuche dazu. Man kann aber heute gucken, welche Gehirnregionen grade benutzt werden. Nur, man tut es nicht (oder in klitzekleinem Umfange) Die riesigen Auswirkungen, die die falsche Nutzung des Körpers (statt Linkshändigkeit eben gegen die angelegte Dominanz gelebte Pseudorechtshändigkeit) hat, wird nur von einigen Therapeuten in Therapien berücksichtigt. Wenn das irgendwer tut, erlebt er, wie der linkshändige Patient nach einiger Zeit erstaunlich aufblüht. Und viele Probleme, die man zuerst wo anders vermutete, einfach verschwinden.

    Ich vermute hier viele versteckt oder offene Linkshänder, die unter sogenannten Umschulungsfolgen leiden. Da kann man etwas tun. Dazu braucht es keine Tabletten sondern Körperübungen, die jeder leicht erlernen kann. Ich kann gerne meine Übungen nennen. Kann man zuhause machen. Hilfsmittel kosten nicht viel, die Wirkung ist um so größer. Ich beantworte dazu gerne Fragen.

    Ich hör jetzt auf.

    kloada

  6. #26
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 64
    Forum-Beiträge: 241

    AW: Wo sind hier die Erfolgsgeschichten von ADs-ADHS Menschen.....

    kolada schreibt:
    Ich hab ganz viel mit der linken Hand trainiert. Auch im Schüben. Und das wandelt mein Leben von Grund auf.

    Mittlerweile beschäftige ich mich mit Gehirnforschung (liest mich hier noch wer? will das überhaupt wer lesen?)

    kloada
    Ja... hab Alles gelesen. Ich selber bin fast beidhändig.
    Kann vieles auch links machen. Übe mich auch immer wieder mal darin.
    zB einfache Alltagsdinge mal mit der linken Hand oder anders herum ausführen.

    Wäre zu diesem Thema "Gehirn" nicht auch wieder das Neurofeedback zu nennen?
    Bei einem meiner Kinder hat es recht viel gebracht und
    wir konnten zeitweise das Ritalin in der Schule (allerdings Kleinklasse) absetzen.

    Das Gehirn ist wirklich eine spannende Sache.
    Hab gerade erst ein Buch zu den Spiegelneuronen gelesen.

  7. #27
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Interessiert/Eigenverdacht auf ADHS / ADS
    Forum-Beiträge: 47

    AW: Wo sind hier die Erfolgsgeschichten von ADs-ADHS Menschen.....

    Hallo kolada,

    vielen Dank für Deinen Beitrag, habe ihn auch komplett gelesen.

    Ist wirklich eine interessante Sache mit der "Gehirnumschulung".

    Versuche zur Zeit einen Weg zu finden über lösungsorientierte Hypnose-Therapie. Da ich alles mit der rechten Hand mache, denke ich dass ich ein "echter" Rechtshänder bin.
    Drücke Dir die Daumen für Deinen weiteren Weg!

  8. #28
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    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 64
    Forum-Beiträge: 23

    AW: Wo sind hier die Erfolgsgeschichten von ADs-ADHS Menschen.....

    Was Du schreibst über das Problem der Linkshänderei, die nicht gelebt werden konnte oder durfte, betrifft mich auch.
    Seit ich einen Stift halten konnte, was ich offensichtlich instinktiv mit der linken Hand machte, wurde ich umerzogen auf Rechtshänder - das war in den 50er Jahren einfach so. Vorher war wohl niemandem aufgefallen, dass ich die linke Hand bevorzugte... Da ich in der Schule noch mit Federhalter und Tinte schreiben lernen mußte, und außerdem ein gutwilliges Kind war, das es allen recht machen wollte, leuchtete mir das Argument durchaus ein, dass rechts zu schreiben besser sei, weil man da nicht mit der Schreibhand die eben geschriebene Tinte verwischte.
    Später, im Klavierunterricht, hieß es regelmäßig, ich solle mal mit der linken Hand etwas leiser spielen, die dränge sich so vor. (Gibt es eigentlich Linkshänder-Klaviere?)
    Noch später, in der Fahrschule, gab es ein paar mal schweren Ärger, weil ich ständig recht und links verwechselte und auf die Ansage "Biegen Sie rechts ab, ist alles frei!" quer über die Kreuzung schoß, weil für mich "Rechts" mal wieder auf der anderen Seite war...
    Der Fahrlehrer war so pfiffig, dass er mir daraufhin ein Schild mit zwei entsprechend beschrifteten großen Pfeilen gebastelt hat, das kam dann ans Armaturenbrett, so dass ich immer nachschauen konnte, wo rechts bzw. links waren.
    Aber von solchen Erlebnissen abgesehen habe ich unter dieser Sache eigentlich nie groß gelitten. Im Gegenteil habe ich die Situation wohl unbewußt so genutzt, dass ich mit beiden Händen sehr geschickt wurde. Und als ich dann vor einigen Jahren wegen beidseitiger Karpaltunnel"verstopfung" nacheinander operiert wurde, hat es mir nix ausgemacht, jeweils eine Hand stillgelegt zu haben. Überhaupt bin ich ziemlich stolz auf meine Beidhändigkeit!
    Am liebsten habe ich in der Tanzstunde Walzer linksrum getanzt, aber davon wollten meine Tanzpartner meist nichts wissen, schade!
    Wird der Irrwisch heute eben alleine linksrum tanzen!

  9. #29
    Ist öfter hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 124

    AW: Wo sind hier die Erfolgsgeschichten von ADs-ADHS Menschen.....

    Lasst Euch von Erfolgsgeschichte oder "es muss alles positiv/perfekt verlaufen sein" nicht abhalten/einschüchtern.Da habe ich mich falsch ausgedrückt.
    Es ging mir um positive Anteile/Details
    Ich habe in meinem ADS Buch,kurz und prägnant ,Patientengeschichten gelesen aus der Sicht der Ärztin.Diese gefielen mir sehr gut,obwohl die alle ,trotz allg.Verbesserungen,unterschie dlich erfolgreich verliefen.
    Die Ärztin schildert,warum der Patient zu ihr kam,welchen Eindruck er auf sie machte,was vorher schon mit Kollegen schief gelaufen ist,und wie sie dann die Behandlung übernahm.
    Wie der Patient nach der Behandlung (teil im Gegensatz zu früher)war.
    Diese Geschichten enden auch nie,alles perfekt,super ,er hat keine Probleme mehr.
    Sondern was,wie -warum (etwas) aus einem komplexen Problem .............
    Ihr könnt auch viel kürzer schreiben.
    Danke für die Storys bisher.

  10. #30
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Interessiert/Eigenverdacht auf ADHS / ADS
    Forum-Beiträge: 28

    AW: Wo sind hier die Erfolgsgeschichten von ADs-ADHS Menschen.....

    Es kann ja jede/r mit seinem Leben machen, was er oder sie will. Und meine Beiträge muß man ja nicht lesen.

    Ich hab mich wohl zu kompliziert ausgedrückt. Ich wollte nicht sosehr meinen Fall hervorheben, sondern vielmehr auf die Parallelen hinweisen. Damit sich hier vielleicht andere auch angesprochen fühlen. Um eine Möglichkeit jenseits von "Therapie" und Medikamente" aufzuzeigen. Lesen hier ist ja wie erwähnt freiwillig. Ich HATTE viele der hier in diesem Forum beschriebenen Symtome. Einige davon sind weg, NUR weil ich mich zurückschule. Andere hab ich noch.

    Ich muß richtig üben, mich klar dazu zu äußern. Zum Teil hab ich noch Schädigungen im Gehirn, weil noch teilweise umgeschult und falsch verdrahtet. Zum anderem Teil ist das bei mir mit sehr vielen Emotionen verbunden.

    Ich werde die Tage mal gründlich in mich gehen und auflisten, welche Symtome ich hier in den Berichten von Euch anderen wieder finde, die ich HATTE und die durch die Rückschulung bei mir weggegangen sind. Und welche Symtome ich meine noch wegkriegen zu können bei abgeschlossener Rückschulung.

    schöne Zeiten wünscht kolada

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